PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie groß ist derAnteil der Zahnis, deren Eltern Zahnärzte sind?



Seiten : 1 [2] 3 4

Bernd92
01.06.2006, 20:11
Letzendlich ist es eh egal, wo man studiert.

Genau das will ich nicht so recht glauben.
Wenn regelmäßig mit represäntativer Methodik Umfragen gemacht werden (Centrum für Hochschulentwicklung) und immer dabei rauskommt, dass Köln oder Hamburg in allem miserabel bewertet werden, während Jena oder Göttingen äußerst positiv bewertet werden, dann glaube ich nicht dass es Jacke wie Hose ist wo man studiert.

Natürlich ist die Lehrmeinung undder Stoff überall fast gleich. Aber ganz erhebliche Unterschiede kann es geben, wie günstig die Studienbedingungen sind. Das geht bei einer vernünftigen Stundenplanorganisation los, und hört bei der allgemeinen Philosophie der Lehrenden auf.
Es kann doch nicht sein, dass manchen die Stunden so gelegt werden, dass sie Pflichttermine schwänzen "müssen", und dafür dann Ärger bekommen.
Oder dass nur ein Anteil der Kommilitonenüberhaupt in die Kurse aufgenommen wird, was dann per Los entschieden wird.

Recall8
03.06.2006, 10:55
Genau das will ich nicht so recht glauben.
Wenn regelmäßig mit represäntativer Methodik Umfragen gemacht werden (Centrum für Hochschulentwicklung) und immer dabei rauskommt, dass Köln oder Hamburg in allem miserabel bewertet werden, während Jena oder Göttingen äußerst positiv bewertet werden, dann glaube ich nicht dass es Jacke wie Hose ist wo man studiert.
Das geht bei einer vernünftigen Stundenplanorganisation los, und hört bei der allgemeinen Philosophie der Lehrenden auf.
Es kann doch nicht sein, dass manchen die Stunden so gelegt werden, dass sie Pflichttermine schwänzen "müssen"[..]
[...]was dann per Los entschieden wird.

Dass Jena gut ist, kann ich bestätigen. Wäre eigentlich meine 1.Wahl damals, aber aus privaten Gründen dann doch nicht. Obwohl ich mir damals absolut keinen Kopp gemacht habe, welche Uni besser/schlecdhter ist.

Dennoch muss ich aber sagen auch nicht so viel von den Rankings zu halten.
Auch ich wurde zum aktuellen CHE Ranking online befragt und ob ich da wirklich immer 100% objektiv war? :-winky
Absolut makelfrei ist das Ranking nicht,da bin ich mir sicher. Bei den Schweizer unis beispielsweise findet man keine Infos zu Studierenden-Urteilen, bei allen wurde ausschließlich die Betreuungssituation bewertet. Da mangelt es schon an ausreichend Infos.
Der Stoff ist in meinen Augen definitiv nahezu gleich überall. Man kann sich ja einfach mal die Skripte von anderen Unis runterladen zum Vergleich.
Letztendlich lernen wir doch in unseren 4 Wänden auch nur aus den selben Büchern usw. Man muss halt auch selbst wissen, was einem wichtiger ist:
Mir persönlich ist die Forschung&wissenschaftl.Veröffentlichungen erstmal nicht so wichtig.
Was natürlich absolut wichtig ist, dass Praktikumsplätze sicher sind, nicht gelost werden muss und es zu keinen Überschneidugen von Pflichtveranstaltungen kommt. Und was das betrifft, kann ich nicht meckern.

Meine Aussagen basieren auf Marburg.

Bernd92
03.06.2006, 12:24
Auch ich wurde zum aktuellen CHE Ranking online befragt und ob ich da wirklich immer 100% objektiv war?

Um Objektivität geht es bei den Studentenbewertungen auch gar nicht so.
Die CHE-Rankings haben sowohl objektive Kriterien - diese werden nach reinen Fakten bewertet, ohne dass jemand befragt wird, als auch subjektive Kriterien - hier werden dann die Studis befragt (z.B. nach fairem Kontakt zu Assistenten, sinnvoller Stundenplaneinteilung).

