Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Tag 2 - A 29/B 2 - Prostata



Seiten : 1 2 3 [4]

Hoppla-Daisy
05.10.2011, 21:48
Also bitte Nikilaus, mich kennste aber doch auch. Und ich bin NICHT von dem Mainzer Karnevalsverein!

nikilaus
06.10.2011, 05:42
Ich meinte doch "Unbekannt" :-)

flavour
07.10.2011, 22:01
Wie schön passt eigentlich dieser aktuelle Artikel (http://www.spiegel.de/wissenschaft/medizin/0,1518,790439,00.html) zu der Frage?

"USA schaffen umstrittenen Prostata-Test ab"

"Gefährliche Medizin? Mit dem sogenannten PSA-Test wollen Ärzte Prostatakrebs entdecken. Doch das Verfahren gilt als unsicher, gesunde Männer werden irrtümlich operiert. Die US-Regierung will jetzt die Kostenübernahme ganz abschaffen. Deutschen Urologen geht dieser Vorstoß aber zu weit." :-oopss

tfq94
07.10.2011, 22:28
Also ich bin auch absolut für C!!! Hatte für einen kurzen Moment überlegt, ob Biopsie, aber dann dachte ich, wer das macht, muss ja im Umkehrschluss gleich den PSA-Wert u das Sono abschaffen, wenn er sowieso dann jeden Mann mit ner BPH bioptieren will!
Wenn da nicht C richtig sein soll, dann muss die Frage aber auch aus der Wertung genommen werden! :-dafür

atatqc
08.10.2011, 10:33
leider:

Im Rahmen der Früherkennung soll eine Prostatabiopsie bei
Vorliegen von mindestens einem der folgenden Kriterien
empfohlen werden:
 kontrollierter PSA-Wert von ≥ 4 ng/ml* bei der erstmaligen
Früherkennungskonsultation;
 karzinomverdächtiges Ergebnis bei der digitalen-rektalen
Untersuchung;
 auffälliger PSA-Anstieg (ohne Wechsel des
Bestimmungsverfahrens und unter Berücksichtigung der
intraindividuellen Variabilität).
Empfehlungsgrad A, LoE: 2+,
Gesamtabstimmung: 82 %
Literatur: [58; 74; 82]



und dazu:

Auffälliger PSA-Anstieg:
Von Carter et al. (1992) wurde ein Grenzwert für die PSAAnstiegsgeschwindigkeit
von 0,75 ng/ml*/Jahr vorgeschlagen [97]. In ihrer
Untersuchung an 38 Männern konnten die Autoren auf serielle archivierte
Proben zurückgreifen, die 7- bis 25 Jahre vor Diagnosestellung eingefroren
worden waren. Demgegenüber wurde bei 1.689 Männern im Rahmen der
ERSPC-Studie mit zwei PSA-Werten im Abstand von vier Jahren kein klinisch
relevanter Nutzen der PSA-Anstiegsgeschwindigkeit oder -Verdopplungszeit
gefunden [98]. Bei der Empfehlung sehr niedriger Grenzwerte für die
Berechnung der PSA-Anstiegsgeschwindigkeit (z. B. 0,35 ng/ml*/Jahr, [74]) ist
besonders bei nur kurzen Beobachtungsintervallen die Gefahr groß, dass
bereits durch die biologische Variabilität des PSA-Wertes eine Überschreitung
dieses Grenzwertes erreicht wird, ohne dass ein Prostatakarzinom vorliegt [99].

das ganze aus S3-Leitlinie zur Früherkennung, Diagnose und Therapie des Prostatakarzinoms

wobei der Nutzen ja schon in der Leitline angezweifelt wird.
Schwierig

Captain Karacho
08.10.2011, 10:44
Gut, dass es uns Studenten gibt. Wir können schließlich auch aus einer kontroversen S3-Leitlinie den entscheidenden Tenor interpretieren. :-nix

atatqc
27.10.2011, 11:52
und wie konnte diese frage drin bleiben?

war mir sicher, die fliegt raus.

schade

endlos1
27.10.2011, 12:10
das sehe ich auch so

Mucki2011
27.10.2011, 12:41
bin echt auf den Kommentar von mediscript / Examenonline gespannt...