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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Kosten für Vorstellungsgespräch erstattet?



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Ehemaliger User 05022011
04.02.2011, 19:44
Nichtsdestoweniger hilft es in einer Diskussion, die Beiträge des Gegenübers zu lesen und zu verstehen.
ach Evil, es ist nun wirklich nicht so, dass wir nicht genau lesen, was du schreibst und es nicht verstehen würden, deswegen machen dich solche Äußerungen wie diese:

....nachdem ein Haufen Wichtigtuer ...
auch immer unsympathischer (und als Admin bist du damit in meinen Augen auch mehr als ungeeignet)

Solara
04.02.2011, 19:48
*augenroll*

Sebastian1
04.02.2011, 20:28
ach Evil, es ist nun wirklich nicht so, dass wir nicht genau lesen, was du schreibst und es nicht verstehen würden, deswegen machen dich solche Äußerungen wie diese:

auch immer unsympathischer (und als Admin bist du damit in meinen Augen auch mehr als ungeeignet)

Glashaus, Steine...

...und über die Eignung als Admin musst du dir ja nun gottlob keine Gedanken machen.

Ehemaliger User 05022011
04.02.2011, 20:37
Glashaus, Steine...
ich, Sebastian, bezeichne andere User nicht als einen "Haufen Wichtigtuer" - also nichts mit Glashaus ;-)


...und über die Eignung als Admin musst du dir ja nun gottlob keine Gedanken machen.
ach weißt du, Gedanken mach ich mir wirklich über andere Sachen, aber ihr solltet euch vielleicht Gedanken darüber machen, wie es bei uns ankommt, wenn Administratoren User als ein "Haufen Wichtigtuer" bezeichnen :-meinung

Evil
04.02.2011, 20:40
ach Evil, es ist nun wirklich nicht so, dass wir nicht genau lesen, was du schreibst und es nicht verstehen würden
Leider habe ich da gerade bei Dir so meine Zweifel.
Alternativ könnte es natürlich auch sein, daß Du oft bewußt Dinge mißverstehen willst... aber das wäre jetzt eine bösartige Unterstellung.

Mist, jetzt habe ich schon wieder Sympathiepunkte verloren

Sebastian1
04.02.2011, 20:50
ich, Sebastian, bezeichne andere User nicht als einen "Haufen Wichtigtuer" - also nichts mit Glashaus ;-)


ach weißt du, Gedanken mach ich mir wirklich über andere Sachen, aber ihr solltet euch vielleicht Gedanken darüber machen, wie es bei uns ankommt, wenn Administratoren User als ein "Haufen Wichtigtuer" bezeichnen :-meinung

Zum einen findest du nun genug Bezeichnungen, die verletzend wirken, zum anderen glaubst du, die Moral schaufelweise gefressen zu haben. Und, Khiri, lass doch, Khiri, den oberlehrerhaften Ton, Khiri.
Desweiteren steht auch Mods und Admins eine Privatmeinung zu wie jedem anderen User. Nicht umsonst sind moderierende Beiträge im Regelfall als solche gekennzeichnet.

Ehemaliger User 05022011
04.02.2011, 21:02
Zum einen findest du nun genug Bezeichnungen, die verletzend wirken
das stimmt einfach nicht, welche sollen das denn sein - nenne ein Beispiel !

zum anderen glaubst du, die Moral schaufelweise gefressen zu haben.
ach weißt du, nenne es Moral oder Anstand, ist mir egal, ich weiß, dass es nicht verkehrt ist ;-)

DoctorNew
04.02.2011, 22:45
Um nochmal sachlich auf die Frage der erstatteten Werbungskosten einzugehen, würde ich gerne nochmal an diejenigen, die eine Erstattung derselben als übertriebenen Geiz betrachten, die Frage richten, wie sie in folgenden Fällen handeln würden.

Ihr kauf einen Gebrauchtwagen. Innerhalb der Gewährleistungsfrist habt ihr einen Defekt, der rechtlich von der Sachmängelhaftung gedeckt ist. Der Händler macht keine Anstalten, den Mangel zu regulieren. Würdet ihr jetzt auf Euer Recht bestehen, oder den Motorschaden selbst bezahlen?

