Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : J.Haider bei VU um's Leben gekommen
Beide Türen herausgerissen- erste Obduktionsergebnisse (Yahoo von heute) (http://de.news.yahoo.com/afp/20081012/tts-oesterreich-parteien-tod-c1b2fc3.html)
Um beide Türen bei einem Phaeton herauszureissen brauchts ne Menge Kraft- das waren mehr als die angeblichen 70 km/h- wobei das umgenietete Schild ja sogar nur 50km/h erlaubte!
Meiner Meinung nach brauchte Haider in Kärnten keinen Leibwächter, denn hier gab es nicht allzuviele, die ihn nicht mochten.
Allerdings hatte er einen Fahrer, keine Ahnung warum der nicht gefahren ist.
Mich wundert allerdings, dass in den Medien nie eine mögliche Alkoholisation angesprochen wird. Immerhin war er an diesem Tag seit 8 Uhr unterwegs und auf insgesamt sechs Festen...
R.I.P. Dr. Jörg Haider
RS-USER-DoktorW
12.10.2008, 12:31
Original geschrieben von Hörbird
Beide Türen herausgerissen- erste Obduktionsergebnisse (Yahoo von heute) (http://de.news.yahoo.com/afp/20081012/tts-oesterreich-parteien-tod-c1b2fc3.html)
Um beide Türen bei einem Phaeton herauszureissen brauchts ne Menge Kraft- das waren mehr als die angeblichen 70 km/h- wobei das umgenietete Schild ja sogar nur 50km/h erlaubte!
ich weiß nicht mehr wo es stand, aber an der Stelle sind wohl 70 km/h erlaubt gewesen. Ändert aber sicher nichts an der Tatsache, dass er zu schnell war!
Original geschrieben von DoktorW
ich weiß nicht mehr wo es stand, aber an der Stelle sind wohl 70 km/h erlaubt gewesen. Ändert aber sicher nichts an der Tatsache, dass er zu schnell war!
Stehen tut's in jedem bericht- aber er ist dann wohl sozusagen in die 5oer-Zone hineingeschleudert. Scahut man sich übrigens die Kommentare auf welt.de und focus.de an, wird man schon die ersten Verschwörungstheorien und Anschlagsvermutungen entdecken können!
Notarztindikation
12.10.2008, 12:41
Anscheinend war er mit 142 km/h statt max. 70 km/h unterwegs. Da braucht man kein Mitleid haben... Beeinträchtigung aufgrund von Alk oder eine plötzlich Erkrankung (MCI,...) können ausgeschlossen werden.
Die Obduktion wurde aneordnet um mögliche Gerüchte zu vermeiden. Was mir nicht ganz klar ist ob er bei Eintreffen des RD schon tot war oder nicht. Jedenfalls wurde er noch mit dem RK ins LKH Klagenfurt transportiert. Am schlüssisten wäre für mich, dass er am Transport verstorben ist und somit im KH hat aufgenommen werden müssen.
edit:
http://derstandard.at/?url=/?id=1220460584014
http://orf.at/081012-30476/index.html
Original geschrieben von Notarztindikation
(...)Beeinträchtigung aufgrund von Alk oder eine plötzlich Erkrankung (MCI,...) können ausgeschlossen werden. (...)
Wieso?
Jörg Haider wurde während Fahrt ins LKH Klagenfurt von dem/r Notarzt/ärztin für tot erklärt. Am Unfallort hatte er noch eine Herzaktivität.
Notarztindikation
12.10.2008, 14:32
Original geschrieben von Fraggy
Wieso?
Obduktion: Mehrere tödliche Verletzungen
Noch nicht abgeschlossen ist die Obduktion. Der Leichnam von Landeshauptmann Jörg Haider wurde Samstagabend auf das Gerichtsmedizinische Institut nach Graz überstellt.
Eine erste Untersuchung ergab mehrere tödliche Verletzungen, sagt der Leiter der Staatsanwaltschaft Klagenfurt, Gottfried Kranz. Jede der festgestellten schweren Verletzungen hätte schon allein zum Tod geführt: "Auch wenn der Notarzt schon vor Ort gewesen wäre, hätte der Landeshauptmann nicht gerettet worden können."
Krankheit wurde ausgeschlossen
Die Obduktion sei angeordnet worden, "um alle Eventualitäten auszuschließen", meint Kranz. Eine Krankheit, wie zum Beispiel ein Herzinfarkt, könne nach dem vorläufigen Untersuchungsergebnis "mit ziemlicher Sicherheit" als Unfallursache ausgeschlossen werden.
Das endgültige Obduktionsergebnis werde aber erst in einigen Wochen vorliegen, es müssten noch die Gewebeproben untersucht werden. Erst dann wird die Frage nach der Todesursache endgültig geklärt sein.
