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angelusmuc
17.08.2010, 09:09
*offtopic on*


Und Ihr habt mich nicht eingeladen??? *entsetzt guck*

kommt schon noch *liebschau*


*offtopic off*

leofgyth77
17.08.2010, 09:23
also, ich hab nen doppelnamen und würde aber gern bei der hochzeit dann auch noch den namen meines mannes annehmen...kann ich dann theoretisch einfach den doppelnamen zu einem machen und dann nen doppelnamen mit dem nachnamen von meinem mann machen?
weil ich will meinen namen auf jeden fall behalten, wir sind nur mädels daheim und außerdem mag ich den namen (:

leofgyth77
17.08.2010, 09:34
Es geht doch nicht nur um dich !
Ich denke, dass es für Kinder schön ist, wenn sie den Namen tragen den auch die Eltern beide haben und nicht fragen müssen "warum heißt Papa so, Mama so und ich so ? - bei meinen Freunde haben alle aus der Familie den gleichen Namen, weil sie eine Familie sind" - aber natürlich geht es auch anders.



also, ich hatte teilweise nen anderen nachnamen wie mein vater und für mich war das kein problem (und nein, ich war damals nich schon 15 oder so).
dafür halten mich sehr viele für bereits verheiratet, weil ich schon nen doppelnamen habe.
bei einer guten freundin von mir heißen übrigens auch nicht alle gleich in der familie und das hat auch nie ein problem dargestellt (ich kenn sie schon, seit sie auf der welt ist, von daher weiß ich auch, dass es als kleinkind/kindergartenkind/grundschulkind nie probleme gab)

ich denke, solang man ein familiäres verhältnis daheim hat, ist der name auch gar kein problem. und wenns die kinder wiiirklich stört, dann kann man das ja auch immer noch ändern.

Lava
17.08.2010, 12:22
Ich finde es interessant, dass bisher erst einer für den Doppelnamen gestimmt hat, aber 7 Leute für unterschiedliche Namen. Ein neuer Trend? Doppelnamen finde ich per se nicht schlecht. Vor allem, wenn sie gut klingen. Erstens behält man seinen eigenen Namen (und kann sich ja auch so ansprechen lassen) und zweitens ist der vom Partner aber trotzdem mit drin :-)

Coxy-Baby
17.08.2010, 12:40
Mit fehlt noch die Möglichkeit, dass man je nach "Schönheit" des Nachnamens entweder den eigenen behält oder den seines Partners annimmt, oder nen coolen Doppelnamen drausstrickt.

Flauta
17.08.2010, 12:48
Hier ist das mit den Doppelnamen überhaupt nicht üblich und gilt als sowas "typisch Deutsches", woran man dann Deutsche hier direkt erkennt.
In der Schule machen es die meisten Kollegen dann auch so, dass wenn ein Kind mal so nen Doppelnamen hat, einfach der erste Nachname genommen wird und fertig.
(Portuguiesen haben ja oft auch diese ellenlangen Namen.....wie die meisten anderen Kollegen lassen wir z.B. auf Prüfungen auch jeweils nur so viel Platz zum Namen hinschreiben, dass da nur 1 Nachname hinpasst. Ein Nachname reicht ja völlig...).

Bei der Hochzeit meines Kusins wurde auf der Gemeinde (das was bei euch das STandesamt ist) extra gesagt, dass die Braut ihren Mädchennamen behält und auf gewissen offiziellen Dokumenten NICHT mit dem Namen ihres Mannes unterschreiben darf (z.B. auch Heiratsurkunde). Meine Mutter hat sich darüber schon oft aufgeregt, weil sie gar keine Unterschrift mit Mädchennamen hat (z.B. Pass etc.). Dieses Gesetz, dass man eben nicht mehr mit dem Ehenamen unterschreiben darf bei manchen Sachen, kam erst später...
Auf offiziellen Listen (z.B. Gehaltslisten) werden verheiratete Frauen dann mit:
Mme Vorname Mädchenname, épouse NamedesMannes aufgeführt.
(Mme Muller, ép. Rasqué)

Bin froh, dieses Namensproblem somit offiziell nie haben zu werden. Was man inoffiziell draus macht (sich mit neuem Nachnamen melden/rufen lassen) ist einem ja dann selbst überlassen.

lala
17.08.2010, 12:48
Ich finde ja, dass Doppelnamen immer so nach Lehrerin-schwierige-Privatpatientin klingen ;-)
Kam für mich überhaupt nicht in Frage und da ich einen gemeinsamen Familiennamen für alle wollte, hab ich ganz unemanzipiert den des Gattens angenommen...IHM war es egal wie ich das wollte (Hauptsache ER behält seinen!)...obwohl ICH ja eigentlich meinen viiiel schöner fand :-peng
Aber was soll`s - man gewöhnt sich an alles...

