Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Bewerbungsfoto: Krawatte oder keine Krawatte?
@ Jauheliha: ich habe auch einen sehr hellen Hauttyp und ich würde in diesem Fall keine weisse Bluse wählen (sieht auch sonst - da schliesse ich mich Miyu an - sonst oede aus): mein outfit war ähnlich Miyus mit dunkelgrauem Blazer und beiger Bluse (zufällig auch die Farbe des Futters im Blazer => vlllt. auch ein Tipp, wenn du nicht weisst, welche Farbe zum Blazer passt).
Ob Kragen rein oder raus, hängt vom Kragen ab, würde ich sagen: so arg steil abstehende überdimensionale Kragen fände ich auch irgendwie merkwürdig - zartere Kragen dürfen aber ruhig auch über den Blazer fallen denke ich;
Wichtig bei den Farben ist auch der Hintergrund: ich hatte einen schwarzen Hintergrund; durch die Beleuchtung hebte sich das outfit gut ab und das Gesicht hat (relativ) gestrahlt :D ... ich finde die Farbkombination elegant, weiss aber nicht, ob schwarz evtl. doch nicht ganz zu "uns" passt :-nix
Kackbratze
14.03.2013, 17:01
Eine sowieso-schon-Kackbratze entstellt so leicht auch nichts (mehr)! Sorry aber der musste sein, Steilvorlage... :-))
Der Erfolg gibt mir Recht.
dreamchaser
14.03.2013, 17:10
Habe damals einfach eine hellblaue Bluse kurz für das Foto über das T-Shirt gezogen, das hat gereicht. Kein Blazer oder sonstiger Schnickschnack.
Wenn es einem egal ist, in welchen Haus man anfängt und einfach mal eine Bewerbung hinschickt, dann mag das mit dem verschwitzen Metallica/Hello Kitty Shirt ja gehen. Wenn man aber eine Stelle an einem bestimmten Haus im Auge hat, sollte man einfach kurz ein Bild mit Krawatte und guter Jacke bzw. Bluse und nettem Jäckchen machen lassen. Andere haben da weniger Hemmungen und bekommen dann evtl. das, was man selbst so gern gehabt hätte.
Ist jedenfalls meine Meinung. :grins:
Kackbratze
14.03.2013, 18:34
Wie ist das jetzt gemeint?
Meine Kleidung war für meine bisherigen Bewerbungen nicht entscheidend und ich habe meine Traumstellen bekommen.
Ein Anzug mit Krawatte macht aus einem schlechten Bewerber, der dem Chef nicht ins Schema passt und dessen Lebenslauf/Zeugnisse für den Chef nicht ausreichend sind, nicht automatisch einen guten Bewerber der genommen wird.
Nach welchem Motto?
"Eigentlich wollte ich den nicht, aber er hatte ja einen gut sitzenden Anzug an, da konnte ich schlecht nein sagen..."
Das ist eine Diskussion die man ewig weiterführen könnte. Ich sehe auch Deinen Standpunkt. Wenn sich aber nun zwei gleiche Kaliber bewerben, Forschungsschwerpunkt passt, Diss war im Fach und ist gut benotet worden, Lebenslauf und Sympathie passen, wer wird genommen? Der im T-Shirt mit Ohrring und Drei-Tage Bart, oder derjenige, der sich mit Anzug und Krawatte vorgestellt bzw. beworben hat?
Es mag sein, dass es in einigen Häusern keine Rolle spielt. Die Chefs meiner PJ-Famulatur Häuser sind allesamt auf solche Oberflächlichkeiten abgefahren.
Es kann sich ja ein Glück jeder bewerben, wie er möchte. Gar kein Thema. Ich würde mich bei dieser Angelegenheit aber trotz alledem kritisch hinterfragen.
Kackbratze
14.03.2013, 19:08
Der im T-Shirt mit Ohrring und Drei-Tage Bart, oder derjenige, der sich mit Anzug und Krawatte vorgestellt bzw. beworben hat?
Mag sein. Da ich mich aber von Oberflächlichkeiten versuche fernzuhalten, kann ich so auch Chefs vermeiden, denen es nur um Oberflächlichkeiten geht.
Aber wie schon gesagt, das kann jeder machen wie er will.
Colourful
14.03.2013, 19:43
@Zünder - Du kannst ja mal berichten, ob dein Anzug- und Krawattenaufzug etwas gebracht hat.
