Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Warum wird immer vom Vorlernen abgeraten??
Es ist wohl auch etwas naiv, zu glauben, 1-2 semester Physik reichen aus, um ein tiefes physikalisches Verständnis zu entwicklen. Vor allem, da die duchschnittlichen Mathekenntnisse der Medizinstudenten, nun ja, recht bescheiden sind.
Nehmt es einfach als Angebot zur Horizonterweiterung.
Ich persönlich habe die Erfahrung gemacht, dass einem gerne mal von den Leuten vom Vorlernen abgeraten wird, die das selbst die ganzen Ferien über getan haben, in der Hoffnung, gegenüber denen, die es nicht tun (wie ich zum Bespiel) einen Vorteil zu haben. :-meinung
Das gilt selbstverständlich nicht für alle "Abrater", aber es gibt ja schon seltsame Vögel unter den Medizinstudenten ;-)
Seltsame Typen gibt es überall. Assis auch. Würd trotzdem nie nie vorlernen. (Ohne jeglichen bösen Hintergedanken ;-) )
Hoppla-Daisy
26.10.2009, 09:06
Hatte damals auch den wahnwitzigen Gedanken, vorlernen zu müssen. Hat nichts gebracht, denn mit der Fülle an Stoff, die in den ersten Wochen auf mich einprasselte, musste die "Festplatte" ein wenig strukturiert und aufgeräumt werden, damit da überhaupt Platz für Neues war. ;-)
Im Moment fühl ich mich allerdings wie Zustand nach Ctrl + alt + del :-oopss
Ehemaliger User 05022011
26.10.2009, 09:22
Meiner Meinung nach hat das Vorlernen (weit) vor Studienbeginn aber auch viele Vorteile...
dem möchte ich zustimmen. wenn jemand z.B. Chemie das letzte mal in der 9. Klasse hatte, dann ist es einfach vernünftig schon vor Studienbeginn sich ein bisschen mit der Sache zu beschäftigen.
risingsun
26.10.2009, 09:41
die meisten, die vorlernen wollen, wollen doch sowas wie ana vorlernen. und das bringt schlicht und ergreifend einfach nichts und macht auch keinen spass würd ich mal annehmen :D
Ehemaliger User 05022011
26.10.2009, 09:49
Shit happens, dass Physik für mich wahrscheinlich kein Zuckerschlecken wird, wußte ich vorher.
und warum hast du dich dann nicht in den 5 Jahren Wartezeit mal in einen Volkshochschulkurs gesetzt ?
Ich glaube es liegt auch an diesem Forum hier, wo immer wieder beschworen wird, dass solide Schulkenntnisse in den Naturwissenschaften überhaupt nichts bringen, dass man lieber das Leben in collen Zügen genießen soll vor dem Studium, dass Wartezeitler es genauso locker schaffen wie 1 Abiturententen, dass man eh nur auswendig lernen kann/muss und und und .... Leute und genau das stimmt nämlich nicht !
MissGarfield83
26.10.2009, 10:17
und warum hast du dich dann nicht in den 5 Jahren Wartezeit mal in einen Volkshochschulkurs gesetzt ?
Ich glaube es liegt auch an diesem Forum hier, wo immer wieder beschworen wird, dass solide Schulkenntnisse in den Naturwissenschaften überhaupt nichts bringen, dass man lieber das Leben in collen Zügen genießen soll vor dem Studium, dass Wartezeitler es genauso locker schaffen wie 1 Abiturententen, dass man eh nur auswendig lernen kann/muss und und und .... Leute und genau das stimmt nämlich nicht !
Da muss ich dir definitiv widersprechen - ich habs damals selber nicht geglaubt, aber vorlernen ist definitiv unsinnig :) Und Wartesemestler können es genausogut schaffen wie irgendwelche lebensfremden Einser Abiturienten :D Und das Studium ist wirklich auswendiglernen par exellence :D - jedenfalls sollte man nicht wie in der Schule lernen sondern jeden Tag etwas machen :)
Also nicht auf Khiri hören - an den Erfahrungswerten der meisten ist doch was dran ...
Ehemaliger User 05022011
26.10.2009, 10:29
sondern jeden Tag etwas machen :)
Vielleicht hatten das die 1er Abiturienten schon in der Schule geschnickt;-)
Warum probiert ihr nicht einfach, wie es für euch am besten ist :-)
Pauschale Empfehlungen kann man bei den verschiedenen Lerntypen, dem unterschiedlichen Vorwissen und was es sonst noch alles gibt, sowieso nicht aussprechen!
