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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : keine Ahnung vom Arzt sein haben, oder auch wozu ist das Pflegepraktikum eig. gut



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Piffy
28.07.2006, 18:08
Hm was geben die denn i.m.? Irgendwie hab ich in D bisher immer nur Ärzte die i.m. Injektionen machen sehen? War aber auch nich in so vielen Kliniken.

Naja, wir geben im Prinzip die meisten i.m.-Injektionen, die so anfallen: Schmerzmittel, MSI (sprich auch BTM)... :-)
Impfungen z.B. oder auch Botulinumtoxin i.m. ist natürlich ärztliche Sache!!!

Monty
28.07.2006, 18:09
Solange sich diese Einstellungen à la: "Die faulen launischen Schwestern schikanieren uns arme Praktikanten nur und wir dürfen überhaupt nichts lernen." und "Die Praktikanten können und wissen nichts, benehmen sich aber schon wie die Chefärzte." nicht ändern, wird sich auch am gegenseitigen Umgang nichts verbessern. Schwestern und (zukünftige) Mediziner geben sich doch in ihren Vorurteilen die ganze Zeit gegenseitig recht! Der dumme Durchschnittspraktikant ist angepisst über ein mieses Praktikum, was er dann später als Arzt der Schwester heimzahlt, die schon als Schülerin lernt, dass Ärzte Är**he und Medizinstudenten unfähig sind und die daraufhin einem Praktikanten wiederum das Praktikum versaut. Immer im Kreis. Es sollten beide Seiten an ihrer Haltung arbeiten und die schwarzen Schafe (die es nunmal auch auf beiden Seiten gibt) nicht zur Verallgemeinerung heranziehen. :-meinung

Neely
28.07.2006, 19:12
Also ich darf das volle Spektrum von Infusionen anhängen, spritzen, Verband wechseln, Nadeln ziehen und natürlich auch Urin ausleeren, Windeln wechseln, wischen etc machen. Sogar beim Blasenkatheter legen und sogar bei einer PEG helfen. War auch einmal bei einer wirklich winzigen OP dabei. Am Besten sind die Gespräche mit den Patienten, oft drucke ich ihnen auch weiterführende Adressen und Informationen aus, wenn ihnen die Ärzte nicht mehr weiterhelfen wollen/können (Krankenkassenbudgets, STREIK!!!). Visiten darf ich auch mitgehen(sogar bei den Chefs), aber da sind wegen des Streiks momentan so gut wie keine mehr. Wie einige Patienten hier nur wegen des Streiks vernachlässigt und enttäuscht wurden ist schon hart(vor allem, da in diesem KH die Arbeitsbedingungen und Bezahlung in letzter Zeit bereits ENORM verbessert wurden).

Blut abgenommen habe ich zwar noch nicht im Krankenhaus, aber ich fragte neulich meinen Hausarzt, ob ich mir selbst stechen darf (ist noch viel schwieriger, da ungünstigerer Winkel), habe mir selbst sogar schon Infusionen gestochen, obwohl eine von ihnen daneben ging (autsch, sieht man jetzt noch), und danach selbst wieder gezogen (was mit einer Hand sehr schwer ist).

Das Praktikum ist wirklich charakterbildend rückblickend gesehen. Wenn ich aber sehe, dass meine Schwester, die einmal pro Woche Babysitten geht, mehr verdient als ich mit meinem "Vollzeitjob" könnte ich auch einfach nur noch kotzen.

Ich denke, das wurde in diesem Thread aber schon von praktisch allen genug betont: Wir Praktikanten müssen bezahlt werden. Sicher nutzt BMW auch all die Wirtschafts-oder Ingenieursstudenten aus, lässt sie unbezahlt einen Volljob mit voller Projektverantwortung übernehmen, weil die darauf angewiesen sind, keine Lücken im Lebenslauf zu haben, aber das macht die Sache für mich persönlich nicht wirklich besser. Man weiß, dass man was geleistet hat und will das auch bestätigt bekommen.

Das waren noch Zeiten in der Schule, als man nachmittags mit Nachhilfe so gut verdienen konnte. Jetzt arbeitet man mehr und bekommt nichts. Aber genug, das haben an dieser Stelle wohl schon bereits zehn Leute beklagt... was wirkte wie das Streuen von Salz in offene Wunden...

