Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Die Leiden der wollenden Studentin
Matzexc1
02.08.2011, 13:56
Ich war sowohl auf einem Gymi in BaWü als auch auf einem in Hessen.
Seitdem bin ich überzeugt von folgendem:
1. Ein gutes Abi macht noch keinen guten Studenten(kenn 2 mit 1,3 bzw.1,8 die bis heute nichts sinnvolles gebacken bekommen haben (Abi 04))
2.Du musst dich nur bei manchen Lehrern beliebt machen oder Lehrerskind sein und du kriegst gute Noten.
3.Manche Eltern pflegen ihre Kinder schon früh zu fördern(a'la Eislaufmutter) und zwar mit Unterrichtsmaterial. Die mit 1,3 wurde von ihrer Mutter(Lehrerin) mit Unterlagen aus dem Gymnasium versorgt und hat ihr Stoff eingetrichtert der erst ein Jahr später drankam.
4.Ein Zentralabitur für ganz Deutschland wär endlich mal sinnvoll.
Ich hab 2 mal in BaWü wegen Mathe wiederholt. In der 8 machten mich meine Mitschüler fertig, in der 11 wurde mir mitgeteilt ich sei zu doof für das Abi(sprach eine Mathelehrerin,die nicht mal mit Lehrerbuch eine Aufgabe lösen konnte und einen Haufen hochmoderner Taschenrechner verschlampte:-)):-))).
Ich hab in Hessen sehr gute Lehrer gehabt und dort mehr gelernt als in Bawü.
Mein Physiklehrer stellte sich vor mit den Worten: Ich werde bezahlt das ich euch etwas beibringe.
Am Ende:
Mathe 12 Pkt,Bio 13 Pkt,Englisch 11 Pkt,Geschichte 13 Pkt, Latein 5 Pkt
Gesamt:2,4
Ich werde jedenfalls nie den Gesichtsausdruck meiner Mathelehrerin aus der 11 vergessen als ich ihr mein Zeugnis um die Ohren schlug:-top:-party:-party
Was die Medizin angeht:
Ich hab im OP schon Studenten und auch Assistenzärzte erlebt bei denen ich nicht landen will bzw. die von den Oberärzten aus dem OP geworfen wurden.
Meiner Meinung nach ist Medizin inzwischen für manche einen "Mode"-Studienfach. Zitat einer Bekannten(die mit dem 1,3 Abi):"Also eigentlich kann ich ja auch nur Medizin studieren. Was reizt dich nochmal dran?"
Ich spreche hier keinem die Fähigkeit ab ein guter Arzt zu sein,aber ich finde das die Abi-Note zu sehr als Maß aller Dinge gilt.
Das Interesse an diesem Beruf wird gerne als nicht so wichtig gesehen.
Matzexc1
02.08.2011, 13:57
Ach übrigens:
Schimmelschaf dein Beitrag ist wundervoll. Ich kenn sowas selbst.:-top:-top:-top:-top
Elena1989
02.08.2011, 16:34
Ich war sowohl auf einem Gymi in BaWü als auch auf einem in Hessen.
Seitdem bin ich überzeugt von folgendem:
1. Ein gutes Abi macht noch keinen guten Studenten(kenn 2 mit 1,3 bzw.1,8 die bis heute nichts sinnvolles gebacken bekommen haben (Abi 04))
2.Du musst dich nur bei manchen Lehrern beliebt machen oder Lehrerskind sein und du kriegst gute Noten.
3.Manche Eltern pflegen ihre Kinder schon früh zu fördern(a'la Eislaufmutter) und zwar mit Unterrichtsmaterial. Die mit 1,3 wurde von ihrer Mutter(Lehrerin) mit Unterlagen aus dem Gymnasium versorgt und hat ihr Stoff eingetrichtert der erst ein Jahr später drankam.
4.Ein Zentralabitur für ganz Deutschland wär endlich mal sinnvoll.
Ich hab 2 mal in BaWü wegen Mathe wiederholt. In der 8 machten mich meine Mitschüler fertig, in der 11 wurde mir mitgeteilt ich sei zu doof für das Abi(sprach eine Mathelehrerin,die nicht mal mit Lehrerbuch eine Aufgabe lösen konnte und einen Haufen hochmoderner Taschenrechner verschlampte:-)):-))).
Ich hab in Hessen sehr gute Lehrer gehabt und dort mehr gelernt als in Bawü.
Mein Physiklehrer stellte sich vor mit den Worten: Ich werde bezahlt das ich euch etwas beibringe.
