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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wechsel nach Ffm zum 1.Klinischen



Moonchen
26.08.2007, 09:46
Hallo,

ich studiere zur Zeit in Düsseldorf aber habe vor nach dem hoffentlich bestandenen Physikum nach Frankfurt zu wechseln.
Nun habe ich schon ewig lange Zeit auf der Homepage herumgesucht aber so ein paar Fragen wurden mir immer noch nicht beantwortet, deswegen dachte ich ich frage hier mal nach ;-)
Also:

1. Ich habe nicht so ganz verstanden, wie in der Klinik die Noten für die einzelnen Fächer zusammengerechnet werden: OSCE + Klausur + die Noten aus den Praktika?

2. Wie schwer/wie viel Aufwand ist es eine gute Note zu bekommen? Werdet ihr für die OSCEs gut vorbereitet oder kommt da auch völlig Neues auf einen zu?

3. Wie vollgestopft ist denn der Stundenplan im 1ten und 2ten Semester (ich blick da auf der Homepage ehrlich gesagt nicht so durch :-blush )? Hat man da noch Zeit nebenher ein wenig zu arbeiten (so 2-3 Abende in der Woche)?

4. Wie lange sind die Semesterferien (ich habe nämlich mal gelesen dass die im Vergleich zu anderen Unis länger sein sollen und man seine Praktika relativ flexibel in die Semesterferien legen kann)?

5. Bei dieser mysteriösen Semesterabschlussklausur: Da werden doch die einzelnen Fächer auch einzeln ausgewertet und es gibt keine Gesamtnote für alle Fächer? Und wenn ich in einem Teilgebiet durchfalle, muss ich dann nur das wiederholen?

6. Wie groß sind die Gruppengrößen in Praktika usw.? Kennt man die anderen Kommilitonen oder hat man jedes Mal mit anderen Leuten zusammen?

7. Kennt ihr euch mit den Studentenwohnheimen aus? Also, welche empfehlenswert sind und welche nicht? Wie schnell bekommt man einen Platz?

7. Und zu guter letzt (sorry für den langen Text): Falls das hier zufällig jemand liest der nach dem Physikum nach Ffm gewechselt hat - wie schnell hat man Anschluss gefunden bzw. bei dem angeblichen Chaos in Frankfurt durchgeblickt?

Vielen Dank schonmal für die Antworten!

Saskia

WaWa
28.08.2007, 00:48
Hey Moonchen!

Kann dir leider nur eine Frage beantworten, und zwar die wg. Wohnheim.
Es gibt mehrere Wohnheime hier in FFM - die größten sind wohl das vom Studentenwerk und das Friedrich Dessauer Haus, von einem kath. Bauverein getragen. Momentan sind noch neue am entstehen auf dem Campusgelände im Westend, da sind aber erst im nächsten Jahr die ersten fertig und dann gibt es wohl ein neues in Niederrad - ganz nahe am Uniklinikum.
Von denen, die ich so kenne, ist das FDH wohl das beste. Wohn' selber da und fühl mich echt wohl. Kannst dir hier (http://www.fdh-studi.de/) ja mal das Wohnheim anschauen. Eigentlich bekommt man immer recht schnell einen Platz. Kenn niemand, der lange hat warten müssen.
Eine Freundin von mir bewirbt sich mom. für das in Niederrad - da hat man ca. 17 m² große Einzelapartments mit Küchenzeile und Nasszelle. Scheinbar sind da noch einige Plätze frei. Ab November kann man glaub' einziehen - bekommt wahrsch. mom. den letzten Feinschliff. Kostet glaub' 280 € warm und mit Internet....

Für die anderen Fragen musst du auf die Kliniker hier vertrauen - da hab' ich noch keine Ahnung von! :-nix

Gruß,
WaWa

Moorhühnchen
28.08.2007, 11:39
1. Ich habe nicht so ganz verstanden, wie in der Klinik die Noten für die einzelnen Fächer zusammengerechnet werden: OSCE + Klausur + die Noten aus den Praktika?
Tja, ich habe jetzt noch nicht die Zusammensetzung der Noten verstanden und hab es trotzdem ins PJ geschafft.... :-oopss
Zu den Noten muß man sagen, daß grundsätzlich angeblich alles zusammengezählt wird - das trifft aber nich für alle Fächer zu. Die Noten aus den Praktika zählen wohl am wenigsten, weil Prof. Schulze aus dem Dekanat der Meinung ist, die seien nicht repräsentativ! Dort würden zu viele eine 1 bekommen, die es nicht verdienen....