Wenn bei letzterem was sehr schlechtes rauskommt, hat es seinen Grund auch wenn manche Wertung emotional übersteigert wird. Und gerade an dieser Subjektivität erkennt man ja auch, ob sich die Zahnis an ihrer Uni wohlfühlen, oder sich unfair behandelt fühlen.
Das zeigt sich auch hier im Forum. Ich möchte auf keinen Fall dort studieren, wo User wie Knockout Mouse, Smibo oder Halistosis durch den Fleischwolf gedreht werden/wurden, die sich ja wirklich emotional überdie Bedingungen auslassen..
Und hier zeigt das Ranking krasse Unterschiede zwischen den Unis, wie ich finde sehr schön unter Berücksichtigung objektiver Fakten und Subjektiver Urteile.

Recall8
03.06.2006, 13:24
dann wäre das problem doch gelöst. :-)

unclejohn
04.06.2006, 14:31
Irgendwie seit ihr etwas vom Thema abgekommen. :-D

Ich kann mir gar nicht vorstellen, dass der Anteil derer, die elterlich vorbelastet sind im Zahnmedizinstudium so klein ist. Wenn man mal bedenkt, was so eine Praxis im Endeffekt kostet, dann hätte ich gedacht, dass sich mehr Leute ins gemachte Nest setzten.
Eben diese horrenden Kosten sind für mich ein Grund Humanmedizin zu studieren... :-top

cu :-blush

Neamtz
04.06.2006, 15:02
Also das mit den horrenden Kosten kann ich so nicht stehen lassen. Erstens hast Du ja mindestens 4 bis 5 Jahre mehr Zeit, um die wieder einzufahren und zweitens gibt es in der Humanmedizin auch Berufe, die noch deutlich kostenintensiver sind (Radiologie, Labormedizin...). Und ne allgemeinmedizinische oder internistische Praxis ist auch nicht ganz billig. Wahrscheinlich ist zwar ne Zahnarztpraxis in dem Fall schon "teurer", aber das hängt auch immer von der individuellen Einrichtung ab.

unclejohn
04.06.2006, 15:28
Naja, ich habe schon mehrmals von Kosten um 250.000€ gehört und das zahlt man nicht mal so eben innerhalb von ein paar Jahren ab, mal ganz davon abgesehen, dass du ja auch noch irgendwo wohnen musst usw. Eine befreundete Zahnärztin aus Hannover hat mir erzählt, dass sie heute noch schön abzahlt und die hat 1. die Praxis schon länger, 2. in besseren Zeiten damit angefangen. Heute wird da doch kaum noch was von den Kosten von den Kassen übernommen und das wird sicherlich nicht besser werden...
Klar sind andere Praxen auch teuer, aber du musst ja auch nicht zwangsläufig so eine aufmachen. Also was ich da so gehört habe sind Zahnarztpraxen einfach, von ein paar Ausnahmen mal abgesehen, die teuersten Praxen die es gibt. :-?

Hat wer Quellen, die das Gegenteil bestätigen?! :-? Ich fänds nur gut! :-)

cu

flopipop
04.06.2006, 16:19
der trend geht von der einzelpraxis zur gemeinschaftspraxis. eben aus vorher genannten gründen.

Pakur
04.06.2006, 16:21
hey unclejohn,

nicht zahnmedizin zu studieren, weil du angst vor den kosten der späteren Praxiseröffnung hast finde ich ziemlich lächerlich.

Ein gewisses Risiko ist natürlich immer dabei.
Wenn dieses nicht erwünscht ist, dann würde ich dir nahelegen beamter zu werden.

unclejohn
04.06.2006, 16:55
der trend geht von der einzelpraxis zur gemeinschaftspraxis. eben aus vorher genannten gründen.

Hmm, aber braucht man dann nicht auch wieder mehr entsprechend ausgestattete Behandlungsräume etc. ?!

Leute, ich will mich hier nicht streiten ok! :-angel
Und nein, die Kosten sind nicht der einzige Grund, warum ich die Humanmedizin vorziehe!

cu

flopipop
04.06.2006, 17:10
Hmm, aber braucht man dann nicht auch wieder mehr entsprechend ausgestattete Behandlungsräume etc. ?!

ja schon, aber vieles kann man auch zusammen benutzen, was die nebenkosten halbiert


Leute, ich will mich hier nicht streiten ok! :-angel


es ist alles gut. :-top

Recall8
04.06.2006, 17:45
Ich würde mir gar keinen Kopf um die späteren Kosten machen.
Erstmal das Studium schaffen und dann weitersehen.

Wenn man 'ne Firma gründet, muss man auch investieren.
100% Sicherheit gibts leider nicht.