Pünktchen
17.08.2010, 13:42
Ich werd dann wohl auch mal meinen Senf dazugeben :-D

Es gibt viele Varianten und irgendwie könnte ich mich aktuell auf keine einigen, wie gut daß dies privat aktuell auch nicht zur Debatte steht. Ich liebe meinen Nachnamen, wobei andere ein Problem damit haben, aber was solls. Ich würde ihn gerne an meine späteren Kinder weitergeben wollen. (Ob man Ihnen das zumuten kann?) Aber mein Pendant mag seinen Nachnamen auch und würde nie meinen Nachnamen annehmen (sein Vorname und mein Nachname klingen zusammen auch nicht wirklich gut).
Ich bin aber für einen gemeinsamen Nachnamen, damit man auch nach außen zeigt, man gehört zusammen/ist verheiratet. Tja...wohl doch nicht heiraten oder auf den warten, der meinen Nachnamen annimmt :-D

Und ein Doppelname mit meinem Nachnamen geht nun wirklich nicht :-D :-peng

Ich weiß es nicht...:-music

Selbst für den Fall es würden uneheliche Kinder werden, wüßte ich nicht wessen Nachnamen sie bekommen sollten. Da ich finde, die Kinder sollten nach der Mutter heißen...ob das in meinem Fall so gut ist?!... Denn sollte man sich mal trennen, "bleiben" die Kinder meist bei der Mutter und das gibt dann ein heilloses Durcheinander der Namen, wenn noch mehr Kinder hinzukommen. Den Vätern wird doch zu selten das Kind zugesprochen.

Wie gut, daß ich mir darum aktuell keinerlei Gedanken machen muss...:-music ich frag mich echt wie Lava auf so ne Umfrage kommt...

ähm...ich sprech aus den täglichen Erfahrung bei der Anamneseerhebung von pädiatrischen Patienten...:-dance so ne Familienanamnese mit der Mutter ist schon echt kompliziert bei 3 Kindern von 3 Vätern mit 3 unterschiedlichen Namen :-wow

Ehemaliger User 05022011
17.08.2010, 14:04
@Pünktchen - jetzt hast du aber alle, die es nicht wissen, neugierieg gemacht wie den wohl dein so schrecklicher Nachname lauten könnte

Muriel
17.08.2010, 14:49
Ich: "ok, wie sollen wir heißen? Doppelname ist grausig, getrennte Namen finde ich auch doof, mir ist es egal: Deiner oder meiner? Entscheide Du!"
Er: "ok, dann Deiner!"
:-)

Die Niere
17.08.2010, 15:57
Aber wie das gesetzlich geregelt ist, ob es da überhaupt gesetzliche Regelungen (mal von der Doppelnamenregelung abgesehen) gibt, weiss ich nicht. Ich schon :-)).


...und da mein Vorname schon ein Doppelname ist (wenn auch nicht Rufname), find ich dann nen Doppel-Doppelnamen auch unschön.Ein Doppel-Doppel-Vorname ist nach deutschem Recht nämlich auch nicht erlaubt und dann müsstest du dich schon entscheiden.


Was ich affig finde, ist, wenn jeder zwar seinen Nachnamen behaelt, die Kinder aber den Nachnamen des Vaters bekommen, damit bloss niemand auf die Idee kaeme, das Kind koennte ja unehelich sein... Naja...meistens stehen da praktische Gründe (insbesondere behördlicher Natur) im Vordergrund und weniger das Problem der Unehelichkeit!

Aber zum Thema...wer wie heissen möchte, darf jeder für sich selbst entscheiden. Ich halte es für sinnvoll, dass beide den gleichen Namen annehmen, würde aber eine Frau nicht dazu zwingen wollen...aber vielleicht würde ich ihr den Doppelnamen verbieten (ausser sie ist ne Lehrerin...da ist das ja Standard :-D).

gruesse, die niere

teletubs
17.08.2010, 15:58
Mit fehlt noch die Möglichkeit, dass man je nach "Schönheit" des Nachnamens entweder den eigenen behält oder den seines Partners annimmt, oder nen coolen Doppelnamen drausstrickt.

Genau :-party Denn so ein Sammelbegriff wie Müller, Meyer, Schulze etc.pp ist nicht drin!

Ehemaliger User 05022011
17.08.2010, 18:23
(ausser sie ist ne Lehrerin...da ist das ja Standard :-D).



oder ne Politikerin oder von der Gewerkschaft, in den Kreisen geht es ohne Doppelname ja auch nicht ;-)

ehemalige Userin 24092013
17.08.2010, 18:52
Ich hab nix gegen Doppelnamen.
Zeigt mir: man verkauft sich 1. net komplett und 2. ist eine Ehe (wenn man das denn braucht) ein zeichen der Gemeinsamkeit...zwei unterschiedliche Menschen entscheiden sich einen gemeinsamen Weg zu gehen, Kompromisse zu finden aber trotzdem sich selbst dabei treu zu bleiben (hoffentlich jedenfalls), also kann man auch getrost den Namen mischen.