So, ich gehe davon aus, 99,9% würden den Schaden nicht selbst bezahlen. Der Arbeitgeber und der Arbeitnehmer stecken nun genauso wie Händler und Käufer in einer Geschäftsbeziehung. Warum verzichtet man hier plötzlich auf seine Rechte?

Bis auf wenige rühmliche Ausnahmen will kein Arbeitgeber seinen Arbeitnehmern im Kern etwas Positives. Letztendlich geht es darum, die erforderliche Arbeitsleistung für den minimalen Preis zu bekommen. Die meisten Arbeitgeber, jedenfalls im Krankenhausbereich, sind noch nicht einmal ehrenhafte Geschäftsleute, sondern sie versuchen den in Arbeits- und Tarifverträgen geschaffenen Rahmen, praktisch den Kaufvertrag, zu ihrem Vorteil zu unterminieren. Wären Sie ehrenhafte Geschäftsleute, gäbe es z.B. in jedem Krankenhaus eine elektronische Zeiterfassung und Anerkennung jeglicher Mehrarbeit ohne Streit mit der Verwaltung und ohne erst eine Aufforderung der Arbeitnehmer abzuwarten. Wer nun in diesem Kontext die Arbeitnehmer als gierig betrachtet, die einizg und allein dem Handbuch folgendend ihre Werbungskosten beim Arbeitgeber geltend machen, hat den Sinn für die Gerechtigkeit und Realität vermutlich schon längst verloren.

John Silver
04.02.2011, 23:41
Achtung, etwas OT:

@Evil, es ist mir zu blöd, Deine Aussagen Punkt für Punkt durchzugehen. Ich sag's mal so: solange Du immerzu Formulierungen benutzt, bei denen Du, oberflächlich betrachtet, "nur" Deine Meinung äußerst, zwischen den Zeilen aber stets, ob bewusst oder nicht, alle, die anders denken, erniedrigst und beleidigst, sieht Dein ewiges "ich werde nie als erster polemisch" gelinde gesagt komisch aus. Beispiel? Gerne. Du kannst ja gerne meinen, die Frage nach der hier diskutierten Kostenerstattung sei ein Ausdruck von Gier; aber sobald Du die Worte "Stil" und "Ethos" benutzt, und zwar explizit in Bezug auf Deine Position, werden alle anderen automatisch als Leute dargestellt, denen Stil und Ethos entweder gänzlich fremd sind, oder deren Stil und Ethos recht fragwürdig sind. Noch ein Beispiel? Gerne. Wenn Du sagst, es tue Dir Leid, mein Ego beleidigt zu haben, ist das keine Entschuldigung; es ist vielmehr eine Provokation und eine Beleidigung, weil's im Klartext soviel wie "Dein Ego ist halt ziemlich groß, ich hab's mal unabsichtlich erwischt, naja, was soll man machen".

Was Dir fehlt, mein Lieber, ist das elementare Gespür für Formulierungen. Du verstehst nicht ganz, was Du sagst. Ich interpretiere nichts in Deine Aussagen hinein, was nicht da ist; es ist vielmehr so, dass Du, ob absichtlich oder nicht, Deine Aussagen so formulierst, dass sie nur oberflächlich betrachtet neutral sind. Zwei Beispiele sind oben aufgeführt. Mir ist es reichlich egal, was Du zu irgendeinem Thema meinst. Jede Auseinandersetzung hier kostet mich einige Sekunden des Tippens und einige weitere Sekunden Amüsement, bis ich aufstehe und sofort alles hier vergesse. Ich bin niemals beleidigt, weil das hier das Internet ist, und nur Idioten auf irgendjemanden in einem Forum sauer sein können. Ich meine eben nur, dass Du wohl einfach nicht merkst, was Du mit Deinen Aussagen zwischen den Zeilen vermittelst. Es lohnt aber durchaus, darüber nachzudenken, weil es einem auch im realen Leben manchmal sehr nützlich sein kann.


