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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Was macht ihr Medizinstudiumabbrecher gerade?



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Michi2904
09.06.2008, 16:54
Hey,

habe mich nach reichlichen übelegen nun dazu entschieden das Humanmedizinstudium abzubrechen!!!

Ich habe mich seit Beginn des Studium übehaupt nicht wohlgefühlt und bin deshalb bereits im 2.Semester soweit mir einzugestehen, dass ich mich nicht im Stande fühle das Studium fortzusetzen.
Es liegt nicht an der fehlenden Überzeugung, dass der Großteil, den wir lernen sollen auch wirklich sinnvoll ist und dass Fächer wie Biochemie einfach essentiell für ein Verständis von medizinischen Sachverhalten ist.
Allerdings funktioniert es bei mir aber einfach nicht auch nur ansatzweise sich für dieses Fach zu motivieren oder gar einen Funken Interesse zu entwickeln, von Psychologie ganz zu schweigen.

Aber der eigentliche Grund weshalb ich diesen Thread nun einfach an dieser Stelle eröffne, ist einmal nachzufragen wie es den ca. 10%, die ebenfalls in der Vorklinik ihrem Medizinstudium ein jähes Ende gesetzt haben, auf ihrem weiteren Weg ergangen ist und was aus euch geworden ist?
Habt ihr euch für eine Ausbildung entschieden oder wieder ein neues Studium aufgenommen?
Hoffe ich kann noch ein paar von euch über dieses Forum erreichen, die sich vielleicht diese Entscheidung auch nicht leicht gemacht haben, aber ähnliche Gründe wie die Meinen nachgeben mussten.

Liebe Grüße
Michael

Poro
09.06.2008, 19:48
Na ja, aber wirklich motiviert ist man ja in der Regel eher weniger während der Vorklinik. Und auch in vielen anderen Studiengängen ist das Grundstudium sehr langweilig. Aber es hörte sich jetzt bei dir nicht so an, als ob du Medizin an sich blöd findest. Ich bin ja jetzt im 1. klinischen und bin froh, dass ich mich nicht entmutigen hab lassen durch den Stress in der Vorklinik. Aber vielleicht gab es bei dir ja auch noch andere Gründe.
Vielleicht wäre es ja für dich besser erst mal eine Ausbildung zu machen, evtl. ja sogar im med. Bereich, um dann vielleicht eines Tages das Studium sogar fortzusetzen???

Tigerchen82
21.06.2008, 16:28
Also ich habe jetzt im 5. Semester die Nase voll gehabt. Obwohl ich es wirklich wollte.

Ich habe 4 Jahre auf den Studienplatz gewartet und so ganze 7 Jahre in den Sand gesetzt. Ich war längere zeit krank, mußte mich für ein Semester beurlauben lassen und habe so trotz Krankheit vor allen Dingen in Anatomie meinen Prüfungsanspruch verloren. Selbst wenn ich nun einen Härtefallantrag stellen würde, hätte ich Neuroanatomie, die Präpkursprüfung und den Histo-Kurs hintereinander an einem Tag als mündliche Prüfung. Bestehen müßte ich auch alle, um weiter zu kommen und ich frage mich, ob das noch machbar ist. Zumal man schon schräg angeguckt wird und dumme Sprüche zu hören kriegt, warum man nun im 5. Semester Prüfungen aus dem 2. macht.

Daß man sich nicht aussucht krank zu sein, müßte ja gerade einem Mediziner einleuchten, aber bei manchen Profs hier in Marburg ist das so fern, wie nur was. Ich hatte keinen Schnupfen, bin auch operiert worden und dann stößt man auf so viel Unverständnis.

Ich bewerbe mich zum WS für Biologie / Englisch Lehramt.

Und da bin ich nicht die einzige, die dieses Semester das Handtuch wirft. Ich kenne noch 3-4 Leute aus meinem Semester.

Ich hoffe, daß es in anderen Fächern mal bißchen menschlicher zugeht.

:-winky

Nilani
21.06.2008, 17:40
Hm, und Uni-Wechsel käme dann nicht in Frage, Tigerchen?