Quelle: http://kaernten.orf.at/stories/314145/
Original geschrieben von Fraggy
Jörg Haider wurde während Fahrt ins LKH Klagenfurt von dem/r Notarzt/ärztin für tot erklärt. Am Unfallort hatte er noch eine Herzaktivität. [/B]
Aja, so hab' ich mir das ungefähr zusammengereimt aus den teilweisen widersprüchlichen Meldungen.
RS-USER-pille
12.10.2008, 14:55
[i]
Krankheit wurde ausgeschlossen[/B]
Moin,
wenn das so schnell geht, dann sollte doch auch die Frage kurzfristig geklärt worden sein, ob noch Blut im Alkohol war?
:confused:
RS-USER-Katja
12.10.2008, 16:22
Original geschrieben von Notarztindikation
Von wegen Leibwächter und Panzerung - wir sind in Österreich und in keiner Bananenrepublik!
Das hat mit Bananenrepublik nichts zu tun, im Gegenteil. Da hast Du mich wohl falsch verstanden: Ich gehe bei jedem höheren Politiker davon aus, daß er mit einem Bodyguard unterwegs ist. Einer meiner ehemaligen Kollgen war mal vor seiner zivilen Anästhesiekarriere Personenschützer u.a für Schröder, als der noch niedersächsischer Ministerpräsident war - da bin ich davon ausgegangen, daß eine Landeshauptmann in Österreich sowas auch bekommt. Ähnlich sieht das mit gepanzerten Fahrzeugen aus - die kommen halt einfach immer häufiger im "normalen Politgeschehen" vor. Ich habe mal auf unsern Bundesköhler aufgepaßt, der kam auch in einer gepanzerten Limo...
Davon ab warte ich mal auf das endgültige Obduktionsergebnis, aber die Zeichen stehen auf überhöhte Geschwindigkeit (ob dieser Betonpfosten die Delle im Dach gemacht hat beim Überschlag?).
Interessehalber, darf in Österreich im Rettungswagen gestorben werden? Ich kenne aus D das Dilemma, daß man keinen Toten transportieren darf, also wird bis ins KH pro forma irgendwas weitergemacht...
Notarztindikation
12.10.2008, 16:58
Original geschrieben von Katja
Interessehalber, darf in Österreich im Rettungswagen gestorben werden? Ich kenne aus D das Dilemma, daß man keinen Toten transportieren darf, also wird bis ins KH pro forma irgendwas weitergemacht...
Ja, man darf. Verstirbt der Pat. während des Transportes, dann darf man sogard weiter transportierenn und der Pat. MUSS vom nächsten KH aufgenommen werden.
Rettungszwergin
12.10.2008, 17:21
Original geschrieben von Katja
Davon ab warte ich mal auf das endgültige Obduktionsergebnis, aber die Zeichen stehen auf überhöhte Geschwindigkeit (ob dieser Betonpfosten die Delle im Dach gemacht hat beim Überschlag?).
Also ich tippe auf den Hydranten, den er auch noch mitgenommen hatte. Muss aber nach dem Aufprall auf die Mauer/Wand und nach dem Überschlagen stattgefunden haben, denn das Loch an sich ist ja fast kreisrund.
RS-USER-emergency doc
12.10.2008, 19:15
Original geschrieben von Notarztindikation
Ja, man darf. Verstirbt der Pat. während des Transportes, dann darf man sogard weiter transportierenn und der Pat. MUSS vom nächsten KH aufgenommen werden.
Also DAS nenn ich mal eine vernünftige und lebensnahe Regelung.
RS-USER-fruehgriller
12.10.2008, 19:31
Original geschrieben von Bärentöter
er soll angeblich LINKS überholt haben...
Tja, und dann hat es ihn aus einer RECHTSkurve getragen....
Wenn das keine Ironie ist...
Rettungszwergin
12.10.2008, 20:58
Original geschrieben von fruehgriller
Tja, und dann hat es ihn aus einer RECHTSkurve getragen....
Wenn das keine Ironie ist...
für Haider ein wahrhaft tragisches Schicksal, wenn man das wörtlich lesen möchte......
RS-USER-Bärentöter
12.10.2008, 21:18
es gibt so Tote, da waren Schönhuber, F.J.Strauß oder auch Haider, da kann man nicht wirklich trauern, sondern da ist man eigentlich froh, daß sie nicht mehr wirklich wirken konnten.
RS-USER-opus
12.10.2008, 21:32
Original geschrieben von Bärentöter
es gibt so Tote, da waren Schönhuber, F.J.Strauß oder auch Haider, da kann man nicht wirklich trauern, sondern da ist man eigentlich froh, daß sie nicht mehr wirklich wirken konnten.
Froh zu sein, dass jemand stirbt, nur weil sich seine politische Überzeugung nicht mit deiner deckt? Das meinst du doch hoffentlich nicht im Ernst.