Was das eigentliche Thema betrifft, so kann ich nur mit Verwunderung feststellen, dass hier offensichtlich einige grundverschiedene Dinge durcheinander gebracht werden. Das Krankenhaus soll die Erstattung der Kosten von sich aus ansprechen und entweder die Kosten übernehmen, ohne dass der Bewerber nachfragen muss, oder die Übernahme von vornherein ausschließen. Denn momentan wird der Bewerber in die Situation versetzt, entweder zu fragen und dabei zu riskieren, als gierig angesehen zu werden, oder auf das Geld, das einem zusteht, zu verzichten. Das ist eine perfide Respektlosigkeit, die jedoch typisch für den Umgang mit Ärzten in Krankenhäusern ist: erst wird einem kackfrech einfach das verweigert, was einem zusteht, und wenn man zu fragen wagt, wird man als gierig, stillos und unethisch hingestellt, weil man gefragt hat. Toll.

MissGarfield83
05.02.2011, 09:21
Achtung, etwas OT:
Das ist eine perfide Respektlosigkeit, die jedoch typisch für den Umgang mit Ärzten in Krankenhäusern ist: erst wird einem kackfrech einfach das verweigert, was einem zusteht, und wenn man zu fragen wagt, wird man als gierig, stillos und unethisch hingestellt, weil man gefragt hat. Toll.

Letztendlich wächst aber auch eine neue Generation von Ärzten heran die sich solche Respektlosigkeiten seitens gewisser Krankenhausverwaltungen nicht mehr bieten lassen wird und die den Luxus besitzt mit den Füßen abstimmen zu können. Ich empfinde es von einem Arbeitgeber als umsichtig, wenn er sich darum kümmert dass ich während einer Hospitation wenigstens ein Dach über dem Kopf habe - oder mir in gewissem Rahmen Vorschläge macht wo ich unterkommen könnte und dass er die Kosten gerne übernimmt. Es geht mir hier nicht ums Geld sondern darum wie wertvoll einem Arbeitgeber sein Personal und damit auch meine Arbeitskraft ist - denn es ist ja irgendwie schon ein Unterschied in meiner Laune und Wechselbereitschaft, ob ich wertgeschätzt werde und dort gerne arbeite und somit nicht bei der kleinsten Verstimmung gleich die Stelle wechsele oder ob ich mich total unwohl fühle und einfach nur wegwill ... meine 6 Monate für die Weiterbildung abreisse und mir stante pede einen neuen Arbeitsplatz suche.

Was ich damit sagen will ist, wenn ein Arbeitgeber in so Kleinigkeiten schon umsichtig mit einem potentiellen Arbeitnehmer umgeht, ist das Risiko nicht klein dass er das während des Arbeitsverhältnisses auch tut ( gut oft ist das noch ein Wunschtraum - aber es liegt an uns bestehende Verhältnisse zu ändern )

Für den Arbeitgeber und mich ist das doch eine win win Situation ... zufriedenes Personal arbeitet motivierter und weist weniger Krankheitsstunden auf, macht gute publicity für den Klinikträger und sichert damit den Personalfluss - und jemand der gerne irgendwo arbeitet und sich nicht auch noch mit dem eigenen AG rumschlagen muss ist einfach zufriedener und produktiver ...

milz
05.02.2011, 10:04
Für den Arbeitgeber und mich ist das doch eine win win Situation ... zufriedenes Personal arbeitet motivierter und weist weniger Krankheitsstunden auf, macht gute publicity für den Klinikträger und sichert damit den Personalfluss - und jemand der gerne irgendwo arbeitet und sich nicht auch noch mit dem eigenen AG rumschlagen muss ist einfach zufriedener und produktiver ...

Das ist leider noch nicht überall angekommen. Mein Chef hat mir jüngst erklärt, dass meine "Arbeitszeit" nicht die Zeit ist, die ich auf der Arbeit verbringe, sondern die, die er als Arbeitszeit vorgibt? Alles klar?