Dennoch kann ich nur eines raten: Ziel im Auge behalten und Zähne zusammenbeißen! Grenzenlos flexibel sein, zur Not im Ausland studieren, nicht über Akzeptanz oder Wertschätzung klagen, nicht über Bezahlung jammern, nicht über irgendeine Tätigkeit oder Hierarchieebene jammern. Sich aber auch nicht dem System ergeben, es nie unkritisch betrachten. Alles ist eine Frage der Strategie, man kann es auch für sich nutzen, wenn man sich wirklich im Klaren darüber ist, was man daraus gewinnen will, wenn es auch nicht Kohle, Bestätigung oder Lebensqualität ist.

Mir hat neulich ein langes Gespräch mit einem Neurologen genutzt (ich wollte nicht glauben, dass man eine Patienten nicht mehr hinbekommen könne, angeblich). Er meinte, er habe sich damit abgefunden wie es ist, dass man fast nichts mehr heilen kann, dass man eben nicht mehr im Paradies lebt und trotzdem ein Leben führen kann. Er wirkte bodenständig, zufrieden und doch kritisch, aber amüsiert kritisch. Deshalb auch diese lange philosophische Abhandlung ;-) Er stand einfach über den Dingen, obwohl es offensichtlich eine sehr unbefriedigende (milde ausgedrückt!) Gesamtsituation war/ist.

DeKl
28.07.2006, 19:23
Blut abgenommen habe ich zwar noch nicht im Krankenhaus, aber ich fragte neulich meinen Hausarzt, ob ich mir selbst stechen darf (ist noch viel schwieriger, da ungünstigerer Winkel), habe mir selbst sogar schon Infusionen gestochen, obwohl eine von ihnen daneben ging (autsch, sieht man jetzt noch), und danach selbst wieder gezogen (was mit einer Hand sehr schwer ist).



Supi. Nun aber fix!

unclejohn
28.07.2006, 20:43
Soo, ich habe meine erste Bescheinigung hier und bin erstmal zufrieden! Auch wenn man mich heute erstmal so richtig schön zur Sau gemacht hat- habe halt das erste Mal im gesamten Monat widersprochen^^ :-oopss
Naja, wat solls ich hab schon nette Tipps bekommen bezüglich Ausland und werde dort wie gesagt einen Teil machen...

Ich habe sicherlich nicht zu den Praktikanten gehört, die sich in irgend einer Weise aufgespielt haben. Ich habe bis auf heute einmal immer alle mir gegebenen Aufgaben sofort erledigt und mir meistens ( :-)) ) auch Mühe gegeben. Wenn man dann aber oft genug noch nich mal ein Bitte und Danke hört, fühlt man sich einfach verarscht! Dafür hat man von den meisten Patienten viel viel mehr zurückbekommen! Wenn die nicht gewesen wären, hätte ichs geschmissen...

Das die Arbeit des Pflegepersonals notwendig ist, war mir auch vorher schon klar, aber es haben sich halt auch viele Klischées bestätigt. Das das in meinen zukünftigen Praktika nicht so ist, ist doch nur zu hoffen...
Das Praktikum war schon gut und notwendig, aber charakterverändernt?! :-? Wart ihr alle auf der Onkologie oder so?! Naja, auf der Orthopädie ist es halt nicht soo krass.


cu

tinach
28.07.2006, 21:23
ich persönlich war auf der psycho, neuro und onko...sind schon sehr besondere patienten, mit denen der umgang jeweils sehr beeindruckend ist..
würde auch sagen, dass es bestimmte sichtweisen und einstellungen verändert bzw prägt, wenn man einmal mit solchen patienten arbeiten durfte..will diese erfahrugen jedenfalls nicht missen..von anderen fachgebieten kann ich da noch nicht soo sprechen..aber kann mir vorstellen, dass orthopädie vielleicht weniger emotional ist..

