Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Buch 1 - Der Lesekreis fängt klein an..
Les jetzt erstmal die anderen Bücher zuende, dann dann dann! :-lesen *pcsofortrunterfahr* :-D
Flemingulus
24.08.2009, 21:52
dann dann dann! :-lesen
*die Miss zur Eile antreib* :-)) Dann findest Du auch heraus, was der Satz "Als XXX eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt" mit Dresdner Eierschecke zu tun hat und wie es einem Profikiller der Cosa Nostra ergeht, wenn er von einem bayerischen Oberförster mit psychedelischen Pilzen vergiftet wird. :-))
Dann findest Du auch heraus, was der Satz "Als XXX eines Morgens aus unruhigen Träumen erwachte, fand er sich in seinem Bett zu einem ungeheuren Ungeziefer verwandelt" mit Dresdner Eierschecke zu tun hat und wie es einem Profikiller der Cosa Nostra ergeht, wenn er von einem bayerischen Oberförster mit psychedelischen Pilzen vergiftet wird. :-))
Wenn das so kafkaesk ist, dann muss man ja das fast lesen....Hinterher hat man noch einen Prozess und landet in der Strafkolonie ohne verurteilt geworden zu sein. Solang das kein Hungerkünstler geschrieben hat, der Brod verdienen wollte um unverschollen nach Amerika zu kommen.....*weglauf*:-oopss
Leute, ich bin auch bis morgen nicht fertig (muss noch einen Vortrag vorbereiten....):-((
Mir fehlen auch noch 100 Seiten, der Urlaub letzte Woche war lesetechnisch kontraproduktiv... aber diskutiert ruhig schon los, ich steig dann ein, wenn ich soweit bin!
Ich hab auch noch hundert Seiten zu lesen. Am Sonntag musste ich mich statt mit der Föhnlage mit der EU-Richtlinie zum Glühbirnenverbot beschäftigen, nachdem ich erst vor Kurzem mitbekommen hatte, dass ab dem 1.9.2009 auch das Produzieren matter Glühlampen generell verboten sein soll und ich eine Wohnzimmerleuchte habe, für die ich unbedingt kleine matte 25-Watt-Birnchen brauche. Nun muss ich erst mal Hamstern gehen, nachdem ich bei Osram und Philips keine brauchbaren Alternativen gefunden habe.
Das ist mal ne geile Ausrede, acti :-)) Also, meinetwegen können wir die Diskussion auch noch auf das Ende der Woche verschieben. Meinungen?
Flemingulus
25.08.2009, 09:18
Also, meinetwegen können wir die Diskussion auch noch auf das Ende der Woche verschieben. Meinungen?
:-dafür :-)
Vesticochlea
25.08.2009, 09:44
Da mir selbst noch 100 Seiten fehlen wäre ich auch dafür... :-blush
Also, meinetwegen können wir die Diskussion auch noch auf das Ende der Woche verschieben. Meinungen?
Ab nächste Woche bin ich im Urlaub. Fände es daher gut, wenn wir diese Woche noch mit der Diskussion anfangen könnten :-top
Hab's heute morgen zu Ende gelesen - will aber nicht den Anfang des Besprechung machen, zumal ja noch so einer noch am Lesen ist...:-D
Flemingulus
28.08.2009, 16:50
Also Freunde.... *Lispelmodus und rollendes R einschalt*
.... was taugt dieser Krimi? :-lesen
Was ich dem Buch auf alle Fälle mal hoch anrechne ist, dass ich es ungewöhnlich gut lesbar fand.
Normalerweise bleibe ich bei Prosatexten spätestens jede viertelse Seite einmal hängen, muss zurück und wieder vorlesen, schweife ab und es geht nicht so recht voran. Wobei ich unter diesem zerfahrenen Lesen regelhaft zu leiden habe, ganz gleich, ob ein Buch nun gut oder schlecht geschrieben ist.
Nur in diesem Fall konnte ich die immerhin gut 300 Seiten an zwei Tagen durchlesen, ganz ohne große Stockungen. Offensichtlich geht es anderen Lesekreislern ja anders (*dem Funkel zublinzel* :-) ) und ich frage mich, wie der Autor es ausgerechnet bei mir geschafft hat, dass ich so gut "durchgekommen" bin. So spannend ist die Handlung nämlich eigentlich über weite Strecken nicht, dass man das Buch nicht mehr weglegen könnte, weil man wissen will, wie's weitergeht. Aber die Schreibe vom Autor kam mir extrem entgegen: eher einfache, aber doch abwechslungsreiche Sprache, einige ansprechende Neologismen ("colomben"), das ganze ordentlich mit skurilem Humor gewürzt (der nur manchmal ein bisschen bemüht war) - das war für mich schon sehr sehr weit überdurchschnittlich, wenn auch noch keine Eins mit Sternchen. Aber besonders gut hat mir der erzählerische Perspektivwechsel gefallen - mal klassisch auktorial, mal in direkter Ansprache an den Leser, mal kommentierend, mal die Handlung in den Dialogen der Figuren vorantreibend. Das fand ich auf der "technischen" Seite am schönsten an dem Buch. :-top
Und mehr schreib ich jetzt erstmal nicht dazu... *erst mal andere zu Wort kommen lass*
Ich hab aber noch mehr... ;-)
was ich irritierend fand... die ersten 2 kapitel hab ich mich immer an irgendwelche "klassifikationen" des para-medizinischen erinnert gefühlt.. wenn jemand versteht was ich meine..
fand die erste hälfte und dann gegen ende gut.. zwischendrin (wie in so manchem schlechten kinofilm) wars langweilig.
ausserdem: wie war das mit diesem mafiosi??? ich hab da zwischendrin irgendwie einzelteile des plots nicht gecheckt...
evil - was ist so typisch "da unten/oben"?
soll das garmisch partenkirchen darstellen? (partnach?)
