PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Langeweile in der Schule - wie ist es im Studium?



Seiten : 1 [2] 3 4

Coxy-Baby
15.11.2009, 21:34
So dann ich mal, wirf doch mal ne Ritalin ein und konzentriere dich auf Schule,
denn weißte was, es gibt Fächer anner Uni die sind langweiliger als du es dir vorstellen kannst mit endlosen angeleiteten Praktikas/Seminaren......
Und zum Thema:"Schade für dich, da wirst du eher kämpfen müssen als ich, denn mich interessiert es durchaus. (Neurowissenschaften = wo ist der Herz-Smily)"
nimms mir nicht übel, aber was weißt du über Neurowissenschaften?? Das ist größtenteils langweilige Grundlagenforschung...was meinste was du da für Routineaufgaben abreißt um irgendetwas zu finden??

Aber vielleicht findet ja der "anders sehen-hören-fühlen-Adhsler".....(insider wissen wen ich meine) den Weg in diesem Fred und sagt was aus seiner hochbegabten Sicht dazu.

Rotbeere
15.11.2009, 21:35
Das bleibt abzuwarten meine Liebe. Nimm dir mal den Sobotta falls das dir ein Begriff ist. Wenn du dann immer noch soooo vernarrt in die Neuroanatomie bist, würds mich sehr für dich freuen. ;-)

:) Reit nicht so darauf rum, damit sollte nur verdeutlicht werden, dass dem Ziele nichts mehr abzureissen ist, so trocken für manchen die Vorklinik auch erscheinen mag.

Rotbeere
15.11.2009, 21:40
nimms mir nicht übel, aber was weißt du über Neurowissenschaften?? Das ist größtenteils langweilige Grundlagenforschung...was meinste was du da für Routineaufgaben abreißt um irgendetwas zu finden??

Grundlagen müssen nunmal sein. Aber wenn man eben Grundlagen lernt, dann bitte richtig. Und du kannst mir ja nicht erzählen, dass es auf dem Wege zum Neurochirurgen beispielsweise im Studium nicht genug Relevantes zu lernen gibt...

PS: Das mit dem ADHS-Dingsbums ist voll gemein von dir. Das ist eine Beleidigung mir gegenüber. (Weeste Bescheid)

Espressa
15.11.2009, 21:47
Ok, sorry ich check immer noch nicht welchen Vorteil du dir aus Wartesemestern versprichst.

Und meine Ausführungen (und die der anderen auch) wollen dir als Antwort lauten: Nein, die Uni ist nicht so fad wie die Schule.

Und der zweite Tipp der Allgemeinheit; tu wenigstens so als ob in der Schule, oder tu halt was immer nötig ist, um gute Noten zu bekommen. Unabhängig davon ob es dich ausfüllt oder nicht - alles andere ist kindisch.
Oder wieso geht DAS nicht?

Nyen van Tok
15.11.2009, 21:49
@ Nyen van Tok: Auch dir danke ich fürs Mitteilen. Ich habe ja das "Glück" (...) nicht zwangsweise wiederholen zu müssen; es sei denn, der schlechte Zustand meiner Mutter durch die Chemo knockt mich völlig aus; aus mir wird keine Fachinformatikerin ;)Ich hab auch nicht zwangsweise wiederholt, sondern freiwillig, das ging ganz gut ab einem U-Kurs bei uns an der Schule. War halt an einem Knackpunkt: Entweder schmeißen oder vernünftig die Sache angehen, einfach aus dem Grund, dass man Anforderungen an sich selbst hat.
Und Hochbeganbung ist eine Sache, auf die man in der Regel nur dann kommt, wenn es bereits zu spät ist und sich Probleme damit einstellen, wie gesagt, aus eigenen Erfahrungen. Bei mir hatts gereicht, dass ich in der Grundschule die Empfehlung ausgeschlagen habe, eine Klasse zu überspringen und dann nicht mehr damit klarkam, anfangs auf dem Gymnasium Fehler in die Klausuren korrigiert habe, um einigermaßen mit dem Leistungsstand meiner Freunde gleichzuziehen und nicht als Sonderling zu wirken.
Andererseits kann man sich die Studienfrage selbst beantworten: Wenns dich interessiert, studier es. Allem Anschein nach darfst du aber auf intellektuelle Auslastung nicht hoffen, zumindest nicht in der Vorklinik.
Chemie ist etwa auf Abiniveau, Biologie sind Fachtermini pur und Anatomie ist interessant, aber halt im Prinzip nur Auswendiglernen. Soweit zu meinem Eindruck.

Und zum Wiederholen: Das hast du meines Erachtens missverstanden. Die Mitteilung war eher auf eine andere Art Quintessenz ausgelegt: Du bist sicher nicht allein mit diesem Empfinden. Und 2,0 verbaut auch schon viele Möglichkeiten.