Ich hab 99 schonmal mit dem Medizinstudium in Berlin angefangen, hatte da auch massive Probleme mit dem Stoff, fand kaum Kontakte und wurde ebenfalls krank, woraufhin ich komplett den Anschluss verlor. Hab dann 2003 den Schlußstrich gezogen (immer noch ohne Physikum, aber seltsamerweise trotzdem keinen einzigen Prüfungsanspruch verloren) und als med. Schreibkraft Vollzeit gejobbt, was ich vorher schon während des Studiums teilweise gemacht hatte. Allerdings hatte ich auch vorm Studium schon ne Ausbildung gemacht.

Tja und dann vor 3 Jahren hatte ich nen Unfall, der mir in vieler Hinsicht die Augen geöffnet und vor allem gezeigt hat, dass Medizinstudium nach wie vor ein großer Traum war/ist. Ein Jahr später hab ich dann hier im MD kompletten Neuanfang gewagt, angefangen im 1. Semester und diesmal wirklich durchgezogen. BC läuft nach wie vor sch.... (man siehe Physikumsthread oder Lokalforum), aber ich hab nicht vor, mich davon unterkriegen zu lassen und wirklich Interesse habe ich an diesem Vorklinik-Kram auch nicht (einiges mag interessant sein, aber sämtliche Stoffwechselwege mit Formel aufmalen zu müssen ....).

Kurzum ... ich hab abgebrochen und bin nach 3 Jahren zurückgekehrt. Bereut hab ich es nicht, sondern aus meinen Fehlern im 1. Versuch gelernt. Allerdings hat mir der Abstand schon gut getan, um wieder auf den (hoffentlich) richtigen Weg zu kommen. Ich hasse BC, verfluche jeden Tag, wo ich stundenlang über den Büchern hocke, um dann doch wieder Fragen in ner Klausur nicht beantworten zu können, aber was solls, Vorklinik ist irgendwann vorbei und dann geht der Spaß richtig los.

beckspistol
21.06.2008, 22:19
ich hätte 3 mal mein studium beinahe hingeschmissen - in ermangelung ernsthafter alternativen habe ich es doch nicht gemacht.

mit meinem job bin ich inzwischen superglücklich - kann mir momentan kaum etwas besser vorstellen.
trotzdem würde ich wahrscheinlich nicht wieder medizin studieren... aber hinterher sieht man die dinge ja eh immer anders.