Also behaupte ich jetzt mal, daß die Klausurnoten + OSCE's zusammengezählt werden (Praktika nur formal). Bei manchen Fächern zählt der OSCE hammerviel, zB. bei Innere macht er (zumindest bei mir) 50% der gesamten Note aus! Hat mich ganz schön runtergerissen!!
Bei Ortho ist es ähnlich, wir haben 2 Klausuren zu dem Fach geschrieben, in denen ich jeweils eine 1 hatte, im OSCE eine 4 (wieso, weiß ich nicht) und am Ende ist eine 3 herausgekommen.

Und die Infos, die auf der Dekanatsseite zum Thema Noten stehen, sind größtenteils veraltet und auch falsch (zB. steht dort, der Innere OSCE würde 1/6 zur Note zählen, was schlicht falsch ist!!)


2. Wie schwer/wie viel Aufwand ist es eine gute Note zu bekommen? Werdet ihr für die OSCEs gut vorbereitet oder kommt da auch völlig Neues auf einen zu?
Der zeitliche Aufwand ist meiner Meinung nach nicht besonders groß. Auf die Klausuren kann man sich nur mittelmäßig vorbereiten, weil am Ende eh was ganz anderes gefragt wird, als in der Vorlesung gelesen wurde. Trotzdem kommt meist was ganz ordentliches dabei raus.
Im Nachhinein gesehen waren die Klausuren nie besonders schwer.... nur doof!
Sie sind gewöhnungsbedürftig. Dazu gibt es schon einige Themen hier, wenn Du die Zeit hast, kannst Du das Forum mal nach dem Stichwort "Semesterabschlußklausur" oder "SAK" durchsuchen....

Auf die OSCE's wird man meist schlecht bis gar nicht vorbereitet. Zum Lernen gibt's ja Famulaturen.... :-peng
Auch hier Forum nach "OSCE" durchsuchen!


3. Wie vollgestopft ist denn der Stundenplan im 1ten und 2ten Semester (ich blick da auf der Homepage ehrlich gesagt nicht so durch )? Hat man da noch Zeit nebenher ein wenig zu arbeiten (so 2-3 Abende in der Woche)?
Kann ich nicht mehr viel zu sagen, im ersten ist glaube ich noch recht viel los, zum zweiten kann ich nach der Semesterumstellung nix mehr sagen.


4. Wie lange sind die Semesterferien (ich habe nämlich mal gelesen dass die im Vergleich zu anderen Unis länger sein sollen und man seine Praktika relativ flexibel in die Semesterferien legen kann)?
Meine letzte Info ist, daß die VL-Zeit auf 2 Monate verkürzt wurde und die restlichen 4 Monate eines Semesters Zeit für Praktika sind, die man sich zum Teil selbst organisieren kann.... da aber bitte nochmal jemand fragen, der es weiß, denn bei uns war das noch anders....


5. Bei dieser mysteriösen Semesterabschlussklausur: Da werden doch die einzelnen Fächer auch einzeln ausgewertet und es gibt keine Gesamtnote für alle Fächer? Und wenn ich in einem Teilgebiet durchfalle, muss ich dann nur das wiederholen?
Ja, die Fächer werden einzeln ausgewertet und benotet, allerdings weiß man während der Klausur nicht welche Frage zu welchem Fach gehört (so wie im Füsikum). Du kannst auch in jedem Fach einzeln durchfallen und mußt nur in den durchgefallenen Fächern nachschreiben... was etwas verzwickt ist, denn in der WH-Klausur sind die Fächer auch nicht geordnet und formal muß man ALLES beantworten. Meist ahnt man aber trotzdem welche Frage wohin gehört.


6. Wie groß sind die Gruppengrößen in Praktika usw.? Kennt man die anderen Kommilitonen oder hat man jedes Mal mit anderen Leuten zusammen?
Bei uns war es so, daß die Gruppen größer waren, wenn man das Physikum nach Regelstudienzeit gemacht hat. Wir waren ein Semester mit 240 Leuten und mußten uns um Kursplätze schlagen ;-) , das Semester über und unter uns (nicht Regelstudienzeit) hatte mit ca. 80 bis 90 Leuten dagegen Glück und oft kleine Kurse, wo auch noch viel erklärt wurde.

Nachteile bei uns: Im Rechtsmedizinkurs wurde wegen der großen Guppen keine richtige Leichenschau durchgeführt, HNO-Spiegelkurs gabs im Semester über und unter uns, aber wir waren zu viele - Standard-Spruch: "Huch, Sie sind aber ein groooßes Semester, da können wir das mit so vielen Leuten aber gar nicht machen....." :-keks

Wenn man es geschickt einteilt und bei der ZE (zentrale Eintragung) seinen Zettel zusammen abgibt, kann man grundsätzlich Kurse mit anderne Personen zusammen belegen... die ZE wird aber nun online gemacht, weiß also nicht, ob das noch geht..... trotzdem kennt man sich auch so untereinander - vielleicht nicht alle...