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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie groß ist derAnteil der Zahnis, deren Eltern Zahnärzte sind?



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ZMEDI
04.06.2006, 21:55
Vielleicht sollt ich Assi in der Uni Klinik werden und solche Leute einfach mal rauskicken...


Nanana Smibo! Du willst doch nicht so werden wie DIE!!!!
Bitte nicht! ;-)

Gruss ZMEDI!

Smibo
04.06.2006, 22:00
Ein Mann kommt rein, verlangt eine Leistung, die Leistng wird erbracht und es wird bezahlt (wenn auch nicht immer nach Leistung). Das nenne ich einen Kunden. Einen Patiens, wartend und leidend, ist für mich das sinnbild für kundenunfreundliche Praxisführung mit Studenlangen Wartezeiten etc etc. Warum man da so einen abfälligen Kommentar bringen muss, ist es lächerlich. Vielleicht war es ja auch nur Spass...

Der Mann kommt nicht rein und verlangt was. Ein Mann kommt rein und lässt sich vom Zahnarzt untersuchen, der ihm dann eine Therapie vorschlägt. Erst dann kann der Mann entscheiden was ihm lieb ist. Wir sind nicht auf dem Basar sondern in Praxen und Unikliniken. Du kannst natürlich mit nem schönen Taschenabszess zu deinem Zahnarzt gehen und um den Preis feilschen, vielleicht gefällt dir das ja...

FrederikMD
04.06.2006, 22:10
Der Mann kommt nicht rein und verlangt was. Ein Mann kommt rein und lässt sich vom Zahnarzt untersuchen, der ihm dann eine Therapie vorschlägt. Erst dann kann der Mann entscheiden was ihm lieb ist. Wir sind nicht auf dem Basar sondern in Praxen und Unikliniken. Du kannst natürlich mit nem schönen Taschenabszess zu deinem Zahnarzt gehen und um den Preis feilschen, vielleicht gefällt dir das ja...Wenn Du in ein Modegeschäft gehst, lässt Du Dich auch beraten, was richtig für Dich ist. Ein bischen mehr Kundenorientierung würde einigen Ärzten nicht schaden, von feilschen war keine Rede.

DrSkywalker
04.06.2006, 22:19
aber ich als Zahnikind versteh trotzdem nicht wieso man als Zahnikind einen so großen Vorteil haben soll als Zahni im Vergleich zu einem andern Fach.

Angenommen Daddy hat eine Praxis. Dann studiert sein Kind Human und wird z.B. Orthopäde. Naja dann verkauft Daddy halt seine Praxis samt Kundenstock und das viele Geld kann genutzt werden um eine Orthopädiepraxis zu kaufen.
Also rein vom finanziellen find ich ist es kein größerer Vorteil als wie wenn ein Kind von einem Banker z.B. Zahni wird.
Oder wird jeder Internistensohn auch INternist? Gibts das nur bei den Zahnis?

Den einzig richtigen Vorteil seh ich dass man den Kundenstock übernimmt was einem so ca 2-3 Jahre bringen dürfte und dass man Know How übernehmen kann. Aber Praxis kann man ja auch so umgestalten dass man dann als was anders dort arbeiten kann..


Und übrigens find ichs auch blöd wenn Leute sich wegen zu hohen Praxiskosten ein anderes Fach suchen. -> Wo mehr investiert werden muss muss zumindest so viel mehr verdient werden können damit die Mehrkosten gedeckt sind. Und ich denk das stimmt schon.
Im Prinzip ist es doch egal ob die Praxis 100000 kostet und du 20000 im Jahr z.B. verdienst oder ob die Praxis 1000000 kostet und du 200000 verdienst?
Nur ein kleines Zahlenbeispiel.
Was zählt ist wie lang du brauchst um sie abzuzahlen!


OT: Ich lese den Beitrag und denke mir einfach nur: "Aua!"

Und jetzt weiter on topic....

Smibo
04.06.2006, 22:38
Wenn Du in ein Modegeschäft gehst, lässt Du Dich auch beraten, was richtig für Dich ist. Ein bischen mehr Kundenorientierung würde einigen Ärzten nicht schaden, von feilschen war keine Rede.

Patientenfreundlichere Wartezeiten und Praxisräume gehören heute natürlich dazu. Der Patient darf sich jedoch nicht als Kunde sehen, da man Gesundheit nicht mit Kleidung vergleichen darf. Er geht hin um entweder seine Zähne zu erhalten oder zur Vorsorgeuntersuchung. Wer sonst entdeckt eine karzinomatöse Entartung, die dem Patienten nicht weh tut und die der Patient meist so nicht entdeckt.
Du kannst als Zahnarzt Piercings setzen, Zahnschmuck, bleachen und weiss der Geier noch, aber dein eigentlicher Job besteht darin die Gesundheit deiner Patienten zu erhalten, die Krankheiten zu therapien und wohlmöglich bösartige Erkrankungen rechtzeitig zu erkennen und den Patienten zu überweisen. Und das kann kein Schuhverkäufer noch eine Modefachmann.

Newlixx
04.06.2006, 23:20
Naja, letztendlich kann mal auch viel um den heißen Brei herumreden.

Ein Zahnarzt ist heutzutage doch mehr Unternehmer als Zahnarzt. Dummerweise ist es nämlich so, dass am Ende des Monats zuerst die Banken klingeln und Geld sehen wollen, dann kommen die Mitarbeiter und am Ende steht dann der Behandler.

