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Wenn jeder seinen Namen behält UND die berufstätigen Ehepartner nicht mal Kinder wollen (gabs in meiner Familie, diesen Fall), dann frage ich mich, wozu überhaupt geheiratet wird.
Das sehe ich anders. Ich heirate ja nicht, um meinen Namen zu ändern. Aber diese Diksussion soll jetzt nicht in warum-heiraten ausarten. Bitte. Danke.
bei uns stand diese Diskussion aus o. g. Grund auch vor einiger Zeit an und wir haben uns darauf geeinigt, dass jeder seinen Namen behält.
Wobei das Thema eine wirklich untergeordnete Stellung hatte und während des Abendessens besprochen wurde. :-oopss
Und Ihr habt mich nicht eingeladen??? *entsetzt guck*
eigentlich seh ich das sehr traditionell, auch wenn ich meinen mädchennamen sehr mag und dazu noch einzelkind bin ^^
mein hauptproblem dabei ist aber, dass ich dann heiße wie meine schwiegermutter (in spe) ^^
Keenacat
16.08.2010, 21:02
Wenn jeder seinen Namen behält UND die berufstätigen Ehepartner nicht mal Kinder wollen (gabs in meiner Familie, diesen Fall), dann frage ich mich, wozu überhaupt geheiratet wird. Und wenn sich zukünftige Ehepartner nicht mal auf einen Nachnamen einigen können, dann frage ich mich auch, was das so über eine Ehe aussagt.
Öhem. Mit dem Ehestatus sind erhebliche Veränderungen verbunden, was Rechte gegenüber dem Staat und anderen Institutionen (Versicherungen zum Bleistift) angeht, auch ohne Kinder. Steuer, Erbe, Betreuungs- und Vormundschaftsrechte, Zeugnisverweigerungsrecht, Rechte auf bestimmte Informationen, z.B. wenn der Partner nicht mehr einwilligungsfähig ist etc.
Zudem ist das auch ohne Namenswechsel ein Bekenntnis zueinander und zum Stellenwert der Partnerschaft im gemeinsamen Leben. Wenn man für sich (und nicht für die Augen von Familie und/oder Gesellschaft) heiratet, braucht man dafür auch nicht einen anderen Namen anzunehmen. Die beteiligten Personen wissen schließlich um den Sachverhalt, oder? Vielleicht ist gerade der Verzicht auf einen gemeinsamen Namen, zum Beispiel wegen beruflicher Assoziationen, ein Zeichen dafür, dass man sich einander sicher ist und solcherlei Äußerlichkeiten für die Partnerschaft nicht benötigt? Aneinander binden tut schließlich nicht der gemeinsame Name.
Nur mal so als Denkanstoß.
Edit: Nur zur Klarstellung: Ja, ich ärger mich sehr drüber, mit welcher Selbstgerechtigkeit du da grad die Entscheidungen anderer Menschen invalidiert hast, nur weil die keine Kinder wollen oder deine Vorstellung von "korrekter" Namensgebung teilen.
Ehemaliger User 05022011
16.08.2010, 21:29
als ich am Wochenende im Radio hörte, dass man bei der Agentur für Arbeit überlegt ein Programm zu starten, mit dem Arbeitslose mit ausländischen Nachnamen besonders gefördert werden sollen, überlegte ich mir nicht nur, ob es in Deutschland schon wieder so weit ist, dass ein ausländischer Nachname ein Problem für den Träger eines solchen Namens ist, sondern auch, ob ich nun froh sein sollte, dass mein Partner sich durchsetzte mit seinem Wunsch, dass wir seinen Namen zum Familiennamen machen :-nix
Ehemaliger User 05022011
16.08.2010, 21:44
Ich weiss, dass es mein Kind ist, das reicht.
Es geht doch nicht nur um dich !
Ich denke, dass es für Kinder schön ist, wenn sie den Namen tragen den auch die Eltern beide haben und nicht fragen müssen "warum heißt Papa so, Mama so und ich so ? - bei meinen Freunde haben alle aus der Familie den gleichen Namen, weil sie eine Familie sind" - aber natürlich geht es auch anders.
Ansonsten ist im realen Leben normalerweise die Mutter der erste Ansprechpartner für das Kind.
So, so - dann ist es im realen Leben wohl unnormal, wenn es anders rum ist ? Ich dachte immer in unserer Zeit sei es zwischenzeitlich völlig normal, dass es auch der Vater sein kann, wenn es die berufliche Situation z.B. so erfordert.
Kackbratze
16.08.2010, 22:04
@Khiri:
Da Du aus einem anderen Kulturkreis stammst als ich sei Dir in deiner unendlichen Weisheit bezüglich des menschlichen Miteinanders vergeben.
Und solange Männer nicht stillen, geschweige denn gebären, werden sie es nie schaffen der erste Ansprechpartner für die Kinder zu sein. Alles Andere ist eine törichte Utopie.
