Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : alles vorbei,und jetzt?
hast du in bonn studiert???ich war da mal techniker.....sind ja schlimme dinge die man da hört!!mir geht es jetzt eigtl. beschissener als im examen,da wusste man wenigstens wo man hingehört und wie es morgen weitergeht
:-((
Vorklinik war halb so wild, Klinik auch, aber bei einigen OÄ und Drecksassis hätten man richtig Amok laufen können. Denen wünsche ich heute noch nix Gutes.
Vielleicht sind wir ja grad auch nur im Nachexamensloch, weil man plötzlich von einem Tag auf den anderen nichts mehr zu tun hat. Zwar sitzt noch die Dr Arbeit im Nacken, aber so ein richtig starker Druck ist das jetzt auch nicht.
:-nix :-nix
jabba666
10.07.2006, 19:47
Vorklinik war halb so wild, Klinik auch, aber bei einigen OÄ und Drecksassis hätten man richtig Amok laufen können. Denen wünsche ich heute noch nix Gutes.
Vielleicht sind wir ja grad auch nur im Nachexamensloch, weil man plötzlich von einem Tag auf den anderen nichts mehr zu tun hat. Zwar sitzt noch die Dr Arbeit im Nacken, aber so ein richtig starker Druck ist das jetzt auch nicht.
:-nix :-nix
was die assis angeht gebe ich komplett recht.der ein oder andere sollte mir nicht im dunkeln begegnen,der wär fällig :-dagegen
watergirl789
10.07.2006, 20:15
Also ich komme auf keinen Fall aus einem so reichen Elternhaus...werde nur wenig Bafög kriegen und das andere Geld halt irgendwie durch jobben und durch Kredite.
Aber ich frag mich halt, warum manche ein Studium anfangen, wenn sie von vorn herein wissen, dass sie sich damit total verschulden. Das MUSS euch doch vorher klar gewesen sein, oder nicht???
Mittlerweile bin ich auch am überlegen...gerade dass das Studium so teuer ist macht mir schon länger zu schaffen. Ich hab eigentlich keine Lust die nächsten 6 Jahre am "Existenzminimum" zu leben und danach auch nicht viel mehr zu haben, weil ich alles zurückzahlen muss. Aber im Gegensatz zu anderen Berufen sieht es halt bei Zahnmedizin wirklich noch gut aus mit dem Arbeitsmarkt...(sofern man nicht unbedingt in die Großstadt will ;-) ) wenn ich mir dagegen Biologie anschaue...
jabba666
10.07.2006, 20:25
Also ich komme auf keinen Fall aus einem so reichen Elternhaus...werde nur wenig Bafög kriegen und das andere Geld halt irgendwie durch jobben und durch Kredite.
Aber ich frag mich halt, warum manche ein Studium anfangen, wenn sie von vorn herein wissen, dass sie sich damit total verschulden. Das MUSS euch doch vorher klar gewesen sein, oder nicht???
Mittlerweile bin ich auch am überlegen...gerade dass das Studium so teuer ist macht mir schon länger zu schaffen. Ich hab eigentlich keine Lust die nächsten 6 Jahre am "Existenzminimum" zu leben und danach auch nicht viel mehr zu haben, weil ich alles zurückzahlen muss. Aber im Gegensatz zu anderen Berufen sieht es halt bei Zahnmedizin wirklich noch gut aus mit dem Arbeitsmarkt...(sofern man nicht unbedingt in die Großstadt will ;-) ) wenn ich mir dagegen Biologie anschaue...
ich fürchte wir reden aneinander vorbei,die verschuldung geht sofern man die selbstständigkeit anstrebt,immer weiter.und wir reden hier von bedrohlichen summen.wenn du wüsstest,was dieses studium für ein ochsentour darstellt,würdest du auch den anspruch erheben,etwas zurück zu bekommen,das steht hier aber in keinem verhältnis zur realität!!!du siehst das etwas sehr naiv.was nützt mir die misere der biologen und sollen wir alle demnächst auf dem lande leben.das würde das problem doch nur verschieben
@Jabba&Co:
Ich kann eure Sorgen nachvollziehen. Ich selber neige auch sehr stark zu solchen Gedankengängen, stehe allerdings noch vor der Entscheidung, ob ich ZM studieren will.