Am Ende:
Mathe 12 Pkt,Bio 13 Pkt,Englisch 11 Pkt,Geschichte 13 Pkt, Latein 5 Pkt
Gesamt:2,4
Ich werde jedenfalls nie den Gesichtsausdruck meiner Mathelehrerin aus der 11 vergessen als ich ihr mein Zeugnis um die Ohren schlug:-top:-party:-party
Was die Medizin angeht:
Ich hab im OP schon Studenten und auch Assistenzärzte erlebt bei denen ich nicht landen will bzw. die von den Oberärzten aus dem OP geworfen wurden.
Meiner Meinung nach ist Medizin inzwischen für manche einen "Mode"-Studienfach. Zitat einer Bekannten(die mit dem 1,3 Abi):"Also eigentlich kann ich ja auch nur Medizin studieren. Was reizt dich nochmal dran?"
Ich spreche hier keinem die Fähigkeit ab ein guter Arzt zu sein,aber ich finde das die Abi-Note zu sehr als Maß aller Dinge gilt.
Das Interesse an diesem Beruf wird gerne als nicht so wichtig gesehen.
Das ist sicherlich alles völlig richtig. Und ich würde auch niemals bestreiten, dass in unserem Schulsystem einiges durchaus verbesserungswürdig wäre.
Allerdings: Gute und schlechte Lehrer gibt es überall, das würde ich jetzt gar nicht mal von Bundesland zu Bundesland differenzieren wollen. Es gibt in Bayern sicherlich ebenfalls grauenhafte Lehrer (da hatte ich auch welche von) und ich würde auch niemals behaupten, dass ein Abiturient aus Bayern mehr drauf hat als einer aus Berlin, Hamburg oder was weiß ich wo. Jeder muss für sein Abi was tun. Und außerdem ist der Schulstoff zum Großteil eh egal :-)
Dennoch habe ich so katastrophale Zustände wie Schwesterchen nicht erlebt.
Ach ja, was den meisten von uns "Einser - Abiturienten" wohl gegen den Strich geht ist, dass man sich offenbar mit einer guten Note dafür rechtfertigen muss, dass man Medizin studiert.
Ich bin nciht der Meinung, dass man für dieses Studium einen guten Abischnitt haben muss, und dass jemand mit gutem Abi besser geeignet ist, als jemand mit schlechtem Abi. Medizin ist ein Fleißstudium, das wirklich so gut wie jeder mit dem nötigen Fleiß schaffen kann, solange nur die Motivation dazu da ist.
Aber dieser Grundtenor vieler Wartenden, wie auch in diesen Artikeln, nervt irgendwie.
Der Grundtenor ist doch irgendwie, dass es so ungerecht ist, dass man selber keinen Studienplatz bekommen hat, weil man natürlich vieeeeeeeeeeeeeeel besser geeignet wäre als diese ganzen sozial inkompetenten Einser - Abiturienten, die doch sowieso nur Medizin studieren, weil sie's halt können.
Ganz ehrlich: Das nervt.
Fazit: Unser Schulsystem ist sicherlich nicht das Beste, es könnte aber wohl auch wirklich schlimmer sein. Zentralabitur wäre natürlich super (allein schon um dieses ewige "Mein Abi ist aber wertvoller als deins" - Getue endlich mal abzuschaffen :-)))
LG
Elena
Fazit: Unser Schulsystem ist sicherlich nicht das Beste, es könnte aber wohl auch wirklich schlimmer sein. Zentralabitur wäre natürlich super (allein schon um dieses ewige "Mein Abi ist aber wertvoller als deins" - Getue endlich mal abzuschaffen :-)))
Solange nicht grad eines der schwachen Länder als Vorbild genommen wird, sondern eher BW, Bayern, Thüringen. Man will ja ein gewissen Niveau haben, um bei Pisa nicht ganz abzu******.
Elena1989
02.08.2011, 16:56
Solange nicht grad eines der schwachen Länder als Vorbild genommen wird, sondern eher BW, Bayern, Thüringen. Man will ja ein gewissen Niveau haben, um bei Pisa nicht ganz abzu******.
Das hätt ich jetzt mal vorrausgesetzt.
Aber solange alle Länder fröhlich weiter an ihrem Schulsystem rumpfuschen dürfen wird das sowieso nichts. Und das in einem so kleinen Land. Eigentlich traurig.
Oleander
04.08.2011, 10:46
Ich bin auch FÜR ein Zentralabitur in ganz Deutschland. Jedes Bundesland kann machen was es will.Selbst innerhalb eines Bundeslandes von Schule zu Schule können andere Sachen dran kommen. Das geht doch nicht.
