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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kosten für Vorstellungsgespräch erstattet?



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Coxy-Baby
31.01.2011, 22:27
ich frag mich gerade warum gerade ihr Mods immer gleich so beleidigend werden müsst,

1. Evil ist Admin.
2. Darf jetzt das service personal ;-) keine eigene Meinung mehr haben?

Ehemaliger User 05022011
31.01.2011, 22:32
[QUOTE=Coxy-Baby;991795]1. Evil ist Admin.
/QUOTE]
und was ändert das ? auch für ihn sollten doch die Forenregeln gelte, dass man andere User nicht herabwürdigt

Michael72
01.02.2011, 05:35
Ethos

:-)) warte, das reicht noch nicht: :-)):-)):-))

John Silver
01.02.2011, 10:13
Werdet ihr jetzt pathetisch oder wie? "Ethos und Stil"? Wenn man gerade pleite ist, beispielsweise direkt nach dem Studium, und Unterstützung bei solchen Kosten braucht, weil ein Bewerbungsmarathon gerne man eine vierstellige Summe verschlingen kann, dann ist es okay, wenn das Arbeitsamt (die Solidargemeinschaft) einspringt oder man diese Kosten später wenigstens von der Steuer absetzt (wieder Solidargemeinschaft); aber wenn der Arbeitgeber, der vom neuen Mitarbeiter mindestens genauso profitiert wie umgekehrt, an den Kosten, die für ihn unerheblich und ebenfalls von der Steuer absetzbar sind, beteiligt werden soll, dann ist das unethisch, gierig und stillos. Gratuliere.

Ehemaliger User 05022011
01.02.2011, 10:22
Werdet ihr jetzt pathetisch oder wie? "Ethos und Stil"? Wenn man gerade pleite ist, beispielsweise direkt nach dem Studium, und Unterstützung bei solchen Kosten braucht, weil ein Bewerbungsmarathon gerne man eine vierstellige Summe verschlingen kann, dann ist es okay, wenn das Arbeitsamt (die Solidargemeinschaft) einspringt oder man diese Kosten später wenigstens von der Steuer absetzt (wieder Solidargemeinschaft); aber wenn der Arbeitgeber, der vom neuen Mitarbeiter mindestens genauso profitiert wie umgekehrt, an den Kosten, die für ihn unerheblich und ebenfalls von der Steuer absetzbar sind, beteiligt werden soll, dann ist das unethisch, gierig und stillos. Gratuliere.
:-top

DoctorNew
01.02.2011, 12:27
Mal abgesehen davon, dass der Arbeitnehmer ja nicht der einzige ist, der am Zustandekommen des Arbeitsverhältnisses interessiert ist. Der Arbeitgeber braucht ja auch die Arbeitsleistung und ist vermutlich genauso daran interessiert, freie Stellen zu besetzen, da er eben auch Leute braucht, die die Arbeit machen. Überregionale Bewerbungen verschlingen zudem eine nicht so ganz geringe Menge Geld oder sind z.B. 300€ Reisekosten für Euch der letzte Tropfen in der Zitrone?

tine74
01.02.2011, 13:04
Niere: Jetzt mal Hand aufs Herz, als Du in die Schweiz ausgewandert bist, hast da Dein Spital fürs Vorstellungsgespräch nicht auch Anreise- und ggf. Übernachtungskosten bezahlt?

Soweit ich weiß, ich das üblich in der Schweiz. Mein Exmann arbeitet dort in der Pharmaindustrie. Und wir waren damals drauf angewiesen, dass die das bezahlt haben, beide knapp bei Kasse seiende Studenten mal eben von Münster in die Schweiz... mein Ex hat dadurch einen guten Job gefunden, und die Firma einen Mitarbeiter, der nun seit 10 Jahren dabei ist.. also war beiden geholfen.