MissGarfield83
05.02.2011, 10:09
Das ist leider noch nicht überall angekommen. Mein Chef hat mir jüngst erklärt, dass meine "Arbeitszeit" nicht die Zeit ist, die ich auf der Arbeit verbringe, sondern die, die er als Arbeitszeit vorgibt? Alles klar?

Sein Problem dass da ein Tarifvertrag mit 42 Wochenstunden bzw 52 Wochenstunden bei Opt Out existiert .... alles darüber hinaus muss in Freizeit oder Geld ausgeglichen werden ...

Pech auch für ihn dass die Gewerbeaufsichtsämter immer mehr Strafen bei Verletzung des Arbeitszeitgesetzes verhängen ...

Gibt genug Möglichkeiten sich zu wehren die dem AG empfindlich an die Geldbörse gehen ... also lass dir sowas nicht bieten ;)

Espressa
05.02.2011, 15:22
Um wieder zum Thema zurückzukommen:
Ihr geht alle davon aus, dass sich der Arbeitgeber so um den Arbeitnehmer reißen muss, dass er ihm auch noch Blumen vor die Füße streut.

Aber es gibt auch andere Situationen. Chefs, die für OP-Kurse mehrere Hundert Euro einnehmen, wenn sie anderen was zeigen. Da kann sogar eine Hospitation noch kostenpflichtig sein - denn man steht ja auch ständig mit am Tisch und schaut.

Da kann man froh sein als Bewerber zumindest nichts bezahlen zu müssen.
Und wenn man sich dann auch noch initiativ bewirbt und da hin will, wo grad nicht mal eine Stelle ausgeschrieben ist - wäre es schon sehr frech auch noch Geld zu wollen.

MissGarfield83
05.02.2011, 15:37
Um wieder zum Thema zurückzukommen:
Ihr geht alle davon aus, dass sich der Arbeitgeber so um den Arbeitnehmer reißen muss, dass er ihm auch noch Blumen vor die Füße streut.

Aber es gibt auch andere Situationen. Chefs, die für OP-Kurse mehrere Hundert Euro einnehmen, wenn sie anderen was zeigen. Da kann sogar eine Hospitation noch kostenpflichtig sein - denn man steht ja auch ständig mit am Tisch und schaut.

Da kann man froh sein als Bewerber zumindest nichts bezahlen zu müssen.
Und wenn man sich dann auch noch initiativ bewirbt und da hin will, wo grad nicht mal eine Stelle ausgeschrieben ist - wäre es schon sehr frech auch noch Geld zu wollen.

Sorry, aber mal ehrlich ... eine gute Ausbildung ist doch nicht daran gebunden ob Chefs mit OP Kursen Geld einnehmen oder nicht. Wo jemand mit so Spirenzien anfängt für Hospitationen Geld zu verlangen - der kann mich mal. Chirurgie ist ein weites Feld und der Ärztemangel wirkt sich besonders in den großen Fächern spürbar aus ... also mit nem guten Abschluss, warum sollte ich da nicht einfach das beste nehmen was mir auf dem Markt geboten wird? Und dass solche Unternehmen herausstechen die sich um ihre potentiellen Mitarbeiter bemühen ist für mich jedenfalls Sonnenklar - neben all den anderen Faktoren die mir ein potentieller Arbeitgeber bieten muss ( gute Ausbildung, entsprechende Vergütung, durchdachtes Dienstesystem usw. ). Die Kliniken die sich bemühen werden Zulauf an qualifiziertem deutschsprachigen Personal erhalten - diejenigen die sich in anachronistischem "ihr müsst uns die Füße küssen damit ihr bei uns arbeiten dürft" ergehen müssen sich über kurz oder lang eher mit einem Bewerbermangel auseinandersetzen.

Sorry, aber was bei manchen hier nicht angekommen zu sein scheint ist dass man sich nicht nach dem Studium mit erfolgreichem Abschluss vom Arbeitgeber verarschen lassen muss. Die Zeiten zu kuschen sollten vorbeisein.