Michi2904
22.06.2008, 01:38
hey,

vielen Dank für eure Antworten :-winky

Ist echt interessant eure Geschichten zum Studium zu hören. Habt ja schon so manche Höhen und Tiefen durchlaufen und ich hoffe vor allem, dass ihr das Studium erfolgreich beendet. Bei euch ist es ja auch so, dass ihr das Studium wollt und ich wünsche euch wirklich das es trotz der Widrigkeiten klappt, denn gute Ärzte braucht das Land :-))
Und das man von dem Studium nicht auf die eigentliche Arbeit schließen kann, zeigt der Beitrag von "beckspistol".
Würde mich vielleicht mal noch interessieren, was eure Motive bzw. Motivationen waren euch durch diese Lehrveranstaltungen zu boxen, auch wenn es das ein oder andere mal doch recht frustierend sein kann. Habt ihr vorher eine Ausbildung in einem medizinischen Bereich gemacht, oder ist es der planke Idealismus, der euch am Leben gehalten hat?
Eine Kommilitonin hat z.B. auf die Frage eines Freundes geantwortet, wie man sich denn das alles antun könnte?: "was heißt hier antun, wäre doch schlimm, wenn man in der Arztausbildung nicht an seine Grenzen stößt". Da habe ich mir auch Gedacht: "auch ne Einstellung und Respekt".
Ich kann ja auch nicht, nur weil ich mit dem Studium nicht (Vor allem nicht schon in der Vorklinik und ohne Bezug zum Klinikaltag) zurecht komme, gleich die komplette Arztausbildung in Frage stellen, obwohl ich es schon extrem lächerlich und unnötige finde Psychologie in der Vorklinik vorgesetzt zu bekommen, wo man dann in Rollenspielen die Konversation zwischen "austherapiertem Patient" und Arzt simulieren soll, oder Modelle von einer Frau Kübler Ross auswendig zu lernen, die für mich eine der größten Pseudowissenschaftlerinnen unserer Zeit war (ganz persönliche Meinung!!! Bezieht sich auf nicht auf ihre Person als solche, aber ihre vermeindlichen Leistungen).
Ich habe aber zum größten Teil den Eindruck, dass die meisten Kommilitonen von diese Studium überzeugt sind und auch mit Spaß bei der Sache sind.
Muss allerdings zugeben, dass ich meistens nur frustriert daneben gestanden habe und einfach nicht verstehen konnte wie man sich für so einen "Mist" interessieren kann. Aber wie schon gesagt diese (relativ detalierten) "Basics" gehören nun mal einfach dazu...und ich bilde mir als 2.Semester auch nicht ein überhaupt eine Meinung dazu vertreten zu können, das ist die Aufgabe anderer, die sicherlich nicht alle auf den Kopf gefallen sind. Außerdem sprechen die Abbrecherquoten in der Medizin ja auch eine eindeutige Sprache (Glaube ca 10%. Bei den Ing. Studiengängen oder den "harten" Naturwissenschaften sind es in der Regel über 50%).
Zu den Profs kann ich nur sagen: es gibt solche und solche (zumindest bei uns). Die einen versuchen einem das Leben so schwer wie Möglich zu machen und wieder das andere extrem, die die Lehre wirklich lieben und so viel wie möglich auf die Bedürfnisse ihrer Studenten eigehen.
Alles das gilt wahrscheinlich für jedes Studium (wage ich jetzt einfach mal zu behaupten). Jeder Studiengang hat seine Vor-und Nachteile. Aber wenn man keine Motivation oder Ziel vor Augen hat kann es einen doch ziemlich fertig machen.
Bei mir ist es so, dass ich zwar immer von der Arbeit eines Arztes fasziniert war (bin) mir aber einfach nicht mehr vorstellen kann als Arzt zu arbeiten, obwohl ich nur ein paar Szenen in der Uniklinik mitverfolgt habe. Wohlgemerkt Vorklinik also noch gar kein Patientenkontakt,hab auch noch nie ein Praktikum im medizinischen Bereich gemacht, sondern einfach nur beobachtet (z.B. Onkologie und Krankheitsbilder in der Neurologie).
Das alles in Kombination mit dem totalen Desinteresse an den Lehrveranstaltungen in der Vorklinik (vor allem Biochemie) ist mir einfach Warnsignal genug mich umzuorientieren und nicht zu verrennen.
Natürlich ist die Angst jetzt groß, dass ich auch in meinem nächsten Studium oder Ausbildung (steht noch nicht genau fest) vor einem Scherbenhaufen eigener falscher Vorstellung stehe, aber ich glaube das kann kein Kriterium sein ein Medizinstudium fortzusetzen, wo das eigene Gefühl doch so deutliche Signale aussendet.
Habe mir die Entscheidung die letzten Monate wirklich nicht leicht gemacht, aber es gibt für mich einfach keine Perspektive mehr in diesem Bereich und glaubt mir ich mach mir immer verdammt viel Gedanken...
Ich hoffe nur ich bringe das meinen Eltern und vor allem meinem Opa bei :-((, aber irgendwie wird es schon gehen.
Wenigstens kann ich durch meine Aufgabe einem Bioquereinsteiger das Medizinstudium ermöglichen :-party
So jetzt aber mal genug geheult :-heul und versucht sich neu zu orientieren :-stud

Euch, Nilani und Tigerchen, drücke ich aber weiterhin die Daumen, dass ihr euer Ziel erreichen könnt und im Arztberuf glücklich werdet :-) :-winky :-angel

Liebe Grüße
Michael

beckspistol
22.06.2008, 10:21
hei michi!

find ich eigentlich gut wenn man die eier hat das so durchzuziehen.
wirst sehen: es gibt auch andere schöne berufe und auch ein leben ausserhalb der medizin (das oft auch mehr mit wirklichem leben zu tun hat)..

hab eine freundin, die hat nach 4 wochen gemerkt dass das medizinstudium keine antworten für sie bereithält und bracht dann direkt ab. sie ist heute superglücklich in einem geisteswissenschaftlichen fach.

und ganz ehrlich: deine familie wird wohl im endeffekt es nach 2 semestern besser verdauen, wenn der sohnemann aufs falsche pferd gesetzt haben soll, als wenn er nach 4 jahren sagt "********, das ist es nicht was ich will". und niemand möchte doch dass sein kind unglücklich ist.

ich empfand das studium grösstenteils als grosse qual, hab die veranstaltungen gehasst, den ort gehasst, die oftmals selbstgefälligen profs gehasst, die noch selbstgefälligeren chef-sekretärinnen...