Nur weils spiessig ist, ne zeitlang vielleicht arg übertrieben worden ist....oder man sonst irgendwas merkwürdiges damit verbindet, heisst es ja net, dass Doppelnamenträger weniger " cool" sind.

Die Niere
17.08.2010, 19:40
Ich sag ja nur, dass es jeder so machen kann, wie er möchte. Jedoch weil man eben etwas "Merkwürdiges" damit verbindet, wäre es etwas, dass ich mir in meiner Beziehung nicht wünschen und nach Möglichkeit verhindern wollte.

lg, n

Kackbratze
17.08.2010, 20:22
Interessant wie ideologisch die Diskussion hier geführt wird. Dabei geht es "nur" um eine Umfrage.

LasseReinböng
17.08.2010, 20:37
Doppelnamen finde ich vom Ansatz her nicht logisch. Man möchte "seinen" Namen beibehalten, führt aber letztlich nur den Namen des einen Elternteils fort, i.d.R. den Namen des Vaters. Der Name der Mutter fällt hier also komplett unter den Tisch.

Ich finde es manchmal drollig, daß viele sog. emanzipierten Frauen mit Doppelnamen dies anscheinend gar nicht erkennen wollen...nehmen das Wort patriarchalisch in den Mund und führen dann den Nachnamen des Vaters weiter, wie konsequent...





Die Spanier und Lateinamerikaner mögen das mit den vielen Nachnamen ja durchziehen, irgendwelche Namen müssen aber auch hier bei jeder neuen Generation wegfallen, man verlagert also das Problem .


Man muß sich daher m.E. also schon auf einen Namen einigen, wenn man heiratet, es sei denn, jeder behält "seinen" Namen.
Dann muß man sich allerdings entscheiden, nach wem die Kinder genannt werden sollen, es ist also wiederum nur eine Verlagerung des Problems.


Daß uneheliche Kinder den Nachnamen der Mutter führen, hat sicherlich früher Sinn gemacht, schließlich bedeutete diese Konstellation meist, daß die Mutter alleinerziehend bzw. der leibliche Vater der Kinder nicht anwesend/sorgeberchtigt/bekannt ist.



Letztlich stellt sich die Frage, wer also der Familie den Namen geben soll. Die Anzahl derer, die jetzt die Frau dazu auserwählt, dürfte wohl recht überschaubar sein - besonders interessant ist, daß dies auch die wenigsten Frauen wünschen. Es mag so ein paar "moderne, neue Männer" geben, die soetwas durchziehen würden...die meisten Frauen würden solche Männer allerdings ablehnen.

Muriel
17.08.2010, 20:50
Warum sollte ich meinen Mann ablehnen, weil er meinen Namen annimmt? Versteh ich nicht :-nix

Es ist im Übrigen sehr interessant, dass wirklich fast ausnahmslos jedes Mal, wenn ich auf die Frage hin, wie ich denn jetzt/bald hieße nach der Heirat, antwortete "so wie vorher, mein Mann nimmt meinen Namen an" von allen Männern hochgezogene Augenbrauen und abschätzige Blicke erntete, die die Gedanken "Ach herrje, so 'ne Emanze" nicht verbergen konnten. Dass es ganz allein die Entscheidung meines Mannes war, meinen Namen anzunehmen, dass ich seinen ohne jegliche Probleme angenommen hätte, glaubt kein Mensch. Nur einige sehr wenige Leute (Frauen deutlich mehr, wen wundert's) fanden das entweder nicht weiter bemerkenswert (warum auch?) oder gut. Mittlerweile kenne ich aber tatsächlich mehrere Ehen, wo das so gehandhabt wird, dass einfach der warum auch immer positiver besetzte Name als gemeinsamer Name genommen wird.

Keenacat
17.08.2010, 20:56
Doppelnamen finde ich vom Ansatz her nicht logisch. Man möchte "seinen" Namen beibehalten, führt aber letztlich nur den Namen des einen Elternteils fort, i.d.R. den Namen des Vaters. Der Name der Mutter fällt hier also komplett unter den Tisch.

Ich finde es manchmal drollig, daß viele sog. emanzipierten Frauen mit Doppelnamen dies anscheinend gar nicht erkennen wollen...nehmen das Wort patriarchalisch in den Mund und führen dann den Nachnamen des Vaters weiter, wie konsequent...


Weil sich die Frauen das natürlich ausgesucht haben, wie sie mit Nachnamen heißen, und natürlich retrograd Einfluss nehmen könnten oder wie? WTF? :-keks

Die Niere
17.08.2010, 21:02
Die Reaktion rührt wohl einfach daher, dass diese Variante nun einmal selten vorkommt und man meist irgendeine Geschichte dahinter vermutet. Ich nehme auch an, dass die meisten augenbrauenhochziehenden Menschen dann auch fragen, warum das so ist.

gruesse, die niere