unclejohn
28.07.2006, 21:40
Naja, meine zwei beiden verlbeibenden Monate werde ich wohl auch auf einer Station wie Neuro oder so ableisten, um halt mal die Menschen zu sehen, denen es wirklich nicht gut geht! Ich denke mal, dass sind wohl noch die wertvollsten Erfahrungen, die man in diesem Praktikum machen kann! Mit den Patienten hat es eigentlich immer Spaß gemacht! :-)

cu

Piffy
29.07.2006, 12:32
Versucht es doch einmal in einer neurochirurgischen Rehaklinik für Kinder und Jugendliche.... Da bekommt man echt einen Einblick, was Pflege und Ärzte jeden Tag leisten, was sie aushalten müssen, wie hart manche das Schicksal trifft und die Schwestern da sind echt super.... ;-)
Und DAS wird viele Einstellungen und Sichtweisen ändern, kaum jemand kann sich vorstellen, was es für ein schönes Gefühl ist, seine Finger bewegen zu können, eine Fliege verscheuchen zu können, die in Deinem Gesicht sitzt, der es nicht anders erlebt hat.... Viele Dinge relativieren sich während und nach so einem Einsatz.... Manches ist einfach gar nicht so wichtig! :-meinung

Blacklab
30.07.2006, 09:08
Rehaklinik wird glaube ich gar nicht anerkannt...

ich bin selber gerade mitten in meinem Praktikum...hab jetzt den ersten Monat hinter mir...und Anerkennung krieg ich jede Menge, aber nur von den Patienten und sehr vereinzelt von der netten Sorte der Schwestern...die weniger nette Sorte überwiegt da leider doch sehr...hab jetzt mittlerweile aber auch mitgekriegt, dass ich eben ne ziemlich blöde Staion erwischt hab, was das Arbeitsklima angeht...
mich haben schon sowohl Patienten als auch Physiotherapeuten darauf angesprochen, dass ich jawohl von den Schwestern hier schikaniert werde...
seit die mitgekriegt haben, dass ich Medizin studieren will, bin ich eben nur noch der Arbeitssklave für einige Schwestern...also da gibt es schon mächtig Vorurteile...und wenn ich so mitbekomm, wie die Schwestern besorgte Angehörige von Patienten abwimmeln, weil sie gereade darüber diskutieren müssen, ob der Chefarzt mit der und der OP-Schwester auf dem und dem Fest ne halbe Stunde im Gebüsch verschwunden ist, dann hebt das meine Meinung über das Pflegepersonal eben auch nicht sonderlich...ich hab langsam echt mehr Respekt vor den Putzfrauen, die sind auch wesentlich freundlicher...
was bis jetzt wesentliches gelernt hab, ist das man es manchen Leuten (Schwestern) ob als Praktikant oder als Arzt einfach nicht recht machen kann....ganz egal wie sehr man sich Mühe gibt...die lästern so oder so...da muss man einfach irgendwie drüber stehen und sich auf die Patienten konzentrieren

agouti_lilac
30.07.2006, 09:40
Ich kanns nur immer wieder sagen: Wechselt die Station! Bringt doch nichts, sich da den A***** aufzureissen und die miesen Erfahrungen noch 2 Monate weiter zu sammeln. Damit man die Erfahrungen machen kann, dass es auch nette, kompetente Pflegefachkräfte gibt. :-)

Gruß, lila

hallohaldol
06.09.2006, 11:47
habe mir selbst sogar schon Infusionen gestochen

echt :-D

Gonska
06.09.2006, 12:53
Moin Moin

mich freut es sehr, daß das Pflegepraktikum nicht von allen verteufelt wird.
Meiner Meinung hat es einen ganz besonderen Sinn:
Man nimmt zum ersten Mal Kontakt mit einem Patienten auf und lernt die Strukturen in einem KH kennen. Diese Erfahrung sollte man nicht unterschätzen.

Und bedenkt:
wer ist es, der den Studenten und frischen Ärzten erklärt und hilft??????
Sehr oft sind es Mitarbeiter der Pflege und da kann ich aus eigener Erfahrung mitreden.
Nach meiner Ausbildung zum Kpfl. habe ich einen Job in der Anästhesie begonnen und immer wenn ein frischer vom Studium o.ä. kam, haben wir alles, was wir wissen, vermittelt. Von ärztlicher Seite kommt da nicht viel.

Jetzt bin ich selber mitten im Studium und ich kann nur sagen, daß die Zeit auf einer Staion prägend ist und hilft viele Dinge anders zu betrachten.

Manche Leute sollten halt lieber nachdenken, bevor sie die Finger auf die Tastatur legen.

