Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Zahnmedizin - Kurz vorm Aus?



Seiten : 1 2 3 [4] 5 6

hennessy
29.11.2008, 15:04
ich finde absolut nicht, dass die Zahnmedizin kurz vor dem Aus ist, ganz im Gegenteil: Durch die Superspezialisierung wird gewährleistet, dass es auch noch weitergeht, wenn mal ein Fach (wie z.B. Zahnersatz) nicht mehr ganz so toll nachgefragt wird. Und mit neuen Technologien und Materialien können wir heute Erfolge erzielen, die früher einfach undenkbar bzw. unmöglich waren.
Die Zahnmedizin ist nicht vor dem Aus, sie hat sich nur geändert.

primus
30.11.2008, 08:15
dennoch,
wenn man mit herzblut bei der sache ist, gibt es etliche "nischen", in denen man sicherlich sein glück (und auskommen :-)) ) findet !!!

ich zitier mich mal selbst... ;-)

@newbies:
trotzt aller fachlicher umbrüche und unsicherheiten, fakt bleibt:
- arbeitslosenquote liegt bei 1,5% (fachzahnärzte 0,8%)
- gewinn vor steuer liegt bei 107000/ano
(stand 2006)

auch wenn das einkommen in den letzten 30 jahren real um die hälfte gesunken ist, der arbeitsmarkt an sich ist nach wie vor sehr stabil und verhungern wird wohl auch keiner - nur ist der einzelne ungleich mehr gefordert als das früher der fall war (sowohl fachlich als auch betriebswirtschaflich).

doni
30.11.2008, 10:47
waaas 107000/ano (brutto) ??
von so einem Gehalt träumen einige andere Akademiker.

ehm... panik-mache Thread ?

primus
30.11.2008, 11:33
von so einem Gehalt träumen einige andere Akademiker.


nix gehalt.
zu versteuerndes einkommen aus selbstständiger tätigkeit (arithmetisches mittel) im "wilden westen".
ist im übrigen nahezu deckungsgleich mit dem einkommen der niedergelassenen humanmedizinischen kollegen.

EzRyder
02.12.2008, 14:21
ist im übrigen nahezu deckungsgleich mit dem einkommen der niedergelassenen humanmedizinischen kollegen.

genau. wer halt unbedingt hausarzt in bremen werden will, ist ja gewarnt beim derzeitigen budgetsystem keine großen Reichtümer aber viel arbeit zu ernten.

die mittelwerte sind sehr mit Vorsicht zu genießen da die Spanne zwischen richtig gut laufender praxis und rumgekrebse natürlich gewaltig sind. und beides gibts, außerdem arbeiten auch nicht alle vollzeit.
HNOler verdienen sogar noch mehr ;)

hennessy
02.12.2008, 14:33
....
die mittelwerte sind sehr mit Vorsicht zu genießen da die Spanne zwischen richtig gut laufender praxis und rumgekrebse natürlich gewaltig sind. und beides gibts, außerdem arbeiten auch nicht alle vollzeit.
HNOler verdienen sogar noch mehr ;)
und genau deshalb sind alle Angaben zu Verdiensten in der freien Praxis Kaffeesatz-Leserei. :-meinung
Es kommt immer auf die individuelle Situation der einzelnen Praxis und des Behandlers an.

doni
02.12.2008, 19:16
"es kommt auf das,das,das,das,das an"

das einzige was man will ist sone grooobe Vorstellung von dem Einkommen später, was ja eigentlich total vernünftig ist.
Klartext:
hm. Was für ein Einkommen (uuungefähr) kann ein junger Zahnarzt erwarten, der eine eigene Praxis eröffnet, die er zur Hälfte aus eigener Tasche zahlt und den Rest auf Kredit. Praxis ist in einer Großstadt. Die Region ist daher gut besiedelt. Sind aber auch deshalb 1-3 andere Zahnärzte in der Nähe. Patienten sind meist gesetzlich versichert. Der junge Zahnarzt ist durchschnittlich gut. die Praxis ist durchschnitt (kein Schnickschnack)

blubbara
03.12.2008, 12:13
das würde mich auch mal interessieren...

einfach auch die Gliederung in welchen Abschnitten des Zahnarztseins man eben ungefähr was verdient.

z.b verdient der humanmediziner nach dem Studium als Assi nach BatII mit mitte bis ende 20 sagen wir mal ohne kind und single um die 1800 netto.

dieses gehalt steigt dann sukzessive mit der zeit sehr dürftig innerhalb der arbeit in der Klinik an.