Es kommt mir allerdings so vor, als würdet ihr viele Sachen idealisieren, bzw. emotional dramatisieren. Ich kenne das selber. Wahrscheinlich ist es ne Folge von nem Koller, den man bekommt, wenn der Stress des Studiums aufeinmal vorbei ist.
Ich nenn mal ein Paar Beispiele:
Es war die Rede davon, dass „die Altgedienten nur noch abwinken und lieber Lehrer geworden wären“. Wer sind „die Altgedienten“. Sind diese 2-3 Personen von denen du da wahrscheinlich redest repräsentativ für den Berufsstand? Höchstwahrscheinlich nicht.
Es ist wahrscheinlich nur ne Projektion, die so schön in das Muster der Angst reinpasst.
Ich selber habe mich mit meinem 38-Jährigen Zahnarzt unterhalten und der war hellauf begeistert von seinem Beruf. (auch nicht repräsentativ, aber zeigt immerhin, dass keine allgemeine Tristesse herrscht.)
Es war die Rede vom für „nen appel und ein ei in einer verwaisten landpraxis arbeiten“.
Laut den Sachen, die ich gelesen habe, sind viele Landpraxen rentabler als die in Ballungsräumen, und zwar aufgrund der geringeren Zahnarztdichte.
Die Sachverhalte „Appel und Ei“ und „Landpraxis“ sind demnach nicht fest miteinander verknüpft.
Das ist also wieder mehr so ein emotionales Ding.
Es wurde die Summe von 400.000 € genannt, mit der man sich verschulden müsse für die Praxisgründung. Das ist auch wieder stark übertrieben. Ich halte es für betriebswirtschaftlich unsinnig, sich gleich zu Beginn mit solchen Zinslasten zu übernehmen. Eine Praxis muss doch nicht von Anfang an mit fünf Behandlungsstühlen und Laser ausgestattet sein. Mir fällt da wieder mein Zahnarzt an, der selber mit kleiner Ausstattung gestartet ist und auf steigende Umsätze steigende Investitionen folgen ließ.
Das gesamte Investitionsvolumen seiner Praxis zum heutigen Tag beläuft sich auf 200.000 €, wie er mir erzählte.
Zudem gibt es ja die Möglichkeit der Praxisübernahme, die einige Vorteile bietet. (Vor allem den ‚Goodwill’).
Dazu kommt die Tatsache, dass mit dem Erwerb einer Praxis ein Wert geschaffen wird, der einen bedeutenden Anteil der Altersvorsorge für den Zahnarzt darstellt.
Es wurde beklagt „dass es in Bonn so gut wie keine Plätze für Assis mehr gibt“.
Dann bewegt man sich eben aus Bonn heraus. Heute liest man eben, dass „Bereitschaft zur Mobilität“ für Zahnis verlangt wird. Diese „Mobilität“ ist meiner Meinung nach noch nichts gegen die, die von Anfängern anderer Berufsgruppen verlangt wird. Den Anspruch, unbedingt an seinem Studienort zu bleiben, können die meisten vergessen. Hier geht es oftmals mehr um die Frage nach dem Kontinent auf dem man die nächsten Jahrearbeiten wird.
Dieser (sorry) Blödsinn mit der „Aldi-Kassiererin“ kam auch wieder vor.
Es steht jedem frei, sich um eine Stelle als Kassierer/in zu bemühen.
Sonderbarer Weise gibt es kaum approbierte Ärzte, die das tun. Dafür scheint es Gründe zu geben. Diese Gründe sollten doch dann wiederum hinreichend sein, dieses „Aldi-Kassiererin-Argument“ dann auch in Diskussionsoren endgültig zu begraben.
Wer jammert über das geringe Einkommen während der 2 jährigen Assistenzzeit, kann sich einerseits an die Aldi-Kasse wünschen, andererseits auch mal folgendes bedenken:
In anderen Studienfächern, z.B. den Naturwissenschaften schließt sich an ein anstrengendes 5-Jähriges Studium die Zeit der Promotion an. (noch mal ca. 3-4 Jahre mit einem Gehalt von allerhöchstens 1000€ im Monat). Für Chemiker beispielsweise ist die Promotion beinahe zwingend. Der Zahni hingegen nennt sich stolz „Dr.“, für eine Dissertation, die er mal eben in Semesterferien machen konnte.
