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mit der approbationsurkunde würde ich sagen.aber wenn du scharf darauf bist,bestimmt auch gleich:-):-):-):-)
Breakeven
10.05.2010, 16:10
@ medimaus
Sorry für die vielleicht blöde frage, aber was meinst du mit "systematischem Patientenbericht"? Meinst du die Patientenvorstellung am 1.tag?
Danke schonmal und Grüße
*medimaus*
10.05.2010, 16:11
Ja, genau die meine ich. Du musst ja was Schriftliches abgeben, damit du vorweisen kannst, dass du den Patienten vollständig untersucht hast. Also Anamnese, körperliche Untersuchung, Epikrise usw.
Na ja, aber man stelle sich vor ein Arzt verliert die Approbation warum auch immer. Er bleibt doch trotdem Arzt vom Beruf, darf den bloß nicht ausführen. Ja, das wäre schon cool sich Arzt nennen zu dürfen;)
wichtige frage.habt ihr bei der vorstellung des pat komplett freu vorgetragen oder eine kleine merkliste z.b. gehabt,auf die ihr spicken konntet.....was ratet ihr??????????????
Ich hatte meine Epikrise in der Kitteltasche. Habe aber frei vorgestellt. Das würde ich dir auch auf jeden Fall raten. Wenn du eine Nacht zwischen Epikrise-Schreiben und Vorstellung hast, dann übe die Vorstellung sorgfältig ein und präsentier sie einem Freund. Es ist der erste Eindruck, den die Prüfer von dir kriegen und man kann kaum etwas so gut vorbereiten wie die Patientenvorstellung.
Eine von uns hat recht viel auf ihren Zettel geschaut und ich hatte den Eindruck, dass es bei den Prüfern nicht gut angekommen ist.
Also - mach dir einen Stichwortzettel, aber nutz ihn nicht. Eine Rhetorikerin sagte mal "Der beste Platz für einen Stichwortzettel ist nicht in der Hand, sondern in der Gesäßtasche."
motoneuron
18.05.2010, 13:29
sagt mal, ihr, die ihr es schon hinter euch habt: wie waren denn eure erfahrungen? haben die prüfer viel zu den epikrisen gefragt? ich hatte nun alle vorgespräche, aber die waren nicht sehr aufschlussreich. kann man denn davon ausgehen, dass, wenn man die epikrisen spitze drauf hat, man schon mal ein bisschen auf der sicheren seite ist?
SchildiDerZweite
18.05.2010, 21:44
sagt mal, ihr, die ihr es schon hinter euch habt: wie waren denn eure erfahrungen? haben die prüfer viel zu den epikrisen gefragt? ich hatte nun alle vorgespräche, aber die waren nicht sehr aufschlussreich. kann man denn davon ausgehen, dass, wenn man die epikrisen spitze drauf hat, man schon mal ein bisschen auf der sicheren seite ist?
Bei mir war es so, dass wir den Patienten bekommen haben, dann 2 Std. für Anamnese + Untersuchung und dann 2 Std. für Aktenstudium, Bilder schauen und Epikrise schreiben. Prüfer hat uns gesagt wir sollen ihn mit der Epikrise nicht langweilen. Er wollte die Haupt/Verdachtsdiagnose und die Therapieempfehlung bzw. weitere Abklärung. Wir sind dann am nachmittag alle zu unseren Pateinten hin und haben ihm die halt vorgestellt, da hatte er die Epikrise aber schon eingesammelt. Bei uns war das so wie wenn man im PJ Patienten vorgestellt hat die man aufegnommen hatte. Meine Patientin hatte einen Mediainfarkt mit Lyse. Da ist der Prüfer dann schnell auf die verschiedenen Infarktlokalisationen, Symptome eingestiegen und dann hat sich ein lockeres "Gespräch" entwickelt. Zwischendurch sollte ich dann auch ein paar Untersuchungstechniken zeigen, war aber alles in allem ok.
Ich glaube man sollte versuchen sicher aber nicht überheblich aufzutreten. Bei uns wollten die Prüfer sehen das wir bei den Patienten die wesentlichen Pathologien erkannt haben und interpretieren konnten.
Ich drücke die Daumen und wünsche viel Erfolg. Ich war vorher super nervös vor allem weil man nur seine "Lücken" sieht und man eigentlich noch soviel widerholen wollte.
Markus-HEX
19.05.2010, 15:22
Bei uns gab es vier Stunden für Anamnese, KU, Aktenstudium und Schreiben, danach mussten die fertigen Berichte abgegeben werden.
