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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Studienortwechsel zum PJ. Wer hat´s gemacht und wer hat´s vor?



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catrin16585
13.10.2009, 22:42
Hallo,
ich überlege zum PJ meinen Studienort zu wechseln, um zu meinem Freund ziehen zu können. Allerdings habe ich beim Gedanken an das Examen irgendwie ein blödes Gefühl. Ich weiß natürlich, dass wir alle das gleiche Examen schreiben, egal wo man studiert. Aber trotzdem bin ich mir nicht so ganz sicher.
Wie sind eure Erfahrungen nach einem Wechsel zum PJ?

Maja85
14.10.2009, 20:40
Ich habs vor, aus dem gleichen Grund. Erfahrungen hab ich keine, Bedenken aber nur, dass es nicht klappt (Wahlfach soll ja auch noch halbwegs stimmen). Examen ist doch wirklich überall das gleiche, und für die Vorbereitung aufs mündliche dient ja schließlich das Pj, also ich glaube nicht, dass ich an meiner jetztigen Uni die potentiellen Prüfer besser kenne als an meiner Wunschuni.

blubb
14.10.2009, 20:58
Reihe mich in die Reihe der potentiellen Wechsler zum PJ, aus selbem Grund :-)):-love

Kann mir ebenso nicht vorstellen, dass es von den Prüfern her einen Unterschied macht, Protokolle gibts ja eigentlich überall.
Nachteile könnten evtl. vorhandene Lerngruppen sein, in der man gut eingespielt ist. Aber den Stoff aneignen muss man sich ja immer zuguterletzt selber.

Also, hat jmd. gewechselt und wie war es?

juho
14.10.2009, 21:35
Also, hat jmd. gewechselt und wie war es?

Ja, habe ich! :-D Und einige andere aus meinem ehemaligen Semester ebenfalls. Was soll ich sagen, kann euch nichts negatives berichten!! :-))
Der Wechsel an sich hat absolut reibungslos geklappt, obwohl ich sogar in ein anderes Bundesland gegangen bin (hatte da wesentlich mehr Bürokratie-Kram erwartet...).
Das mündliche Stex steht mir nun zwar noch bevor, aber ich habe nicht das Gefühl da in irgendeiner Weise im Nachteil zu sein. Seine potentiellen Prüfer lernt man ja meist während des PJs schon kennen und dass man einen mal nicht kennt, kann einem auch an der Heimatuni passieren – so what, deswegen fällt man ja nicht gleich durch!
An eurer Stelle würde ich’s machen!! Vor allem dürft ihr auch nicht vergessen, dass ihr dann an eurem „Wunschort“ in einer Klinik schon mal den Fuß drin hättet... :-top

Maja85
14.10.2009, 21:40
Juho, von wo nach wo gings denn bei dir? Gabs bei dir irgendwelche "Fallstricke", die man irgendwie besonders beachten muss?

juho
14.10.2009, 21:51
Meine Tipps:
- Kümmert euch frühzeitig drum! Für manche Unis beginnt das PJ formell im 10. Semester - d.h. ihr müsst euch im 9. schon dort für einen Platz im 10. bewerben, um ohne Zeitverlust starten zu können (ihr müsst dann aber trotzdem erst zum PJ da hin, ist ein wenig kompliziert -> gut informieren!! ;-))

- Lasst euch von eurer Uni alle Scheine einzeln ausstellen solange ihr noch vor Ort seid - spart Zeit und Nerven! An meiner ersten Uni hatten wir nur so ne Leistungsübersicht, die auch für's LPA Stuttgart ausreichend war. Für die Stex-Anmeldung musste ich dann aber die einzelnen Scheine zum LPA Düsseldorf schicken!

So richtige Fallstricke o.ä. habe ich aber keine erlebt...
Viel Erfolg beim Wechseln!! :-top

blubb
15.10.2009, 20:27
Vor allem dürft ihr auch nicht vergessen, dass ihr dann an eurem „Wunschort“ in einer Klinik schon mal den Fuß drin hättet... :-top

Das sehe ich auch als Argument :-top
Vor allem wenn man später erst einmal dort bleiben möchte, und wenn es sogar noch mit dem Wahlfach klappen sollte, das auch dort zu machen, wäre das ja klasse!

Maja85
02.11.2009, 14:12
Ahhh das kommt mir alles noch wie ein riiiiesiger Behördenberg vor, den man da schaffen muss, um zum Pj wechseln zu können - und die Fristen sind alle so knapp!!
Wie haben das die Wechsler unter euch gemacht, habt ihr euch zuerst bei euer Heimatuni fürs PJ angemeldet und dann wieder abgemeldet? Und die Scheine alle gar nicht erst eingereicht?
In Mainz bekommt man erst Mitte Juni Bescheid über die Restplätze, man muss sich aber laut LPA zwingend bis zum 10. Juni fürs PJ angemeldet haben, wie funktioniert das denn? Irgendwie kommt mir das gerade alles unnötig kompliziert vor. Gibts hier nicht noch mehr Leute, die mir Mut machen können?!

juho
02.11.2009, 16:00
Wie haben das die Wechsler unter euch gemacht, habt ihr euch zuerst bei euer Heimatuni fürs PJ angemeldet und dann wieder abgemeldet?

