Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Fachrichtungswechsel Anä richtung Innere - Erfahrungen?
@teletubs
Hat man das mittlerweile geändert? Korrigiert mich bitte, wenn ich falsch liege. Ich dachte, dass sich der alleinige FA für Intensivmedizin noch nicht durchgesetzt hat. Und dass man den FA für Anästhesie & Intensivmedizin machen kann, bzw. die Zusatzweiterbildung Intensivmedizin in anderen Fachbereichen (z.b. Chirurgie, Innere Medizin).
Auch wenn ich nicht angesprochen bin, so ist das zumindest in meinem Bundesland nicht korrekt. Da muß man sich wahrscheinlich auf den jeweiligen Seiten der Landesärztekammer informieren.
Die *Zusatzweiterbildung Intensivmedizin* ist -so wie ich das verstanden habe- unabhängig vom Facharzt, den man vorher gemacht hat, danach brauch man halt seine Nachweise (als bereits auf ITS eingesetzter Arzt eigentlich ein Witz), eine bestimmte Anzahl von ITS-Arbeitsstunden und einen bestimmte Abstand zur Facharztprüfung. Fertig ist die Laube. Man muß nicht extra in ein anderes Fach als vorher gehen.
Nee, so hatte ich das überhaupt nicht gedacht! Zur Zeit schreiben Vermittlungsagenturen ständig Intensivbereitschaftsdienste aus, die auf einer inneren / neurologischen ITS stattfinden. Gesucht werden explizit Anästhesisten / Internisten, die sich mit Beatmungen / Intensivtherapie auskennen. Wenn ich also eine Teilzeitstelle habe, z.B. in der Anästhesie, dann kann ich "honorarärztlich" nebenher eben noch auf solch einer Intensivstation arbeiten. Von der Arbeit her eben wie in der Anästhesie / ITS, jedoch mit anderem Spektrum...
Ist das *interessant* oder ein *Arschkartenjob?*
Leelaacoo
14.06.2012, 20:40
In BaWü ist der Intensivmediziner durchaus an einen FA gebunden...also "Internistische Intensivmedizin" oder "Neurologische Intensivmedizin"...mit jeweils anderen Katalogen (wobei das Grundgerüst ziemlich ähnlich ist)...die Neuros brauchen z.B. keine Dialysebehandlungen. Man kann nur mit FA für das jeweilige Fach zur Prüfung antreten, man kann aber eines von den 2 Jahren Zusatzweiterbildungszeit schon während der FA-Ausbildung absolvieren und sich anrechnen lassen (versuch ich grad auch). Ich glaube, Intensivmediziner sind eher im Kommen, wenn ich mir die Stellenlandschaft so anschaue...liegt aber sich an den neuen Abrechungsregeln (also Intensivmediziner immer vor Ort, wenn bestimmt OPS-Geschichten abzurechnen sind). Und viele machen das ja auch nicht lange, wegen den Schichtdiensten...kenne nur einen einizigen, der als FA ohne OA-Stelle seit 15 Jahren schichtet auf der ITS (Innere, Anä ist ja eh etwas anders wegen der Möglichkeit, auch OP zu machen). Hatte in letzter Zeit viele gesprochen, auch auf dem DIVI-Kongress in Leipzig und davor in Hamburg, außer den Anäs will das kaum einer machen und auch die nur im Wechsel mit OP/ NEF. Mal sehen, wie lange ich durchhalte, jetzt ist erst mal Rotation auf ne andere ITS angesagt...werd meine Leutchens vermissen :-((
LG Lee
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