Und zur insgesamten Situation der ZA-Praxen in Deutschland ein Paar Fakten (ohne Wertung - nur damit wir mal wissen, über welche Zustände ungefähr geredet wird):
Laut Statistik des KZBV-Jahrbuches 2005 ist der „Realwert des zahnärztlichen Einnahmenüberschusses“ von 1976 bis 1999 in der Tat auf die Hälfte gesunken.
Seit 1999 bis 2004 ist wieder ein leichtes Ansteigen der Kurve sichtbar.
Der durchschnittliche Einnahmenüberschuss je westdeutschen ZA-Praxisinhabers vor Steuern betrug 2004: 114.063 €, in Ostdeutschland 93.908 €.
Eine geeignetere (da weniger verzerrbare) Angabe ist jedoch der Median. Dieser betrug 2004 in Westdeutschland: 102.970 €, in Ostdeutschland 85.570 €.
(Median bedeutet: genau 50% verdienen mehr, die anderen 50% weniger)
Die durchschnittliche Wochenarbeitszeit für Zahnärzte (inkl. Behandlungszeit, Praxisverwaltung und sonstigem) betrugen 2004 in West und Ost: 47,9h.
watergirl789
11.07.2006, 08:33
interessant. Hast eigentlich recht mit dem, was du sagst. Mein Zahnarzt zum Beispiel war gleich voll begeistert und meinte sogar ich könnte seine Praxis übernehmen, weil er in Rente geht ;-) (wird so in 6 Jahren sein) er zumindest hat auch nichts negatives gesagt...
Ich habe gelesen, dass in nächster Zeit viele alte Ärzte in Rente gehen werden (und wenn ich mich bei uns im Osten so umschaue seh ich echt nur alte...) und dann wäre wieder Platz für neue! Ob das wirklich stimmt weiß ich nicht. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass zumindest hier im Osten viele das weite suchen und in den Westen gehen.
@ Bernd, danke du hast mich echt wieder ein bisschen aufgemuntert, ich habe die ganze Nacht überlegt, was ich noch anderes studieren könnte, wenn ZM wirklich soooooooooo schlecht ist.
@watergirl
Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.
Von mach dir mal keine schlaflosen Nächte.
jabba666
11.07.2006, 11:56
@watergirl
Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.
Von mach dir mal keine schlaflosen Nächte.
wenn du damit andeuten möchtest,dass ich hier übertreibe und künstlich hysterie erzeugen möchte,dann denke ich bist du nicht gut informiert.als ich die summe von 400.000 euro anbrachte,meinte ich damit alles andere als" 5 behandlungsstühle"!!!!einer allein kostet zb. bei sirona 40.000 - 50.000 euro.der von dir angedeutete laser(von dem ich nebenbei nichts halte) schägt mit locker 60.000 euro zu buche.ich möchte mal sehen,wie du mit der von dir erwähnten summe von 200.000 euro eine praxis einrichten möchtest(vom opg,zahnfilm am stuhl etc. möchte ich garnicht reden).bei einer praxisübernahme eines der"vielen alten zahnärzte"(@watergirl)zahlst du nicht nur die einrichtung,sondern auch den patientenstamm,wobei nicht gewährleistet ist,das dieselben dir auch das vertrauen schenken werden und deine patienten bleiben werden.fast hätte ich auch vergessen,dass eine kassenzulassung auch nochmal etliche tausend euro kostet und so weiter und so weiter........eine frage an watergirl:rate mal,was ein zahnarzt für eine molaren-ex(und ich meine jetzt nicht eine ost bei einem 8er) bei einem kassenpatienten berechnen darf,wie lange so etwas dauern kann,und was nach abzügen aller unkosten und materialabschlägen noch übrigbleibt.ich bin mal neugierig....
:-lesen
Die Wahrheit liegt meistens in der Mitte.
In der Mitte von was?? :-nix
Ich habe mich bemüht, Fakten sprechen zu lassen. Ich habe kein rosiges Bild gezeichnet, sondern hab versucht, die allzu negativ emotional gefärbten Äußerungen, die da kamen zu relativieren.
Wenn du bei mir Schönfärberei entdeckst, dann weise mich darauf hin.
@Topic:
Alterstruktur der Zahnärzte.