Ich versteh schon das Dilemma: Mir wäre es bei meinen Vorstellungsgesprächen auch zu blöd gewesen, danach zu fragen - nur das Krankenhaus war ca. 10km weit weg, da hatte ich so gut wie keine Kosten.
Und das Haus, in dem ich hinterher angefangen habe, welches 600km weit weg war, hat dank PJ auf jegliches Vorstellungsgespräch verzichtet... allerdings bekam ich einen netten Umzugsunkostenbeitrag.
Wegen jedem bisschen die Hand aufhalten zeugt natürlich irgendwie nicht von Stil. Wie z.B. die halbe Stunde Mehrarbeit, die man auch mal NICHT als Überstunden aufschreibt. Oder die Fahrt zu einer Veranstaltung, um neue Mitarbeiter zu werben, die man aus eigener Tasche zahlt.
Aber Vorstellungskosten können sich nun mal auch schnell auf mehrere hundert Euro belaufen, und dann direkt von der Uni? Da kann ich schon verstehen, wenn man mal nachfragt....

Die Niere
01.02.2011, 22:36
Niere: Jetzt mal Hand aufs Herz, als Du in die Schweiz ausgewandert bist, hast da Dein Spital fürs Vorstellungsgespräch nicht auch Anreise- und ggf. Übernachtungskosten bezahlt?Nicht einen Rappen. Es wurde mir weder angeboten, noch habe ich danach gefragt.
Jetzt warte ich auf den nächsten, der "selber schuld" oder "verwöhntes Gör" schreibt :).
grüsse, die niere

Ehemaliger User 05022011
02.02.2011, 11:54
Nicht einen Rappen. Es wurde mir weder angeboten, noch habe ich danach gefragt.
Jetzt warte ich auf den nächsten, der "selber schuld" oder "verwöhntes Gör" schreibt :).
grüsse, die niere

und wegen den guten Verdienstmöglichkeiten bist du natürlich auch nicht auf die Idee gekommen, dich in der Schweiz zu bewerben ;-) war nur reines Interesse an der schönen Landschaft und den guten Arbeitsbedingungen, die du ja damals noch gar nicht kanntest

Die Niere
02.02.2011, 12:17
und wegen den guten Verdienstmöglichkeiten bist du natürlich auch nicht auf die Idee gekommen, dich in der Schweiz zu bewerben ;-) war nur reines Interesse an der schönen Landschaft und den guten Arbeitsbedingungen, die du ja damals noch gar nicht kanntest
Ich könnte deine Aussagen jetzt argumentativ auseinandernehmen und widerlegen, jedoch wäre dies verschwendete Lebenszeit :-).

gruesse, die niere

Feuerblick
02.02.2011, 13:00
ich frag mich gerade warum gerade ihr Mods immer gleich so beleidigend werden müsstKhiri, ich möchte ich (wieder einmal) darauf hinweisen, dass auch "wir Mods" so etwas wie eine private Meinung haben und tatsächlich auch nur Menschen sind, die eben jene private Meinung eben auf ihre Art und Weise kundtun. Genau wie du deine Abneigung gegen uns Mods auch immer wieder auf deine Weise kundtust. Kurz: Leben und leben lassen, okay?

Ich habe bisher von einem einzigen potentiellen Arbeitgeber meine Fahrtkosten erstattet bekommen. Ganz ehrlich: Für mich ist das Erstatten der Fahrtkosten eine nette Geste, aber ich kann auch gut damit leben, wenn (auch aufgrund der Bewerberzahl, die sich für manch eine Stelle einfindet) die Kosten nicht erstattet werden.
Was ich allerdings überhaupt nicht leiden kann (und das ist mir ein einziges Mal passiert und würde beim nächsten Mal sicherlich auch ein paar passende Worte meinerseits herausfordern) ist, wenn sich selbstherrliche Chefs einfach mal eine Horde Bewerber einbestellen, sie beschnuppern und sie dann wegen einer Sache ablehnen, die schon aus den Bewerbungsunterlagen, hätte man sie denn gelesen, eindeutig und unzweifelhaft hervorging. DAS ist verschwendete Zeit und verschwendetes Geld und beim nächsten Mal würde ich einem solchen Chef ganz sicher erklären, er könne mir meine entstandenen Unkosten jetzt bitte ersetzen, weil die Anfahrt von vornherein unnötig war...