Wie ist es eben beim Zahnarzt?

Kommt es da nur auf mein Verhandlungsgeschick mit meinem Arbeitgeber an oder gibt es da auch feste Sätze.

Beim Humanmediziner geht die Assi Zeit ja auch um die 4-5 Jahre.

Beim Zahnmediziner doch in der Regel kürzer?

So, wie geht es denn dann als Zahnarzt i.d.R weiter nach der Assi Zeit?

Legt man sich dann nieder, bleibt man erstmal noch im Angestelltenverhältnis.

Gründet man eine Gemeinschaftspraxis?

Welchen Weg geht der durchschnittliche deutsche Zahnarzt?

Wieder zurück zum Gehalt...

ich habe hier gelesen man verdient im schnitt ca 100000 € im Jahr vor Steuern. Kann man als selbstständiger Zahnarzt nicht von diesen 100000€ laufende Kredite, auto Leasing, vielleicht sogar Eigenheimfinanzierung nicht noch steuerlich geltend machen.

Desweiteren würde mich interessieren wieviel Patienten mit welcher Behandlung man durchschnittlich haben muss, um auf diese 100 000 vor Steuern nach dem Bedienen der Finanzierungskosten für die Praxis zu kommen.
Daraus folgt auch direkt die nächste Frage was kostet eine Praxis eigtl?

Sowohl bei Neueröffnungen, wenn das überhaupt geht, alssauch bei Übernahmen?

Kauft man nur die "Geräte" doer auch einen PatientenStamm.


Danke schonmal und falls ich in irgendeiner Art vertan habe bitte ich um Korrektur.

Pakur
03.12.2008, 18:16
ok.. aussagen vom finanzberater

assi zeit 1. Jahr max 36.000€
2. jahr bis zu 60.000€ bei umsatzbeteiligung.


eigene praxis... schwer zu sagen.
ist wie bei den humanis auch.

ehrlich gesagt denke ich kaum, dass es einen zahnarzt gibt mit eigener praxis der unter 100.000 verdient.


von den zahnärzten denen es gut geht hört man kaum was.
meist hört man nur die leute die laut motzen und die klinikzahnärzte die nicht wissen wieviel geld man in der freien praxis verdienen kann.


achja und man kann steurlich alles absetzen wie jeder andere selbstständige auch.

blubbara
04.12.2008, 11:09
ok.. aussagen vom finanzberater

assi zeit 1. Jahr max 36.000€
2. jahr bis zu 60.000€ bei umsatzbeteiligung.




Brutto vermutlich?

Pakur
04.12.2008, 13:02
natürlich brutto

primus
05.12.2008, 21:09
das würde mich auch mal interessieren...

einfach auch die Gliederung in welchen Abschnitten des Zahnarztseins man eben ungefähr was verdient.

z.b verdient der humanmediziner nach dem Studium als Assi nach BatII mit mitte bis ende 20 sagen wir mal ohne kind und single um die 1800 netto.

dieses gehalt steigt dann sukzessive mit der zeit sehr dürftig innerhalb der arbeit in der Klinik an.

Wie ist es eben beim Zahnarzt?

Kommt es da nur auf mein Verhandlungsgeschick mit meinem Arbeitgeber an (so isses) oder gibt es da auch feste Sätze (nööö).

Beim Humanmediziner geht die Assi Zeit ja auch um die 4-5 Jahre.

Beim Zahnmediziner doch in der Regel kürzer?

theoretisch reichen 2 jahre, praktisch lassen sich die zahnis im schnitt erst mit mitte 30 nieder

So, wie geht es denn dann als Zahnarzt i.d.R weiter nach der Assi Zeit?

