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Dr. Jekyll
25.01.2007, 19:14
ich find diesen satz "bemüht sich ungemein, das neue arbeitszeitgesetz einzuhalten" so geil.

schön, dass man sich bei aktuell geltendem recht "bemüht",
der satz sagt eigentlich schon alles.

wenn ich nächste mal wegen zu schnell fahren angehalten werde,
sage ich dem polizisten: "ich hatte mich bemüht, dass mit den 50 kmh
umzusetzen, leider bin ich dann doch 80kmh gefahren, ging nicht anders."

funkytyreese
29.01.2007, 12:57
...und mal wieder Glück gehabt. In einem Panikanfall vor dem Testat 20 Stunden durch"gelernt" und noch einmal unverdient bestanden. Die Anatomie liegt bis auf den Neurokurs hinter mir und ich fühl mich schuldig.
Das einzig Gute war, dass mir ein Kommilitone auffiel, der eine Stunde nach mir dran war, weil er irgendwie extrem angespannt und nervös herumlief. Ich bin dann mit ihm meine Testatfragen durchgegangen, weil es ihn sichtlich beruhigte, einfach ein bisschen erzählen zu können. Und zwischen den Zeilen und ein paar Stunden später hat er mir dann erzählt, dass er sich in derselben Situation befindet, in der ich gerade stecke. Es tat einfach gut zu sehen, dass ich nicht allein so überfordert bin, auch, wenn ich ihm diesen "psychosozialen Stress" nicht wünsche. Und es ist natürlich schön, mit jemand drüber reden zu können. Ich hoffe, dass da nicht irgendwann der Punkt kommt, an dem man sich gegenseitig 'runterzieht. Die Gefahr ist da...
Zumindest bin ich wieder fest entschlossen, alles zu versuchen und nicht dem Problem aus dem Weg zu gehen, indem ich das Studium schmeiße. Eure vielen Beiträge und auch die PMs haben mir letzte Woche sehr geholfen, vielen vielen Dank dafür!

Liebe Grüße,
Funky

Dr. Pschy
29.01.2007, 13:03
Wtf? 20h? Wie geht das? Irre... Schuldig fuehlen ist uebrigens das falscheste ueberhaupt. Warum sollst du schuldig sein? Wie kann ein Testat unverdient positiv sein wenn du so viel Lernzeit investierst? Mach dir das mal selbst klar, dass das Ziel die bestandene Pruefung sein muss, egal wie, da gibts kein schuldig oder unschuldig!

frieda
29.01.2007, 13:13
Hallo Funky,

wenn Du erst 22 bist, hast Du doch eigentlich noch Zeit, alles etwas ruhiger anzugehen und Dir erst einmal klar zu werden, was Du willst, was Du bewältigen kannst, welchen Stellenwert Deine Eltern dabei haben etc. Vielleicht kannst Du ein Urlaubssemester einschieben, um diese Dinge zu klären? Wenn es möglich ist, würde ich das Studium nicht an dieser Stelle endgültig schmeissen, sondern die Entscheidung später treffen, wenn Du Dir klarer bist und evtl. auch Alternativen hast. Dann kannst du vermutlich besser mit der Entscheidung leben, egal wie sie ausfällt.

alley_cat75
29.01.2007, 16:31
...und mal wieder Glück gehabt. ... und noch einmal unverdient bestanden. ... und ich fühl mich schuldig.


Derartige Gedanken musst Du Dir unbedingt abgewöhnen! Aber sie sind ganz typisch für depressive Menschen. Wenn Du also selbstbewusster geworden bist, macht das Leben mehr Spaß und Du bist definitiv von Deinen Depressionen geheilt. Zwei Fliegen mit einer Klappe.

catgut
29.01.2007, 16:51
Aber Vorsicht, wenn die Schlümpfe kommen und zu Dir sprechen... :-D

yzBastian
29.01.2007, 18:45
Die geschilderten Gefühle hat wohl jeder hier schon erlebt.

Im Studium stellen wohl fast alle fest, dass man eben nicht der Überflieger ist und nichts verschenkt wird. Allesa wird hart erkämpft. In diese Mentalität muss man sich erst mal einfinden.

Ich sage mir in solchen Situationen immer, um mich selber zu motivieren, dass die mich nicht klein kriegen. DIE NICHT! :-))
Man muss positiv denken. Alles Negative lähmt einen und dann ist es erst mal aus. Dann muss der Kopf frei.

Wir zum Beispiel feiern wirklich viel und arbeiten auch viel. Das hält sich so die Waage. Aber am Wochenende gehe ich, wenn immer geht, auch weg. Ablenkung muss einfach sein, auch wenn es eng wird.

