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Trojan
20.04.2006, 20:03
Assi Innere, sehr grosses Haus der Maximalversorgung im norddeutschen Raum.
Arbeitsbeginn 7:50, Arbeitsende 16:10, schafft man auch meistens (stationsabhängig);Wochenendvisiten wurden für Assis gerade abgeschafft, am WE kommt immer tagsüber ein OA rein und visitiert die neuen Patienten und die, die instabil sind; so wird der eigentliche Diensthabende entlastet.
3- 4 Dienste im Monat, diese jedoch meistens hintereinander, da immer nur 12 h, in denen man jedoch "ausgebucht" ist.

Werwolf
20.04.2006, 22:19
Assi Unfallchirurgie in einem Haus der Maximalversorgung.
Dienstbeginn 07:00h (das Grauen für mich als Morgenmuffel...)
Offizielles Dienstende 15:30h. Das ist lediglich auf der Ambulanz (halbwegs) realistisch. (Wird meist 16:00h oder 16:30h.)
Station gerne auch mal bis 18:00h plus...
4 oder 5 Dienste im Monat (24h bzw. eher 26, weil Röntgenbesprechung "außerhalb" der 24h-Dienstzeit). Stufe D. Als Stationsarzt bleibt man aber notgedrungen auch mal länger, um noch das Nötigste für den Tag auf den Weg zu bringen.
Überstunden werden bezahlt (jedenfalls bis zu einem gewissen Grad. Aufgeschrieben werden nicht alle...)
Wenn kein "Unfallchirurg" im Dienst ist am WE --> reinkommen zur WE-Visite.

Klingt nicht besonders toll. Aber dennoch will ich keinen Schichtdienst! :-meinung

Wenn die gesetzlichen Regelungen, die schon jahrelang bestehen, konsequent umgesetzt würden, müßte man sich keine Gedanken über die neuen Arbeitszeitgesetze etc. machen.

2h Ruhezeit nach Beendigung der Regel- und vor Beginn der Bereitschaftsdienstzeit. (Pause. Nasebohren. Kaffeetrinken. Kein Patientenkontakt!)
Dienstbelastung D (statt Durchgerödel all night long).
Nach 24h (und keiner Minute länger) Dienstende.
Vernünftiger Personalschlüssel, der in einem angemessenen Verhältnis zur anfallenden Arbeit steht.

So würd´s gehen. :-meinung Wenn man das umsetzen würde, bräuchte man keinen Schichtdienst.

(Sorry, ein bißchen off-topic... ;-) )

Picknicker
21.04.2006, 09:52
Hast recht, Schichtdienst würde ich auch nicht machen wollen. :-(

Man weiß ja seit den ersten Semestern, daß man als Arzt keinen Job hat, bei dem man um 16.00 Uhr nach Hause geht (meistens jedenfalls), also hab ich mich da schon seit längerer Zeit darauf eingestellt. Mir würde es dann auch nix ausmachen, jeden Tag länger zu arbeiten. Wenn es dann aber die Regel ist, von 7.00 Uhr bis 18 oder 19.00 Uhr zu arbeiten, die Überstunden natürlich nicht aufgeschrieben werden dürfen und man in der "Bereitschafts"zeit auch noch voll durchackern muß, dann hab ich da doch weniger Bock drauf. Man will ja auch noch Freizeit haben. Aber es scheint sich ja doch langsam einiges zu bessern, hoffen wir mal, daß es so weitergeht...

dödl
21.04.2006, 19:54
Assi in Kardiologie/Innere an Uniklinik. Regulär 42 Stundenwoche. Reguläre Arbeitszeit 8:00 bis 16:52 Uhr (mit halber Stunde Mittagspause). Ich komme morgens um 7:30 wegen Blutabnahme, Infusionen anhängen und iv Medis zu geben und verlasse die Station ca. 18 Uhr plus. Dienste ca. 2-3 pro Monat (D). Einmal pro Monat WE Visite (Samstag und Sonntag, ca. 4-5 Stunden pro Tag), die als Überstunden frei gegeben werden sollten .....die Betonung liegt auf sollten.

grep
22.04.2006, 10:05
Hast recht, Schichtdienst würde ich auch nicht machen wollen. :-(



Also ich finde Schichtdienst gut. :-oopss
Bei uns ist die Kernarbeitszeit von 0730 bis 1600. Der Diensthabende kommt um 1500 uhr zur uebergabe und ist im Haus bis zum naechsten Morgen um 0830. So hat man jedenfalls noch was vom Tag davor und vom Tag danach. Und man ist nicht vollstaendig ausgelutscht.
:-dafür

grep

Evil
22.04.2006, 11:36
Das ist kein Schichtdienstmodell.

