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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Assistenzarzt in der Schweiz



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harmink
18.05.2011, 20:34
wie ist das denn mit dem anrechnen von auslands-jahren. angenommen ich mache 2 jahre in deutschland, und will die letzten 4 jahren in CH machen. kommt man dann mit "glück" um das B-haus herum in dem man einfach 4 jahre a-haus macht?

(sorry, aber sonst erfährt man solche "details" ja nicht, darum frag ich immer weiter :-stud)

danke für eure antworten:-winky

Die Niere
18.05.2011, 21:21
Das kann dir niemand sagen und für solche Fragen muss man sich an die betreffende Abteilung der FMH wenden. In der Regel müssen 2 Jahre in der CH absolviert werden um den schweizer Facharzt zu machen. In welcher Form die Auslandsjahre angerechnet werden, ist nicht fix festgelegt, kann aber erfragt werden. Alle Links auf www.fmh.ch zu finden.

lg, n

harmink
21.05.2011, 11:49
Gibt es hier denn welche die eine FA-Ausbildung mit A->B Haus-Wechsel machen / gemacht haben?
Falls ja, wie habt ihr das geregelt? Oder wurde das von der Klinik vorgegeben?

Grüße

Die Niere
21.05.2011, 15:12
Es gibt A-Häuser, die feste Rotationen mit B-Kliniken haben, aber die reichen meistens nicht für alle. Manchmal muss man sich auch selber kümmern, aber das stellt in der Regel kein Problem dar.

lg, n

Schlachtermeister
22.05.2011, 11:49
Am Besten ist es immernoch in Amerika.
das halte ich für totalen quatsch. Neben meiner persönlichen Abneigung von USA halte ich das Arbeiten da drübern auch objektiv eher für bescheiden: als resident arbeitet man sich zu tode und bekommt nicht unbedingt viel Kohle, erst ab Facharzt fängt das Leben dort an, aber so grosser Unterschied zu Schweizer Verhältnissen sehe ich da jetzt nicht, nur hat man als Assi in der Schweiz schon ein gutes Gehalt.


In der Regel ist es schwerer einen Platz an einer A-Klinik zu bekommen als an einer B-Klinik. Um die Bewerbung musst du dich aber schon selber kümmern. Viele Fächer brauchen nur 1 - 2 Jahre in einer A-Klinik.

Ob es sinnvoller ist, an einer A- oder B-Klinik anzufangen...darüber streiten sich die Geister. Ich bin ein Verfechter davon, am Anfang in ein kleineres Haus zu gehen, um dort bereits früh gefördert zu werden, um dann später die A-Jahre nachzuholen und dann dementsprechend als Altassistent auch schon was machen zu dürfen.

gruesse, die niere

sehe ich auch so: es ist einfacher einen Job in einem B oder C Spital zu bekommen und dann sich mit 2-3 Jahre Erfahrung an einem A Spital zu wagen. A spitäler haben einfach eine andere position als die kleinen. Desweiteren ist es imho einfacher ein kleines Spital zu überschauen und dann mit den Erfahrungen in ein grosses Spital zu wechseln und die erweiterten Grenzen in sein Überblick zu integrieren.

Die Niere
22.05.2011, 12:13
sehe ich auch soUnter diesen Umständen sollte ich meine Position vielleicht nochmal überdenken.

lg, n

PS: "Ironie ist die letzte Phase der Enttäuschung."

harmink
22.05.2011, 15:29
Ich lese im Bereich Chirurgie häufig, dass das "Basisexamen" im auswertigen Haus gemacht werden soll. Ist dieses Basisexamen = Common trunk in Deutschland?

Die Niere
23.05.2011, 13:29
Das Basisexamen ist eine schriftliche Prüfung, die zentral in Bern/Genf durchgeführt wird und vollkommen unabhängig davon ist, wo du deine Chirurgie absolvierst. Also kann ich den zitierten Vorschlag nicht nachvollziehen.

Infos? --> http://www.basisexamen.ch/

gruesse, die niere

papiou
28.09.2011, 10:55
Hallo,

wo kann ich Information darüber finden, was notwendig ist um in der Schweiz als Assistenzarzt beginnen zu können?
Stehe gerade frisch examiniert mit der deutschen Approbation da, und weiss noch immer nicht so Recht, wie es jetzt weitergehen soll :-).

Nach meinem Kenntnisstand sollte man in CH sehr früh dran sein bezüglich der Organisation der Stellen. Wenn es nun also etwas eher kurzfristiges sein soll, kann man wie für die UHU-Stellen direkt die Spitäler anmailen und auf kurzfristig unbesetzte Stellen hoffen?

Stimmt es, daß die Approbation in der Schweiz sehr teuer ist?

Kann ich auch noch auf Stellen in Zürich in zB Pädiatrie, Radiologie, Dermatologie hoffen, oder muss man diese in jedem Fall schon Jahre vorher beantragen und planen?

Vielen Dank für Eure Hilfe!



hallo komodo.
die Approbation kostet etwa 700€.
-panos-

netfinder
28.09.2011, 12:53
Na, wenn ers jetzt noch nicht rausgefunden hat...

LasseReinböng
28.09.2011, 19:35
Am Besten ist es immernoch in Amerika.

Nein, Panama ! Wo es nach Bananen duftet...oder so ähnlich. :-D

teletubs
01.10.2011, 09:23
hallo komodo.
die Approbation kostet etwa 700€.
-panos-

Stimmt ja gar net! Die Anerkennung der Approbation kostet 680CHF und das macht nach aktuellem Umtauschkurs ca. 560Euro :-D Also ganz so teuer ist´s net.

der_querulator
03.10.2011, 20:33
Alles falsch. Es gibt in der Schweiz keine Approbation und keine Bestallung. Demnach muss man sie nicht anerkennen lassen.

Allerdings kann es zur Anmeldung zu Facharztprüfungen notwendig werden, sein Staatsexamen "anerkennen" zu lassen.

:-winky

Eilika
03.10.2011, 21:15
Nicht erst zur Facharztprüfung. Mein Arbeitgeber (wie viele andere auch) hat die Anererkennung des Staatsexamens verlangt. Und genau die hat eben 680 CHF gekostet. Aber spätestens für die Facharztprüfung hätte ich sie ja eh gebraucht...

teletubs
08.10.2011, 16:20
Alles falsch. Es gibt in der Schweiz keine Approbation und keine Bestallung. Demnach muss man sie nicht anerkennen lassen.

Allerdings kann es zur Anmeldung zu Facharztprüfungen notwendig werden, sein Staatsexamen "anerkennen" zu lassen.

:-winky

So´n Blödsinn...ok, vielleicht ist es abhängig, welchen FMH du machen willst. Aber bei den Medizinern wird dir deine Approbation als Diplom anerkannt, wenn du die o.g. CHF rüberkommen lässt. Bis dato reichte bei mir immer meine deutsche Approbation. Aber eben für die FMH-Prüfung brauchste das Diplom...

Die Niere
13.10.2011, 14:13
Gebe Eilika und Tubs vollkommen recht. Nicht jeder Arbeitgeber verlangt die Anerkennung, aber die FMH verlangt sie für jeden Facharzt bei der Einreichung ganz explizit.

lg, niere