Bei mir war sehr nervig, dass ich in dem Haus, in dem ich geprüft worden bin, vorher nicht war - das Haus ist so gut wie papierlos, alle Befunde, Medikamentenpläne, Röntgenbilder, Berichte, Aufnahmeuntersuchung ... gibt es nur über PC, leider war ich mit dem dort vorhandenen Pogramm wenig vertraut, so dass viel Zeit für Suche ect. draufgegangen ist. Außerdem lag meine Patientin zuerst internistisch, wurde dann chirurgisch übernommen und mit den Benutzerrechten im Arztzimmer konnte ich nur auf die chirurgische Doku zurückgreifen, von dem internen Aufenthalt gab es nur Befunde und Verlegungs-Arztbrief zu lesen, jedoch die ganze zwischendurch Doku usw. leider nicht.
War dann OK, habe ich den Prüfern halt so mitgeteilt, aber anders wäre es doch schöner.
Die Epikrisen hatten wir zur Vorstellung nicht zur Hand, die hatte der Prüfungsvorsitzende, so dass man frei vorstellen musste... Zudem hat er sich den KU-Befund durchgelesen und bat dann, zwei Untersuchungstechniken, die ich erwähnt hatte, zu demonstrieren und zu begründen.
Ging relativ schnell in ein Gespräch zu der Erkrankung, Ätiologie, Pathogenese usw. über und alle Prüfer (IM, CH, Anästhesie, Pharma) stellten am Bett noch konkrete Fragen zum Fall, z.B. was da für die Narkose relevant war, Schmerztherapie, internistische Vorerkrankungen, Pharma .... . Dauerte pro Prüfling etwa 30 min.
Danach ging es noch in einen Besprechungsraum, dort wurde jeder Prüfling weitergehend von allen vier Prüfern zu dem Fall/Patient befragt.
Am nächsten Tag begann es gleich in dem Prüfungsraum und es wurde allgemein, ohne Verbindung zum Patienten des Vortages, geprüft.
Alphaglukosidase
20.05.2010, 09:43
sagt mal, ihr, die ihr es schon hinter euch habt: wie waren denn eure erfahrungen? haben die prüfer viel zu den epikrisen gefragt? ich hatte nun alle vorgespräche, aber die waren nicht sehr aufschlussreich. kann man denn davon ausgehen, dass, wenn man die epikrisen spitze drauf hat, man schon mal ein bisschen auf der sicheren seite ist?
Also ich kann nur sagen: Ja!
Bei mir hat sich fast die ganze Prüfung an den Diagnosen und Nebendiagnosen des Patienten aufgehängt! - Gut, zum "Glück" war er schon etwas älter und hatte da was zu bieten, die Patienten der anderen waren da eher unbeschriebene Blätter...
Also, bis auf das zugeloste Fach, wo der Patient halt nix zu bieten hatte, ging es bei mir fast ausschließlich um Diagnosen, die der Pat. hatte, ggf. mit kleinen Ausläufern, die sich aus dem Gespräch ergaben! - Und es hieß auch immer schon in den Protokollen der Prüfer von älteren Prüfungen: Wenn der Patient was hat hat aus dem jeweiligen Fach, greift der Prüfer am 1. Tag gerne darauf zu!
Zur Vorstellung und zum Schriftstück selber: Klar sollte man das ordentlich machen, wie man halt einen patienten vorstellt, v.a. strukturiert und nicht zu ausschweifend, aber ich denke nicht, dass das sooooooooooooo viel bedeutet... Ist aber sicherlich auch von Prüfer zu Prüfer unterschiedlich!
Bin seit gestern Arzt und hab mündlich ne 2 gemacht. Wünsche allen, die es noch vor sich haben alles Gute!!!!:-party
ich finds auch seltsam, dass viele so tun, als bekäme man die mündliche hinterhergeschmissen. .
Dasselbe habe ich auch gedacht. Meine Prüfung war megaätzend und anstrengend. Wir hatten Einzelprüfungen, weil jeder PJler eine andere Prüfungskombi hatte. Die Studentin vor mir hat einer der Prüfer komplett auseinandergenommen, sie kam mir heulend entgegegen. Dasselbe machte er mit mir und mit der Studentin nach mir. Ich bin zwar durchgekommen und nun Ärztin, aber ich kann mich derzeit kein bisschen darüber freuen. Von wegen- es ist die letzte Prüfung und keiner will einem was böses...
seelenkind
23.05.2010, 21:00
@blond
tut mir leid,dass es dich auch erwischt hat
ich hatte auch ne sch**** mündl
aber keine sorge..es klappt dennoch
ich habe seit zwei tagen einen job
nun warte ich auf die geburt von nr 2 und starte dann im oktober durch
blond...bald kannst du dich auch freuen
aber erstmal sitzt der schock tief
versteh auch nicht warum einige prüfer einen nochmal so mies behandeln müssen
aber sagt dir immer wieder "ich bin ÄRZTIN"
die freude kommt noch versprochen!!!
