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Andi G. Schütze
05.11.2007, 20:43
Wie war's doch gleich: "Was du heute kannst entfernen, brauchst du morgen nicht mehr lernen." ;)
Wenn ich das alles so bei euch höre, bin ich echt glücklich, dass ich in Hamburg gelandet bin... Hier haben wir für alle Seminare und Praktika in der Vorklinik feste "Kohorten" (widerlich militärischer Begriff...), also quasie Klassen. Beim Präpkurs gibts hier dann 2 Kurse (einer früh am Morgen, der andere danach), in welchen jeweils die Hälfte des Semesters im Präpsaal ist. Wir konnten uns damals (und heute müsste das auch noch so sein) frei auf die Tische verteilen, so dass überall etwa gleich viel waren, was auch super funktioniert hat. Jeder am Tisch konnte präparieren wo er oder sie will und an jedem Tag haben wir uns auch neu zugeteilt. Folglich konnte jeder immer alles während des Kurses sehen und auch gleich lernen und niemand war gezwungen, sich die ganze Zeit am Fuß abzumühen.
Wie gesagt, finde die Hamburger Regelung da um ein vielfaches besser als die bei den meisten von euch.

Cranium
05.11.2007, 21:57
Das sehe ich genau so! *frohbin*:-keks

MiniMe
05.11.2007, 22:14
@ cassy

hier in tübingen kann man im semester vor dem präpkurs, in deinem fall dann am ende des 2. semesters, beim herrn lehner (anatomiesekretariat) nen zettel abgeben mit wunschpräpgruppe (sind so ca. 8 leut immer) und wunschdozenten. obs klappt is dann halt die frage, aber soweit ich es überblickt hab, sind schon alle in ihrer wunschkonstellation gelandet...

Cassy
06.11.2007, 18:05
Na immerhin... solange nicht wieder irgendwelche Listen aushängen und dann plötzlich verschwinden nur weil einer wahrscheinlich nicht in seine Wunschgruppe zum Anatomieseminar kam :-nix

Kannst du mir nen Tip geben welcher Dozent am Besten ist? ;-)

MiniMe
08.11.2007, 19:03
Kannst du mir nen Tip geben welcher Dozent am Besten ist? ;-)

Die Profs teilen sich immer zwischen 2. und 3. Semester auf, ich weiss nicht ob das immer gleich ist oder von Semester zu Semester tauscht. Im allgemeinen aber gilt, dass man schon in der Anatomievorlesung (die um 8.oo) sehr schnell merkt, welcher Prof wie drauf ist... Und am Tisch sind die Profs wesentlich lockerer, da muss man eben viel fragen und keine Scheu haben...

Also nicht schon n Jahr zu früh dran denken ;-)

Und sind bei euch tatsächlich die Listen abhanden gekommen, weil jemand wegen popeligen 6 Stunden nicht in eine "fremde" Seminargruppe wollte?? Bisschen arg kindisch, wenn man bedenkt, dass man durch solche Gruppen auch tolle Leut kennen lernen kann...

M. Cremaster
14.11.2007, 22:45
Aus gegebenem Anlass ... lernt ihr auf Präpkurs -Testate vorwiegend mit den gezeichneten Atlanten (Prometheus & Co) oder ist ein zusätzlicher Fotoatlas schon zu empfehlen ??!

Finds schon recht schwierig sich nach Studium der abstrahierten Atlas -Zeichnungen am Original zurechtzufinden; Andererseits bin ich mir nicht sicher ob der Fotoatlas die gewünschten Einsichten bringt, ist eben auch nur 2D. Sprich Lehrsammlung und viel freies Präparieren sind der richtige Ansatz? Wie sind eure Erfahrungen?

Roxane
14.11.2007, 23:32
Freies Präparieren halte ich für die richtigere Losung, muss aber zugeben, dasss ich meistens zu faul bin.