Auch hier sollte gelten: lieber offizielle Zahlen einholen, als von den 3 Zahnärzten in der Nachbarschaft auf die Allgemeinheit schließen.
Ich werde mal versuchen, da Statistiken zu finden
@Jabba:
Was willst du eigentlich genau erreichen? Du gehst nicht auf das ein, was man dir sagt. Stütze dich auf Zahlen, nicht auf Emotionen.
Das Investitionsvolumen für eine Praxisübernahme in Westdeutschland (inkl. Substanzwert, Umbauten, Goodwill[=Patientenstamm] und Kredit) belief sich 2004 im Durchschnitt auf ca. 250.000 €. Im Osten darunter.
(Quelle: KZBV-Jahrbuch 2005)
Das ist eine Menge Holz. Trotzdem weit entfernt von den 400.000€ die du einfach mal annimmst.
Natürlich gibt es keine Garantie dafür, dass jeder Patient auch weiterhin diese Praxis aufsuchen wird.
Auf der Anderen Seite: Gegenüber einer Neugründung hast du es mit den Patienten viel leichter.
Die Vorstellung, dass ein fünfjähriges Studium eine Porsche-Garantie mit sich bringt, mag in den 60/70ern für Zahnis berechtigt gewesen sein.
Heute wird nix garantiert. Und das ist gerade das Wesen der Selbständigen Berufstätigkeit.
Trotzdem haben 25% der Wessi-Zahnis ein Jahreseinkommen von über 150.000€, 50% liegen noch über 103.000€.
jabba666
11.07.2006, 12:41
In der Mitte von was?? :-nix
Ich habe mich bemüht, Fakten sprechen zu lassen. Ich habe kein rosiges Bild gezeichnet, sondern hab versucht, die allzu negativ emotional gefärbten Äußerungen, die da kamen zu relativieren.
Wenn du bei mir Schönfärberei entdeckst, dann weise mich darauf hin.
@Topic:
Alterstruktur der Zahnärzte.
Auch hier sollte gelten: lieber offizielle Zahlen einholen, als von den 3 Zahnärzten in der Nachbarschaft auf die Allgemeinheit schließen.
Ich werde mal versuchen, da Statistiken zu finden
und auch hier gilt:traue keiner statistik,die du nicht selbst gefälscht hast
:-))
und auch hier gilt:traue keiner statistik,die du nicht selbst gefälscht hast
:-))
Ach komm schon. Der Sinn einer Quellenangabe besteht darin, dass du jederzeit nachprüfen kannst, dass ich hier überhaupt nix "fälsche".
Wenn, dann fälscht hier die Kassenzahnärztliche Vereinigung. Und wenn du das glaubst, dann bitte von mir aus.
Vielleicht sind die ja von den Illuminaten unterwandert und streben die Weltherrschaft an.
Ich finde, man gibt sich vergebens Mühe, dir klarmachen zu wollen, dass mit Sicherheit nicht alles rabenschwarz und aussichtslos ist.
Ein Bisschen Unternehmergeist gehört zu jeder selbständigen Tätigkeit. Es gibt genug Zahnärzte, die toll davon leben. Die Zeit der "Garantien" aberist für alle Berufsgruppen (außer Beamten) vorbei.
@jabba,
wieso bist du eigentlich Zahnarzt geworden? Du klingst so als hättest du erst gestern all die Nachteile durch Zufall entdeckt und bist schlagartig sauer geworden. Was hast du dir denn vor oder während des Studiums vorgestellt, wie es werden wird? Verstehe den aggressiven Unterton hier nicht...
watergirl789
11.07.2006, 13:04
Ok...die Lage in Deutschland ist allgemein sehr schlecht...darüber müssen wir nicht reden. Wie siehts im Ausland aus? England? Italien etc.? Läuft es dort anders? Ist es dort möglich mehr zu verdienen? Ist dort mehr Arbeit??? Ich habe im Fernsehen eine Reportage über einen Orthopäden gesehen, der hatte in England viel mehr verdient als in Deutschland (mehr als sein Oberarzt sogar) gibt es sowas wirklich? Oder war der ne glückliche Ausnahme?