Halt einfach die Ohren steif und schlag dich da jetzt durch. Dafür wirst du mit einem Traumjob belohnt und davon hast du soo viele Jahre etwas. Das ganze Leben. KOPF HOCH!!

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30.01.2007, 14:08
Vor dem letzten Testat wollte ich "schmeißen", dann habe ich mit Lob bestanden (was im Nachhinein auch zu erwarten war, aber man bildet sich ja in solchen Situationen jeden Scheiß ein) und nun wieder ordentlich Motivation für die nächste Testatrunde und das ich doch das Richtige mache.
Sowas ist aber normal, denke ich. Letzlich reift man ja auch an solchen Situationen und wird zunehmend souveräner mit Streßsituationen...

Was familiäre Engpässe/Probleme angeht, sollte man aber schon drauf achten, daß man so etwas nicht "vernachlässigt". Familie, Partnerschaft & Freunde sind IMO sehr wichtig - gerade wenn man mal selbst aus dem tiefen Loch krabbeln muß und ein lieber Mensch einem die Hand hinhält...

Gruß
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funkytyreese
31.01.2007, 07:13
Hallo :-)

Hab hier (im Zusammenhang mit dem Thread und auch so) einen interessanten Artikel gefunden:
http://www.zeit.de/2007/05/M-Aerztegesundheit
(Es geht um die psychische Verfassung von Ärzten)

LG,
Funky

tini 84
02.02.2007, 12:01
Hallo!
Ich muss jetzt auch mal meinen kummer loswerden - vielleicht bin ich hier jetzt ja an der falschen adresse, aber ich weiß echt nicht mehr weier.

Bis jetzt hat mir das studium immer super viel spaß gebracht. Ich war von allen sachen begeistert, die pflegepraktika haben mich in meinem berufswunsch bestätigt und überhaupt, war ich total froh, medizin zu studieren. Ich musste zwar wirklich viel tun, aber das habe ich zuerst immer in kauf genommen und dachte mir halt - das würde zum Medizinstudium dazugehören. Im Sommer 2006 hätte ich dann Physikum machen können (hatte alle scheine auf anhieb bestanden und musste nie etwas nachschreiben - hatte ja auch tag und nacht für das jeweilige fach gelernt) Kurz vor der richtigen anmeldung habe ich mich dann doch entschlossen, kein physikum zu machen, sondern lieber ein lernsemester einzuschieben. (habe panik bekommen, weil ich weiß, dass ich eher langsam lerne und mich nicht traue auf lücke zu lernen) So habe ich dann im Juli angefangen fürs Physikum in Feb zu lernen.
ich habe ein ganzes halbes jahr durchgelernt - mir nie etwas zwischendurch gegönnt (Freunde hab ich eh schon vergrault - heul) und jetzt steh ich da: In einer Woche beginnt das Mündliche und ich weiß nichts mehr. Es kommt auch nichts mehr wieder.
Ich sitze nur noch zu Hause und heul rum, weil ich nicht mehr kann und nicht mehr will. Zwischendurch raffe ich mich auf und denke, ich schaffe das doch noch - hab ja immer alles geschafft.
Es geht aber nichts mehr - seit Januar; die Angst frisst mich förmlich auf!!!
Die anderen sind natürlich mit dem Lernen an mir vorbeigezogen. Dabei habe ich alles durchgenommen, aber es nie so richtig wiederholt - weil ich davor angst habe, wenn ich was nicht weiß.
Ich weiß, dass ich ein falsches Lernverhalten habe, weiß aber nicht, wie ich das ändern kann. (ich brauche stunden, für das lernen für vier seiten)
Dabei MUSS sich in meinem Leben etwas ändern - es geht nichts mehr. Ich weiß auch, dass ich durchs mündliche fallen werde, was mir vor der Lerngruppe und den Prüfern total unangenehm ist. Und hinzu kommt noch - ich bin doch der letzte Depp, wenn ich nach dem 6. Semester erst Physikum mache - wo kriege ich denn dann später noch einen Job.
Ein paar Freunde raten mir, dass Studium abzubrechen - aber das will ich nicht, weil es mir wirklich immer Spaß gebracht hat - auch wenn ich immer mehr lernen musste, als die anderen.
Aber jetzt ist mein Akku leer, mein Kopf ist ein vakuum und ich habe tierische angst, obwohl mir langsam alles egal ist - ich will nur noch, dass diese Hölle ein Ende hat und ich mal wieder freude am Leben habe.
Zwischenzeitlich raffe ich mich immer wieder auf - aber das hält nicht lange an!

wisst ihr einen Rat (außer abbrechen) und wo ich vielleicht Hilfe bekommen kann? Denn etwas muss ich ändern!!!!!!