Attraktive und sympathische Menschen werden sowieso eher eingestellt, als Leute, die genau das eher weniger sind. (Wahrscheinlich der Grund, warum Kackbratze alles anziehen kann, was er will. ;-))
Ich werde einfach zur Bewerbung den Artikel aus einer Zeitschrift mit dem seitenfüllenden Foto dazulegen, auf dem ich ein natürlich sehr farbenfrohes Kleidchen und passenden Lippenstift trage und über meine Promotion rede, dann weiß der Chef schon mal mit dem wem er es zu tun hat und das Bewerbungsgespräch wird auch nicht langweilig. ;-) --> Achtung Ironie, das traue ich mich dann leider doch nicht.
Aber ich finde, es darf schon authentisch sein, oder?
Physiologicus
14.03.2013, 20:01
Erfolg ist natürlich TROTZ unangemessener Kleidung möglich, da von dieser eben nicht primär abhängig. Daß Verpackung und fachlicher Inhalt nicht kausal miteinander verknüpft sind, ist klar. Es geht auch nicht darum, daß der Herr mit Schlabberpulli und ordentlich Metall im Gesicht ein Nichtskönner ist, sondern darum daß das Outfit respektlos und dem Anlass völlig unangemessen ist.
Und dieses ganze anti-Establishment und bloß keine Oberflächlichkeiten-Gerede hört man auch meist von jenen, denen ihr Äußeres eben doch so wichtig ist, daß sie es explizit nicht mit einem Anzug und einer Krawatte bedecken möchten.
Die einen haben Stil von der Erziehung her mitbekommen, oder ihn sich selbst erschlossen, die anderen sind entweder nicht dafür sensibilisiert, gleichgültig oder müssen durch ihr Äußeres betonen, daß sie auf Äußerlichkeiten keinen Wert legen.
Auch Chefs sind von dieser Klassifizierung nicht ausgeschlossen. Wenn gleich auf gleich trifft, alles kein Problem und wenn man fachlich so brilliant ist, daß man auch in Jogginghose und Feinrippshirt genommen werden würde, bliebe es dennoch ein Akt der Höflichkeit im Umgang miteinander, den Selbstdarstellungstrip hinten anzustellen und sich angemessen zu kleiden.
Feuerblick
14.03.2013, 20:13
Erfolg an universitären Häusern kann man auch im hellgrünen Poloshirt auf dem Bewerbungsfoto haben ;-) Hatte zu dem Zeitpunkt nichts Passendes und habe daher auf ein Passfoto zurückgegriffen, was ich einige Monate vorher hatte machen lassen. Hat den dortigen Chef nicht weiter gestört und nach fünf Minuten Smalltalk hatte ich die Stelle. :-)) Meine Ansicht: Schick, aber nicht übertrieben. Anzug und Krawatte muss meiner Ansicht nach nicht sein. Für uns Mädels MUSS ein Blazer meines Erachtens auch nicht sein, Bluse sollte man aber schon tragen. Nix Knalliges sondern eher dezente Farben. Aber halt nicht übertreiben.
@Zünder - Du kannst ja mal berichten, ob dein Anzug- und Krawattenaufzug etwas gebracht hat.
Habse ja schon, wurde trotzdem auf o.g. Thematik bezüglich Bewerbung dezent hingewiesen...:-D
Kackbratze
14.03.2013, 21:32
Und dieses ganze anti-Establishment und bloß keine Oberflächlichkeiten-Gerede hört man auch meist von jenen, denen ihr Äußeres eben doch so wichtig ist, daß sie es explizit nicht mit einem Anzug und einer Krawatte bedecken möchten.
Ja, ich war auf meinem Bewerbungsphoto nackt. Aber nur unten, also da, wo photographiert wurde.
Die einen haben Stil von der Erziehung her mitbekommen, oder ihn sich selbst erschlossen, die anderen sind entweder nicht dafür sensibilisiert, gleichgültig oder müssen durch ihr Äußeres betonen, daß sie auf Äußerlichkeiten keinen Wert legen.
Stil ist nicht gleich Anzug. Stil ist in der erweiterten Definition eine "charakteristische Erscheinungsform", was bedeutet, dass JEDER Mensch das hat, was übrigens auch erziehungsbedingt ist. Demnach hat jeder von der Erziehung her "Stil" mitbekommen.
Auch Chefs sind von dieser Klassifizierung nicht ausgeschlossen. Wenn gleich auf gleich trifft, alles kein Problem und wenn man fachlich so brilliant ist, daß man auch in Jogginghose und Feinrippshirt genommen werden würde, bliebe es dennoch ein Akt der Höflichkeit im Umgang miteinander, den Selbstdarstellungstrip hinten anzustellen und sich angemessen zu kleiden.
Hallo, es geht hier um das PHOTO, nicht um das persönliche Bewerbungsgespräch und ein Poloshirt/Bluse als unangemessen zu klassifizieren finde ich schon gewagt.