aber die arbeitswelt hinterher "kann" ganz anders sein (wie in meinem fall). trotzdem würde ich nicht wieder 6 meiner fruchtbarsten und vitalsten jahre so bedingungslos dem studium widmen.

was hast du denn jetzt vor?
(kannst auch gerne pm schicken, interessiert mich nur mal..)

grüsse

becks

//stefan
07.07.2008, 20:47
hei michi!

hab eine freundin, die hat nach 4 wochen gemerkt dass das medizinstudium keine antworten für sie bereithält und bracht dann direkt ab. sie ist heute superglücklich in einem geisteswissenschaftlichen fach.




wenn ich das lese krieg ich das kotzen...
das höre ich so oft, warum informiert man sich da nich einfach mal????
solche leute nehmen denen die wirklich studieren wollen und wissen was auf sie zukommt die plätze weg! :-(

McBeal
07.07.2008, 20:56
wenn ich das lese krieg ich das kotzen...
das höre ich so oft, warum informiert man sich da nich einfach mal????
solche leute nehmen denen die wirklich studieren wollen und wissen was auf sie zukommt die plätze weg! :-(
Man kann sich so gut über das Studium informieren wie es geht und aber trotzdem wird man erst im Studium merken, ob es wirklich zu einem passt. Grau ist alle Theorie...

LG,
Ally, die auch mal kurz ans Abbrechen gedacht hat (im 2. Semester)

//stefan
07.07.2008, 20:57
nach 4 wochen...
da war aber jmd. sehr sicher... :-nix

beetle-max
07.07.2008, 22:57
wenn ich das lese krieg ich das kotzen...
das höre ich so oft, warum informiert man sich da nich einfach mal????
solche leute nehmen denen die wirklich studieren wollen und wissen was auf sie zukommt die plätze weg! :-(

Das finde ich auch etwas krass ausdedrückt... Gerade wenn man wahrscheinlich auf der Warteliste steht malt man sich alles nett zurecht und INFORMIERT sich wie das Studium so abläuft.... Erst im Studium merkt man so richtig ob man den Stress aushält-ständiges Lernen, Protokolle und und und. Bei uns haben auch einige gemerkt, daß das gar nix ist und haben abgebrochen- find ich O.K.- jeder hat das Recht sich zu finden und zu orientieren- besser als 40 Jahre einen ungeliebten Job zu haben....
jute Nacht

CYP21B
08.07.2008, 10:09
Bei uns gab es diese "typischen" Abbrecher weil sie es sich anders vorgestellt haben gar nicht. Eine hat jetzt schon das dritte mal im ersten angefangen weil sie es nicht auf die Reihe bekommen hat sich zu organisieren und einer hat abgebrochen weil er Angst hatte wieder rausgeklagt zu werden. Die anderen die aufgehört haben hatten alle größere Probleme mit den Prüfungen.

Ich denke mal dass die Leute die dann wirklich in den ersten paar Wochen merken dass es nichts für sie ist die Ausnahme sind. Ist sicherlich doof, da jemand anderes den Platz besser hätte nutzen können. Aber zu 100% ausschließen kann man das wohl kaum.

Skalpella
08.07.2008, 12:22
wenn ich das lese krieg ich das kotzen...
das höre ich so oft, warum informiert man sich da nich einfach mal????
solche leute nehmen denen die wirklich studieren wollen und wissen was auf sie zukommt die plätze weg! :-(
Wenn einer nach vier Wochen aufhört, kann ein anderer nachrücken, da geht kein Platz verloren :-)

DasChromosom
08.07.2008, 16:10
Genau, da kommen welche nachgerückt. Und selbst jetzt (2Wochen vor Semesterende) haben wir noch welche dazu bekommen, die sich eingeklagt haben... Und mal ganz ehrlich: ich habe fucking 10 Semester auf einen Studienplatz gewartet und ich kann bei meinem Leben schwören, mich gut informiert zu haben. Aber dennoch ist das Studium KOMPLETT (!!!) anders als man es sich vorstellt. Ich habe damals in der wartezeit sicherlich die gleiche Ansicht über studienabbrecher gehabt. Aber inzwischen muss ich diese Leute (leider) in schutz nehmen, denn so einfach gestaltet sich das alles nicht. das Leben ist nunmal nicht nur schwarz-weiß... :-angel

Sebi12
10.07.2008, 19:34
wenn ich das lese krieg ich das kotzen...
das höre ich so oft, warum informiert man sich da nich einfach mal????
solche leute nehmen denen die wirklich studieren wollen und wissen was auf sie zukommt die plätze weg! :-(

Aber warum hast du dann nicht einfach ein Abi mit 1,0 gemacht dann könntest du jetzt Medizin studieren wo du wills!!!