Und bei aller liebe, aber es gibt Bundesländer in denen man kein Matheabitur belegen muss. Was ist das denn für ein Abitur? Ohne Mathe würde ich auch besser dastehen.
@Solara Also ehrlich gesagt, habe ich gehört, dass Ba-Wü nicht so doll sein soll :-nix
sternchen9
07.08.2011, 12:49
meiner meinung nach kann man nicht alle über einen kamm scheren! ich kenne leute, die ein 1,2-abi haben und auch der meinung sind : "ach, ich weiß nicht was ich studieren soll.. hmm. als arzt verdient man gut, nehm ich das!" da krieg ich richtig hass!!! diese leute haben nach nem halben jahr aufgehört, weil die mit dem lernstoff nicht klar gekommen sind. im abi mussten die nicht wirklich lernen... GEIL!! -.- solche leute schnappen einem dann den studienplatz weg!!
(ich hab 1,6 und bin jedes jahr knapp - also so richtig knapp - vorbei... )
andereseits kenn ich mädels, die sich wirklich den arsch aufgerissen haben fürs abi und nichts anderes als medizin studieren wollen.
ich denke schon, dass der abi-schnitt einiges über die motivation aussagen kann, aber nicht muss. es gibt da auch wesentlich andere gründe, warum jemand ein schlechteres abi hat! wäre ich zum beispiel auf ner gesamtschule in unserer stadt gewesen, dann hätt ich jetzt auch mein 1,4 abi und ne studienplatz! hab halt leider das "pech" gehabt, dass ich an nem recht anspruchsvollen gymnasium war...
:-meinung
meiner meinung nach kann man nicht alle über einen kamm scheren! ich kenne leute, die ein 1,2-abi haben und auch der meinung sind : "ach, ich weiß nicht was ich studieren soll.. hmm. als arzt verdient man gut, nehm ich das!" da krieg ich richtig hass!!! diese leute haben nach nem halben jahr aufgehört, weil die mit dem lernstoff nicht klar gekommen sind. im abi mussten die nicht wirklich lernen... GEIL!! -.- solche leute schnappen einem dann den studienplatz weg!!
(ich hab 1,6 und bin jedes jahr knapp - also so richtig knapp - vorbei... )
andereseits kenn ich mädels, die sich wirklich den arsch aufgerissen haben fürs abi und nichts anderes als medizin studieren wollen.
ich denke schon, dass der abi-schnitt einiges über die motivation aussagen kann, aber nicht muss. es gibt da auch wesentlich andere gründe, warum jemand ein schlechteres abi hat! wäre ich zum beispiel auf ner gesamtschule in unserer stadt gewesen, dann hätt ich jetzt auch mein 1,4 abi und ne studienplatz! hab halt leider das "pech" gehabt, dass ich an nem recht anspruchsvollen gymnasium war...
:-meinung
Ich kann nur aus eigener Erfahrung berichten. Ich war auf einem recht anspruchsvollem Gymnasium, welches stets seit Jahren versucht sein elitäres Image zu pflegen; demzufolge haben die Lehrer auch hohe Ansprüche und der Lernstoff ist um einiges schwieriger.
Eine Gesamtschülerin, motiviert durch ihre guten Noten, hatte sich für den Wechsel auf unser Gymnasium entschieden.
In Englisch hatte sie eine 5, in Deutsch sah es nicht besser aus - die anderen Noten lassen wir mal; die sahen zumindest so ähnlich aus...
Also entschied sie sich wieder für den Wechsel auf die Gesamtschule.
Und dort sah das ganze dann wieder anders aus: Englisch 2-, Deutsch auch in dem Bereich irgendwie - die anderen Noten lassen wir mal; die sahen zumindest so ähnlich aus...
medizininteressiert
07.08.2011, 13:24
hab halt leider das "pech" gehabt, dass ich an nem recht anspruchsvollen gymnasium war...
Nicht anders sieht es aus, wenn du die Ansprüche der Bundesländer vergleichst. Allerdings sollte die Bildung Ländersache ist, wird sich dort nichts vereinheitlichen.
KoelnerMedizin
07.08.2011, 14:49
meiner meinung nach kann man nicht alle über einen kamm scheren! ich kenne leute, die ein 1,2-abi haben und auch der meinung sind : "ach, ich weiß nicht was ich studieren soll.. hmm. als arzt verdient man gut, nehm ich das!" da krieg ich richtig hass!!! diese leute haben nach nem halben jahr aufgehört, weil die mit dem lernstoff nicht klar gekommen sind. im abi mussten die nicht wirklich lernen... GEIL!! -.- solche leute schnappen einem dann den studienplatz weg!!