Gruß
M

skydive
06.09.2006, 12:59
Solange sich diese Einstellungen à la: "Die faulen launischen Schwestern schikanieren uns arme Praktikanten nur und wir dürfen überhaupt nichts lernen." und "Die Praktikanten können und wissen nichts, benehmen sich aber schon wie die Chefärzte." nicht ändern, wird sich auch am gegenseitigen Umgang nichts verbessern. Schwestern und (zukünftige) Mediziner geben sich doch in ihren Vorurteilen die ganze Zeit gegenseitig recht! Der dumme Durchschnittspraktikant ist angepisst über ein mieses Praktikum, was er dann später als Arzt der Schwester heimzahlt, die schon als Schülerin lernt, dass Ärzte Är**he und Medizinstudenten unfähig sind und die daraufhin einem Praktikanten wiederum das Praktikum versaut. Immer im Kreis. Es sollten beide Seiten an ihrer Haltung arbeiten und die schwarzen Schafe (die es nunmal auch auf beiden Seiten gibt) nicht zur Verallgemeinerung heranziehen.


:-meinung

Nach allem, was ich in meinem Umfeld mitgekriegt habe, sind die Stereotype wirklich ein Problem.
Bei den Leuten, die mir begegnet sind, gab es Rettungs-Asis/-Sanis, die glaubten, sie müssten jedem erst mal zeigen, wo "wahre Medizin" stattfindet genau so wie komplexbeladene Pfleger/Schwestern, die ihre Heldengeschichten, stets mit "...und dann musste ich den Arzt erst mal korrigieren" beginnen oder davon erzählen, dass sie ja genau so viel wissen wie Ärzte.
Dazu gesellt sich dann zu allem Überfluß die Dickköpfigkeit und Hochnäsigkeit mancher Ärzte.
Wie Du schon richtig sagst: Es sind hüben wie drüben schwarze Schafte, die deshalb schädlich sind, da sie ewig neue Klischees schüren und zur Lagerbildung beitragen.
Ich meine, ich möchte mich da thematisch auch nicht zu weit aus dem Fenster hängen (siehe Signatur, HEHE!), aber das ist halt so der Eindruck, der sich auf Erfahrungen aus meinem unmittelbaren Umfeld stützt.

hanskoss
06.09.2006, 13:29
... Es stellt sich immer die Frage, ob sich eine Investition lohnt.

Und ob sich drei Monate Pflegepraktikum fuer die Studenten auszahlen, ist eine interessante Frage.

Wer diese Form von Patientenkontakt noetig hat, um festzustellen, dass ein menschlicher Umgang mit Patienten sehr wichtig ist, dem ist ohnehin nicht mehr zu helfen. Einen einfuehlsamen Umgang mit Patienten kann man auch mit anderer Arbeit lernen. Arroganz bekommt man durch so ein Praktikum hoechstens zeitweise abgewoehnt.

Sicherlich macht man im Pflegepraktikum wichtige Erfahrungen. Man kann aber auch mit anderen Praktika Erfahrungen sammeln. Es gibt einfach andere Moeglichkeiten, die Zeit effizienter zu nutzen. Effizient auch fuer die Persoenlichkeit. (Genauso denke ich ueber den Zivi, in dem ich teilweise sehr hart arbeiten musste. Eine Erfahrung, aber nicht wertvoll. Ich hatte genug Phantasie, um zu ahnen, wie es ist, 8 Stunden taeglich Zementsaecke zu schleppen. Normale Deutsche faenden es wahrscheinlich toll, wenn ein Akademiker sowas gemacht hat.)

In anderen Laendern (ich weiss es von Spanien und Brasilien) wird nur gelacht, wenn man den Leuten erzaehlt, was Pflegepraktikanten hier machen muessen. Vielleicht muss man einfach natuerlicher werden, um festzustellen: Ich werde Arzt, und jemand anderes wird Krankenpfleger.

In Brasilien gab es im Uebrigen verschiedene Stufen von "Krankenschwestern" (und bruedern):
- die studierten Krankenschwestern (Blut abnehmen etc)
- die "normalen" Krankenschwestern (Fuettern etc)
- die Reinigungskraefte mit Kontakt zum Patienten (Waschen, Dreck entfernen)

Keiner hatte ein Problem mit seinem Job, weil er der Ausbildung entsprach. Die Aerzte haben auch keine abfaelligen Kommentare ueber Reinigungskraefte gemacht.