Sorry aber diese Aussage ist ungefähr so fair wie die von dir.
Nur weil die Genannte sehr schnell für sich festgestellt hat, dass die Medizin nicht das richtige für Sie ist heißt das noch lange nicht, dass Sie sich nicht richtig informiert hat.
Aber stell dir mal vor du hast im 1.Semester gleich Präpkurs...sowas kann man nicht einfach mal üben oder sich gar richtig vorstellen.

Wünsche dir trotzdem, dass du bald einen Studienplatz bekommst und ein guter Arzt wirst

;-)
Beste Grüße
Basti

bobbit
11.07.2008, 02:56
solche leute nehmen denen die wirklich studieren wollen und wissen was auf sie zukommt die plätze weg! :-(
Die Uni überbucht ihre Plätze für solche Personen bereits. Und wird dann doch mal ein Platz frei, gibt es zwei Nachrückverfahren.

Strodti
11.07.2008, 09:27
Bei uns kommen die Abbrecher aus allen Verfahren... da sind Abiturbeste, AdHler und natürlich auch Warter dabei.
Man kann den Leuten wirklich keinen Vorwurf machen. Die Stofffülle erschlägt einen und man merkt erst im Studium, wie man zurecht kommt. Soviele Abbrecher sind es ja nun auch wieder nicht... wir sind nach 2 Semestern immer noch >400 Leute und haben mit 450 angefangen. Die könnte eh nicht alle Studenten in die Klinik lassen, soviele Klinikplätze haben wir gar nicht. Da ist ein gewisser Schwund (und Teilstudienplätze) mit eingerechnet.

@//Stefan: Du wirst das verstehen, wenn du anfängst. Viele machen sind irgendwann Gedanken über Studienabbruch oder Studiengangwechsel.

primus
11.07.2008, 21:51
wenn ich das lese krieg ich das kotzen...
das höre ich so oft, warum informiert man sich da nich einfach mal????


das dümmste, was ich je in diesem forum gelesen habe... :-wand

DasChromosom
13.07.2008, 19:31
Leute, jetzt mal nicht so intolerant... Er kann es nicht besser wissen, er hat noch nicht studiert, aber vielleicht sollte er sich mal besser informieren... ;-)

pieks
13.07.2008, 20:16
Hey Michi,

wenn ich Dich richtig verstanden habe, beendest Du Dein Medizinstudium überwiegend deshalb, weil Du mit dem "Vorklinikkram" nicht klarkommst - (korrigiere mich, wenns nicht stimmt).

Du hast ja einiges investiert (an Wartezeit etc.) bevor Du mit dem Studium begonnen hast ...

Du klingst sehr sicher, dass Du das Studium abbrechen möchtest.

Bevor ich einen solchen Schritt unternehmen würde, würde ich mir den Arztberuf nochmal "anschauen". Mach ein Praktikum - z.B. auch in einer Praxis oder in einem Fach, von dem Du Dir vostellen könntest es könne Dir gefallen ...
Dann erst würde ich das Studium "hinschmeissen".

Mir ging es vor vielen, vielen Jahren genau "andersherum".:
Ich habe nicht gleich einen Med.-studienplatz bekommen.
Bin dann "ausgewichen" auf eine Päd. Hochschule ..... und habe dies nach
2 Semestern "hingeschmissen". es war so anders als ich es mir vorgestellt hatte und hatte so garnichts mit dem Unterrichten von Kindersn zu tun ....

Es ist viele Jahre her, und vermutlich hat sich in der Vorklinik noch einiges "verschärft".
Ich fand es damals auch furchtbar - nicht eigentlich das lernen zu können, was für einen als Arzt wichtig ist (und das ist auch retrospektiv betrachtet ganz sicher nicht Physik, Biochemie etc.) -- aber ich bin froh es damals durchgezogen zu haben .. mit dem Ziel Arzt zu werden.


Es kann sein, dass die Umstände bei Dir ganz anders liegen ... letztlich musst Du wissen , was gut für DICH ist ..

Gruß pieks