Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Langeweile in der Schule - wie ist es im Studium?
Espressa
17.11.2009, 17:36
Aber ich möchte zumindest andere Menschen retten oder ihnen helfen ihr Leiden und ihre Qualen zu lindern...Helfen um die eigenen Sorgen zu vergessen.
Ich hoffe mal das hast du jetzt im Überschwang der Großherzigkeit geschrieben... Dir ist schon klar dass der Plan so nicht aufgeht?
ich hab den thread nicht komplett gelesen, weil mir auf seite 7 schlecht geworden ist. unglaublich wie man so schnell sympathien verspielen kann.
ich verfolge das forum schon länger, aber hab mich jetzt erst angemeldet, deswegen mein erster beitrag :)
Feuerblick
17.11.2009, 19:08
Nun ja... ich wills mal so ausdrücken:
Wer schon in der Schule nicht die Disziplin aufbringt, auch mal extrem langweilige Dinge zu lernen und für einen entsprechenden Notenschnitt zu sorgen (der einem das Ziel doch näher vor Augen rücken lässt), wer nicht von Pädagogen angeleitet werden will, die anders an die Dinge herangehen wie man selbst und wer trotz der vorhandenen Intelligenz nur eine Protesthaltung aufbringt der wird im Studium ziemlich dumm aus der Wäsche schauen.
Warum? Ganz einfach: Es gibt im Studium viele Dinge zu lernen, die man todlangweilig findet (für mich waren das Physik, Chemie...), die aber nunmal im Plan stehen. Nein, man hat in diesen Fächern nicht die Zeit, sie sich von A bis Z logisch zu erschließen, denn man wird im Galopp durch die Materie gejagt, was einem häufig mehr als sinnlos erscheint. Lektion 1: Augen zu und durch, es muss halt sein... und ohne Physik/Chemie-Schein kein Physikum - da hilft aller Protest nicht.
Außerdem wird man im Studium von Menschen angeleitet, die häufig von Pädagogik und Didaktik nicht den blassesten Schimmer haben. Deine schlechtesten Lehrer werden dir schlagartig wie pädagogische Lichtgestalten erscheinen, wenn du sie mit einigen Profs vergleichst. Lektion 2: Besser von Pädagogen unkreativ angeleitet werden als von absoluten Fachidioten zum Lernen verdonnert zu werden.
Kurz: Es ist im Studium wie überall im Leben - manche Dinge müssen einfach getan werden, wenn man weiterkommen will. Ob es einen ankotzt, wird selten gefragt und ist fast nie von Belang. Und das trifft leider nicht nur für die Medizin sondern vermutlich für alle Berufe zu. :-nix
Ich habe die Schule wirklich nicht geliebt, war glücklicherweise häufig krank (sonst wäre ich schon im ersten Schuljahr aus Langeweile hängengeblieben) und habe in vielen Fächern stundenweise auf Durchzug geschaltet, weil ich den Mist nicht mal hören wollte. Aber was nutzt es, wenn man sich damit die Zukunft versaut oder Umwege einkalkulieren muss? Nix! Dann lieber ran an den Speck, guten Durchschnitt (NICHT!!! NC!!!!!) machen und froh sein, dass man die Schule hinter sich hat. Das gehört übrigens auch zum Erwachsenwerden dazu.:-top
Feuerblick
Nun ja... ich wills mal so ausdrücken:
Wer schon in der Schule nicht die Disziplin aufbringt, auch mal extrem langweilige Dinge zu lernen und für einen entsprechenden Notenschnitt zu sorgen (der einem das Ziel doch näher vor Augen rücken lässt), wer nicht von Pädagogen angeleitet werden will, die anders an die Dinge herangehen wie man selbst und wer trotz der vorhandenen Intelligenz nur eine Protesthaltung aufbringt der wird im Studium ziemlich dumm aus der Wäsche schauen.
Warum? Ganz einfach: Es gibt im Studium viele Dinge zu lernen, die man todlangweilig findet (für mich waren das Physik, Chemie...), die aber nunmal im Plan stehen. Nein, man hat in diesen Fächern nicht die Zeit, sie sich von A bis Z logisch zu erschließen, denn man wird im Galopp durch die Materie gejagt, was einem häufig mehr als sinnlos erscheint. Lektion 1: Augen zu und durch, es muss halt sein... und ohne Physik/Chemie-Schein kein Physikum - da hilft aller Protest nicht.
Außerdem wird man im Studium von Menschen angeleitet, die häufig von Pädagogik und Didaktik nicht den blassesten Schimmer haben. Deine schlechtesten Lehrer werden dir schlagartig wie pädagogische Lichtgestalten erscheinen, wenn du sie mit einigen Profs vergleichst. Lektion 2: Besser von Pädagogen unkreativ angeleitet werden als von absoluten Fachidioten zum Lernen verdonnert zu werden.
