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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Als Arzt in der Einzelpraxis vereinsamen? - dauerhafte Kontakte während der Arbeit?



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Jense
02.12.2007, 09:22
@jense:
du solltest nicht in die psychiatrische richtung gehen. du würdest wahrscheinlich massenhaft menschen in den selbstmord treiben...
:-kotz
Tu ich nicht. Keine Angst. Aber ich wusste nicht, dass MatzeXXL sich hier in Behandlung begeben hat.


Jense

Jula2
02.12.2007, 09:34
@jense:
radiologe?
hoffentlich nicht da, wo ich bald anfange... :-?

Jense
02.12.2007, 09:37
@jense:
radiologe?
hoffentlich nicht da, wo ich bald anfange... :-?
Mach Dir die Mühe und sieh Dir die von Matze erstellten Themen an ....



Jense

Jula2
02.12.2007, 09:42
Wenn er sich doch etwas genauer damit beschäftigen möchte...
musst es ja nicht lesen.
jedem das seine. viele themen finde ich in orgnung, andere interessieren mich eben nicht. dann klicke ich eben weiter :-winky

Pauker
02.12.2007, 09:45
Ich finde Matzes Fragen gar nicht schlecht, weil er die gleichen Fragen stellt, die mir auch von Oberstufenschülern gestellt werden, die sich für ein Medizinstudium interessieren, aber durch das, was seit einiger Zeit über den Arztberuf durch die Medien geht, verunsichert werden.

Feuerblick
02.12.2007, 09:59
@Jula und Pauker: Matzes Fragen mögen nicht schlecht sein, aber er stellt sie UNUNTERBROCHEN immer und immer wieder. Er bekommt auch immer und immer wieder, wie ein "Warum"-fragendes Kleinkind, die gleichen Antworten. Aber er hört nicht darauf, wenn wir ihm immer und immer wieder das einzige sagen, was für ihn relevant ist: Dass er nämlich nicht Medizin studieren sollte, weil das Arztsein selbst mit den allerbesten Bedingungen nicht dem entspricht, was er sich für seinen späteren Beruf vorstellt (keine Überstunden, keine Dienste, arbeiten in einem "sozialen Verbund", um nicht zu vereinsamen, immer Friede, Freude, Eierkuchen und bitte niemals Frust über den Job). Ich befürchte zwar, dass er diesen Beruf nirgends finden wird, aber Medizin ist schon mal nichts für ihn.
Wie gesagt: EINMAL gefragt (meinetwegen auch zweimal) ist das alles legitim und auch berechtigt. Aber das dürfte ungefähr Thread 10 von Matze sein - immer mit dem gleichen Inhalt. Irgendwann ist man dann eben doch genervt...

Jula2
02.12.2007, 10:25
:-wand




















:peace: !!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

MatzeXXL
02.12.2007, 10:28
Jetzt wird wieder 3 Seiten lang dieser Käse diskutiert.
Ich geh ab jetzt überhaupt nicht mehr auf irgendwelches Gedisse von irgendwelchen Psychos ein, die sich hier profilieren wollen. Also, schreibt was ihr wollt.

Zum Thema.
Gibts hier Leute, die selbst in der Praxis gearbeitet haben und dazu eine Meinung haben?

Jula2
02.12.2007, 10:32
man sollte allerdings etwas psycho sein,umarzt zu werden. ist eigentlich die grundvoraussetzung.
aber die erfüllen wir hier im thread definitiv ALLE!!!!!!!!!!!!!!! :-)

Feuerblick
02.12.2007, 10:42
Jetzt wird wieder 3 Seiten lang dieser Käse diskutiert.
Ich geh ab jetzt überhaupt nicht mehr auf irgendwelches Gedisse von irgendwelchen Psychos ein, die sich hier profilieren wollen. Also, schreibt was ihr wollt.Um nochmal daran zu erinnern: Beleidigungen gegenüber anderen werden hier nicht geduldet - und damit bist auch du gemeint, Matze!

Noch ein Spruch von welcher Seite auch immer und hier ist Schluß. Diskussion zum Thema kommt sowieso keine auf...

Grüße
Feuerblick
MediLearn-Moderatorin

Feuerblick
02.12.2007, 10:46
Ach ja, zum Thema:

Matze, ich hab keine Ahnung, wie du dir Arbeiten als solches so vorstellst, aber selbst in einer Gemeinschaftspraxis ist wenig Zeit für Schwätzchen mit den Kollegen, die über fachliche Konsultationen hinausgehen. Eben weil man arbeiten muss... Horsedoc schrieb es schon. Und ob du mit den Menschen dann abends ein Bierchen schlürfen gehst, ist genauso eine Sache von Sympathie und Antipathie wie in der Klinik. Da hast du zwar einen Haufen Kollegen, die dir auch täglich mehrfach über den Weg laufen, aber ob private Kontakte zustande kommen, ist auch hier nicht sicher.
Also: Nein, man wird nicht vereinsamen, weil man in einer Einzelpraxis arbeitet. Denn man hat ja hoffentlich auch noch Freunde außerhalb des Berufs - wie jeder normale Mensch auch. Dann könntest du dich genauso gut fragen, ob die Bäckereifachverkäuferin, die alleine im Laden steht, irgendwann vereinsamt. Oder der Banker in einer kleinen Filliale... oder oder oder.