*fragen in den raum stell*
Auch ich bin durch... mein Lieblingswort: "Endlich-Witwen-Frisur" (oder so ähnlich) :-))
Und wer testet das mit dem Hoba?
evil - was ist so typisch "da unten/oben"?
soll das garmisch partenkirchen darstellen? (partnach?)
Der Handlungsort selber ist ja fiktiv, daher auch keine Namensnennung, aber der Charakter der Bevölkerung ist exakt getroffen.
Z.B. die Russen: in dieser Gegend gibt es praktisch keine Türken oder Araber, dafür sehr viele Russlanddeutsche oder russische Spätaussiedler; entsprechend kann man sich vorstellen, wie die ländlich-bäuerliche Bevölkerung darüber denkt (in dem Zusammenhang kenn ich einen politisch höchst unkorrekten Witz, aber den gibt es nur per PN ;-)).
Ebenfalls typisch ist die "Bauernschläue" der "Eingeborenen", die halblegalen oder auch illegalen Vorgehensweisen gegenüber eine sehr, nun ja, pragmatische Einstellung haben.
Ich selber fand die Handlung insgesamt eher nur mäßig; zumal die eigentliche Auflösung mir eher bemüht und etwas langweilig erscheint.
Wie aber schon geschrieben lebt das Buch vom Lokalkolorit; Euch mag vieles übertrieben und karikiert erscheinen, aber ich mußte mehrmals laut lachen, weil fast jede beschriebene Situation sich tatsächlich so ereignen kann.
Ich selber fand die Handlung insgesamt eher nur mäßig; zumal die eigentliche Auflösung mir eher bemüht und etwas langweilig erscheint.
Da stimme ich zu.
Das Buch hätte ich mir ohne den Lesekreis nicht gekauft, da dass nicht unbedingt die Art von Krimi ist, die ich mag. Nach der anfänglichen "Eingewöhnungsphase" in den Schreibstil des Autors fand ich dann den ersten Teil recht gut. Allerdings war die Auflösung nicht mehr überraschend. Ich finde, gerade das Ende war recht offensichtlich. Das würde ich mir bei einem richtig guten Krimi anders wünschen. Da würde ich lieber bis ganz zum Schluss im Dunkeln tappen.
hihi :-) Miss hats nun auch fertig gelesen.
Und wie fand ichs...amüsant, lustig-eigenwillig dahin plätschernd. Der Lokalkolorit v.a. machte das Buch für mich zu einem Lesevergnügen, gerade, weil mir das ganze auch nicht ganz unbekannt ist (immerhin ein Drittel bayrische Herkunft :-))) und ich es auch mag. Es war jetzt nix, wo man vor Lachen permanent aufm Boden lag, aber auch nix, wo ich angeödet wurde...aber ich bin jetzt nach Abschluß der Lektüre immer noch amüsiert.
Diese wechselnden Erzählperspektiven, wie auch die schnellen Sprünge in Zeit und Ort, haben mir persönlich gut gefallen. Das Buch SOLL böse sein, dadurch, daß man das zuu sehr merkt in seiner Wortwahl und Konstruktion, verliert es vielleicht etwas...aber sei's drum :-D jetzt gibts erstmal Hoba und ein gutes dunkles König Ludwig, danach reis ich in Gedanken wieder an den Niederrhein, in die etwas andere Provinz...
P.S. 'Endlich-Witwen-Frisur' ist ganz ganz großartig, da war noch was, was ich keinesfalls vergessen wollte...aber muß ich jetzt natürlich doch noch mal nachschlagen :-nix
Ich kann mich Flemingel und Miss anschließen. Besonders die Neologismen, speziell die adjektivistischen, haben mir echt gut gefallen. Manchmal vielleicht etwas krampfhaft, aber nie so bitter aufstoßend wie in vielen anderen Büchern.
Genau :-) und das Ende fand ich gar nicht soooo unspannend, klar, man konnte sich was denken, aber so genau wußte man das doch nicht, wie genau und wann und wieso...
Zudem ist es ja ein Buch, das sich selbst auf die Schippe nimmt. Da ist meiner Meinung nach eh mehr erlaubt. Wenn der Autor den Anspruch hätte, hochintellektuelle Literatur zu machen, dann wäre deutlich mehr zu beanstanden. Den hat er aber sympathischerweise gar nicht, so dass es einfach ein wirklich nettes Buch für zwischendurch ist.
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