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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst



Denüse
14.09.2007, 03:06
Vertrauen hast Du in mein Leben gebracht
Vertrauen hab ich Dir genommen
Angst war es, die mich fern hielt Tag und Nacht
Nie hast Du was von mir zurück bekommen

Gefunden haben wir uns eines Tages wieder
Gelacht, gestritten, unser Leben geteilt
Die Angst verflog, wir hielten sie nieder
Alles schien als sei jeder Schmerz verheilt

Vertrauen hab ich in Dein Leben gebracht
Vertrauen hab ich Dir wieder genommen
Nun sitze ich hier, weine Tag und Nacht
Bin ohne Dich
Nur die Angst ist wieder gekommen

Flemingulus
15.09.2007, 00:19
Na Nüse... das da fügt vielleicht noch ein paar lichtere Nuancen hinzu:


Der Kern der Trauer

Seit Du gegangen bist, behältst Du recht,
wer nicht mehr da ist, hat das letzte Wort,
das beste Argument ist immer: "fort",
wer bleibt, ist zweiter Sieger im Gefecht,

geführt um die Ressource "Du und ich",
von der man glaubt man könne sie benützen,
um sich vor einer schlimmen Zeit zu schützen,
als trüge man das Traurigsein in sich.

Doch wer uns weh tut, lässt auch was zurück.
Was nur vorübergeht, ging uns nichts an,
vergessen meint so viel wie: war nichts dran,
der Kern der Trauer ist das alte Glück.

Denüse
15.09.2007, 02:24
Liegst neben mir in selgem Traum
Ich liege wach und glaub es kaum
Hast mir gesagt, dass Du mich liebst
Dass Du für mich Dein Leben gibst

Seh Dein Gesicht, ich seh Dein Lachen
Sollt ich mir nicht Gedanken machen?
Zu lange schon ein Hin und Her
Ist´s Freundschaft oder ist´s doch mehr?

Als Du erwachst und ich mich trau
Dir tief in Deine Augen schau
Da sagst Du mir ich solle gehen
Willst Du mich nie mehr wieder sehen?

So lange kannten wir uns schon
Kannten guten und bösen Ton
Liebe war erst Dein, dann mein großer Traum
Doch im Nachhinein war der Traum wohl nur Schaum


@Flemingulus: Vielen Dank! :-) Da ist wirklich etwas Wahres dran... Aber keine Sorge, ich weiß nach wie vor, was ich an diesem Menschen liebe und was ich an ihm hatte... Es gibt nicht nur schlechte Erinnerungen, eigentlich gar keine...

Denüse
18.09.2007, 03:25
Wie ein Schleier
liegt schwarzer Nebel
auf meiner Seele
und bedeckt
Freude
und Trauer,
verhüllt
Lachen
und Weinen.

Leere
füllt mein Herz,
der Schmerz ist Gleichgültigkeit
gewichen.
Längst bin ich mir selbst nicht mehr
wichtig,
wie sollen es
dann andere
sein?

Oh komm doch
und befreie meine
Seele
aus der Düsternis.
Lass mich dir ins
Licht
folgen.

hennessy
18.09.2007, 07:49
Wie ein Schleier
liegt schwarzer Nebel
auf meiner Seele
und bedeckt
Freude
und Trauer,
verhüllt
Lachen
und Weinen.

Leere
füllt mein Herz,
der Schmerz ist Gleichgültigkeit
gewichen.
Längst bin ich mir selbst nicht mehr
wichtig,
wie sollen es
dann andere
sein?

Oh komm doch
und befreie meine
Seele
aus der Düsternis.
Lass mich dir ins
Licht
folgen.

Guten Morgen Denüse,

erst mal Kompliment zu Deinen Gedichten. Ich könnt so was nie im Leben.
Der zentrale Satz ist für mich: "Längst bin ich mir selbst nicht mehr wichtig".

Bitte versuche, davon weg zu kommen. Wenn Du Dir wieder selber wichtig bist, dann vermittelst Du Deiner Umwelt eine ganz andere Aura und dann wirst Du nicht als kleines verlassenes Dummerle gesehen, sondern als vollwertiger, wichtiger Mensch.
Bitte entschuldige die ohrfeigenartige Diktion. Aber ich weiß, wovon ich spreche. Ich hatte mal die wundervollste Beziehung, die man sich vorstellen kann. Leider ging es auseinander. Ich lief rum wie bedröppelt und hatte das Gefühl, auf meiner Stirn stünde in großen Lettern: "Übriggeblieben!" Erst als ich wieder zu mir selbst fand und in mir selbst den wichtigsten Menschen meines Lebens fand, war ich auch für andere wieder wichtig. Mein Motto lautet seitdem: "I am the sunshine of my life!" Also komm wieder hoch, trag den Kopf oben.
Wenn Du für Dich selbst wieder wichtig bist, wirst Du es auch für Andere (oder einen Anderen) sein.

lg
hennessy

Denüse
18.09.2007, 13:36
Guten Morgen Denüse,

erst mal Kompliment zu Deinen Gedichten. Ich könnt so was nie im Leben.
Der zentrale Satz ist für mich: "Längst bin ich mir selbst nicht mehr wichtig".

Bitte versuche, davon weg zu kommen. Wenn Du Dir wieder selber wichtig bist, dann vermittelst Du Deiner Umwelt eine ganz andere Aura und dann wirst Du nicht als kleines verlassenes Dummerle gesehen, sondern als vollwertiger, wichtiger Mensch.
Bitte entschuldige die ohrfeigenartige Diktion. Aber ich weiß, wovon ich spreche. Ich hatte mal die wundervollste Beziehung, die man sich vorstellen kann. Leider ging es auseinander. Ich lief rum wie bedröppelt und hatte das Gefühl, auf meiner Stirn stünde in großen Lettern: "Übriggeblieben!" Erst als ich wieder zu mir selbst fand und in mir selbst den wichtigsten Menschen meines Lebens fand, war ich auch für andere wieder wichtig. Mein Motto lautet seitdem: "I am the sunshine of my life!" Also komm wieder hoch, trag den Kopf oben.
Wenn Du für Dich selbst wieder wichtig bist, wirst Du es auch für Andere (oder einen Anderen) sein.

lg
hennessyLieber Hennessy! :-)

Keine Sorge, von dem kleinen Dummerle bin ich (hoffentlich) weit entfernt! :-) Ich denke schon, dass ich durchaus eine Ausstrahlung auf andere habe, welche das dann auch immer sein mag... :-))

Meine Gedichte sind eigentlich nur eine Aufarbeitung lang vergangener Erlebnisse und der dazu gehörigen Gefühle, die ich lange Zeit hatte, aber irgendwie nie verbalisieren konnte.

Die Geschichten dazu sind lang vorbei, Schnee von gestern, möchte man fast sagen. Es ist nur so eine Art verspätetes "Von der Seele schreiben"... Nicht mehr und nicht weniger... ;-)

Aber vielen Dank für deine "aufbauenden" Worte! :-)

Liebe Grüße, Denüse

Denüse
07.04.2008, 17:47
Hab nicht geahnt
dass ich so wenig kannte
von dem Gefühl
das du mir gibst.

Hab nicht geahnt
wie nah man sich sein kann
und wie sehr es weh tun kann
wenn du nicht da bist.

Hab nicht geahnt
dass man so glücklich, so zeitlos leben kann
oder wie lange sich Zeit anfühlen kann
wenn ich darauf warte dich zu sehen.

Hab nichts geahnt
von alledem.

Der Liebe.