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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : wie viel lernt ihr?



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carpentier
09.01.2010, 21:41
jeden tag 2-3h sinds schon.. dafür 1 tag in der woche nichts. und in vorlesungen gehe ich auch nicht :D ist eigentlich ganz gut so..

Miss_Verständnis
12.01.2010, 09:37
Also ich denke Vorlerne ist ganz gut und bringt auch was, allerdings hätte ich mich auch nach großer Bemühung niemals aufraffen können vorzulernen.. ich schaff es jetzt nichtmal rechtszeitig für Klausuren anzufangen.. Kann mir auch keinen vorstellen, der ganze Fächer schon vor dem Studium gelernt hat und denke auch, dass es gar nicht so einfach ist als völliger Anfänger selber in die Fächer richtig einzusteigen...oder?:-nix

Tuga01
26.01.2010, 15:43
Ich lerne jeden Tag 2-4 Stunden, aber manchmal muss ich den ganzen Tag lernen (bis zum 10 Stunden). Meine Wochenende sind aber oft frei :)

Dr. Julius Hibbert
26.01.2010, 23:21
Ich geh immer zu den Vorlesungen und nutze die Zeit in der U-Bahn zum Karteikarten-Lernen. Daneben brauche ich dann nicht mehr viel Zeit, höchstens ne Stunde am Tag, viele Tage aber auch gar nichts. Jetzt vor den Klausuren ists natürlich ein bisschen mehr, aber ich könnte noch locker genug Schlaf bekommen, wenn ich mir meine Zeit besser einteilen würde. Mal schauen, wie weit ich damit komme (bin ja erst am Ende des 1. Semesters), aber bisher habe ich so alle Prüfungen sicher bestanden.

expecting
28.01.2010, 05:34
Die ganze Vorklinik-Zeit über hab ich wenig gelernt; im Vergleich zu dem, was ich bei Mitstudenten sehe, sogar extrem wenig. Ich bin prinzipiell sehr faul und unkonzentriert und hab zudem keine besonders große Motivation, sprich mir ist es nicht besonders wichtig, gut zu sein oder in Regelstudienzeit abzuschließen oder so (Gott das klingt alles gerade furchtbar :-)) ).

Ich teste immer sehr gerne meine Grenzen aus, sprich für die erste Klausur fang ich wirklich erst auf den allerletzten Drücker mit dem Lernen an (je nach Fach so 2-5 Tage vorher), und schau ob das reicht. Wenn ja --> Freude, wenn nein --> Nachklausur. Zur Not halt 2. Nachklausur.
Hat bis jetzt prima geklappt, musste nur Physik ein Jahr später wiederholen (und das echt aufgrund grober Fahrlässigkeit), und hab bestimmt mindestens die Hälfte aller Klausuren sogar im 1. Anlauf bestanden.
Freunde / Bekannte / Familie sind alle leicht geschockt bis amüsiert, dass ich das Studium mit meiner Herangehensweise irgendwie so durchziehen kann, glauben mir manche fast nicht ^^


(Ich muss dazu sagen, ich bin schon im 5. vorklinischen Semester und hab jetzt im 5. die komplette Physiologie gemacht; dafür hatte ich die vorher nicht. Sprich, ich musste eigentlich fast immer nur für ein großes Fach auf einmal lernen, und nicht so wie man es bei uns eigentlich muss, für Biochemie und Physio gleichzeitig, das hätte mich auch glaub ich echt zerbröselt.)



So, das klingt natürlich alles sehr geil relaxed und chillig (ist es auch), jetzt allerdings das große ABER:
Wenn ich ans Physikum im März denke, wird mir echt ganz anders, hatte da schon leichte Anflüge von Panikattacken. Ich überlege, ob ich schieben soll. Ich kann halt einfach kaum was (so fühlt es sich zumindest an :/ ). Ich hab ein enorm gutes Kurzzeitgedächtnis und für einzelne Klausuren ist das extrem nützlich, aber fürs Physikum wird das einfach nicht reichen, fürchte ich.

Falls ich wirklich im März schreiben möchte (bin mir da noch nicht ganz sicher), werd ich jetzt im Februar also ENORM ranklotzen müssen, d.h. bestimmt 4h lernen täglich und dann nochmal annähernd so viel kreuzen. Oder noch mehr, keine Ahnung. Ich weiß nur nicht, ob ich das dann auch wirklich durchhalten könnte / würde :-nix


Naja, das war jetzt ja ein halbes Ausgeheule ;-) um die Frage zur Lernzeit kurz und knackig zu beantworten:
85% des Semesters über: 0 Stunden pro Tag
10% des Semesters, in den Wochen vor einer Klausur: 1-2 h / Tag
5% des Semesters, an den Tagen direkt vor Klausuren: 10 h / Tag

risingsun
28.01.2010, 07:45
woa das wär mir fast schon zu risikoreich, expecting :)

da ich jetzt erst seit dem WS studiere kann ich relativ wenig zu dem thema sagen.. aber bei mir hat sich eigl immer so ein konstantes mitlernen perfekt angeboten. und dann eben sobald es auf die klausur geht immer mehr angezogen in der lernzeit.

man hat dann zumindest das gefühl, dass man einiges ins langzeitgedächtnis geschoben hat :-) wenngleich ich von den themen unseres ersten Anatomiekurses auch schon wieder seeehr viel vergessen habe :-nix

papiertiger
31.01.2010, 20:32
Naja, wobei ich finde, dass das mit dem "alles wieder vergessen" auch oft übertrieben wird im üblichen Gejammer ;) Zumindest fürs Kreuzen brauchste ja vor allem passives Wissen, und das verschwindet nicht so schnell, auch wenns einem vielleicht grad aktiv nich mehr einfällt wenn man versucht irgendwas zu rekapitulieren.

So zumindest meine Erfahrung bislang :-)

Galenos
31.01.2010, 22:10
Zum Thema:
eindeutig zu wenig :-oopss

Stromer
01.02.2010, 10:53
@expecting:

Am Ende wirst du im August noch mehr vergessen haben und das bei gleicher Rangehensweise. Dann verzettelst du dich endgültig.
Ich kenn das nämlich selbst und bin jetzt nur wegen meines Babys koordinierter vorgegangen.Letztendlich ist es nicht chilliger 2 oder 3 Versuche zu benötigen.Da müsste man schon sehr abgeklärt sein. Also der letzte Versuch zumindest hat bei mir (2x bisher) schon den Schrecken in die Glieder getrieben.

lg