Vielen dank fürs zuhören

Roxane
02.02.2007, 12:19
Keine Angst - mit Abbrechen komme ich nicht. Das ist Blödsinn und kommt, wenn überhaupt, nur als Ultimatio infrage. Ich halt mich da an 'Was nicht tötet, härtet ab' - Binsenweisheit, und doch muss man manchmal auf sie zurückgreifen. Ich bin keine Psychologin und nur Laie, wenn Du professionelle Hilfe brauchst - die Unis bieten sie, schau mal auf der Homepage nach, denn ich weiß nicht, wo Du studierst.

Zum Physikum: Wenn Du nicht schreiben kannst und Angst hast, dann lass es sein. Mach Dir nichts draus, was andere über sechs Semester sagen könnten. Bei guten Noten wird das auch dem zukünftigen Arbeitgeber egal sein, und wenn er nachhakt, kannst Du Dir eine Erklärung überlegen, ist nichts Unnormales, dass man als junger Mensch ein wenig braucht, bis man sich an das Studium gewöhnt hat.

Was den Lerntyp angeht: Ja, da würde ich tatsächlich etwas ändern. Ich habe überhaupt nichts gegen disziplinierte Lerner - im Gegenteil, in diesem Studium braucht man das, und ich wünschte, ich selbst würde ein wenig von dieser Fähigkeit besitzen. Bei Dir hört sich das allerdings so an, als ob Du ein wenig übertrieben hast - das schreibst Du ja indirekt auch selbst, wenn ich Deine Zeilen richtig deute. Nimm Dir ein wenig Zeit für Dich selbst - wenn man zufrieden ist, können sechs Stunden Lernen effektiver sein als zehn Stunden. Das klingt jetzt ein wenig nach den Wohlfühl-Büchern von Dale Carnegie, aber Du siehst ja selbst, dass das Lernen ohne Freizeit nicht unbedingt der Weisheit letzter Schluss ist.

Mein Rat zusammenfassend: Wenn Du wirklich glaubst, mit Deinem Wissen das Physikum noch nicht bestehen zu können, nimm Dir das Semester Zeit. Lass Dir auch von Leuten nichts reinreden, die mit abbrechen kommen. Schließlich schreibst Du ja, dass Du das Fach magst. Aber nutze dieses Semester klüger und lass es langsamer angehen. Dann wird auch beim Physikum nichts schiefgehen. Alles Gute!

Bettpfannenwechsler
02.02.2007, 12:28
Hallo Tini,
ich würde an Deiner Stelle nicht abbrechen soweit ich das aus Deinem Geschriebenen überhaupt beurteilen kann.

Was hast Du zu verlieren wenn Du einfach hingehst? Wenn Du abbrichst wirst Du oft denken: ob es geklappt hätte, wäre es einen Versuch wert gewesen etc.

Wenn Du Dich ein halbes Jahr vorbereitet hast, kann eigentlich nicht viel schief gehen. Beim Mündlichen ist es häufig so, dass es bei der Fachschaft alte Protokolle gibt. In der Regel prüfen gerade die älteren Prüfer oft die selben Themengebiete, das heißt Du musst nicht alles können sondern setzt den Schwerpunkt auf die Themen der alten Protokolle.
Jetzt hilft nicht Jammern sondern jetzt mußt Du Gas geben. Du kannst nur gewinnen. Es gibt soweit ich weiß viel, die 5-6 Semester für die Vorklinik gebraucht haben aus den verschiedensten Gründen. Also, mehr Selbstbewußtsein und zeig denen was Du kannst.

Übrigens , das Gefühl nix zu wissen hat meiner Ansicht nach jeder vor diesen Prüfungen. Und man kann es gar nicht glauben, es fällt einem tatsächlich in der Prüfung wieder ein. Vieleicht glaubst Du das jetzt einfach mal und schreibst uns dann ob es so war.

Viel Glück und halt die Ohren steif und probier es wenigstens!

Skalpella
02.02.2007, 13:09
@tini: ich glaube nicht, dass das irgendjemanden intressiert, wie lange du bis zum Physikum gebraucht hast...
Dein Problem ist deine Angst vor dem Versagen. Ich fasse zusammen: scheinfrei zum Physikum, aber nicht hingegangen, jetzt über ein halbes Jahr gelernt und du willst wieder nicht hingehen? Wird jetzt von meiner Seite einfach mal nicht genehmigt ;-).
Mit jedem Mal kneifen machst du deine Angst schlimmer und den Belohnungseffekt größer, wenn du dann erst Mal Erleichterung verspürst. Das ist ein Teufelskreis, aus dem du ausbrechen musst.
Kann sein, dass du das alleine nicht mehr schaffst. Bei uns in der Vorklinik haben wir in den Seminaren einige Psychologen kennengelernt, die sicher auch dazu in der Lage sind, sich so eine Problematik mal anzuhören. Vielleicht kennst du da auch den einen oder anderen, an den du dich wenden könntest. Die haben halt den Vorteil, dass sie die Mediziner kennen und die Problematik der Stofffülle mitbekommen.
Übrigens: du bist nicht langsam: es ist völlig normal, dass man ein Lehrbuch nicht lesen kann, wie einen Roman!
Also Kopf hoch, unbedingt hingehen! Alles Gute!
Diana

Cranium
02.02.2007, 15:18
...und fürs Physikum hat man doch auch 3 Versuche, oder nicht?!??