Viele werden jetzt wahrscheinlich in Tränen ausbrechen und leicht hyperventilieren, aber letztendlich solltet ihr einmal drüber nachdenken, ob ihr wirklich Leistungen an einen Patienten (=Kunden) verkaufen wollt oder nicht. Wenn ihr das nicht wollt, solltet ihr euch noch einmal ganz genau überlegen, ob es wirklich der richtige Beruf ist !

Recall8
05.06.2006, 11:33
Als ich würde sowieso nur entsprechendes Klientel betreuen.
Ohne entsprechendes Einkommensnachweise würde ich den Kunden noch nichtmal die Praxis betreten lassen, das sollte doch wohl klar sein?!





:-kotz

Smibo
05.06.2006, 11:36
Naja, letztendlich kann mal auch viel um den heißen Brei herumreden.

Ein Zahnarzt ist heutzutage doch mehr Unternehmer als Zahnarzt. Dummerweise ist es nämlich so, dass am Ende des Monats zuerst die Banken klingeln und Geld sehen wollen, dann kommen die Mitarbeiter und am Ende steht dann der Behandler.

Viele werden jetzt wahrscheinlich in Tränen ausbrechen und leicht hyperventilieren, aber letztendlich solltet ihr einmal drüber nachdenken, ob ihr wirklich Leistungen an einen Patienten (=Kunden) verkaufen wollt oder nicht. Wenn ihr das nicht wollt, solltet ihr euch noch einmal ganz genau überlegen, ob es wirklich der richtige Beruf ist !

Als Zahnarzt ist man nicht nur Prothetiker :-D

flopipop
05.06.2006, 14:12
.

Ein Zahnarzt ist heutzutage doch mehr Unternehmer als Zahnarzt.

Jeder Zahnarzt ist in erster linie ARZT, wie der name schon sagt. dass das gesundheitssystem in deutschland ihm auch unternehmerische qualitäten abverlangt, ist unumstritten, doch primär geht es darum, menschen zu helfen und nicht was zu verkaufen. zuerst steht ja bekanntlich immer die medizinische indikation, und dann erst werden die kosten diskutiert.

Bernd92
05.06.2006, 15:24
Ein Zahnarzt ist heutzutage doch mehr Unternehmer als Zahnarzt.

Hmja, mein Zahnarzt sagte mir mal, dass er 70% seines Umsatzes durch Leistungen erwirtschaftet, die von der Kasse nicht abgedeckt werden.

Newlixx
05.06.2006, 17:48
Jeder Zahnarzt ist in erster linie ARZT, wie der name schon sagt. dass das gesundheitssystem in deutschland ihm auch unternehmerische qualitäten abverlangt, ist unumstritten, doch primär geht es darum, menschen zu helfen und nicht was zu verkaufen. zuerst steht ja bekanntlich immer die medizinische indikation, und dann erst werden die kosten diskutiert.


Falsch, man ist Zahnarzt, nicht Arzt !

Newlixx
05.06.2006, 17:50
Hmja, mein Zahnarzt sagte mir mal, dass er 70% seines Umsatzes durch Leistungen erwirtschaftet, die von der Kasse nicht abgedeckt werden.


Und genau so ist es, man muss verkaufen können !
Leider verstehen das die meisten nicht. Merkt man ja auch hier !

Newlixx
05.06.2006, 17:52
zuerst steht ja bekanntlich immer die medizinische indikation, und dann erst werden die kosten diskutiert.


Auch das falsch. Wenn ein Patient wegen eines Bleachings in die praxis kommt ... inwieweit ist er dann Patient ? Gibt es eine medizinische indikation ? Inwiefern ist das Helfersyndrom, welches sich manche hier auf die Fahnen schreiben, auch hier anzuwenden ohne dass man droht, ganz doll böse in die Unternehmerrolle zu fallen ?

flopipop
05.06.2006, 18:26
Falsch, man ist Zahnarzt, nicht Arzt !

DAS ist eine falsche aussage!! Zahnarzt ist auch Arzt. Arzt für Zähne wenn mans so will.

flopipop
05.06.2006, 18:29
Wenn ein Patient wegen eines Bleachings in die praxis kommt

und wenn er schmezen hat?
wann geht man häufiger zum zahnarzt wegen bleaching oder wegen schmerzen?

Recall8
05.06.2006, 19:35
Herrjemine Liebe User.. es geht doch auch ohne Holzkeule.

:-meinung

Pakur
05.06.2006, 20:01
ohne holzkeule gehts im zahnmedizinstudium leider nicht.

Recall8
05.06.2006, 20:13
ohne holzkeule gehts im zahnmedizinstudium leider nicht.

Aber im Forum ;-) Man kann ja disputieren, aber möglichst in gewählter Form.

Newlixx
05.06.2006, 22:58
DAS ist eine falsche aussage!! Zahnarzt ist auch Arzt. Arzt für Zähne wenn mans so will.


Naja, dann mein Du, dass Du Arzt bist, wenn Du Zahnmedizin studiert hast ! *lachtz

Newlixx
05.06.2006, 22:59
und wenn er schmezen hat?
wann geht man häufiger zum zahnarzt wegen bleaching oder wegen schmerzen?

Achtung Achtung ... es war ein Beispiel !