Schichtdienst bedeutet, daß Du in Deiner Schicht keine geplanten Ruhezeiten hast, d.h. dann wird z.B. bei den Chirurgen durchoperiert.

Werwolf
22.04.2006, 12:16
Also ich finde Schichtdienst gut. :-oopss
Bei uns ist die Kernarbeitszeit von 0730 bis 1600. Der Diensthabende kommt um 1500 uhr zur uebergabe und ist im Haus bis zum naechsten Morgen um 0830. So hat man jedenfalls noch was vom Tag davor und vom Tag danach. Und man ist nicht vollstaendig ausgelutscht.
:-dafür

grep

Und wie wird das bezahlt? Wahrscheinlich mit um und bei 1700€ netto.... Ist ja schön und gut, und dafür hat man ja auch mehr Freizeit. Aber ich möchte gerne ein paar Kröten mehr auf dem Konto haben, weil ich mir nach 6 Jahren Studium endlich unnötigen Schnickschnack, schöne Urlaubsreisen, Essengehen und Tanken auch am Monatsende, etc. leisten möchte.

Und wer lernt für mich operieren und macht meinen OP-Katalog binnen einer angemessenen Zeit voll, wenn ich alle naselang die Spät- oder Nachtschicht habe, in der nichts Elektives stattfindet? Wer bildet mich aus?

Nee- keine solchen Dienstmodelle! Gesetzeskonforme Umsetzung von derzeitigen Regelungen (s.o.), dann paßt das schon! :-meinung

Muriel
22.04.2006, 12:28
Hm, ich glaub, ich steh ziemlich alleine mit meiner Meinung, dass mir meine Freizeit bei weitem wichtiger ist als Geld. Ich möchte auch ein bisschen was von meinem Leben haben, denn Geld ohne Zeit, es zu nutzen, bringt mir auch nichts. Soziale Kontakte zu Freunden, Familie und Freund sind mir sehr wichtig, diese möchte ich nicht für 300€ aufs Spiel setzen. Und für mich gehört es eigentlich dazu, dass ich nicht nur alle vier Wochen mal mit jemandem kurz telefoniere.
Naja, passt ja eigentlich nicht in diesen Thread, vielleicht erbarmt sich ja ein dazu Befugter, daraus eine eigene Diskussion in einem entsprechenden Thread zu kreieren :-dafür

MatzeXXL
28.07.2007, 19:00
Fänd ich gut, wenn noch mehr Leute ihre Arbeitszeiten posten!

Leah77
28.07.2007, 19:55
Assi Anästhesie :-top
Arbeitszeit von 7,30 bis 16,00 Uhr, wird auch zu 90 % so eingehalten, manchmal ca. 10 min länger, (wegen Übergabe auf Intensiv), alle Überstunden werden festgehalten und dann abgefeiert oder ausbezahlt. Es ist echt in Ordnung.
Dienste zwischen 4-6 pro Monat (24 H), wenn man will auch mehr :-))
(falls man mal Geld braucht oder so)
Ach ja, kleines Haus (Grundversorgung), trotzdem Bereitschaftstufe D,
in der Regel kann man aber in seinen Diensten ab 0.00 Uhr schlafen.
Ist echt gut.
Ach ja, ist eigentlich noch jemand an einer Assistenzarztstelle interessiert, es sind auch Teilzeitstellen möglich.
Wir sind echt nett,
ich darf schon viel machen (PDK´s, spinale, Plexus stechen, usw. )
schöne Grüße :-winky

MatzeXXL
28.07.2007, 20:05
Gibts es ausser in der Anä noch Leute, die wenig Stress haben? :-))

Yersinia I.
30.07.2007, 07:54
Hier! Kein Stress! Keine Dienste! Keine Wochenenden!

Momentan bewegt sich das wöchentliche Arbeitsvolumen so um die 45-50 Stunden. (Außer Lesen/Weiterbildung, das macht jeder wie üblich in der Freizeit.) Offiziell 42 Stunden.

Das wird sich allerdings schlagartig ändern, sobald man/frau FA ist... dann gibts nichts mehr zu lachen :-? aber bis dahin...

MatzeXXL
30.07.2007, 17:00
Warum das?

Wieviele Stunden werdens schätzungsweise dann (ohne zu übertreiben!) ?
Macht Patho Spass? Muss man sich das so vorstellen, daß man einen Großteil des Tages Proben von Patienten unterm Mikroskop beurteilt?

alley_cat75
30.07.2007, 17:25
Assi Innere Medizin in einem kleinen Lehrkrankenhaus - Arbeitszeit 7.30 - 16.00. 3 Dienste/Monat in der Woche (15 - 8 Uhr) + 1 Dienst/Monat am WE (8 - 8 Uhr). 6 h minimum Schlaf während des Dienstes, da RST permanent durch einen weiteren Kollegen im Schichtsystem besetzt wird. :-top

Jense
30.07.2007, 20:01
.....