Und nicht vergessen, hier geht es nur um die Nachnamen-Abstimmung, nicht um das Für-und-Wider von Ehen, Namensgebungen oder persönlichen Gefühlen von nicht-existenten Kindern. Da hatte sogar schon die Threaderstellerin drum gebeten.
Ehemaliger User 05022011
16.08.2010, 22:09
@Khiri:
Da Du aus einem anderen Kulturkreis stammst als ich
woher weißt du denn, aus welchem Kulturkreis ich komme?
Und solange Männer nicht stillen, geschweige denn gebären, werden sie es nie schaffen der erste Ansprechpartner für die Kinder zu sein.
graue Theorie, das Leben beweist das Gegenteil kann ich dir da nur sagen
.. von nicht-existenten Kindern.
wie jetzt - dein Kind gibt es gar nicht ?
Kackbratze
16.08.2010, 22:12
woher weißt du denn, aus welchem Kulturkreis ich komme?
Nicht aus meinem.
Ehemaliger User 05022011
16.08.2010, 22:19
Nicht aus meinem.
kannst du doch gar nicht wissen
Kackbratze
16.08.2010, 22:20
Oh doch, das weiss ich.
Relaxometrie
16.08.2010, 22:24
dann ist es im realen Leben wohl unnormal, wenn es anders rum ist
Homosexualität ist keine Schande. Unnormal ist die Homosexualität nur dann, wenn man "normal" als die am häufigsten vorkommende Spielart definiert.
Ehemaliger User 05022011
16.08.2010, 22:27
Oh doch, das weiss ich.
ich verstehe, du bist der einzige Überlebende des Kulturkreises aus dem du kommst - ja dann hast du recht, dann können wir in der Tat nicht zufällig aus dem gleichen kommen
Ich würd gern irgendwann mal meinen Allerweltsnachnamen loswerden :-D aber es gibt schlimmere...
Ich nehm nicht alles. Mein Ex hieß ganz ähnlich wie so eine Größe im 3.Reich, mußte ich nicht unbedingt haben, aber das ging mit seiner doch etwas konservativen Lebensauffassung nicht ganz konform :-nix
Ansonsten: es gibt viele Gründe zu heiraten, jeder wie er mag ;-)
Linda.1001
16.08.2010, 22:28
als ich am Wochenende im Radio hörte, dass man bei der Agentur für Arbeit überlegt ein Programm zu starten, mit dem Arbeitslose mit ausländischen Nachnamen besonders gefördert werden sollen, überlegte ich mir nicht nur, ob es in Deutschland schon wieder so weit ist, dass ein ausländischer Nachname ein Problem für den Träger eines solchen Namens ist, sondern auch, ob ich nun froh sein sollte, dass mein Partner sich durchsetzte mit seinem Wunsch, dass wir seinen Namen zum Familiennamen machen :-nix
Nein, doch nicht so. Damit ist doch gemeint, dass den Leuten spezielle Fördermaßnahmen was das Sprachliche betrifft zukommen soll, was ich nur sehr begrüßen kann. Die meisten Argen, JCs haben sich bisher nur widerwillig dafür eingesetzt. Sehr positiv diese Entwicklung, wenn der Betreffende denn dann auch sprachliche Defizite hat, die eine Arbeitsaufnahme verhindern.
Ehemaliger User 05022011
16.08.2010, 22:34
Homosexualität ist keine Schande. Unnormal ist die Homosexualität nur dann, wenn man "normal" als die am häufigsten vorkommende Spielart definiert.
ich glaube über Homosexualität sollen wir hier nach dem Willen der Threadstellerin auch nicht diskutieren :-))
Relaxometrie
16.08.2010, 22:36
ich glaube über Homosexualität sollen wir hier nach dem Willen der Threadstellerin auch nicht diskutieren :-))
Ich dachte ja nur, daß ich mal auf Deine Frage nach dem Andersrum-Sein antworte.
Ehemaliger User 05022011
16.08.2010, 22:41
Nein, doch nicht so. Damit ist doch gemeint, dass den Leuten spezielle Fördermaßnahmen was das Sprachliche betrifft zukommen soll, was ich nur sehr begrüßen kann. Die meisten Argen, JCs haben sich bisher nur widerwillig dafür eingesetzt. Sehr positiv diese Entwicklung, wenn der Betreffende denn dann auch sprachliche Defizite hat, die eine Arbeitsaufnahme verhindern.
schon klar Linda - aber erschreckend ist doch, dass man berichtete "Leute mit ausländischem Namen" und nicht "Leute die schlecht Deutsch sprechen" - verstehst du, was hat denn der ausländische Name damit zu tun ? die Hälfte aller Deutschen würd ich mal schätzen haben einen ausländisch klingenden Nachnamen - wieso glaubt man so etwas so sagen zu dürfen " ... mit ausländischem Namen" (und genau so wurde es in dem Bericht eben formuliert und das hat mich schon erschreckt - ich bin wirklich zusammen geschreckt und überlegte mir, ob es wieder so weit ist, dass es gut ist, einen deutschen Nachnamen zu haben und das ist doch schlimm- ich weiß das ist quatsch, aber das war wirklich genau das, was ich in dem Moment empfunden habe ..... )
Michael72
17.08.2010, 05:48
Unnormal ist die Homosexualität nur dann, wenn man "normal" als die am häufigsten vorkommende Spielart definiert.
