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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausbildungsmöglichkeiten - Tipps / Empfehlungen?



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zvesda
25.05.2009, 10:31
da kann ich Linda nur zustimmen. Ich habe jetzt meine letzte woche zu arbeiten :-stud, mache nächste woche meine praktische prüfung und bin einfach froh darüber nicht mehr das mädchen für alles sein zu müssen. in der MFA ausbildung gibt es nur weenig medizinische dinge, die wirklich interessant sind (ich freu mich ja sogar wenn ich nekrosen abtragen darf oder die wundhöhle nach nem abzess ausspülen und wieder stopfen kann...) und man macht sehr sehr viel verwaltung. man ist der bimbo für alle.
jedenfalls mache ich dann ab august eine ausbildung zur OTA :) hoffe, dass ich da was esseres zu berichten habe:-winky

Trianna
25.05.2009, 18:14
Hallo!

Ja von der MFA wird mir auch immer wieder abgeraten, wobei ich momentan ein wenig dahin tendiere, da man mit Abi halt sehr sehr flott fertig sein kann, wenn man Glück hat. Das Problem ist echt, dass die OTA Stellen hier halt nicht exsistent sind, der RA echt extrem viel kostet und man für die MTA gar nix bekommt. Aber es stimmt, wenn man sich den Lehrplan der MFA anschaut-- Alter Falter-- das wäre nicht sehr anspruchsvoll.

In was für einer Praxis hast du denn Ausbildung gemacht??

Muriel
25.05.2009, 18:17
Du musst ja nicht zwangsläufig in einer Praxis die Ausbildung machen. Es gibt ja auch die Möglichkeit, diese in einer Klinik zu absolvieren. Wir hatten jetzt für zweieinhalb Jahre eine Azubine, die im Übrigen einfach nur klasse war und alle anderen in den Sack gesteckt hat. Vorteil der Klinik wären dann auch noch die besseren Arbeitszeiten. Was bringen mir 2 oder 3 Stunden Mittagspause in einer Praxis, wenn ich doch bis 19h da bleiben muss?

Trianna
25.05.2009, 18:30
Helau,

Ja, habe am Donnerstag ein Vorstellungsgespräch in der Strahlenklinik. Bin mal gespannt, wie das so läuft, vor allem wenn ich da mit meiner Trommel anrücke ^^

We´ll see...

zvesda
25.05.2009, 19:21
für welchen ausbildungsplatz?

ich mache meine ausbildung in einer internistisch/allgemeinmedizinischen Praxis im hausärztlichen versorgungsbereich.

Trianna
25.05.2009, 20:26
MFA...

Trianna
17.07.2009, 13:27
Soooo...


Jetzt ist es offiziell.. Ab dem 01.09.2009 starte ich die 2- Jährige Ausbildung als MFA in einer sehr interessanten Facharztpraxis. Danach habe ich 10 WS und dann müsste es doch hoffentlich nahtlos klappen.

Zwar ist GuKP etwas spannender aber ich muss auch Kompromisse machen wegen meiner Tochter. Bei der MFA Ausbildung kann ich stellenweise von zu Hause arbeiten, ich habe eine sehr nette Chefin, die auch meinte, das es klar sei, dass mit dem Kind von seiten des AG Flexibilität gefordert ist. Man ermöglicht mir sehr geregelte Arbeitszeiten damit es keine Probs mit der Tagesmutter gibt..

Cuba_libre
17.07.2009, 13:47
Soooo...


Jetzt ist es offiziell.. Ab dem 01.09.2009 starte ich die 2- Jährige Ausbildung als MFA in einer sehr interessanten Facharztpraxis. Danach habe ich 10 WS und dann müsste es doch hoffentlich nahtlos klappen.

Zwar ist GuKP etwas spannender aber ich muss auch Kompromisse machen wegen meiner Tochter. Bei der MFA Ausbildung kann ich stellenweise von zu Hause arbeiten, ich habe eine sehr nette Chefin, die auch meinte, das es klar sei, dass mit dem Kind von seiten des AG Flexibilität gefordert ist. Man ermöglicht mir sehr geregelte Arbeitszeiten damit es keine Probs mit der Tagesmutter gibt..


Hey super!! Freut mich, dass das geklappt hat! Ist ja auch garnicht mehr so lange bis dahin :-)
Und dass das mit deinem Kind auch geregelt ist, freut mich umso mehr - ist ja immerhin nicht selbstverständlich.

Trianna
17.07.2009, 13:50
Nein absolut nicht... Ich bin selbst absolut von den Socken und auch echt total positiv überrascht, dass sie so kulant sind und so flexibel..

Ja, es macht Sinn.. Ich muss noch 2 Jahre etwa warten, dann passt das genau.. Und ich habe immerhin noch zusätzlich was in der Hand..