John Silver
05.02.2011, 22:56
Ich denke, dass manche Leute sich einfach von der etwas naiven Vorstellung, es gäbe eine Art Grenze des guten Geschmacks auf dem Arbeitsmarkt, verabschieden sollten. Es geht lediglich um Angebot und Nachfrage, und ein wenig um elementaren Respekt. Wenn man anfängt, Grenzen des guten Geschmacks in dieser Hinsicht festzulegen, landet man schnell mit dem Gesicht im Kakao, weil diese Grenzen nicht fest definierbar sind; das dumme an solchen Grenzen ist, dass es kaum gute Argumente für eine Anhebung, dafür aber haufenweise "gute" und mehrheitsfähige Argumente für eine Absenkung dieser Grenzen gibt. Wer das nicht versteht, hat aus der Vergangenheit nichts gelernt.

Achtung, ein Extrembeispiel: Als AiP hat man soviel wie ein Zeitungsausträger verdient. War das angemessen? Ihr werdet mir doch sicher alle zustimmen, dass das nicht angemessen war. Aber ich verwette mein Monatsgehalt beispielsweise darauf, dass die sog. "AiP-Flüchtlinge" sich nicht selten den Vorwurf der Gier und Stillosigkeit anhören mussten. Ist doch klar: Deutschland hat für die Ausbildung einen Haufen Geld bezahlt, und diese gierigen Schweine gehen einfach weg, weil ihnen das Gehalt nicht gefällt. Ja wo gibt's denn sowas! Direkt von der Uni kommen und gleich das große Geld einstreichen wollen - na wenn das nicht arrogant ist! Wir haben das auch gemacht! Wir waren auch Medizinalassistenten/AiP/sonstwas! Die schlimmsten Anfeindungen kamen und kommen nicht von der Arbeitgeberseite, sondern von eigenen Kollegen.

Zwar ist dieses Beispiel stärker ausgeprägt als das Problem der Bewerbungskosten, die Grundlage ist jedoch gleich: Diejenigen, die sich eine aus ihrer Sicht ungerechte Behandlung nicht gefallen lassen und etwas dagegen unternehmen, werden in erster Linie aus eigenen Reihen angegriffen, weil's haufenweise Kollegen gibt, die meinen, ihre Art, dieses oder jenes zu tun, sei die einzig richtige, und wer anders vorgeht, müsse zur Ordnung gerufen werden. Und dann wundern sich alle, dass die Arbeitgeber und respektlos behandeln. Wieso sollten die uns respektieren, wenn wir uns selbst nicht respektieren?

Dazu fällt mir ein lustiges psychologisches Experiment ein: Man hat einige Affen in einen Käfig gesetzt. In der Mitte war ein Klettergerüst, und darüber hing eine Banane. Sobald ein Affe versuchte, sich die Banane zu schnappen, wurde er mit eiskaltem Wasser abgeduscht; alle anderen bekamen die Dusche ebenfalls. Nach einiger Zeit verinnerlichten die Affen, dass der Versuch, die Banane zu erreichen, nur mit einer kalten Dusche endet, und haben die Versuche eingestellt. Dann wurde ein Affe durch einen Frischling ausgetauscht. Der Frischling kam rein und hat natürlich gleich Anstalten gemacht, die Banane zu mopsen. Noch bevor er ordentlich aufs Gerüst klettern konnte, haben die anderen ihn geschnappt und mit gewichtigen Argumenten überzeugt, diesen Versuch nie wieder zu unternehmen. Anschließend wurden die Affen nach und nach alle ausgetauscht, bis in der Zelle kein Affe mehr war, der noch tatsächlich eine kalte Dusche abbekommen hat. Die Affen aber haben die Prügel so gut verinnerlicht, dass es dennoch keine Versuche gab, die Banane zu bekommen. So läuft das.

Kackbratze
05.02.2011, 23:10
Ist das Experiment echt?