Evil
02.02.2011, 20:17
ich frag mich gerade warum gerade ihr Mods immer gleich so beleidigend werden müsst, ne erstattete Fahrkarte hat doch nun wirklich nichts mit Gier zu tun :-nix
Netter Versuch einer Provokation, leider umsonst :-))


Werdet ihr jetzt pathetisch oder wie? "Ethos und Stil"? Wenn man gerade pleite ist, beispielsweise direkt nach dem Studium, und Unterstützung bei solchen Kosten braucht, weil ein Bewerbungsmarathon gerne man eine vierstellige Summe verschlingen kann, dann ist es okay, wenn das Arbeitsamt (die Solidargemeinschaft) einspringt oder man diese Kosten später wenigstens von der Steuer absetzt (wieder Solidargemeinschaft); aber wenn der Arbeitgeber, der vom neuen Mitarbeiter mindestens genauso profitiert wie umgekehrt, an den Kosten, die für ihn unerheblich und ebenfalls von der Steuer absetzbar sind, beteiligt werden soll, dann ist das unethisch, gierig und stillos. Gratuliere.
Polemischer Unfug.
Wenn ich irgendwo unbedingt hinwill, trete ich erstmal in Vorleistung. Ich laß mir meine Arbeit dann gut bezahlen, keine Angst, aber zunächst biete ich was an, nämlich mich.
Das und nichts anderes ist mein persönlicher Stil; welchen und ob Du einen hast, ist mir vollkommen egal

Vierstellige Summe für einen Bewerbungsmarathon?
Also, ich weiß ja nicht, was Du so anstellst, aber ich trete demnächst die 4. Stelle in 7 Jahren an, habe vor 4 Jahren einen Haufen Bewerbungsgespräche im gesamten süddeutschen Raum und der Schweiz gehabt, und bis heute liege ich noch immer unter der 1000-Euro-Marke.
Wenn jemand unter den aktuellen Bedingungen als Berufsanfänger so viel Geld für Bewerbungen auf einen Schlag ausgibt, dann ist er entweder dämlich oder zu wählerisch
:-meinung

stennadolny
02.02.2011, 20:45
Wenn ich irgendwo unbedingt hinwill, trete ich erstmal in Vorleistung. Ich laß mir meine Arbeit dann gut bezahlen, keine Angst, aber zunächst biete ich was an, nämlich mich.

Das ist nichts anderes als die plumpe Analogisierung einer Arbeitsbeziehung mit einer menschlichen Beziehung.

Dafür gibt es aber m.E. keine wie immer gearteten Anhaltspunkte, obwohl`s eine weitverbreitete (und simplifizierende) Unsitte ist.

Erstens haben Werbungskosten weder auf Seiten des potentiellen Arbeitnehmers noch auf Seiten des potentiellen Arbeitgebers irgendetwas mit einer allenfalls konkreten Arbeitsaufnahme zu tun.

Dieser Werbungsprozess dient - im Gegenteil - der Informationsgewinnung und allenfalls der Anbahnung eines Arbeitsvertrages. Aber sie ist nicht Teil des Arbeitsvertrages oder gar der dann zu tätigenden Arbeit.

Das ist ein anderer Planet, gerade in einem Personalmangelmarkt wie es der Ärztemarkt fast überall weltweit zu sein scheint.

Man bietet auch nicht "sich" an, sondern seine Arbeitskraft, die mit der natürlichen Person einiges, aber bei weitem nicht alles gemein hat.

Arbeitgeber will Arbeitskraft (= bestimmtes Verhalten), Arbeitskraft will im Gegenzug Schotter, um für Arbeitgeber Arbeitskraft zu erhalten. Werbungsphase ist einer der wichtigsten Verhandlungskorridore, Arbeitgeber legt ein klein wenig in der Arbeitskrafterhaltung des Noch-nicht-Arbeitgebers an. Sein Risiko.

Zunächst sollte man nicht so borniert sein und sich nur auf EINE Stelle kaprizieren, für die man sich dann prostituiert, sondern auch kognitiv mehrere Angebote kühl studieren und gegenseitig auszuspielen beginnen - machen Arbeitgeber bei Werbern ebenfalls. Den Markt nützen. Er ist brutal genug.

Außerdem geht der Arbeitgeber mit mehr oder weniger üppiger Werbungskostenerstattung in eine gegenzugsfreie Vorleistung, was in Zeiten des Ärztemangels und der Ausbildungsmisere schon mal ein wenig die Spreu vom Weizen trennt: Wem (selbstredend high) potentials als potentielle Assiärzte keinen Cent Vorleistung wert sind, der knausert SICHER auch bei allem anderen. Und nimmt eben die Restposten mit mangelndem Selbstbewußtsein.