Und bei dir geht es ja hoffentlich los dieses Jahr, oder??

zvesda
17.07.2009, 17:44
wie kann man als MFA von zuhause aus arbeiten? rezeptbestellungen usw von zuhause aus oder wie? interessiert mich echt. ich bin total froh, nach meiner MFA-ausbildung was anderes machen zu können (jetzt OTA!!!) und ich freu mich schon total drauf, dass ich mehr mediznisches lerne, als als MFA

Trianna
17.07.2009, 17:53
Klar viel medizinisches werde ich nicht mitbekommen bzw. ich muss eben auch das andere machen, wobei ich schon einiges an Untersuchungen mitmachen darf, ich hätte auch OTA oder GuKP machen können aber wie gesagt, ich muss ja auch Abstriche machen wegen der Kleinen..

Von zu Hause aus kann ich eben einiges bürokratisches wie Auswertungen etc. machen.

Doc Martini
18.07.2009, 09:26
Was ist denn MFA genau? Also medizinische Fachangestellte ist klar.

hennessy
18.07.2009, 09:39
Was ist denn MFA genau? Also medizinische Fachangestellte ist klar.

Das, was früher Arzthelferin hieß.

Trianna
18.07.2009, 09:40
Hm das kann man so pauschal nicht sagen, weil es immer auf die Praxis ankommt. Manchmal ist man eher die Sekretärin, die halt in einer Arztpraxis arbeitet, manchmal ist es wirkliche Assistenz (zum Bsp. beim Chirurgen), manchmal eine gesunde Mischung...

Oder was genau willst du wissen?

Nicky08
18.07.2009, 20:38
Also, ich bin MTA-L und kann die Ausbildung jedem wärmstens ans Herz legen.

Hat mir erstens Spaß gemacht, zweitens kann man sich schon mal einiges an med. Wissen aneignen. Der Job ist in der Routine vielleicht etwas öde, da man die ganze Theorie die man drei Jahre lang vorher gepaukt hat kaum noch braucht.. Für die Wartezeitüberbrückung ist die Ausbildung allerdings perfekt.

Die üblichen Fächer die man in der Ausbildung so hat sind Histologie, Mikrobiologie, Hämatologie, klinische Chemie, Physik, Chemie, Biochemie, Biologie, Molekularbiologie, Anatomie, Physiologie - also alles was man später auch in der Uni hat..

Da ich meine Ausbildung auch noch an einer Uniklinik gemacht habe, waren meine ganzen Profs für die theoretischen Fächer auch die lehrenden Profs der Uni - wir haben also praktisch das gleiche gelernt (wenn auch vielleicht nicht ganz so in dem Umfang wie Medizinstudenten). Und in unserer eher kleinen Klasse (ca 35 Leute) kamen wir den Profs natürlich auch persönlich viel näher, was eigentlich immer sehr nett war..

Also wie gesagt, wenn absehbar ist, dass man noch ein paar Jährchen warten muss, dann kann ich nur jedem zu dieser Ausbildung raten :-notify

Incywincy
19.07.2009, 14:18
Also, ich bin MTA-L und kann die Ausbildung jedem wärmstens ans Herz legen.

Hat mir erstens Spaß gemacht, zweitens kann man sich schon mal einiges an med. Wissen aneignen. Der Job ist in der Routine vielleicht etwas öde, da man die ganze Theorie die man drei Jahre lang vorher gepaukt hat kaum noch braucht.. Für die Wartezeitüberbrückung ist die Ausbildung allerdings perfekt.

Die üblichen Fächer die man in der Ausbildung so hat sind Histologie, Mikrobiologie, Hämatologie, klinische Chemie, Physik, Chemie, Biochemie, Biologie, Molekularbiologie, Anatomie, Physiologie - also alles was man später auch in der Uni hat..

Da ich meine Ausbildung auch noch an einer Uniklinik gemacht habe, waren meine ganzen Profs für die theoretischen Fächer auch die lehrenden Profs der Uni - wir haben also praktisch das gleiche gelernt (wenn auch vielleicht nicht ganz so in dem Umfang wie Medizinstudenten). Und in unserer eher kleinen Klasse (ca 35 Leute) kamen wir den Profs natürlich auch persönlich viel näher, was eigentlich immer sehr nett war..

Also wie gesagt, wenn absehbar ist, dass man noch ein paar Jährchen warten muss, dann kann ich nur jedem zu dieser Ausbildung raten :-notify

Super Post, so unterschreib ich das.
Bin auch MTA-L i.A. am Uniklinikum Tübingen.

schmuggelmaeuschen
19.07.2009, 15:32
ich auch, nur das externe praktikum nervt... streiche schon die wochen weg.....

Trianna
19.07.2009, 16:29
Wie gesagt, keine Frage das die MTA Ausbildung viel viel spannender ist, gerade vom Theoretischen her. Aber leider wird die Ausbildung nicht bezahlt und das geht bei uns leider nicht..