MissGarfield83
26.10.2009, 10:50
Vielleicht hatten das die 1er Abiturienten schon in der Schule geschnickt;-)
Naja die meisten 1er Abiturienten die ich kenne sind ohne größere Probleme und viel lernerei durch die Oberstufe gestolpert - hatten dafür aber auch meist "Laberfächer" als LKs und von daher ist es nicht unbedingt eine große Leistung ...
risingsun
26.10.2009, 10:57
man kanns uach mit naturwissenschaftlichen lks aufn beachtliches abi schaffen ;-) auch ohne viel zu lernen.
was ich die letzten 2 tage zeittechnisch in ana investiert habe, habe ich zu schulzeiten sicherlich nie für eine mathe oder physikklausur investiert ^^ da hat man zwar auch maln paar übungsaufgaben gerechnet, aber das wars im prinzip.
Naja die meisten 1er Abiturienten die ich kenne sind ohne größere Probleme und viel lernerei durch die Oberstufe gestolpert - hatten dafür aber auch meist "Laberfächer" als LKs und von daher ist es nicht unbedingt eine große Leistung ...
Der Weg ist das Ziel!
Wenn man weiß, dass der Weg zu einem Medizinstudium durch ein gutes Abitur gebahnt wird, ist es vollkommen egal, ob man das durch einen Mathe- oder Physik-LK oder einen Leistungskurs in einem der sog. Laberfächer schafft. Schlau ist, wer sie demn entsprechend seine Kurse auswählt! Und übrigens: auch in Laberfächern muss man erstmal gute Leistungen hinlegen.
Und nur deshalb ein Fach zu wählen, weil es prestigeträchtiger ist als ein Gemeinschaftskunde- oder Deutsch-LK ist in diesem Fall vergeudete Energie! Es interessiert nämlich überhaupt nicht, wie man zu einer guten Abiturnote kommt!
risingsun
26.10.2009, 12:12
Das ist wahr. Zumal ich in sogenannten Laberfächern eigentlich ziemlich schlecht bin. Habe meine LKs aber auch nicht nach Noten gewählt, da zu der Zeit Medizin eigentlich nicht mein Ziel war. War mehr so ne Interessensnummer :)
Ehemaliger User 05022011
26.10.2009, 14:34
und viel lernerei durch die Oberstufe gestolpert
na sagte ich doch, dass die ev. schon in der Schule begriffen hatten, dass man nicht nur sporadisch, sondern kontinuierlich lernen sollte
( na und Laberfächer hin oder her, aber eine Leistung ist das schon, wenn man seine Schulzeit nicht vertrödelt oder etwa nicht?)
Ehemaliger User 05022011
26.10.2009, 14:42
man kanns uach mit naturwissenschaftlichen lks aufn beachtliches abi schaffen ;-) auch ohne viel zu lernen.
was ich die letzten 2 tage zeittechnisch in ana investiert habe, habe ich zu schulzeiten sicherlich nie für eine mathe oder physikklausur investiert ^^ da hat man zwar auch maln paar übungsaufgaben gerechnet, aber das wars im prinzip.
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Sag ich's doch immer, am besten hatten es die Mathe-Physikbegabten, die auf Grund dieser Begabung ( ist ja nun auch nicht alles im Leben !, auch wenn ich nicht abstreite, dass ich diese Schüler immer beneidet habe ob ihrer Begabung für diese Fächer) hier die LK's wählen konnten und ohne großen Aufwand durchs Abi kamen.
Ich bin jedenfalls für ein Einheitsabi -alle die gleichen Fächer, kein Abwählen mehr zulassen, nur dann kann man überhaupt vergleichen ( wenn schon verglichen werden muss). Solide Grundlagen sollte die Schule vermitteln und das was heute in Leistungskursen läuft können die Leute im Studium immer noch lernen, wenn sie sich z.B. für Physik oder Geschichte entscheiden.
Sag ich's doch immer, am besten hatten es die Mathe-Physikbegabten, die auf Grund dieser Begabung hier die LK's wählen konnten und ohne großen Aufwand durchs Abi kamen.
Wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, geht das sehr gut auch mit anderen Fächern :-)) :-)) :-))
BetterCallSaul
26.10.2009, 16:35
MatheLK war alles andere als easy. 8[
Wie ich aus eigener Erfahrung sagen kann, geht das sehr gut auch mit anderen Fächern :-)) :-)) :-))
Ich bin allround-begabt. Ich hatte überall gute Noten :-))
Ich hatte sozusagen das absolute Gegenteil meines Gatten an Punkten in Mathe (wenn sich der ein oder andere an Freitag Abend erinnern möge :-D)
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