SynC
02.02.2007, 15:30
Also ich denke auch, dass du es einfach versuchen solltest, wenn du jetzt im 4.Sem wärest und vor dem Physikum stehen würdest wäre es vielleicht eine andere Situation. Aber jetzt hast du dir ja alles mal anschauen können, da du genug Zeit hast - also einfach mal versuchen. Ich bin mir sehr sicher das es bei dir klappen wird, und selbst wenn nicht, dann hast du wenigstens die Prüfungssituation kennengelernt was vielleicht auch deine Angst mindert.
Und wegen Jobaussichten: das interessiert wirklich keinen wie lange du gebraucht hast solange du sonst einen guten und motivierten Eindruck machst. Es gibt viele Leute die erst Jahre an Wartezeit absitzen mussten bzw. solange Ausbildung gemacht haben - da dürfen ja 1-2zusätzliche Semester wohl genehmigt sein, solange man nicht in der besten Forschungsabteilung der allerbesten Uniklinik arbeiten will. In Medizin ist das eine andere Situation als z.B. in BWL, was meiner Meinung nach sehr angenehm ist

tini 84
03.02.2007, 16:56
hi Leute,
vielen dank für eure Antworten!!!!!!!!!!!!
Ich bin auch zu dem Entschluß gekommen, es einfach mal zu versuchen - vielleicht habe ich ja auch Glück und ich komme mit einem dicken blauen Auge aus den Prüfungen. Ich habe ja doch nichts zu verlieren!
Also vielen lieben Dank für eure Mut-mach-antworten!!!!

Cranium
03.02.2007, 21:07
Hi tini84,

wenn du Glück hast, dann kommst du auch mit einem guten Physikum davon.
So viel wie du gelernt hast, wäre es keine Überraschung!
Und wenn nicht, hauptsache geschafft!:-top

Moorhühnchen
03.02.2007, 22:28
Hast Du das schriftliche eigentlich schon hinter Dir, wenn in einer Woche schon das mündliche ist?

Leijona
03.02.2007, 22:39
an die threaderöffnerin:

das 3.semester ist glaube ich an den meisten unis das allerhärteste des studiums. da mogelt sich wohl fast jeder mehr oder weniger durch!
das 3. semester ist absolut unrepräsentativ und wegen der belastung (die auch wieder vorbeigeht) würd ich das nicht schmeissen!!
im gegenteil, such dir nen ausgleich, treff freunde, mach sport, kunst, musik oä und lass den unistress nicht so sehr an dich ran.
entspannungstechnik oder entsprechender sport wie zb yoga oä können auch wunder wirken.
evtl hast du einfach auch überzogene ansprüche an dich selbst. aber im 3. semester muss man wirklich nicht auf biegen und brechen zu den "primussen" gehören - wozu auch?
das 3. semester und die 4 wochen vor dem physikum waren für die meisten leute die ich kenne die härteste zeit des studiums und sind nicht repräsentativ für alles.
in der klinik wird alles viel besser, lockerer, krankheiten- und patientenorientierter!
nur mut.

Moorhühnchen
03.02.2007, 23:02
das 3. semester und die 4 wochen vor dem physikum waren für die meisten leute die ich kenne die härteste zeit des studiums und sind nicht repräsentativ für alles.
in der klinik wird alles viel besser, lockerer, krankheiten- und patientenorientierter!
nur mut.

:-meinung

Die letzten 2 Wochen vor dem Physikum haben mich 5 Kilo gekostet... aber ich wußte, wenn ich jetzt anfange mir Gedanken darüber zu machen die Prüfung zu verschieben, dann würde es beim nächsten Mal nur schlimmer werden!!

Also, Augen zu und durch, auch wenn es hart ist. Mehr als durchfallen kannst Du nicht... und wenn Du doch durchfällst und die anderen bestehen, hast Du ja danach als "Wiederholer" eh nichts mehr mit denen zu tun.

Die erste Frage unseres Prüfers im mündlichen: "Wie war Ihre letzte Woche?"
Dann einige "leichtere" Fragen zum Einstieg.
Letztendlich war die Situation im mündlichen Physikum nicht unbedingt locker, aber immerhin so "angenehm", daß ich vor nachfolgenden mündlichen Prüfungen weniger Bammel hatte.