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Nilani
12.06.2009, 21:00
Also, meiner Meinung nach sollte es eigentlich selbstverständlich sein, dass jeder Patient, der dafür eine "Extrawurst", sprich, eine Vollnarkose, verlangt, das Geld für den Anästhesisten schön selber hinblättert! Ich musste mir meine Weisheitszähne regelrecht rausoperieren lassen, weil sie ebenfalls tief im Kiefer lagen - das ging allerdings prima ganz ambulant beim Kieferchirurgen unter Lokalanästhesie. :-top. Nur bei manchen Patienten habe ich wirklich Verständnis dafür, dass sie dafür eine Vollnarkose bekommen - und in den Fällen bekommen sie den Anästhesisten auch von der Kasse erstattet - z. B. bei regelrechten Angstpatienten oder wenn es sehr kompliziert ist, die Zähne zu entfernen oder eben bei Kindern. Woanders wird nämlich bei Zahnbehandlungen gnadenlos Geld eingespart, wo es wirklich nötig wäre!:-wand Wenn ich dran denke, was ich schon alles beim Zahnarzt an Geld für wirklich nötige Behandlung gelassen habe, sprich professionelle Zahnreinigungen, Inlays, Zahnbleichen nach Sturzbehandlung - die übrigens bei mir im Alter von 14 Jahren wie eine kleine OP, auch unter Lokalanästhesie, durchgeführt werden musste - dann könnte ich mich dafür schon für 3 Wochen in die Karibik verabschieden oder sinnvolleres von dem Geld machen.

LG, Summbine

Also dass die WZ in Vollnarkose raus sollten, war vom Kieferchirurgen so empfohlen. Es sollte auch ambulant passieren, dazu kam ein Anästhesist in die Praxis. Wie gesagt, die wollten zu diesem Zeitpunkt mehr für so nen "Punkt" haben, als normalerweise abgerechnet wurde. Wäre für die KK als Sonderleistung kein Problem gewesen, sogar die AOK hatte das damals ohne murren bezahlt. Nur meine damalige Kasse weigerte sich, diese paar Pfennige (damals, wie gesagt, war Mitte der 90iger) zu zahlen. Sie übernahm dafür den Klinikaufenthalt, weil's ja Vollnarkose sein sollte und die woanders ambulant halt nicht ging ... War also weder mein Wunsch, noch die des Kieferchirurgen, dass ich mich dafür ne Woche in die Uniklinik lege und teurer als die geplante Variante war es allemal. In dem Fall stimme ich dir halt insofern zu, dass es rausgeworfenes Geld war, aber ich hätte das selbst unter Vollnarkose machen lassen, wenn ich es hätte bezahlen müssen. Denn so wie die bei mir im Kiefer rum"gebohrt" haben, hätt ich das niemals mitgemacht, egal, ob mit Musik oder ohne ... Und jede Zahnbehandlung in Vollnarkose zu "verteufeln" und selbst zahlen lassen, ist bißchen einseitig. Wie schon mehrfach gesagt, sollte man dazu die Situation immer individuell betrachten und bei mir wars kompliziert (sonst hätt die KK ja nicht die Uniklinik als Alternative zur ambulanten Versorgung akzeptiert)

Summbine
14.06.2009, 19:32
... schon klar, Ausnahmen bestätigen die Regel ;-)

Also, ich hätte ehrlich gesagt, mehr "Muffensausen" vor der Narkose als vor jeder Zahnbehandlung - aber das ist, denke ich, ein anderes Thema...

LG, Summbine