Ok...die Lage in Deutschland ist allgemein sehr schlecht...darüber müssen wir nicht reden. Wie siehts im Ausland aus? England? Italien etc.? Läuft es dort anders? Ist es dort möglich mehr zu verdienen? Ist dort mehr Arbeit??? Ich habe im Fernsehen eine Reportage über einen Orthopäden gesehen, der hatte in England viel mehr verdient als in Deutschland (mehr als sein Oberarzt sogar) gibt es sowas wirklich? Oder war der ne glückliche Ausnahme?
Das hier ist ein Zahnmedizin-Unterforum. Was irgendein Orthopäde in einem Krankenhaus verdient, wird von staatlicher Seite/ bzw. von Seiten der Kommunen geregelt.
Und Sätze wie: "die Lage in Deutschland ist allgemein sehr schlecht...darüber müssen wir nicht reden." sind solange wertlos, bis sie nicht differenziert und auf Fakten gestützt werden. Hingeklatschte Állgemeinplätze bestätigen nur Leute wie Jabba in seiner Endlos-Jammerei.
Zum Thema Zahnärzte:
Norwegen und England sind Beispiele für Länder, die in den letzten Jahren ihren Nachwuchs an Zahnärzten mit Studienplätzen unterversorgt haben. Dort herrscht ein ZA-Mangel, folglich wird dort in den Praxen besser verdient
als hier und deutsche ZA werden nicht selten eingestellt. Ob das so noch in 3 Jahren gelten wird, weiß heute kein Mensch.
watergirl789
11.07.2006, 13:29
wenn das wirklich so ist, dann kann ich niemanden verstehen der rumjammert und sagt es gäbe absolut keine Chance für ihn! Soll er doch ins Ausland gehen z.B. England...ist ja nicht aus der Welt, dann kann er doch dort erstmal bissel Geld verdienen die Schulden abbezahlen und dann weiter sehen...
jabba666
11.07.2006, 13:42
@jabba,
wieso bist du eigentlich Zahnarzt geworden? Du klingst so als hättest du erst gestern all die Nachteile durch Zufall entdeckt und bist schlagartig sauer geworden. Was hast du dir denn vor oder während des Studiums vorgestellt, wie es werden wird? Verstehe den aggressiven Unterton hier nicht...
ich bin zahnarzt geworden,weil es das ist was ich gut kann und weil die tätigkeit als solche echt interessant ist.man hat mit menschen zu tun und hockt nicht den ganzen tag in einem büro,um auf einen monitor zu starren.ausserdem kam es riesig bei den mädels an und meine mitstudentinnen waren die schäfsten hasen an der uni :-love ....desweiteren:was man anfängt,bringt man auch zuende.ich hatte eben hoffnung,dass sich alles etwas bessern würde.naiv?ok,zugegeben!und ins ausland?leichter gesagt,als getan.ich hänge nun mal an meiner heimat(und das nicht nur während der WM),das ist doch heutzutage eher positiv.ich will nicht arrogant klingen,aber die unter euch,die dieses studium noch nicht einmal begonnen haben,lehnen sich doch sehr weit aus dem fenster,wenn sie behaupten,ich würde hier notorisch alles bloss schwarzmalen.es war ganz einfach ein knüppelhartes studium und jetzt hab ich nunmal angst,dass es sich am ende nicht gescheit bezahlt macht :-meinung
grundsätzlich kann man glaubich sagen, dass Optimismus eine wichtige Grundeigenschaft für jeden Selbständigen, also auch den Zahnarzt, ist.
Und als Zahnarzt hat man eine Qualifikation erlernt, die überall in der Welt gebraucht werden kann. Nur - und das muss man auch erstmal berücksichtigen - geh doch mal als deutsche/r nach England und bau dort eine Praxis auf die Wiese. Ganz so einfach ist das auch nicht, sich da zu etablieren. Anscheinend gibt es schon innerhalb Deutschlands in der Patientenbevölkerung oftmals stille Vorbehalte gegen Zahnärzte mit Regionsungewöhnlichem Akzent, usw.
Zudem kommt:
Wer in Deutschland überhaupt erstmal als Kassenzahnarzt zugelassen werden will, der muss die 2 Jahre als Assistenzzahnarzt in einer deutschen Praxis machen, wenn ich mich nicht irre.
ich will nicht arrogant klingen,aber die unter euch,die dieses studium noch nicht einmal begonnen haben,lehnen sich doch sehr weit aus dem fenster,wenn sie behaupten,ich würde hier notorisch alles bloss schwarzmalen.