Warum ich es für besser halte? Jeder Mensch ist auch körperlich gesehen verschieden und damit sieht jeder Leichnam entsprechend unterschiedlich aus. Deswegen ist es günstig, an der Leiche zu lernen, weil man auch an ihr geprüft wird.

Außerdem merkt man sich die Strukturen viel besser, wenn man etwas berühren oder auch einfach visuell in der Realität wahrnehmen kann. Das Abgleichen mit dem Prometheus mag mühsam sein, aber es hat einen Lerneffekt. Wenn ich mir den Rohen Fotoatlas zur Hand nehme, dann muss ich die Strukturen mehrmals durchgehen - an der Leiche schaut man sie sich einmal in Ruhe an und kann sie.

Dafür ist der Präpkurs eigentlich da: am Echten zu lernen, zu studieren. Fotoatlanten sind nicht schlecht und oft hilfreich, aber sie ersetzen das üben an echten Strukturen nicht. Sonst könnte man die gesamte Anatomie in Bildern absolvieren und bräuchte den ziemlich teuren und aufwändigen Kurs nicht. Ich weiß, ich klinge jetzt wie eine Mutti oder ein besonders oberlehrerhafter Prof, aber Du hast ja nach Meinungen gefragt ;-).

Grübler
14.11.2007, 23:32
Nichts ersetzt die Anschauung am echten Präparat. Aber man ist ja auch lange genug im Präpsaal, sodass zum Repetieren ein Atlas schon reicht. Und ich wollte dann nie wieder das "Gematsche" sehen, wenn ich es mir gemütlich auf dem Sofa gemacht habe zum Lernen ;-)

Ein Fotoatlas ist toll, aber der Prometheus ist einfach unschlagbar. Die Darstellungen sind zwar nicht "echt", aber sehr lebensecht designt, und zwar auch so, dass man mal die Strukturen auch wirklich erkennt. Wenn man dann in den Kurs geht, weiß man zumindest, wonach man suchen muss. Und wie gesagt - zum Lernen und so ist ein normaler Atlas in meinen Augen besser :-)

Cranium
15.11.2007, 08:33
Ich sehe es wie Grübler,

die normale Präppkurszeit reicht eigentlich aus, um sich die Strukturen am eigenen Präparat gut einzuprägen.
Dann jemütlich zu Hause die Füße hochlegen und den Prometheus beäugeln.

Wenn dir die Zeit nicht reicht, solltest du auf jeden Fall die Strukturen am Präparat lernen!

Felicitas
15.11.2007, 12:56
Ich war nie sonderlich begeistert vom Präpkurs, zumindest nicht vom Präparieren...

Das "Selberpräparieren" hat mir persönlich nichts gebracht, war für mich reine Zeitverschwendung, aber es gab schon einige Studenten bei uns, die das sehr Erfolgreich mit viel Lerngewinn gemacht haben...

Deswegen habe ich die Strukturen immer zuerst aus zum Neulernen uas dem Prometues und zum "finden können" Fotosatlas gelernt, und anschließend, im Kurs habe ich mir möglichst viele verschiedene Präperate von anderen Tischen angeschaut... ich habe so imer recht gut in den Tetaten abgeschnitten, aber jeder muss für sich selber finden was am besten passt

hennessy
15.11.2007, 14:37
der Präpkurs und das Selberpräpen war bei uns allein schon wegen der Leichenwendfeier ein must. Aber auch ohne die Feier extrem interessant und lehrreich, weil bei uns nur 8 Studis an der Leiche arbeiteten. Und in ZM hatten wir einen "eigenen" halben Schädel zur Verfügung. Super!

Azumarill
15.11.2007, 19:11
hallo,

bei uns ging es mit dem präparieren gleich am 1. tag los: was da noch sehr interessant schien, empfinde ich jetzt eher als lästige pflicht...

für die tesate lerne ich mit dem sobotta und habe einen gebrauchten yokochi - das erspart schon einige gänge auf den präpsaal - nichtsdestotrotz muss man sich alles im original anschauen. auf hochglanz-papier sieht's doch anders aus :)

LG