Genau! Melde dich auf jeden Fall ganz normal in Münster und beim LPA NRW usw. für alles an – denn dort hast du ja nen PJ-Platz sicher!!!
Und in Mainz würde ich einfach mal im Studiendekanat anrufen, wie die das bisher mit ihren Uniwechslern so gehandhabt haben. Nicht verzweifeln, das wird schon! :-top

jannike
24.11.2009, 14:35
Freiwillig im PJ nach Mainz? Ach du meine Güte, ich will nix wie weg hier und kann meinen PJ-Beginn und damit verbundenen Wegzug aus der Stadt (leider erst 2011) kaum erwarten ;)...

Maja85
24.11.2009, 17:41
Manchmal ist es ja vielleicht nicht so die Uni oder die Stadt (wobei ich letztere doch nicht schlimm finde?! wirkt eher gegen Münster wie ne Großstadt :-P), sondern vielmehr der Rest, der so am Ort so auf einen wartet, der lockt ;)

blubb
24.11.2009, 17:53
@ jannike: Weil du in MZ bist... weisst du, ob ein sog. Gasttertial an deiner Uni möglich ist? Meine, dass so etwas geht, nur müssen beide Unis bzw. LPAs einverstanden sein. Würde gerne in eines der Lehrkrankenhäuser von Meeenz :)

Julisuli
25.11.2009, 23:34
das LPA in Mainz erlaubt es nicht, vom dekanat aus weiß ich nicht. dafür müsstest du frau schmidt aus dem dekanat fragen...

surfsmurf
25.11.2009, 23:38
Meine, dass so etwas geht, nur müssen beide Unis bzw. LPAs einverstanden sein.
Ich meine, dass nur beide Dekanate und DEIN LPA einverstanden sein müssen; so wars bei mir jedenfalls....

blubb
05.12.2009, 16:42
Ok, danke, dann hör ich nächste Woche mal nach! Ich werd in dem Fach, dass als Gasthörer machen würde, aber an meiner Heimatuni geprüft, oder? Also ich muss für Prüfungen nicht mehr an das Gast-KH bspw?

EzRyder
14.12.2009, 17:13
Scheint ja relativ problemlos zu sein zum PJ noch mal die Uni zu wechseln. Weiß jemand wie es dann mit der Erüllung des Wahlfachwunsches aussieht? Hat man da als Wechsler evtl. Nachteile?

juho
14.12.2009, 18:05
Das ist eben der Haken an der Sache - soweit ich weiß, bekommen erst alle "Heimat-Studenten" ihre Plätze und die restlichen werden auf die Wechsler verteilt. Von daher ist es eben Glücksache, ob in dem favorisierten Wahlfach noch was frei ist.
Ich hatte mir zur Sicherheit in der Schweiz eine Uhu-Stelle in dem anvisierten Fach organisiert, die ich dann eben wieder abgesagt habe. Aber wenn's ein Fach ist, das in allen Lehrkrankenhäusern angeboten wird (Anästhesie o.ä.), müsste das an der neuen Uni schon klappen!
Das zugeteilte Fach erfährt man aber schon bevor man endgültig gewechselt hat - man kann also zur Not den angebotenen Platz auch wieder sausen lassen und an seiner alten Uni bleiben! :-)

mnw76
18.08.2015, 10:38
Weiß Jemand, wie es ist, wenn man jetzt dann zum Wintersemester zum PJ an eine andere Uni wechseln will und man sich dann, wenn man die Zulassung Ende September/Anfang Oktober bekommt, an der neuen Uni immatrikulieren will. Man muss aber dann noch Mitte Oktober das schriftliche Stex an der alten Uni ablegen, weil man sich ja dort beim Prüfungsamt angemeldet hat, oder? Kann es da Probleme geben? Vielleicht kann da Jemand etwas aus eigener Erfahrung beitragen? Danke schonmal!

edit: Habe jetzt überraschend schnell vom Prüfungsamt erfahren, dass es anscheinend kein Problem ist, wenn man am Tag der Prüfung woanders immatrikuliert ist. Es zählt das Semester an der Uni, an der man sich zur Prüfung angemeldet hat.

Pykki
29.08.2015, 11:34
Ich stand vor dem PJ vor der selben Überlegung und hab es dann durch PJ-Mobilität und ohne Studienortwechsel gelöst.
Da man nur zwei Tertiale in ein und demselben "fremden" Haus absolvieren darf, hab ich mir für das dritte Tertial ein anderes Haus gesucht. Im Großraum München hat das wegen der zwei Medizinischen Fakultäten TU und LMU gut funktioniert.
Letztlich war ich froh, dass ich an meiner eigenen Uni geprüft wurde. Ein paar Heimvorteile hat man immer: Mitprüflinge bekannt, Prüfer bekannt, Haus bekannt...

Pykki
29.08.2015, 11:34
Ich stand vor dem PJ vor der selben Überlegung und hab es dann durch PJ-Mobilität und ohne Studienortwechsel gelöst.
Da man nur zwei Tertiale in ein und demselben "fremden" Haus absolvieren darf, hab ich mir für das dritte Tertial ein anderes Haus gesucht. Im Großraum München hat das wegen der zwei Medizinischen Fakultäten TU und LMU gut funktioniert.
Letztlich war ich froh, dass ich an meiner eigenen Uni geprüft wurde. Ein paar Heimvorteile hat man immer: Mitprüflinge bekannt, Prüfer bekannt, Haus bekannt...