Ja, ich war auf meinem Bewerbungsphoto nackt. Aber nur unten, also da, wo photographiert wurde. :-)) :-)) (jetzt weiss ich auch die Berechtigung des "Schwanzvergleiches" zu schätzen)
Physiologicus
14.03.2013, 23:25
Kackbratze, man kann sich mit Humor, Schlaumeierdefinitionen oder Kleinreden aus der Krawatte winden, am Ende hat Mann de facto keine an. Wenn es gewünscht ist, bitte, ich finde es unangemessen.
Ein Poloshirt ist Sport- bzw. Freizeitbekleidung, die meines Erachtens nach auf der Arbeit und insbesondere auf Bewerbungsbildern auch dann nichts zu suchen hat, wenn sie irgendwie noch einen halbwegs brauchbaren Kragen mitbringt. Daß das Poloshirt irgendwann Einzug in die Krankenhäuser gefunden hat, ist wahrscheinlich den Golf / Tennis / Polospielenden Kollegen von damals zu verdanken, die ihre Freizeitaktivitäten gerne zur Schau getragen haben. Dabei hätte man das so "stilvoll" mit der Clubnadel am Revers des Jacketts lösen können... :-))
Anne1970
15.03.2013, 03:01
Mag sein. Da ich mich aber von Oberflächlichkeiten versuche fernzuhalten, kann ich so auch Chefs vermeiden, denen es nur um Oberflächlichkeiten geht.
Aber wie schon gesagt, das kann jeder machen wie er will.:-meinung
denkstdu
15.03.2013, 05:12
Ein Poloshirt ist Sport- bzw. Freizeitbekleidung, die meines Erachtens nach auf der Arbeit und insbesondere auf Bewerbungsbildern auch dann nichts zu suchen hat, wenn sie irgendwie noch einen halbwegs brauchbaren Kragen mitbringt.
Also ich fühle mich in meinen Poloshirts auf Arbeit richig wohl. Ist wesentlich besser als ein zu großer Kassak oder eine Art Bluse die ausschaut wie ein Kassak nur mit Knöpfen. Was bringt es mir wenn ich in den Dingern drin hänge wie ein Schluckwasser weil mein Arbeitgeber keine xs hat. Dann lieber Poloshits.
Kackbratze
15.03.2013, 07:30
Ein Poloshirt ist Sport- bzw. Freizeitbekleidung, die meines Erachtens nach auf der Arbeit und insbesondere auf Bewerbungsbildern auch dann nichts zu suchen hat, wenn sie irgendwie noch einen halbwegs brauchbaren Kragen mitbringt.
Verstehe ich das Richtig, dass Du Hemden und Krawattenzwang bei der Arbeit haben willst? Diese hängenden Keimschleudern am Patientenbett mit eingebauter Reanimationsstörung?
Es hat (in klinischen Fächern) schon seinen Sinn, nicht unnötige Schmuckstücke um den Hals zu hängen.
Kackbratze, man kann sich mit Humor, Schlaumeierdefinitionen oder Kleinreden aus der Krawatte winden, am Ende hat Mann de facto keine an. Wenn es gewünscht ist, bitte, ich finde es unangemessen.
1. Es ist nicht auf Bewerbungsphotos zwingend gewünscht, sonst würde es in den Bewerbungsanzeigen drin stehen ("wenn sie ein junger, motivierter Arzt mit Krawatte auf dem Bewerbungsphoto sind...") und
2. Der Erfolg gibt mir Recht.
Ein Poloshirt ist Sport- bzw. Freizeitbekleidung, die meines Erachtens nach auf der Arbeit und insbesondere auf Bewerbungsbildern auch dann nichts zu suchen hat, wenn sie irgendwie noch einen halbwegs brauchbaren Kragen mitbringt. Daß das Poloshirt irgendwann Einzug in die Krankenhäuser gefunden hat, ist wahrscheinlich den Golf / Tennis / Polospielenden Kollegen von damals zu verdanken, die ihre Freizeitaktivitäten gerne zur Schau getragen haben. Dabei hätte man das so "stilvoll" mit der Clubnadel am Revers des Jacketts lösen können... :-))
Selten einen so guten Scherz am Morgen gehoert...werde bei Gelegenheit den Kleiderschrank voller Poloshirts verbrennen, die ich zur Arbeit trage. Man will ja nicht unangemessen aussehen. Oder....brrrrr.....leger.