Es kann natuerlich vorkommen, dass Reinigungskraefte promoviert sind und nebenbei Univ.-Prof.. Das ist aber rein statistisch eher unwahrscheinlich. Daher ist es ganz natuerlich, dass sich eine Aerztin - was die Bildung betrifft - der Reinigungskraft zunaechst mal ueberlegen fuehlt. Na und? In unserer Neidgesellschaft scheint das schlimm zu sein.

hanskoss
06.09.2006, 13:32
Damit kein Missverstaendnis entsteht:

Nur weil ich wenig vom Pflegepraktikum halte, bedeutet das nicht, dass ich Faelschungen der entsprechenden Formulare in Ordnung finde.
Frueh faelschen uebt sich! Man gewoehnt sich offenbar schnell daran.

Ausserdem sind die Regeln nun mal so, und ich habe nicht das Recht sie zu aendern, und auch andere Stundenten nicht (selbst wenn sie Mediziiiiin studieren)

Juckreiz
06.09.2006, 13:36
ich bin auf der seite der PP-"Verweigerer". 2 Monate, wie früher üblich, sind absolut ausreichend. Das eine Monat ist imo reine Schickane. Besonderns wenn man vorher beireits 10 Monate Zivildienst geleistet hat und der nicht anerkannt wird. Es war damals eine superschwere Zeit für mich, ich kam mir nur noch verarscht vor! 13 Monate arbeiten in einer Klinik für lau. und da soll mir jemand erzählen ich hätte die Pflege nicht gesehen und wüsste die ARbeit von irgendjemanden nicht zu schätzen! solche charaktere würden sich übrigens auch durch das pflegepraktikum nicht ändern...

Onkel Rico
06.09.2006, 13:58
Es war damals eine superschwere Zeit für mich, ich kam mir nur noch verarscht vor! 13 Monate arbeiten in einer Klinik für lau.
Hast du denn als Zivi kein Geld bekommen? Und warum verarscht? Wegen des Geldes oder der Arbeit oder ...?

Juckreiz
06.09.2006, 14:06
sicherlich hab ich als zivi geld bekommen, umgerechnet 91 cent die stunde.
und verarscht fühlte ich mich, weil ich es ehrlich gesagt nich eingesehen habe, nochmal 3 monate dieselben tätigkeiten zu machen, nur weil ich offiziell nicht als stations-zivi geführt wurde. und ich hatte einen richtig anstrengenden job als zivi, nix da mit zurücklehnen und faulenzen. aber man wollte mir das auf keinen fall anrechnen, was an der klinikleitung lag, nicht am LPA. was sagt uns das? sie wollten 3 weitere monate eine kostenlose arbeitskraft, mehr steckt nicht dahinter.. und man ist absolut machtlos gegen diese bürokraten!

Dr. Jackyll
06.09.2006, 16:51
ich finde das ganz witzig, denn ich hab letzte Woche erst einen Bericht gesehen in dem sich die Klinikleitungen beschwert haben dass sie nur noch so wenige Hilfskräfte (also Studenten, Zivis etc) bekommen und deshalb von der Existenz bedroht sind... und es istja nur die böse regierung daran schuld!

ich find es echt interessant wie unterschiedlich da die Meinungen sind. Auch wenn ich persönlich dem Typ aus der Reportage gerne mal meine meinung gegeigt hätte....

Xela
06.09.2006, 20:23
sicherlich hab ich als zivi geld bekommen, umgerechnet 91 cent die stunde.
und verarscht fühlte ich mich, weil ich es ehrlich gesagt nich eingesehen habe, nochmal 3 monate dieselben tätigkeiten zu machen, nur weil ich offiziell nicht als stations-zivi geführt wurde. und ich hatte einen richtig anstrengenden job als zivi, nix da mit zurücklehnen und faulenzen. aber man wollte mir das auf keinen fall anrechnen, was an der klinikleitung lag, nicht am LPA. was sagt uns das? sie wollten 3 weitere monate eine kostenlose arbeitskraft, mehr steckt nicht dahinter.. und man ist absolut machtlos gegen diese bürokraten!

und dann hast du in der gleichen klinik nochmal 3 monate für lau gearbeitet???

bei mir war das nach dem zivi ähnlich: ich brauchte eine bescheinigung über (damals noch) 2 monate pflegepraktikum. hab ich von der verwaltung nicht bekommen, ich sollte noch mal 2 monate dranhängen. ich hab mich geweigert und angeboten einen monat zu arbeiten für eine bescheinigung von 2 monaten, sonst würde ich in irgendeine andere klinik gehen. zack - hatte ich meine bescheinigung nach nur einem monat praktikum. und das fand ich schon frech genug von der pdl..