Legt man sich dann nieder, bleibt man erstmal noch im Angestelltenverhältnis.

nach ableistung der 2-jährigen vorbereitungszeit wechselt der status vom assi zum angestellten zahnarzt und der praxisinhaber bekommt statt eines 1/4-budgets ein ganzes dazu - gehalsterhöhung lässt grüßen...

Gründet man eine Gemeinschaftspraxis?

ca. 30% wählen die gemeinschaftspraxis
ca. 20% die neugründung
ca. 50% die übernahme
gilt für westdeutschland

Welchen Weg geht der durchschnittliche deutsche Zahnarzt?

typischerweise: assizeit -> tätigkeit als angestellter -> niederlassung durch übernahme, i.d.r. lernt man während der "wanderjahre" mehrere paxen näher kennen.

Wieder zurück zum Gehalt...

ich habe hier gelesen man verdient im schnitt ca 100000 € im Jahr vor Steuern. Kann man als selbstständiger Zahnarzt nicht von diesen 100000€ laufende Kredite, auto Leasing, vielleicht sogar Eigenheimfinanzierung nicht noch steuerlich geltend machen.

Desweiteren würde mich interessieren wieviel Patienten mit welcher Behandlung man durchschnittlich haben muss, um auf diese 100 000 vor Steuern nach dem Bedienen der Finanzierungskosten für die Praxis zu kommen.
Daraus folgt auch direkt die nächste Frage was kostet eine Praxis eigtl?

Sowohl bei Neueröffnungen (ca. 320000), wenn das überhaupt geht, alssauch bei Übernahmen (ca. 250000)?

Kauft man nur die "Geräte" doer auch einen PatientenStamm.

sowohl als auch - bei der übernahme entfallen auf "geräte" ca. 50000 und den patientenstamm/goodwill ca. 75000.

Danke schonmal (passt scho ;-) )und falls ich in irgendeiner Art vertan habe bitte ich um Korrektur.

hennessy
06.12.2008, 11:31
das würde mich auch mal interessieren...

einfach auch die Gliederung in welchen Abschnitten des Zahnarztseins man eben ungefähr was verdient.

z.b verdient der humanmediziner nach dem Studium als Assi nach BatII mit mitte bis ende 20 sagen wir mal ohne kind und single um die 1800 netto.

dieses gehalt steigt dann sukzessive mit der zeit sehr dürftig innerhalb der arbeit in der Klinik an.

Wie ist es eben beim Zahnarzt?

Kommt es da nur auf mein Verhandlungsgeschick mit meinem Arbeitgeber an (so isses) oder gibt es da auch feste Sätze (nööö).

Beim Humanmediziner geht die Assi Zeit ja auch um die 4-5 Jahre.

Beim Zahnmediziner doch in der Regel kürzer?

theoretisch reichen 2 jahre, praktisch lassen sich die zahnis im schnitt erst mit mitte 30 nieder

So, wie geht es denn dann als Zahnarzt i.d.R weiter nach der Assi Zeit?

Legt man sich dann nieder, bleibt man erstmal noch im Angestelltenverhältnis.

nach ableistung der 2-jährigen vorbereitungszeit wechselt der status vom assi zum angestellten zahnarzt und der praxisinhaber bekommt statt eines 1/4-budgets ein ganzes dazu - gehalsterhöhung lässt grüßen...

Gründet man eine Gemeinschaftspraxis?

ca. 30% wählen die gemeinschaftspraxis
ca. 20% die neugründung
ca. 50% die übernahme
gilt für westdeutschland

Welchen Weg geht der durchschnittliche deutsche Zahnarzt?

typischerweise: assizeit -> tätigkeit als angestellter -> niederlassung durch übernahme, i.d.r. lernt man während der "wanderjahre" mehrere paxen näher kennen.

Wieder zurück zum Gehalt...

ich habe hier gelesen man verdient im schnitt ca 100000 € im Jahr vor Steuern. Kann man als selbstständiger Zahnarzt nicht von diesen 100000€ laufende Kredite, auto Leasing, vielleicht sogar Eigenheimfinanzierung nicht noch steuerlich geltend machen.