Kämpf dich die letzten paar Wochen durch, machs mit vollstem Gewissen, dass es eigentlich nur Mittel zum Zweck ist, um endlich aus dem Sumpf rauszukommen. Schule ist scheinbar nicht die richtige Institution für dich, war es auch nicht für mich. Aber: Man sollte die Uni nicht romantisch verklären: Medizin ist ein völlig verschulter Studiengang.:-nix

Coxy-Baby
15.11.2009, 21:51
Naja ist zwar keine Schule aber Uni ist schon "verschult" mit Stundenplänen durchgeplant
von morgens bis abends. Und auch die Dozenten sind teils abgefahrener als es je ein Lehrer sein könnte.

@Fredersteller: Was GLAUBST du denn würde an einer Uni anders sein als in der Schule??
Weniger unterfordert? Mehr Freiheiten??Mehr Interessantes?

Linda.1001
15.11.2009, 21:54
:) Reit nicht so darauf rum, damit sollte nur verdeutlicht werden, dass dem Ziele nichts mehr abzureissen ist, so trocken für manchen die Vorklinik auch erscheinen mag.

Nun gut. Dein Ziel versucht hier niemand abzureissen. Nur dir die Realität von die Nase zu halten. Aber wer nicht will, der hat schon.

Rotbeere
15.11.2009, 21:59
@Fredersteller: Was GLAUBST du denn würde an einer Uni anders sein als in der Schule??
Weniger unterfordert? Mehr Freiheiten??Mehr Interessantes?

Mehr Materie, mehr sinnvolleres lernen, mehr Interessantes. Mehr, wofür es sich zu ackern lohnt, da das Ziel näher ist.

Linda.1001: Hast du etwa schon? Warst du schon an einer Uni eingeschrieben und kannst von einem gleichartigen Studiengang berichten?

Linda.1001
15.11.2009, 22:00
Linda.1001: Hast du etwa schon? Warst du schon an einer Uni eingeschrieben und kannst von einem gleichartigen Studiengang berichten?

Ja, in Pharmazie.

Rotbeere
15.11.2009, 22:08
Ja, in Pharmazie.

Wow!
Und nun? Du identifizierst dich auch mit den dargelegten Punkten in meinen Beiträgen? Nicht? Aha.

Espressa
15.11.2009, 22:11
Hör mal Beere, es wird dir doch eh nichts anderes übrigbleiben, als es auzuprobieren. Wie du eingangs schon sagtest, die Entscheidung fürs Studium ist eh schon gefallen.
Wozu nun die Diskussion?

Coxy-Baby
15.11.2009, 22:13
Mehr Materie, mehr sinnvolleres lernen, mehr Interessantes. Mehr, wofür es sich zu ackern lohnt, da das Ziel näher ist.

Na dann viel Spaß bei der Landung.....
Und noch etwas zum meditieren:
"Zu einem Einstellungstest kommen ein Ingenieur, ein Rechtsanwalt und ein Mediziner. Ihnen wird ein Telefonbuch gegeben, aus dem sie die ersten 100 Seiten auswendig lernen sollen.
Der Ingenieur fragt: "Wozu?"
Der Rechtsanwalt: "Für wieviel?"
Der Mediziner: "Bis wann?" "

In diesem Sinne.

kleiner_medicus_mh
15.11.2009, 22:16
Hör mal Beere, es wird dir doch eh nichts anderes übrigbleiben, als es auzuprobieren. Wie du eingangs schon sagtest, die Entscheidung fürs Studium ist eh schon gefallen.
Wozu nun die Diskussion?

Ich habe die ganze Zeit überlegt ob ich nen Beitrag zum Thema verfassen soll, habe mich bis jetzt zurückgehalten...aber jetzt isset soweit..und das nur weil ich hinter deinen Beitrag ein dickes Ausrufezeichen setzen möchte! :-dance

Linda.1001
15.11.2009, 22:17
Wow!
Und nun? Du identifizierst dich auch mit den dargelegten Punkten in meinen Beiträgen? Nicht? Aha.

Gibst du dir immer selbst die Antworten? :-))


Welche dargelegten Punkte? :-nix

Dass du dich in der Schule langweilst, angeblich wegen Hochbegabung keine gute DN hast (sehr logisch....) und aber dennoch die Vorklinik mit Links schaffst???

Oder ist dir einfach kein passender Kommentar eingefallen, weil ich Erfahrungen (durch mein Pharma-Studium) habe? Wirds wohl am ehesten sein. :-sleppy

Rotbeere
15.11.2009, 22:20
@ Espressa: Ich gehe nunmal gern auf die Antworten, so engstirnig sie auch seien, ein.
@ Coxy: Asbach.