(ich hab 1,6 und bin jedes jahr knapp - also so richtig knapp - vorbei... )
andereseits kenn ich mädels, die sich wirklich den arsch aufgerissen haben fürs abi und nichts anderes als medizin studieren wollen.
ich denke schon, dass der abi-schnitt einiges über die motivation aussagen kann, aber nicht muss. es gibt da auch wesentlich andere gründe, warum jemand ein schlechteres abi hat! wäre ich zum beispiel auf ner gesamtschule in unserer stadt gewesen, dann hätt ich jetzt auch mein 1,4 abi und ne studienplatz! hab halt leider das "pech" gehabt, dass ich an nem recht anspruchsvollen gymnasium war...
:-meinung
Studienplätze werden nicht "weggeschnappt". Oder warst du schonmal im Supermarkt und hast da in der Theke einen Haufen Studienplätze gesehen im Sonderangebot? Hätte, hätte Fahrradkette...Du kennst also nur Mädels, die wirklich diese astronomisch große Motivation haben?
Kackbratze
08.08.2011, 00:00
Warum habt ihr dann nicht auch einen Schulwechsel auf die "ich biete NC-Studienplätze zu Ramschpreisen an"-Schule durchgeführt?
meiner meinung nach kann man nicht alle über einen kamm scheren! ich kenne leute, die ein 1,2-abi haben und auch der meinung sind : "ach, ich weiß nicht was ich studieren soll.. hmm. als arzt verdient man gut, nehm ich das!" da krieg ich richtig hass!!! diese leute haben nach nem halben jahr aufgehört, weil die mit dem lernstoff nicht klar gekommen sind. im abi mussten die nicht wirklich lernen... GEIL!! -.- solche leute schnappen einem dann den studienplatz weg!!
(..)
:-meinung
Ja ... dieses "Ich kenne jene Leute, die dies gemacht haben und so sind" hilft nur niemandem weiter.
Fakt ist, dass Medizin nunmal der Studiengang mit der niedrigsten Abbrecherquote überhaupt ist. Ganz egal, was du für Erfahrungen gemacht hast oder was du so "gehört" hast. Abgesehen davon, dass Studienplätze nicht "weggeschnappt" werden, ist dein "Argument" also gar keines.
medizininteressiert
08.08.2011, 08:44
Warum habt ihr dann nicht auch einen Schulwechsel auf die "ich biete NC-Studienplätze zu Ramschpreisen an"-Schule durchgeführt?
Im Endeffekt ist es sowieso eine subjektive Meinung, welche Schule die anbietet. Genauso ob jetzt ein sozialer Zweig leichter als ein wirtschaftlicher ist. Ob nun ein 14-jähriger das Bundesland ohne weiteres wechseln kann? Vielleicht über Internat oder Grenzgänger. Ansonsten könnte es schon schwieriger werden.
meiner meinung nach kann man nicht alle über einen kamm scheren! ich kenne leute, die ein 1,2-abi haben und auch der meinung sind : "ach, ich weiß nicht was ich studieren soll.. hmm. als arzt verdient man gut, nehm ich das!" da krieg ich richtig hass!!! diese leute haben nach nem halben jahr aufgehört, weil die mit dem lernstoff nicht klar gekommen sind. im abi mussten die nicht wirklich lernen... GEIL!! -.- solche leute schnappen einem dann den studienplatz weg!!
(ich hab 1,6 und bin jedes jahr knapp - also so richtig knapp - vorbei... )
andereseits kenn ich mädels, die sich wirklich den arsch aufgerissen haben fürs abi und nichts anderes als medizin studieren wollen.
also findest du, dass anders als bei anderen berufen, man in medizin nicht die möglichkeit haben sollte, zu erkennen, dass der beruf doch nicht das richtige ist? dass man aus solidarität zu den wartern dieses studium unbedingt durchziehen muss, auf gedeih und verderb? kann ja nicht dein ernst sein. was sagst du zu leuten, die 13 ws haben und dann nach 3 semestern trotzdem abbrechen. auch die gibt es, welchen vorwurf machst du denen?
davon abgesehen, du hast 1,6 und wartest schon jahrelang? machst du da nicht was falsch? tms, bewerbung an unbeliebteren unis (gießen lässt grüßen ;-) )...