Kackbratze
31.07.2007, 05:13
LehrKH Chir:

Aktuell von 7:oo bis 16:oo
Inoffiziell normalerweise bis 18.oo, gibt auch Tage, wo eher Schluss ist.
Dienste (noch keine, aber man bekommts ja mit) 4x pro Monat, davon 1-2x WE, je nach Planung.
Die Stationsärzte machen nur ihre Station und den OP. Bei Ausfällen von Kollegen natürlich mehr, aber ansonsten hat jeder seinen festen Bereich.
Für die Ambulanz sind die FA zuständig.

MatzeXXL
31.07.2007, 16:05
Mehr davon ;)
Könnt ihr vielleicht, wenn ihr sowas wie "80-90 Stunden/Woche" schreibt, das kurz aufdröseln in z.B. "5 mal in der Woche ca. 10 Stunden, einmal davon kommt der Nachtdienst dazu und einmal Rufbereitschaft" oder sowas.

Oder Jense, warst du wirklich 90 h pro Woche in der Klinik? Das geht ja kaum....

Ich komm mir so faul vor, daß ich nur 40-50 Stunden in der Woche arbeiten will :)

Noch ne Frage: Fällt durch solch einen fetten Dienst von 24 Stunden (am Stück!!) nicht zumindest einer der regulären 5 Arbeitstage der Woche aus, so daß man, wenn man Dienst hat, nur 4 mal sozusagen morgens von zuhause kommend auf der Matte erscheint?
Und noch was, was ich auch nicht verstehe: Der Arbeitsvertrag beinhaltet doch zumeist eine 42h-Woche (+/- 3 ist jetzt mal egal). Und die hat man ja, nur hat man als Arzt eben noch diese Nachtdienst und die Rufbereitschaft... ja wenn man durch die Nachtdienste dann schon 24 h gearbeitet hat, dann kann man doch nicht mehr 4 volle Tage kommen.

Zählen die Stunden, die man nachts anwesend ist, nicht oder nur halb als Arbeitszeit?

Muriel
31.07.2007, 17:16
Wie die Dienste als Arbeitszeit zählen oder nur als Bereitschaftszeit ist je nach Vertrag unterschiedlich. Aber Du hast schon Recht, wenn Du bittest, aufzudröseln, woher die vielen Stunden kommen. Es ist ein Unterschied, ob an regulärer Arbeitszeit 90h gekloppt werden (also Tage im Tagdienst ohne offizielle Dienste) oder ob da schon 2 Dienste drin sind. Denn diese zählen nun mal anders (wenn es darum geht, die normale tägliche Arbeitszeit zu vergleichen). Zudem werden Dienste ja auch extra vergütet, so dass nicht, wie viele das so gerne tun von meinen Bekannten, gesagt werden kann, sie arbeiteten jede Woche 90h und bekämen dafür dann den entsprechenden Betrag des Grundgehaltes, das ist einfach Quatsch.
Die Arbeitszeit von 42h richtet sich im Übrigen immer nur nach der normalen Arbeitszeit, denn auf die ist ja auch das Grundgehalt berechnet. Also alles, was an Diensten dazu kommt und auf die 42h drauf schlägt (unabhängig von normalen Tagen, an denen man 2h länger bleibt, was keinen und erst Recht die Verwaltung nicht interessiert), ist legitimer Überhang, dafür ja auch die extra Bezahlung.
Hilfe, das war etwas wirr, aber ich bin noch zu platt und der Kaffee wirkt noch nicht, sorry ;-)

leo11
31.07.2007, 18:25
Assistentin im ersten Jahr in einem Lehrkrankenhaus Pädiatrie. Reguläre Arbeitszeit an Wochentagen ist von 8-16:15 Uhr. Meist bleibe ich 1/2 bis 1 Stunde länger. Zusätzlich pro 8 Wochen eine Nachtwoche (7 Nachtdienste mit jeweils 13 Stunden hintereinander weg), fünf Spätdienste an Wochentagen (man bleibt von 8 bis 19.45 Uhr) und zwei Wochenenden (2x7 Stunden, 2x12 Stunden). Für die Nachtwoche bekommt man drei Tage frei, die Dienste werden (meine ich) zu 70% bezahlt.

tb303
01.08.2007, 21:13
Mo 7.05 bis 16.00
Di " "
Mi " bis 15.30
Do " bis 15.30
Freitag " bis 14.30 Uhr, öfter schon 14.00 oder früher.

Dienste pro Woche 1-2, ca. ein Wochenende im Monat, mach aber freiwillig ca. 10-12 Dienste im Monat.

Fach: Radio, das beste, herrlichste, entspannteste