Ich persönlich würde mich schwertun, die Anfahrt und die Unterkunft für eine Hospitation in Rechnung zu stellen.
Muss aber vielleicht auch daran, liegen, dass ich bisher nicht ein solches Problem hatte.
Die Stelle, welche mit einer weiten Anfahrt/Unterkunft verbunden wäre, konnte ich nach kurzer Rücksprache mit den bereits dort angestellten Personen kurzfristig und vor dem Bewerbungsgespräch absagen. :-nix

John Silver
05.02.2011, 23:20
Was heißt "echt"? Ich war nicht dabei, ich habe nur darüber gelesen. :-lesen

Die Niere
06.02.2011, 10:00
Was heißt "echt"? Ich war nicht dabei, ich habe nur darüber gelesen. :-lesen
Ich dachte du wärst der erste neue Affe gewesen :-).

Was hier immer wieder falsch interpretiert wird, ist der Umstand, dass die Menschen, die sich ihre Bewerbung nicht bezahlen lassen, sich einfach komplett im Job verarschen lassen, 10 Überstunden (unbezahlt) pro Woche ableisten, auf jegliche Boni verzichten, keine Ausbildung erhalten wollen und ihr kaputtes Auto in der Garantie selber zahlen. Das stimmt so überhaupt nicht...aber ich möchte mich einfach nicht wiederholen.

gruesse, die niere

John Silver
06.02.2011, 10:31
Ich dachte du wärst der erste neue Affe gewesen :-).

Siehst Du Dein Spiegelbild in jedem Opponenten oder nur in mir?

WackenDoc
06.02.2011, 12:09
Um mal wieder auf das Thema zurück zu kommen-

Ich hab damals zum Bewerbungsverfahren ne Zugfahrkarte und natürlich auch ne Unterkunft bekommen. Damals war ich noch in der Schule- hatte also noch nicht wirklich was geleistet. Also weder Abschluss noch Studium. Aber aufgrund meiner bisherigen Noten ist mein zukünftiger Arbeitgeber auf die Idee gekommen, mich zum Bewerbungsverfahren einzuladen.
Üblicherweise trifft der zukünftige Arbeitgeber ja schon ne Vorauswahl anhand der Bewerungsunterlagen.
Ich finde jetzt nix Verwerfliches dran, wenn der Arbeitgeber die Fahrtkosten und ggf. Unterkunftskosten übernimmt bzw. eine Unterkunft zur Verfügung stellt und man das auch annimmt.
Aber ich bin da auch etwas inkonsequent- Fahrtkosten im Bagatellbereich würd ich jetzt nicht abrechnen.

Ich glaub bei unseren zivilen Bewerbern auf ne Azubi-Stelle (z.B. Arzthelferin) wird das genauso gehandhabt- erst recht wenn die zum Probearbeiten eingeladen werden. Also die Fahrtkosten werden getragen (ob die Kohle für die Zeit bekommen, entzieht sich aber meiner Erkenntnis- fänd ich persönlich aber ok- schließlich haben wir auch deren Arbeitskraft für die Tage)

Übrigens arbeite ich hin und wieder ehrenamtlich in der Firma eines Freundes. Der bietet auch Outdoor-EH-Kurse zum BG-Tarif für Jugendgruppenleiter an (also für 2 Tage Lehrgang 35€)- die Kosten der Teilnehmer decken gerade so die Kosten für die Örtlichkeit und Material. Da bekomm ich die Unterkunft und Verpflegung- rechne aber in der Regel die Fahrtkosten nicht ab. Weil 1. ist das nen Freund von mir und 2.verdient er dadurch nix.

Bei meinem Brötchengeber rechne ich meine mir zustehenden Fahrkosten aber jeden Monat ab und mache auch die Zusatzzahlung für Nachtstunden geltend wenn es nur wenige sind und finanziell nicht so wirklich in´s Gewicht fällt.
Eben weil es mein Arbeitgeber ist und es letztendlich eine Geschäftsbeziehung ist.

Edit: Für Hospitationen und OP-Kurse innerhalb es eigenen Hauses Geld zu verlangen find ich Pfui.