Also bei uns hat man in den Klausuren und beim Abi (vor allem in Mathe) schon immer gemerkt, dass unser Mathelehrer den Arbeiten seinen Stempel aufgedrückt hat. Wir wurden 5 Jahre lang von ihm unterrichtet, und wussten, was bei ihm wichtig, was unwichtig ist und dementsprechend wurde dann auch gelernt.
Sogar schulintern gibt es da schon Unterschiede, und ich will mir nicht ausmalen, was passieren würde, wenn auf einmal ein paar Leute ein Zentralabi für ein ganzes Land zusammenstellen.
Da gibts dann diejenigen, die einen Lehrer hatten, bei dem sie fast genau das gleiche Beispiel in ner Klausur hatten und diejenigen, bei denen der Lehrer gesagt hat, dieses Thema wird nur kurz durchgenommen, weil er es als nicht so wichtig einstuft.
Dann klagen die Leute nicht mit "Euer Abitur ist leichter", sondern dann gehts los mit "Unser Lehrer hat das mit uns fast gar nicht durchgenommen".
Also ich persönlich würde es frustrierender finden, wenn dann eine Aufgabe kommt, die ein Themengebiet abdeckt, welches unser Lehrer mit uns nur kurz durchgenommen hat, als wie wenn ich ein etwas schwereres Abitur habe, mich auf dieses aber mit meinem Lehrer vorbereiten kann, der die Abituraufgaben dann auch zusammenstellt.
Ein faires Zentralabitur setzt den gleichen Wissenstand aller Schüler voraus, und das ist unmöglich. Meine Meinung...
Ob nun ein 14-jähriger das Bundesland ohne weiteres wechseln kann? Vielleicht über Internat oder Grenzgänger. Ansonsten könnte es schon schwieriger werden.
14jährige machen Abitur?!?!?
Zudem schreibt Kackbratze ja von Schulwechsel und nicht von Bundeslandwechsel, da es doch so viele Ramsch-Gymnasien gibt, an denen einem die guten Noten hinterhergeschmissen werden, im Gegensatz zum eigenen, anspruchsvollen Gymnasium.
medizininteressiert
09.08.2011, 05:33
14jährige machen Abitur?!?!?
Zudem schreibt Kackbratze ja von Schulwechsel und nicht von Bundeslandwechsel, da es doch so viele Ramsch-Gymnasien gibt, an denen einem die guten Noten hinterhergeschmissen werden, im Gegensatz zum eigenen, anspruchsvollen Gymnasium.
Ich bin nicht davon ausgegangen, dass man kurz vor dem Abitur wechselt. Mein Post hat einfach noch in eine andere Richtung (Bundeslandwechsel) weiter gedacht.
Ich bin nicht davon ausgegangen, dass man kurz vor dem Abitur wechselt. Mein Post hat einfach noch in eine andere Richtung (Bundeslandwechsel) weiter gedacht.
Hier war doch von einfacheren und anspruchsvolleren Gymnasien die Rede?
Warum gleich Bundesland wechseln?
Und warum nicht zur ehem. Kollegstufe wechseln, sondern früher?
Wenn man denn schon mit 14 wechseln soll, dann dürfen die Eltern gerne mit umziehen - allein umzuziehen wäre wohl etwas um die Ecke gedacht.
Kackbratze
09.08.2011, 22:40
Es geht hier ja schließlich um einen Traum. Einen Lebenstraum.
Die Spiegel- und Co-Artikel sollten Inspiration für Schüler und Mahnmale für ignorante Eltern sein!
Schimmelschaf
09.08.2011, 23:34
Ein faires Zentralabitur setzt den gleichen Wissenstand aller Schüler voraus, und das ist unmöglich. Meine Meinung...
Jein, es ist nicht ganz unmöglich. Das Hauptproblem wird nur sein, dass Lehrer den Lernstoff anders gewichten. Wir haben ganz klare Vorgaben: das muss man können und das nicht. Danach wird gelernt und punkt. Aber an den Prüfungen kommen sehr viele Verständnisfragen, die natürlich ein gewisses Wissen voraussetzen. Diese Grundlagen müssen alle Schüler kennen, sonst können sie die Antworten nicht herleiten. Wenn man sich die Bestehunggrenze ansieht, ist die gleiche Vorbereitung der Schüler nach strengem Lehrplan nicht unmöglich. Allerdings rede ich hier auch von 200 Schülern pro Prüfungswoche und nicht von mehreren tausend.
PS: Wir hatten auch schon 13jährige an der Schule, die ihre Matur gemacht haben (im Schnitt sind die Schüler mind. 20 Jahre bei der 1. Teilprüfung). Allerdings sind auch die beiden Geschwister dieses Jungens absolute Genies.
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