Ein Poloshirt ist Sport- bzw. Freizeitbekleidung, die meines Erachtens nach auf der Arbeit und insbesondere auf Bewerbungsbildern auch dann nichts zu suchen hat, wenn sie irgendwie noch einen halbwegs brauchbaren Kragen mitbringt. Ich denke auf Bewerbungsphotos würde ich wäre ich ein Mann tatsächlich lieber Anzug + Krawatte tragen, aber nie-niemals Krawatte auf der Arbeit ... das ist doch absolut unpraktisch und Funktionalität ist bei der Arbeit einfach wichtiger (Sauberkeit selbstverständlich): Ich lieeebe high-heels (kann auch sicher darin laufen), dennoch trage ich Sportschuhe in der Klinik.
Was das Ausselektieren von oberflächlichen Chefs betrifft, muss ich ehrlich sagen, dass ich trotz meiner klassischen Wahl für ein Bewerbungsphoto, wenn es nur nach mir ginge einen sauberen Kittel mit gebügeltem schönem Kragen + Bluse darunter (sieht man sowieso nur bis knapp unterhalb Schulter) + Stetoskop um den Hals :D + nettes, dynamisches "ich bin Einsatzbereit"-Lächeln bevorzugt hätte ... habe mich aber nicht "getraut" ... vllt. ändere ich das ja noch :-oopss
Kackbratze, man kann sich mit Humor, Schlaumeierdefinitionen oder Kleinreden aus der Krawatte winden, am Ende hat Mann de facto keine an. Wenn es gewünscht ist, bitte, ich finde es unangemessen.
Ich finde die Krawatte im KH unangemessen, es sei denn, Du arbeitest in der Verwaltung oder als Dermatologe (dann entweder Krawatte oder überdimensionierte Fliege, vorzugsweise in knatschbunten Farben!). :-))
Ein Poloshirt ist Sport- bzw. Freizeitbekleidung, die meines Erachtens nach auf der Arbeit und insbesondere auf Bewerbungsbildern auch dann nichts zu suchen hat, wenn sie irgendwie noch einen halbwegs brauchbaren Kragen mitbringt. Daß das Poloshirt irgendwann Einzug in die Krankenhäuser gefunden hat, ist wahrscheinlich den Golf / Tennis / Polospielenden Kollegen von damals zu verdanken, die ihre Freizeitaktivitäten gerne zur Schau getragen haben. Dabei hätte man das so "stilvoll" mit der Clubnadel am Revers des Jacketts lösen können... :-))
Ich zitiere mal einen Chefarzt einer FREMDEN Klinik, der einen Kollegen und mich auf Visite erwischt hat, beide in weißer Kasackhose, Kollege mit einem grün-weiß geringelten Poloshirt, ich mit einem weiß-blauen Kasackoberteil: "Herr XY, der Arzt definiert sich über den weißen Kittel (und zu seinem OA, der hämisch grinsend daneben stand:) Und Herr OA, der Kittel ist geschlossen zu tragen!"
Darauf mein Kollege (alter FA) ganz freundlich: "Herr Professor, ich definiere mich über meine gute Arbeit als Arzt und nicht über irgendwelche Kleidungsstücke, die auch der Koch in der Kantine anzieht!" :-))
Also ich fühle mich in meinen Poloshirts auf Arbeit richig wohl. Ist wesentlich besser als ein zu großer Kassak oder eine Art Bluse die ausschaut wie ein Kassak nur mit Knöpfen. Was bringt es mir wenn ich in den Dingern drin hänge wie ein Schluckwasser weil mein Arbeitgeber keine xs hat. Dann lieber Poloshits.
:-meinung
Es soll ja sogar Kliniken geben, die ihren Angestellten Poloshirts als Kasackersatz zukommen lassen. Der Vorteil ist, man kann sie sogar hygienisch einwandfrei über die Klinik waschen lassen...
Verstehe ich das Richtig, dass Du Hemden und Krawattenzwang bei der Arbeit haben willst? Diese hängenden Keimschleudern am Patientenbett mit eingebauter Reanimationsstörung?
Exakt! Andererseits, vielleicht sind ja Krawattenträger ähnlich wie Chefärzte grundsätzlich steril? :-nix
2. Der Erfolg gibt mir Recht.
YMMD!!! :-))
(Bratze unten ohne auf den Bewerbungsfotos... KOPFKINO!!!) :-)
Selten einen so guten Scherz am Morgen gehoert...werde bei Gelegenheit den Kleiderschrank voller Poloshirts verbrennen, die ich zur Arbeit trage. Man will ja nicht unangemessen aussehen. Oder....brrrrr.....leger.
Du siehst auf der Arbeit lescher aus? Du sollst arbeiten, Du bist nicht zum Vergnügen hier! :D
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