Bernd92
04.06.2006, 18:38
Ich würde mir gar keinen Kopf um die späteren Kosten machen.
Erstmal das Studium schaffen und dann weitersehen
Gefällt mir!

Aber das liebste wäre mir persönlich, als angestellter Assi-Zahnarzt bei nem alten Zahnarzt zu sein und die Praxis anschließend übernehmen zu können.
Ich wiß nurnicht, ob das soeinfachhinzukriegen ist.

Recall8
04.06.2006, 19:12
Gefällt mir!

Aber das liebste wäre mir persönlich, als angestellter Assi-Zahnarzt bei nem alten Zahnarzt zu sein und die Praxis anschließend übernehmen zu können.
Ich wiß nurnicht, ob das soeinfachhinzukriegen ist.

Kommt Zeit, kommt Praxis :-)

So einfach ist das vielleicht dann doch nicht, aber vor dem Physikum braucht man sich da mit Sicherheit noch nicht kümmern (denke ich).

zahnmedizina
04.06.2006, 19:33
aber ich als Zahnikind versteh trotzdem nicht wieso man als Zahnikind einen so großen Vorteil haben soll als Zahni im Vergleich zu einem andern Fach.

Angenommen Daddy hat eine Praxis. Dann studiert sein Kind Human und wird z.B. Orthopäde. Naja dann verkauft Daddy halt seine Praxis samt Kundenstock und das viele Geld kann genutzt werden um eine Orthopädiepraxis zu kaufen.
Also rein vom finanziellen find ich ist es kein größerer Vorteil als wie wenn ein Kind von einem Banker z.B. Zahni wird.
Oder wird jeder Internistensohn auch INternist? Gibts das nur bei den Zahnis?

Den einzig richtigen Vorteil seh ich dass man den Kundenstock übernimmt was einem so ca 2-3 Jahre bringen dürfte und dass man Know How übernehmen kann. Aber Praxis kann man ja auch so umgestalten dass man dann als was anders dort arbeiten kann..


Und übrigens find ichs auch blöd wenn Leute sich wegen zu hohen Praxiskosten ein anderes Fach suchen. -> Wo mehr investiert werden muss muss zumindest so viel mehr verdient werden können damit die Mehrkosten gedeckt sind. Und ich denk das stimmt schon.
Im Prinzip ist es doch egal ob die Praxis 100000 kostet und du 20000 im Jahr z.B. verdienst oder ob die Praxis 1000000 kostet und du 200000 verdienst?
Nur ein kleines Zahlenbeispiel.
Was zählt ist wie lang du brauchst um sie abzuzahlen!

flopipop
04.06.2006, 19:39
=[zahnmedizina]
Den einzig richtigen Vorteil seh ich dass man den Kundenstock übernimmt

is auch nicht soooo einfach. patienten wissen, dass der junior nicht unbedingt so gut ist wie der pappi und springen möglicherweise ab.

Bernd92
04.06.2006, 21:00
Hmmmm, es ist wirklich alles sehr sehr düster.

Oh ja,SEHR düster.

Leute, geht vom schlimmsten aus.

:-((

Und zwar bei allem!

Smibo
04.06.2006, 21:06
Kundenstock? Sorry, studierst du nicht das falsche? Es geht hier noch immer um einen Heilberuf und die Kunden nennt man Patienten. Vielleicht ist es besser für dich ein Schönheitssalon zu eröffnen, dort kannst du die Leute Kunden nennen....

mann mann mann.

Vielleicht sollt ich Assi in der Uni Klinik werden und solche Leute einfach mal rauskicken...

flopipop
04.06.2006, 21:16
Vielleicht sollt ich Assi in der Uni Klinik werden und solche Leute einfach mal rauskicken...

:-blush

FrederikMD
04.06.2006, 21:47
Kundenstock? Sorry, studierst du nicht das falsche? Es geht hier noch immer um einen Heilberuf und die Kunden nennt man Patienten. Vielleicht ist es besser für dich ein Schönheitssalon zu eröffnen, dort kannst du die Leute Kunden nennen...Ein Mann kommt rein, verlangt eine Leistung, die Leistng wird erbracht und es wird bezahlt (wenn auch nicht immer nach Leistung). Das nenne ich einen Kunden. Einen Patiens, wartend und leidend, ist für mich das sinnbild für kundenunfreundliche Praxisführung mit Studenlangen Wartezeiten etc etc. Warum man da so einen abfälligen Kommentar bringen muss, ist es lächerlich. Vielleicht war es ja auch nur Spass...