Peter_1
02.12.2007, 11:20
Hallo Matze,

ich arbeite in einer Praxis und habe vorher im Krankenhaus gearbeitet. Es hat halt beides seine positiven und seine negativen Seiten, die Gewichtung liegt halt an einem selber. Ich glaube deswegen ist es so schwierig irgendwelche Ratschläge zu geben. Man muss halt ausprobieren was einem selber liegt. Du kannst das mit Sicherheit erst sagen wenn Du es mal erfahren hast. Wenn Du Medizin machen möchtest, dann mach es, es eröffnet viele Möglichkeiten und man kann schon so seine Richtung für sich persönlich finden, perfekte "Arbeitsbedingungen" sind aber (wie in jedem Job) nicht zu erwarten. Zur Praxis sei gesagt: viel Austausch hat man auch in einer Gemeinschaftspraxis nicht, weil man von morgens bis abends rödelt und einfach keine Zeit zum Austausch hat. Es ist schon eine ziemliche Umstellung, in einer Praxis musst du komplett alleine entscheiden und hast niemanden den Du noch fragen kannst. Es ist nicht wie im Krankenhaus, wo man alles vor Ort hat und schnell auch mal persönlich mit Kollegen anderer Fachrichtungen diskutieren kann. Fachliches kann man aber telefonisch durchaus auch diskutieren, oder halt den Patienten zu jemanden überweisen (oder einweisen) der sich auskennt. Man muss halt seine Grenzen kennen und zugeben wenn man was nicht kann. Das Private ist jetzt nicht so das Problem, ich persönlich finde es sehr schön wenn ich nach Feierabend nicht auch noch mit drei Kollegen über medizinische Dinge reden muss, sondern mich mit Freunden treffen kann die auch mal nix mit Medizin zu tun haben. Allerdings ist da jeder unterschiedlich, kenne genug Kollegen die am liebsten den ganzen Tag über ihren Job reden wollen.

MatzeXXL
02.12.2007, 11:45
@ Feuerblick: Bei den 2 angesprochenen Beispielen hast du natürlich recht. Man kann das wohl fast generell auf kundenorientierte Bereiche übertragen.
Und daß man auch in der Gemeinschaftspraxis kaum privaten Austausch hat, damit habe ich gerechnet. Ich finde es halt schade, weil ich es auch anders kenne, aber man kann sich die Arbeitsumstände nicht backen, die sind in der Praxis halt so, wie sie sind und man muss sehen, ob man das will. Mich interessieren trotzdem die Eindrücke von Ärzten, die in genau diesen Bereich vielleicht schon längere Zeit arbeiten.

@ Peter: Hi, ich habe schon mitbekommen, daß du jetzt in einer Praxis arbeitest. Seid ihr dort zwei Ärzte? Du vermisst privaten Austausch während der Arbeit nicht (im Vergleich zum KH z.B.)? Natürlich hat man stets Patienten um sich rum , aber ich finde, das ist halt was anderes. Wo gefällts dir jetzt besser? Darf ich noch nach deinen Arbeitszeiten fragen? :-)

Schön, daß mal was zum Thema kommt!

LasseReinböng
02.12.2007, 11:50
In einer Praxis dürfte man als Arzt eher weniger Zeit zum Klönen haben als im KH. Mein Gott, viele Ärzte machen da vielleicht 15 min. Mittagspause wenn's hoch kommt und erledigen parallel zum Käsebrötchen noch Bürokram. In den meisten Praxen wird extrem geklöppelt, den Inhabern geht es vor allem darum, daß die "Zahlen stimmen", ob nun Freundschaften gepflegt werden oder nicht, ist wirklich sekundär. Ich bin übrigends kein Zyniker, ich habe nur meine Erfahrungen, was eben auf das Gleiche hinauskommt. :-)

primus
02.12.2007, 13:07
@forum:
ich verstehe nicht ganz, was diese aufregung um matzes fragen soll.
wenn seine fragen so absurd wären, dann würde er ja nie eine antwort bekommen - man sieht ja häufiger "tote" threads mit hartnäckigen 0 antworten - es ist ein freies forum und wir leben (glücklicherweise) in einem freien demokratischen land.
nervsägen werden (von zivilisierten gesellschaften) ignoriert - und nicht erschossen !

