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Stromer
05.09.2007, 08:30
Inwiefern muss man die Elektronenkonfiguration in Chemie beherrschen?

philipp1984
05.09.2007, 09:33
Lustige Frage irgendwie.. :-)

Also ich habs nie verstanden und bin frischgebackender cand.med.

GOMER
05.09.2007, 09:44
Was ist denn das? Wieviele e in welcher Schale sind, oder wie?

Gammaflyer
05.09.2007, 09:48
http://de.wikipedia.org/wiki/Elektronenkonfiguration

Besser gesagt, in welchem Orbital.
Und gerade in der oragnischen Chemie mit den sp-Hybridisierungen kann das schon mal auftauchen.

Foreman
05.09.2007, 10:12
Das Thema braucht man nicht wirklich, da reicht wirklich rudimentäres Wissen. Das kann man getrost weglassen und sich auf Wichtigeres konzentrieren.

mezzomixi
05.09.2007, 10:12
Ich habe das mit den Schalen und so mal für Chemie gelernt, ich meine in der Klausur haben wir es auch gebraucht. (Da sollte man halt dann sagen, wie viele Elektronen bei XYZ auf der äußeren Schale sind..)
Inzwischen weiß ich davon fast nix mehr, macht aber nix :-))

Gammaflyer
05.09.2007, 10:27
Eben. Abgesehen von der Chemieklausur wird man es nie mehr brauchen.

HerrKaleun
05.09.2007, 10:31
Eben. Abgesehen von der Chemieklausur wird man es nie mehr brauchen.


Eben. Also dafür würd ich es schon lernen. Sind leichte Punkte, im Vergleich zu anderem Schrott... :-))

Stromer
05.09.2007, 10:49
Na dann reicht es ja im "Kurzvorschluss-Gedächtnis" - hehe

Lustig fand ich die Frage sogra selbst ;-)

Ulle
05.09.2007, 12:55
Auf der anderen Seite kann man über die Elektronenkonfiguration aber andere Sachen erschliessen.

die chondropathia
05.09.2007, 13:41
OnT: Koine Ahnung, besser ist, wenn man sie beherrscht, imho.

OT:
Also für den weiteren Berufsweg rate ich dir von Marketing oder Berufen mit viel Selbstmarketing ab. Der Titel deines freds stellt Marketingversagen dar...


Inwiefern muss man die Elektronenkonfiguration in Chemie beherrschen?
:-))

lala07
05.09.2007, 13:45
Auf der anderen Seite kann man über die Elektronenkonfiguration aber andere Sachen erschliessen.

das find ich auch...wenn ich dran denke, wie eine in der physikumsprüfung harnstoff gezeichnet hat...die wusste, welche atome beteiligt sind und hätte sie die elektronenkonfiguartion beherscht, hätte sie das molekül zeichnen können, aber so hat sie was gezeichnet, was jedem mit ein bisschen chemischen sachverstand die tränen in die augen treibt... :-nix

Foreman
05.09.2007, 23:47
Das Thema Elektronenkonfiguration schließt doch viel mehr ein, als Strukturformeln, da reicht doch die Oktettregel meist...

Ulle
06.09.2007, 01:34
Für Harnstoff mag ja die Oktett-Regel reichen, aber für Sulfat oder Nitrat (bzw. warum Nitrat doch die Oktett-Regel erfüllen muss) wird es dann eng. Ich finde halt allgemein, dass in Medizin zu viel auswendig und zu wenig verstanden wird. Ohne Orbitalmodell versteht man keine Doppelbindungen, somit keine Peptidbindungen oder die räumliche Struktur von ungesättigten Fettsäuren. Man versteht keine Farbstoffchemie, weil man keine Ahnung hat, was ein delokalisiertes Pi-Elektronensystem ist und und und...

Direkt im Patientenumgang mag das später keine Bedeutung haben, aber dafür das sich viele Mediziner für recht schlau halten sind sie eigentlich nur peinlich eingebildet...

hennessy
06.09.2007, 08:18
also ich hab sowohl Human- als auch Zahnmedizinstudium erfolgreich hinter mich gebracht und hab diese Orbital-Geschichten lediglich kurz vor der Chemie-Klausur gelernt. Seither nie mehr gebraucht oder vermisst.
gruß
hennessy

GOMER
06.09.2007, 09:00
Für Harnstoff mag ja die Oktett-Regel reichen, aber für Sulfat oder Nitrat (bzw. warum Nitrat doch die Oktett-Regel erfüllen muss) wird es dann eng. Ich finde halt allgemein, dass in Medizin zu viel auswendig und zu wenig verstanden wird. Ohne Orbitalmodell versteht man keine Doppelbindungen, somit keine Peptidbindungen oder die räumliche Struktur von ungesättigten Fettsäuren. Man versteht keine Farbstoffchemie, weil man keine Ahnung hat, was ein delokalisiertes Pi-Elektronensystem ist und und und...



Ich hab nicht die geringste Ahnung wovon Du sprichst, obwohl ich mal für zwei Sem. in Chemie eingeschrieben war (studieren wollte ich das jetzt nicht nennen).

Stromer
06.09.2007, 09:47
Nur mal so: Ich bin hier nicht um mich zu prostituieren bzw. selbst zu vermarkten. Hattet ihr gerade nen Marketingkurs, oder was bewog euch zu diesem euch selbst aus dem Rennen schießenden Beitrag?


:-sleppy

GOMER
06.09.2007, 12:16
?????

Arman
06.09.2007, 12:20
Für Harnstoff mag ja die Oktett-Regel reichen, aber für Sulfat oder Nitrat (bzw. warum Nitrat doch die Oktett-Regel erfüllen muss) wird es dann eng. Ich finde halt allgemein, dass in Medizin zu viel auswendig und zu wenig verstanden wird. Ohne Orbitalmodell versteht man keine Doppelbindungen, somit keine Peptidbindungen oder die räumliche Struktur von ungesättigten Fettsäuren. Man versteht keine Farbstoffchemie, weil man keine Ahnung hat, was ein delokalisiertes Pi-Elektronensystem ist und und und...

Direkt im Patientenumgang mag das später keine Bedeutung haben, aber dafür das sich viele Mediziner für recht schlau halten sind sie eigentlich nur peinlich eingebildet...


lol liest sich wie ne Diplomarbeit.

Verstehen ist immer gut, aber scheinbar ist das 100%ige Verstehen der Chemie nicht notwendig, um ein guter Mediziner zu werden.

KingLoui
06.09.2007, 13:06
Hör ma! Man lernt nicht für die Uni sondern für's Leben :-))