Wie soll normal denn sonst definiert sein, als über das Verhalten der Mehrheit einer Gesellschaft?
Soziale Normen (Gesellschaftliche Normen, Soziale Skripte) sind konkrete Vorschriften (http://de.wikipedia.org/wiki/Regel), die das Sozialverhalten (http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialverhalten) betreffen. Sie definieren mögliche Handlungsformen (http://de.wikipedia.org/wiki/Soziales_Handeln) in einer sozialen Situation. Sie sind gesellschaftlich und kulturell bedingt und daher von Gesellschaft zu Gesellschaft verschieden, unterliegen aber immer dem sozialen Wandel (http://de.wikipedia.org/wiki/Sozialer_Wandel). Normen sind (äußerliche) Erwartungen der Gesellschaft an das Verhalten von Individuen in unterschiedlicher Verbindlichkeit. Sie sind zu unterscheiden von (innerer) vernunftgemäßer Gewissensprüfung (http://de.wikipedia.org/wiki/Gewissen) von Handlungen (siehe Moral (http://de.wikipedia.org/wiki/Moral), Ethik (http://de.wikipedia.org/wiki/Ethik), kategorischer Imperativ (http://de.wikipedia.org/wiki/Kategorischer_Imperativ)). (...) Die Einhaltung sozialer Normen wird durch Sanktionen (http://de.wikipedia.org/wiki/Soziale_Sanktion) (Belohnung (http://de.wikipedia.org/wiki/Belohnung) oder Bestrafung (http://de.wikipedia.org/wiki/Bestrafung)) kontrolliert. Diese Sanktionen können durch die Mitmenschen erfolgen oder durch Personen in einer bestimmten Machtposition (http://de.wikipedia.org/wiki/Macht).
Schätzungen über die Häufigkeit von Homosexualität variieren beträchtlich und werden durch unterschiedliche, voneinander abweichende Definitionen des Gegenstands kompliziert. Im Allgemeinen identifizieren Bevölkerungsumfragen zwischen einem und zehn Prozent der Bevölkerung als lesbisch oder schwul. Allerdings ist anzunehmen, dass Umfragen durch die soziale Stigmatisierung (http://de.wikipedia.org/wiki/Stigmatisierung) der Homosexualität und die damit einhergehende Tendenz zum Verschweigen eher nach unten als nach oben verfälscht sind. Der Kinsey-Report (http://de.wikipedia.org/wiki/Kinsey-Report) stufte 1948 zwischen 90 und 95 Prozent der Bevölkerung als „bis zu einem gewissen Grad bisexuell (http://de.wikipedia.org/wiki/Bisexualit%C3%A4t)“ ein. Die tatsächliche Häufigkeit von homosexuellem Verhalten hängt aber in hohem Maß von gesellschaftlichen und kulturellen Rahmenbedingungen ab. So gab in einer Studie zur Jugendsexualität, die 1970 vom Hamburger Institut für Sexualforschung durchgeführt wurde, beinahe jeder fünfte der befragten 16- und 17-jährigen Jungen an, gleichgeschlechtliche sexuelle Erfahrungen gemacht zu haben. Zwanzig Jahre später waren es dagegen nur noch zwei Prozent, wohingegen eine repräsentative BRAVO (http://de.wikipedia.org/wiki/Bravo_%28Zeitschrift%29)-Umfrage aus Heft 14/97, ergeben hat, dass 25 Prozent aller Jungen zwischen 14 und 17 gleichgeschlechtliche Erfahrungen gemacht haben. Zwei Prozent gaben an, sie seien schwul, 68 Prozent hätten nichts gegen Schwule.
Wie bei allen Umfragen bezüglich des Themas Sex ist die Aussagekraft solcher Statistiken kritisch zu betrachten, da die Befragten bei intimen Themen dazu tendieren, die Unwahrheit zu sagen.
Ehemaliger User 05022011
17.08.2010, 07:20
@Michael, konntest du auch Aussagen finden, wie Homosexuelle es mit dem Namen halten, wenn sie eine eingetragene Partnerschaft eingehen - eher gemeinsamer Name oder eher jeder behält seinen ? und wenn gemeinsamer Name der der schöner klingt oder z.B. den, von dem Partner der den Haushalt macht ? (Nur damit wir jetzt nicht ganz am Threadthema vorbei schrammen ;-))
@ Lava - und schon merken wir, dass du die Frage "nimmst du den Namen deines Lebenspartners an oder er deinen" vergessen hast
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