@matze:
ich persönlich finde es sehr schön und wichtig einen kollegen um mich zu haben mit dem man die last der verantwortung und praxisführung (mit allen konsequenzen) teilen kann.
ich bin bei einem niedergelassenen kollegen angestellt, mit dem ich ein quasi-freundschaftliches verhältnis pflege. das heisst nicht, dass ich mit ihm auch noch den feierabend verbringen muss (so weit geht die "liebe" dann doch nicht :-) ), aber ich freue mich wenn er morgens in die praxis kommt - und vermisse ihm wenn ich in vertretungsphasen 2-3 wochen alleine bin.
dazu muss ich sagen, dass ich grundsätzlich kein "herdenmensch" bin und tendentiell lieber alleine arbeite, doch ein netter kollege auf gleicher wellenlänge ist schon was wert.
ich grüble auch schon seit einer weile, ob die einzelpraxis (die eigentlich vor studienbeginn mein ziel war) wirklich so erstrebenswert ist.
ich denke, dass die gruppenpraxis (in welcher rechtlicher form auch immer) sehr viele vorteile hat (fachlicher, finanzieller und persönlicher art) - vor allem die 2er-praxis (zu zweit kann man sich irgendwie immer einigen).
das große problem besteht darin, diese "bessere hälfte" zu finden.
das hat schon sehr viel von einem eheverhältnis - und die scheidungsraten kennt man ja ...
falls man so einen menschen nicht finden sollte - wäre wohl die einzelpraxis (mit den entsprechenden nachteilen) die bessere lösung.

MatzeXXL
02.12.2007, 14:20
Hi primus!

Sowohl der fachliche Austausch wie auch etwas persönlicher Kontakt wären für mich wichtig.
Warum genau tendierst du jetzt dazu, die Einzelpraxis nicht mehr als dein Ziel zu betrachten? Es gibt ja auch Gemeinschaftspraxen mit 3 und mehr Ärzten, aber das ist sicherlich eher im Ballungsgebieten der Fall und da muss man wahrscheinlich Top sein, daß man da reinkommt.

Evil
02.12.2007, 14:21
@forum:
ich verstehe nicht ganz, was diese aufregung um matzes fragen soll.
wenn seine fragen so absurd wären, dann würde er ja nie eine antwort bekommen - man sieht ja häufiger "tote" threads mit hartnäckigen 0 antworten - es ist ein freies forum und wir leben (glücklicherweise) in einem freien demokratischen land.
nervsägen werden (von zivilisierten gesellschaften) ignoriert - und nicht erschossen !
Dies ist KEIN freies Forum mit demokratischen Freiheitsrechten sondern eine private Internetplattform eines kommerziellen Unternehmens, nämlich MEDI-LEARN.
Aber da dieser kleine Umstand meist vergessen wird, scheint unsere die Moderation ja weit weniger diktatorisch und zensorisch zu sein, als manch einer behauptet ;-)


Bei Matze im speziellen liegt das Problem einfach darin, daß er keine praktische Erfahrung hat und teilweise konfuse Gedankengebäude konstruiert, die größtenteils weltfern und theoretisch daherkommen... anstatt das Naheliegende zu machen, nämlich sich mal direkt vor Ort zu informieren, Praktika zu machen, etc.
Genau das ist aber letztlich das Einzige, was ihm seine Fragen beantworten kann, und das hat er auch schon in zig Variationen hier erzählt bekommen. Andererseits kräht er auch dann, wenn er ignoriert wird, man kann es ihm schwerlich recht machen...

Du hast aber insofern recht, Primus, als daß verbale Angriffe gegen ihn unangemessen sind. Daher meine Bitte z.B. an Tombow und Jense, haltet Euch zurück, wenn er Euch nervt (dafür gibt es diese feine Erfindung namens "Ignore"-Button ;-)), denn Ihr seid absolut ineffektiv.


@ Matze: mach Praktika und kuck Dich vor Ort um, Deine Fragen KANN Dir keiner im Internet beantworten. Außerdem wirst Du gaaanz andere Probleme haben, wenn Du jemals soweit kommen solltest.

MatzeXXL
02.12.2007, 14:25
@ Evil: Du willst doch auch mal Hausarzt werden!? EDIT: hehe

Ehemaliger User 20130505
02.12.2007, 14:26
@ Evil: Du willst doch auch mal Hauarzt werden!?Hoffentlich nicht. :-))

Lava
02.12.2007, 14:28
@ Evil: Du willst doch auch mal Hauarzt werden!?

Im Unterschied zu dir will er das tatsächlich. Wenn du es dir nicht vorstellen kannst, allein zu arbeiten, dann tu's halt nicht. Niemand zwingt dich. Und bevor sich dir diese Frage stellt, vergehen sowieso 10 Jahre oder mehr. Es ist nicht so, dass du mit deiner Immatrikulation deinen Lebenslauf für die kommenden 40 Jahre unterschreibst... und ein bisschen Risiko ist halt dabei. Du bezweckst mit deinen 100fach gestellten gleichen Fragen doch nur, dass dir jemand sagt, er arbeitet 8 Stunden am Tag, hat Haus und Garten, nette Kollegen, die auch Freunde sind und ist total glücklich. Das wird dir aber niemand sagen. Und selbst wenn: dann hast du vorher schon 100 anders lautende Antworten gehört. Aber bringt dich das in der Entscheidung wirklich weiter??