Und nochmals: Hätten die deutschen Kliniken ihre Ärzte pfleglich behandelt, wären sie nicht zu wenige. Jetzt müssen sie eben ihre eigene Suppe auslöffeln, gerade dort, wo man schon früher auf Truppenbetreuung viel mehr Wert hätte legen müssen: Im Osten und/oder in der Pampa.

Man kann die Nummer also auch für Lehrgeld der Kliniken halten, das sie für ihren selbstverschuldeten Eintritt in einen Ärztemangelmarkt abzuliefern haben. Warum nicht an uns ?

Abgesehen davon: Das BGB kommt nicht aus dem Nichts. Und Arbeitnehmerfreundlichkeit kann man ihm ansonsten nicht gerade vorwerfen !

Ehemaliger User 05022011
02.02.2011, 20:52
Netter Versuch einer Provokation, leider umsonst :-))


nicht so netter Versuch, sich um eine Antwort herum zu drücken

- aber was willst du auch sagen, kannst es ja auch wirklich nicht erklären dein völlig abstruser Vorwurf der Gier an diejenigen, die auf die Erstattung von Reisekosten angewiesen sind

@Funkel , man kann doch nicht alles mit "persönlicher Meinung" rechtfertigen oder entschuldigen, ich finde jedenfalls soetwas

... Stil; welchen und ob Du einen hast, ist mir vollkommen egal

sollte sich ein Mod oder Admin klemmen, weil es nichts mit persönlicher Meinung zu tun hat, sondern einfach nur mit Unflätigkeit
:-meinung

Solara
02.02.2011, 22:11
Khiri,

dürfen deiner Meinung nach Admin oder Mod keine persönliche Meinung haben und diese, genau wie du als langjähriger User, in einem mehr oder weniger charmantem Ton äussern, selbst wenn sie gerade nicht in ML-Funktion auftreten?

Dass du selbst ebenfalls gerne mal "unflätig" agierst und reagierst wirst du ja nicht bestreiten.

Espressa
03.02.2011, 06:26
Ach Leute, jetzt werdet mal erwachsen.

Dieses frisch-post-Studium Gespare hier... Man ist noch so drin, von 200-300 Euro Taschengeld auskommen zu müssen, dass man gleich mal empört ist ein bisschen Kohle hinzulegen.
Tatsache ist, mit ein paar Monaten der Berfustätigkeit kommt wirklich gleich mal ein recht solides Gehalt des Weges, da lacht man dann über die Summen die man für die Jobsuche aufgewendet hat.

Solang man sich nicht hirnlos kreuz und quer für alles mögliche bewirbt - mit etwas zielgerichtet ausgesuchten Stellen und guter Präsentation hat man ja rasch mal was gefunden, dann relativiert sich auch bald alles.

Hab für meinen jetzigen Job an der Wunsschtelle 1 Woche hospitiert, kam dann nochmal extra für die Vertragsunterzeichnung, und nochmal zur Wohnungssuche. Und dann endgültig her. Und das alles auch über 550 km Entfernung. Und musste auch Fahrt und Unterkunft und alles das bezahlen. So what. Das war es mir wert.

DoctorNew
03.02.2011, 08:51
@Espressa
Man möchte sich aber mal auf der Zunge zergehen lassen, dass du, lassen wir die Wohnungssuche weg, allein 2200km gefahren bist. Im Schnitt kalkuliert man 30ct pro Kilometer an Vollkosten, was allein 660€ an Fahrkosten machen. Selbst in einer Jugendherrberge müsstest du 20€ pro Tag an Übernachtung bezahlt haben, was insgesamt mit Fahrtkosten 800€ (!) Bewerbungskosten macht.

Wie man überhaupt auf die Idee kommen kann, die Erstattung einer solchen Summe als gierig zu bezeichnen, ist mir völlig schleierhaft. Aber irgendwie scheint es unter Ärzten verbreitet zu sein, sich finanziell ausnutzen zu lassen.