Desweiteren würde mich interessieren wieviel Patienten mit welcher Behandlung man durchschnittlich haben muss, um auf diese 100 000 vor Steuern nach dem Bedienen der Finanzierungskosten für die Praxis zu kommen.
Daraus folgt auch direkt die nächste Frage was kostet eine Praxis eigtl?

Sowohl bei Neueröffnungen (ca. 320000), wenn das überhaupt geht, alssauch bei Übernahmen (ca. 250000)?

Kauft man nur die "Geräte" doer auch einen PatientenStamm.

sowohl als auch - bei der übernahme entfallen auf "geräte" ca. 50000 und den patientenstamm/goodwill ca. 75000.

Danke schonmal (passt scho ;-) )und falls ich in irgendeiner Art vertan habe bitte ich um Korrektur.
@ primus:
wie errechnest Du bitte die Summe von 250.000,- Euro bei einer Übernahme?
Geräte 50.000,- und goodwill 75.000,- . Aber wo bleibt der dicke Rest?
Umbau evtl. nochmal 25.000,- und dann? Ich glaube kaum, dass aktuell eine Bank noch 100.000,- Kontokorrent gibt. Wenn ja, dann stimmt der thread-Titel doch :-)) .

Ich denke, dass bei einer Übernahme zur Zeit sehr viel weniger Geld investiert werden muss. Kommt natürlich immer auf den Einzelfall an.

doni
06.12.2008, 12:23
für Patienten zahlt man ? Sowas hätte ich niemals erwartet, aber macht natürlich Sinn.

Hätte eher gedacht, dass ich wenn, dann eine eigene Praxis neueröffne, aber sone Übernahme wäre schon besser. Man muss nicht warten bis die ersten Kunden kommen, sondern hat eine zumindest kleine sichere Basis (weniger Risiko).
Aber so eine Gemeinschaftspraxis klingt auch ganz nett. Wenn zwei Leute ihr Geld reininvestieren, kommt dabei eine besser ausgestattete, größere Praxis heraus. Vll könnte man sich ja dann auch ein Labor leisten und seine eigenen Zahntechniker ?

naja über solche Entscheidungen wird man sicher später noch viel nachdenken und gut informiert sein, aber ich finds interessant

danke für die infos

Logo
06.12.2008, 13:33
für Patienten zahlt man ?

Wofür auch sonst?! :-)

Dem Bauer sein Ackerland, dem Arzt seine Patienten.
Die Erträge erwirtschaftet ja auch nicht der Trecker... ;-)

chris225
06.12.2008, 14:42
die Angaben von Henessy liegen alle ungefähr (aber auch nur ungefähr) im tatsächlichen Bereich.

Wer die wirklichen, offiziell bestätigten Zahlen zu ALLEN der hier im Thread gestellten Fragen beantwortet haben will, der sollte sich den Jahresbericht der Kassenzahnärztlichen Bundesvereinigung (KZBV) bestellen unter http://www.kzbv.de/m410.htm.

Dort wird im Übrigen auch unterschieden zwischen "Mittelwert" und "Median" des Praxisgewinns. Letzterer gibt einen wesentlich verlässlicheren Blick auf zahnärztliche Einkommen, weil die Verzerrungseffekte, die durch die krassen Gehaltsunterschiede zustande kommen, verkleinert werden.

Demnach verdienten im Jahr 2007 50% der westdeutschen Zahnärzte mehr als 90.000 € brutto, die anderen 50% verdienten weniger. Im Östen lag dieser Wert bei ca. 75.000€. (Die Werte weiß ich nur noch ungefähr, für genaueres, siehe oben genannten Jahresbericht).