Toll wäre es ja, wenn man jetzt nicht mehr so viele oberflächliche Beiträge und so viel Off Topic-Auswurf schreiben würde.

# @ Linda.1001: Ich kann mir nicht vorstellen, dass es wirklich in deiner Natur liegt, immer im selben Schema F mit Konfrontation umzugehen, wie du es auch in anderen Threads darlegst. Aber man muss ich wohl abfinden, dass es genug Menschen im Schema F gibt. Die dargelegten Punkte findest du im gesamten Thread. Vorraussetzung ist dafür, dass man nicht nur des Lesens, sondern auch des Verarbeitens des Gelesenen mächtig ist. Ab hier beginnt der Beitrag von vorn und ich hoffe, dass dies auch das einzige ist, was von vorn beginnt.

Falls du dich in irgendeiner Art und Weise angegriffen fühlst, tut mir das sehr leid und du darfst deinen Unmut gern per PN kundtun, denn so negativ wie du es auffasst, was es nicht gemeint. Ich hätte ab hier nun gern mal einen Beitrag mit Leuten, die sich mit einer solchen Lage identifizieren können und nicht das "Das ist alles gar nicht so einfach"-Gequirle.

Linda.1001
15.11.2009, 22:36
Das ist hier ein offenes Forum.

Ich fühle mich gar nicht angegriffen durch dich, nur bringen dich Endlos-Diskussionen nicht wirklich weiter, oder?

Hast du dir meine 1000 Beiträge heute Abend schon durchgelesen? Und welche Kompetenz besitzt du eigentlich mich als Schema F-Person darzustellen? Mit Verlaub, aber DU bestimmt nicht.


Ich finde, du bist bei der Schulpsychologin in sehr guten Händen. :-)

Alles Gute

Coxy-Baby
15.11.2009, 22:39
Ich finde, du bist bei der Schulpsychologin in sehr guten Händen. :-)Alles Gute

Sauber nachgetreten würde ich sagen......


Und mit einem Don't feed the trolls mache ich mich von dannen..

Espressa
15.11.2009, 22:44
Habt ihr (vor allem zu Beginn) Probleme gehabt, euch an die erforderte Disziplin zu gewöhnen, weil ihr euch in der Schule noch angestrengt habt? (Unabhängig von den Zensuren; mich würden jedoch primär diejenigen interessieren, deren Zensuren eher mittelmäßig oder im sehr guten Mittelmaß waren.)

Also, diese Sache ist eher andersrum gelaufen.
In der Schule ist ja die Anstrengung nicht erforderlich.
Und wenn man beginnt zu studieren, merkt man dass man eben doch nicht so anstrengungsfrei weiterkommt. War aber nur mein persönlicher Eindruck.

Und wieso nicht in eine andere Schule wechseln? Unter deinesgleichen hättest du bestimmt nicht mehr das Gefühl, anders zu sein, und es vertuschen müssen.

Rotbeere
15.11.2009, 22:57
Ich sehe gerade, mir ist ein Tippfehler unterlaufen...
Ich muss mich korrigieren: Habt ihr (vor allem zu Beginn) Probleme gehabt, euch an die erforderte Disziplin zu gewöhnen, weil ihr euch in der Schule nicht angestrengt habt?

Deine Aussage deckt sich ja mit meiner Annahme, dass zumindest die Schulzeit die Zeit ist, wo man sich am wenigsten anstrengen muss. Mich würde hier mal die Erfahrung der Leute interessieren, die sich in einer ähnlichen Lage wie ich befinden.

Kackbratze
15.11.2009, 23:01
Ich muss mich korrigieren: Habt ihr (vor allem zu Beginn) Probleme gehabt, euch an die erforderte Disziplin zu gewöhnen, weil ihr euch in der Schule nicht angestrengt habt?

Nö, war geil, bin geil, werde geil bleiben. Egal was das Leben mir entgegen wirft.

Lernen hat nix mit Disziplin sondern mit Interesse zu tun.
Nur weil ich hochbegabt im Bereich "Klavier spielen" bin, heisst das nicht, dass ich Bock habe, das Instrument auch zu spielen.

Schule, Uni, Arbeit. Das sind alles unterschiedliche Lebensbereiche, Interessensbereiche und vorallem unterschiedliche Lebensräume die andere Anforderungen an einen selber stellen.
Mit jemandem der in einer anderen Stufe steht über die eigene Stufe zu sprechen bedeutet, einem Blinden die Farben zu erklären. Sorry, klingt brutal, ist aber an vielen Stellen zutreffend.

Woher sollen wir in einem anonymen Internetforum wissen, wie sehr dich die Schule langweilt, wie sehr dich das Studium fordern wird und wie sehr Du an den möglichen Anforderungen die noch kommen werden wachsen oder eingehen wirst?