SuperSonic
24.05.2010, 10:38
Na ja, aber man stelle sich vor ein Arzt verliert die Approbation warum auch immer. Er bleibt doch trotdem Arzt vom Beruf, darf den bloß nicht ausführen. Ja, das wäre schon cool sich Arzt nennen zu dürfen;)
Darf man aber ohne Approbation oder Berufserlaubnis nicht (§ 2a BÄO), und wer es trotzdem tut, macht sich strafbar (§ 132a StGB)!
Mit abgeschlossenem Medizinstudium aber ohne Approbation/Berufserlaubnis ist man eben "nur" ein Mediziner und kein Arzt. Die Approbation bekommt man ja nicht automatisch mit Bestehen der Ärztlichen Prüfung.
Kurze Frage:
Wie unterscheidet man im cCT einen Abszess von einer Metastase?
Beide nehmen randständig KM auf und haben ein perifokales Ödem (fakultativ).
Kann man die beiden RF bildmorphologisch noch irgendwie unterscheiden?
Danke
Darf man aber ohne Approbation oder Berufserlaubnis nicht (§ 2a BÄO), und wer es trotzdem tut, macht sich strafbar (§ 132a StGB)!
Mit abgeschlossenem Medizinstudium aber ohne Approbation/Berufserlaubnis ist man eben "nur" ein Mediziner und kein Arzt. Die Approbation bekommt man ja nicht automatisch mit Bestehen der Ärztlichen Prüfung.
Na ja, halte es für Quatsch. Es gibt eine Berufsbezeichnung Arzt, Mediziner gibt es nicht. Mediziner und Heiler gabs vielleicht im Mittelalter. Und das mit Approbation gibt es wahrscheinlich nur in Deutschland, weil dieses Land so sehr auf Papier hinaus ist. Also bin ich in jedem anderen Land ein Arzt ;). Man stelle sich vor ein ausländischer Arzt kommt nach D. und seine Ausbildung wurde noch nicht anerkannt. Er wird doch immer und überall trotzdem als Beruf Arzt angeben, obwohl er in D. das gar nicht ausüben darf. Und ein Arzt sich zu nennen ist sicher nicht strafbar. Medizinstudium=Arzt
SuperSonic
25.05.2010, 22:06
Dass du das für Quatsch hältst, ändert aber nichts an den geltenden Rechtsvorschriften. :-nix
Moorhühnchen
26.05.2010, 21:48
Dasselbe habe ich auch gedacht. Meine Prüfung war megaätzend und anstrengend. Wir hatten Einzelprüfungen, weil jeder PJler eine andere Prüfungskombi hatte. Die Studentin vor mir hat einer der Prüfer komplett auseinandergenommen, sie kam mir heulend entgegegen. Dasselbe machte er mit mir und mit der Studentin nach mir. Ich bin zwar durchgekommen und nun Ärztin, aber ich kann mich derzeit kein bisschen darüber freuen. Von wegen- es ist die letzte Prüfung und keiner will einem was böses...
Nein, nicht jeder bekommt sein mündliches Examen hinterhergeschmissen, war auch bei mir nicht der Fall! Die Prüfung fand ich unfair, mein Wahlfachprüfer und späterer (ehemaliger) Chef hat mich über Olfaktoriusmeningeome und eine mir bis heute unbekannte Gangstörung geprüft. Chirurg und Internist waren sich gegenseitig nicht grün und die HNO-Prüferin fuhr voll auf Pädaudiologie ab....
Was soll ich sagen, die Prüfung lief mies, die Note fand ich damals nicht dem entsprechend, was ich im PJ gelernt und geleistet hatte und mein Chef/Wahlfachprüfer nutzte die Gegelegenheit ein paar Monate später, um mir mein "schlechtes Examen" als Druckmittel unter die Nase zu schmieren - so nach dem Motto "Seien Sie froh, daß ich Sie genommen habe, mit DEM Examen kommen Sie sonst nirgendwo unter."
Ich habe - Gott sei Dank - kurze Zeit später gekündigt. :-)
Ich habe mich lange Zeit mies gefühlt, weil ich das Gefühl hatte, im entscheidenden Moment versagt zu haben. Aber nun, knapp anderhalb Jahre danach, schert sich keiner mehr um diese Prüfung!
Vandroiy
27.05.2010, 09:31
@dofu
Ich glaube,beim Abszess kann man kleine Lufteinschlüsse sehen,bei Metastasen eher nicht.Viel Glück!
motoneuron
27.05.2010, 14:22
@dofu
Ich glaube,beim Abszess kann man kleine Lufteinschlüsse sehen,bei Metastasen eher nicht.Viel Glück!
und ist nicht die metastase im gegensatz zum abszess eher solide?
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