Kurz: Es ist im Studium wie überall im Leben - manche Dinge müssen einfach getan werden, wenn man weiterkommen will. Ob es einen ankotzt, wird selten gefragt und ist fast nie von Belang. Und das trifft leider nicht nur für die Medizin sondern vermutlich für alle Berufe zu. :-nix
Ich habe die Schule wirklich nicht geliebt, war glücklicherweise häufig krank (sonst wäre ich schon im ersten Schuljahr aus Langeweile hängengeblieben) und habe in vielen Fächern stundenweise auf Durchzug geschaltet, weil ich den Mist nicht mal hören wollte. Aber was nutzt es, wenn man sich damit die Zukunft versaut oder Umwege einkalkulieren muss? Nix! Dann lieber ran an den Speck, guten Durchschnitt (NICHT!!! NC!!!!!) machen und froh sein, dass man die Schule hinter sich hat. Das gehört übrigens auch zum Erwachsenwerden dazu.:-top
Feuerblick
Die Vernunft reift ja noch nach :-))
Und ganz ehrlich, ich war auch ein fauler Hund in der Schule. Im Studium anfangs auch noch - dann habe ich schnell gemerkt, daß das so nichts wird. Und habe angefangen, für meinen Traum zu kämpfen. So what? Jeder muß diese Erfahrung selber machen, da kann einem keiner bei helfen :-meinung
Gast26092018
17.11.2009, 21:22
Was haben sie denn geantwortet?
*grübel* hmmm das ist ziemlich lange her, aber die haben halt das übliche geschrieben, das sie bedauern mir nicht weiterhelfen zu können, ich solle mich an die und die Institution wenden und haben mir die ganzen Auswahlverfahren erläutert. Es war aber nichts dabei was mich weiterbrachte. Der Dekan von Heidelberg war ganz nett und hat den Studiendekan von Mannheim beauftragt mich zu einem persönlichen Gespräch einzuladen...Problem war nur das ich in dem Brief nur geschrieben habe das ich eine schlechte Note hatte und keine Chance hätte durch die Auswahlverfahren einen Platz zu bekommen...ich habe nicht geschrieben das ich einen 3er Schnitt hatte. Der Dekan wollte mir eine Ausbildungsstelle im Uniklinikum anbieten...diese Ausbildung könnte dann meine Note (ich glaub um 1-1,3) aufbessern....aber mit meiner 3,2 hätte dies auch nix gebracht:-blush
Ich mein mir war schon klar das ich auf diesem Weg kaum Chancen hatte einen Platz zu bekommen. Ich habe nach dem Abi auch am EMS in Wien und davor am TMS in Karlsruhe (diente als Training für Wien) teilgenommen...ich wollte einfach jede Möglichkeit die mir einfiel an einen Platz ranzukommen am Schopfe packen:-) Ich bin extrem dankbar einen Platz per Los bekommen zu haben:-bee
Ich hoffe mal das hast du jetzt im Überschwang der Großherzigkeit geschrieben... Dir ist schon klar dass der Plan so nicht aufgeht?
:-blush:-) ich weiß...ich habe natürlich auch noch andere Ziele im Leben ;-) Ich möchte auch heiraten, eine Familie gründen, ein Haus bauen, eine Villa in Rom kaufen etc. etc. :-)
Ich befinde mich derzeit aufgrund von äußeren Faktoren in einer schlechten Phase...aber das ist nur temporär ;-)
Dr.Madison
18.11.2009, 14:23
@Maximus:
Hättest du denn einen Platz in Wien bekommen?
Gast26092018
18.11.2009, 15:51
@Maximus:
Hättest du denn einen Platz in Wien bekommen?
Nein leider nicht, ich hatte einen Testwert von 100 (EU-Quote). Aber wenn ich ein Österreicher wäre hätte ich einen Platz bekommen:-blush:-) soweit ich mich entsinnen kann. Ich habe mich für Human- und Zahnmedizin beworben.
Skyreaver
18.11.2009, 17:18
Ich bin extrem dankbar einen Platz per Los bekommen zu haben:-bee
Man muss auch mal Glück haben. Nutze es. :)
Angeletta
25.11.2009, 12:27
Irgendwie bringt dieser Thread -meinem persönlichen Empfinden nach- weniger "Hilferufe" als vielmehr die Arroganz der Erstellerin rüber.
Wenn sie sich im wahren Leben auch so geben sollte, wird sie ganz andere Hürden vor sich haben als eine langweilige Rest-Schullaufbahn.
Kackbratze
25.11.2009, 22:59
und wir hatten schon die Hoffnung, dass das Ganze im Datennirwana verschwinden würde :-oopss
ringelflocke
01.01.2010, 13:36
@rotbeere: schreib mich an, wenn du noch bedarf hast.
lg
Kackbratze
01.01.2010, 14:22
und wir hatten schon die Hoffnung, dass das Ganze im Datennirwana verschwinden würde
und wir hatten schon die Hoffnung, dass das Ganze im Datennirwana verschwinden würde
hennessy
01.01.2010, 14:48
jaja, die Totgeglaubten. Irgendjemand "erbarmt" sich immer.
KoelnerMedizin
01.01.2010, 16:25
Irgendwie bringt dieser Thread -meinem persönlichen Empfinden nach- weniger "Hilferufe" als vielmehr die Arroganz der Erstellerin rüber.
Word!
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