Interessant (und aus Zahni-Sicht bedauerlich) ist übrigens der Vergleich der Zahnärzteeinkommen im Vergleich zu den humanmedizinischen Facharztgruppen. Waren in 1980 die Zahnärzte noch die mit Abstand am besten verdienende Facharztgruppe, so befinden sie sich heute im unteren Drittel der Facharzteinkommen. Etwas weniger als die Zahnärzte verdienen nur noch wenige Arztgruppen, wie zb. Allgemeinmediziner, Hautärzte und Neurologen. (Für mich ist das übrigens der Grund warum ich die ständig über zu wenig Geld jammernden Humanmediziner als eine der größten Lächerlichkeiten der Nation betrachte)
Ganz besonders Radiologen, Orthopäden, Augenärzte und allgemeine Chirurgen in freier Praxis haben massiv höhere Einkünfte als heutige Zahnärzte. Der durchschnittliche freie Radiologe verdient heute anscheinend fast doppelt(!!) so viel wie der durchschnittlich freie Zahnarzt. Alle diese Daten sind offiziell und lassen sich wie gesagt genauer nachlesen im Jahrbuch der KZBV.

hennessy
06.12.2008, 15:31
Hallo Chris, vielen Dank für Deine Info.
Allerdings glaube ich, dass diese Zahlen aktuell aufgrund der Finanzkrise und Rezession absolut nicht mehr repräsentativ sind.
Ich habe von Praxisverkäufen in den letzten Monaten gehört, die DEUTLICH unter 100.000,- Euro lagen.
Für den übernehmenden Kollegen natürlich ein Schnäppchen. Bleibt nur zu hoffen, dass dies ein Anreiz dafür ist, die Zahnmedizin weiterhin zu betreiben. Zahnmedizin ist NICHT vor dem Aus! Schaun mer mal!
gruß
hennessy

primus
06.12.2008, 17:40
@ primus:
wie errechnest Du bitte die Summe von 250.000,- Euro bei einer Übernahme?
Geräte 50.000,- und goodwill 75.000,- . Aber wo bleibt der dicke Rest?
Umbau evtl. nochmal 25.000,- und dann? Ich glaube kaum, dass aktuell eine Bank noch 100.000,- Kontokorrent gibt. Wenn ja, dann stimmt der thread-Titel doch :-)) .

Ich denke, dass bei einer Übernahme zur Zeit sehr viel weniger Geld investiert werden muss. Kommt natürlich immer auf den Einzelfall an.

@ hennessy:

übernahme:
substanzwert 47000
neuanschaffungen 54000
umbau 14000
goodwill 76000
betriebsmittelkredit 55000
finanzierungsvolumen 246000

neugründung:

geräte/einrichtung 205000
umbau 36000
betriebsmittelkredit 75000
finanzierungsvolumen 316000


(quelle: statistisches jahrbuch 2008, s.67; stand 2006)

primus
06.12.2008, 18:17
im übrigen ist selbstverständlich zahnarzt nicht gleich zahnarzt.
sowohl die region als auch die fachliche spezialisierung (nicht zu vergessen das verkaufstalent :-)) ) spielen eine enorme rolle bei dem erzielbaren einkommen...
zum vergleich:
gewinn vor steuern einer kieferorthopädischen praxis im jahre 2004: 180000 euro. nach bema-änderung und damit verbundenen honorar-einbußen im jahre 2005: immerhin noch 160000 euro.
wofür bitte schön?
für das bisschen klammerbiegen?
in meinen augen eine absolut überbezahlte berufsgruppe...
nicht zu vergessen, dass es nach der (in meinen augen völlig berechtigten) honorar-änderung (im bema) zu einem kollektiv-austritt (aus der gkv-versorgung) der kieferorthopäden in niedersachsen kam. sind inzwischen (fast) alle wieder "zurück".
wäre kieferorthopädie nicht so langweilig, wäre ich auch ein "klammergott" geworden :-)) :-)) :-))

doni
06.12.2008, 20:00
ich bin geraden irgendwie schockiert. Ich höre immer, wie schlecht (zahn-)ärzte verdienen. Scheint wohl alles aus der Luft gegriffen zu sein.
Würd ich später als Kieferorthopäde 160k bruto verdienen, würd man doch fast schon als reich gelten. Sind nach Steuern ungefäähr 10k im Monat drin... Praxis ist nach einem Jahr abbezahlt... Nach nem dreiviertel Jahr ist ein Porsche drin :-nix

also ich hab ganz ehrlich gesagt so mit 3-4k netto im Monat als Zahnarzt mit Praxis gerechnet. Geld war bisher keine Motivation für das Studium für mich ;-)