Feuerblick
03.02.2011, 09:15
sondern auch kognitiv mehrere Angebote kühl studieren und gegenseitig auszuspielen beginnen - machen Arbeitgeber bei Werbern ebenfalls. Den Markt nützen. Er ist brutal genug.
Öhm, also ich weiss ja nicht, wo und als was du dich so beworben hast, aber derartige Praktiken hatte ich bisher nicht wirklich nötig... Weder hat der Arbeitgeber versucht, aus mir etwas herauszupressen indem er mich mit anderen Bewerbern und deren Angeboten konfrontiert hat noch hatte ich es nötig, den Arbeitgeber auf irgendeine Art und Weise zu... naja, genaugenommen zu erpressen... Auch mich selbst zu "prostituieren" für eine Stelle war zum einen nie nötig und wäre zum anderen nicht in Frage gekommen.
Für meine diversten Vorstellungsgespräche und Bewerbungen habe ich bis heute (obwohl inzwischen 4. Stelle in unterschiedlichsten Teilen des Landes) noch keine 500 Euronen ausgegeben und bis auf den einen Arbeitgeber (siehe weiter oben), bei dem ich mich wirklich veräppelt gefühlt habe (aber auch keinen Cent für die Anreise bezahlen musste, StudiTicket sei dank) lief alles fair und gut ab.

@DoctorNew: Ich frage mich allerdings auch, wie man der Meinung sein kann, dass der Arbeitgeber (egal in welcher Branche) sowas zu bezahlen hat. Denn EIGENTLICH will man als Bewerber was vom Arbeitgeber und nicht umgekehrt. Dem ist es auch heute noch in der Regel völlig wurscht, mit wem er seine Stellen besetzt. Das mag bei hochqualifizierten BWL-Menschen (also NICHT direkt nach dem Studium sondern erst mit Berufserfahrung und vielleicht tollen vorherigen Projekten... analog bei uns forschender Facharzt mit Hang zur Habil) vielleicht umgekehrt sein, aber für kleine Assistenzärzte/frischgebackene Juristen/Newbie-BWLer finde ich das ehrlich gesagt nicht wirklich angebracht. Einzige Ausnahme: Der Arbeitgeber sagt, ohne Hospitation auf keinen Fall eine Chance auf die Stelle und nachfolgend trotz Hospitation eine Absage. In dem Fall würde ich mein Geld auch zurückhaben wollen.
*seufz* Aber vielleicht liegts auch an meiner Herkunft, dass ich finde, dass man für eine gute Stelle auch Einsatz bringen sollte und nicht jeden Cent akribisch abrechnen.

Die Niere
03.02.2011, 09:43
Hier spielen einfach verschiedene Charaktere miteinander. Es ist sicher nicht richtig, das Beharren auf die Kostenerstattung als "Gier" zu bezeichnen. Und genauso falsch ist es, unseren Verzicht auf Kostenerstattung als "Ausnutzen lassen" zu titulieren. Es bleibt schlicht und einfach eine Charaktersache respektive Einstellung - ich kann für mich selbst, die Erstattungseinstellung nicht nachvollziehen und umgekehrt --> "live and let die" ;-)

Gleiches sieht man immer im Arbeitsalltag. Dort gibt es Menschen, die den Arbeitsplan anschauen und akribisch ausrechnen, dass sie im letzten Halbjahr ein Wochenende mehr geschafft haben als andere und welche, die es einfach so hinnehmen. Es gibt welche, die bereit sind mehr zu arbeiten, wenn sie dementsprechend (nicht finanziell) belohnt werden (Teaching, OPS usw.) und es gibt wiederum welche, die auf der 42-Stunden-Woche (oder was gilt zur zeit in Deutschland?). beharren...egal unter welchen Umständen. Jeder so wie er mag...

gruesse, die niere, die es als äusserst belustigend findet als arrogant bezeichnet zu werden :-D...

Ehemaliger User 05022011
03.02.2011, 10:15
Dort gibt es Menschen, die den Arbeitsplan anschauen und akribisch ausrechnen, dass sie im letzten Halbjahr ein Wochenende mehr geschafft haben als andere und welche, die es einfach so hinnehmen.

nun, aber auch Letztere haben ja da den Plan genauso akribisch betrachtet ;-)