Du klingst nicht arrogant, nur wie jemand der was durcheinanderbringt.
Würden wir dir widersprechen, was den Studienalltag angeht, würden wir uns weit aus dem Fenster lehnen.
Aber um zu beurteilen, dass du emotionale Schwarzfärberei betreibst, muss man nicht ZM studiert haben, sondern einen nüchternen Blick auf Statistiken. Die sind nicht rosig, aber auch nicht schwarz.
Dein Problem ist wahrscheinlich, dass du dir am liebsten das automatische Recht einfordern willst, sofort reich zu werden, weil du doch dieses harte Studium gemacht hast. So läuft es nunmal nicht.
jabba666
11.07.2006, 13:55
grundsätzlich kann man glaubich sagen, dass Optimismus eine wichtige Grundeigenschaft für jeden Selbständigen, also auch den Zahnarzt, ist.
Zudem kommt:
Wer in Deutschland überhaupt erstmal als Kassenzahnarzt zugelassen werden will, der muss die 2 Jahre als Assistenzzahnarzt in einer deutschen Praxis machen, wenn ich mich nicht irre.
das ist nicht korrekt:von den zwei jahren,muss nur ein halbes in der brd nachgewiesen werden,den rest kannst du von mir aus auch in london machen.zu der geschichte mit dem ortsfremden akzent:ich denke,da hast du recht.ist aber wieder ein argument gegen "die verträumte landpraxis,irgendwo halt,gell,da muss man flexibel sein..."das kann als westfale in schwaben schon ätzend werden...
ich bin zahnarzt geworden,weil es das ist was ich gut kann und weil die tätigkeit als solche echt interessant ist.man hat mit menschen zu tun und hockt nicht den ganzen tag in einem büro,um auf einen monitor zu starren.ausserdem kam es riesig bei den mädels an und meine mitstudentinnen waren die schäfsten hasen an der uni :-love ....desweiteren:was man anfängt,bringt man auch zuende.ich hatte eben hoffnung,dass sich alles etwas bessern würde.naiv?ok,zugegeben!und ins ausland?leichter gesagt,als getan.ich hänge nun mal an meiner heimat(und das nicht nur während der WM),das ist doch heutzutage eher positiv.ich will nicht arrogant klingen,aber die unter euch,die dieses studium noch nicht einmal begonnen haben,lehnen sich doch sehr weit aus dem fenster,wenn sie behaupten,ich würde hier notorisch alles bloss schwarzmalen.es war ganz einfach ein knüppelhartes studium und jetzt hab ich nunmal angst,dass es sich am ende nicht gescheit bezahlt macht :-meinung
@jabba
genau mit solchen Leute, die nicht mal die Zulassung zum Studium erhalten haben, sollte man seine Zeit nicht verschwenden.
Stimme dir voll und ganz zu, selbst Kollegen, die schon etwas länger ihr Examen haben, haben Probleme mit der finanziellen Situation ihres Jobs.
Und ein 38Jähriger Zahnarzt, der vor 15 Jahren sein Examen machte hatte ganz andere Vorraussetzungen als wie heutzutage...
Von daher...lass die erstmals ihren süßen TPK machen; ich wünsche denen nur die Assis, die in der bonner Klinik rumschleichen.... :-))
jabba666
11.07.2006, 14:18
Dein Problem ist wahrscheinlich, dass du dir am liebsten das automatische Recht einfordern willst, sofort reich zu werden, weil du doch dieses harte Studium gemacht hast. So läuft es nunmal nicht.
diese unterstellung ist eine frechheit erster kajüte!!!!
ich will nicht reich werden(wie definieret man eigtl. reich????)ich will nur den verdienten lohn für zwei(zt und zm)knallharte ausbildungen einfordern.ich lass mich doch nicht unter preiss verkaufen.wir hatten mädels im kons kurs die sich abends vor stress in den schlaf gekotzt haben und das für nachher 1100 brutto?!?du hast echt wenig vorstellung davon,was dich im studium erwartet,du wirst deine ansprüche auch noch umstellen,bin ich sicher.....wenn du einen platz bekommst :-D
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