Und so eindimensional, dass man jeden Politiker eindeutig auf einer Gut-Böse-Skala einsortieren könnte, ist die Politik auch nicht.
Damit ein Politiker keinen Schaden mehr anrichtet, da gibt es zudem andere wirkungsvolle Mittel, die das Leben weitgehend schonen. In einer Demokratie ist beispielsweise Abwählen eine probate Möglichkeit.
Wenn die Wähler das bislang nicht getan haben, so ist das Problem offenbar weiter gestreut und dennoch wünschen wir uns keine Epidemie in Kärnten.
Rettungszwergin
12.10.2008, 21:46
Oh, nicht um Haider streiten........auch wenn du Recht hast Opus. Wenn er nicht in dem Auto gesessen hätte, wäre der VU uns gar nicht bewusst geworden.
Ist doch egal, wer drin saß. Fakt ist, dass wenn man so schnell fährt ein derartiger Unfall halt selten gut ausgeht.
RS-USER-Küchenhexe
12.10.2008, 22:25
Mir fällt es auch schwer, die Genugtuung zu verstehen, die da zum Teil hochkommt... Wenn jemand stirbt, dann sehe ich eigentlich zuerst den Menschen, egal welche Rolle er gespielt oder welche Meinung er vertreten hat!
Für mich ist da ein Familienvater auf dem Weg zur Geburtstagsfeier seiner Mutter verunglückt. Es war spät, er hatte es eilig - gut, das war weder besonders schlau noch besonders rücksichtsvoll, es macht die Sache aber nicht weniger bedauerlich! Denn mir fällt zuerst mal ein, wie es denn dieser Mutter jetzt wohl geht?
Die ist schließlich nicht zu schnell gefahren, hat niemanden gefährdet und nichts riskiert. Und jetzt muß sie am Grab ihres Sohnes stehen und wird sich wohl fragen, ob er noch leben könnte, wenn da nicht dieser Geburtstag gewesen wäre. Die Vorstellung tut mir weh, egal, wer oder was der Sohn war!
Die Leute, die sich jetzt auf die Person des Verunglückten stürzen, haben in meinen Augen Bildzeitungsniveau. Da heißt es bei einem Unglück mit 200 Opfern auch nur "Zwei Deutsche tot!" statt "200 Menschen verunglückt"... und ich rege mich jedesmal wieder auf, wenn ich so eine Schlagzeile sehe.
Nennt mich naiv, aber ich glaube fest daran, daß die Welt lebenswerter wäre, wenn wir uns zuerst als Menschen und dann als (*setze eine Rasse, Religion, Meinung etc. pp. Deiner Wahl ein*) sehen würden...
Nebenbei: es macht mich im Gegenteil oft besonders traurig, wenn jemand stirbt, dessen Meinung von meiner besonders eklatant abweicht. Denn vielleicht hätte er ja in den nächsten Jahren seine Meinung noch geändert! So hat er dazu keine Chance mehr... und das ist schade, denn natürlich ist meine Meinung die einzig seligmachende... (Vorsicht, Ironie!!! Rutschgefahr!)
RS-USER-pille
12.10.2008, 22:56
Original geschrieben von Küchenhexe
Mir fällt es auch schwer, die Genugtuung zu verstehen, die da zum Teil hochkommt... Wenn jemand stirbt, dann sehe ich eigentlich zuerst den Menschen, egal welche Rolle er gespielt oder welche Meinung er vertreten hat!
Völlig richtig....
wir hatten an diesem Wochenende 2 spektakuläre Unfälle, da gab's neben dem hier betrachteten Crash noch einen heftigen Vorfall:
http://www1.ndr.de/nachrichten/niedersachsen/unfall192.html
aber bei näherer Betrachtung ergeben sich da doch ein paar signifikante Unterschiede:
jeweils nur auf den Menschen per se reduziert.
Im Phaeton war nicht einfach nur jemand unterwegs, der es eilig hatte, nein er war vorsätzlich verkehrsgefährdend unterwegs, denn eine andere Aussage läßt sich bei Überschreiten der Vmax um 100% nun mal nicht treffen.
Daß er beim Überholen den anderen PKW nicht bedrängt & evtl. ebenfalls in ein Unfallgeschehen verwickelt hat, grenzt ja auch fast an ein Wunder.
Nur was für ein Zeugnis will ich diesem Jedermann ausstellen, der sich so verhält?
Von Verantwortungsbewußtsein gegenüber seiner Familie, aber auch den anderen Verkehrsteilnehmern: keine Spur
Da ist nichts, was das von dem sonstigen Rowdytum derartiger Unfallverursachung unterscheidet, nur daß er, ganz im Gegensatz zum Großraumtaxifahrer posthum dafür nicht zur Verantwortung gezogen werden kann.
Der muß sich nun die ganze Bandbreite an Vorwürfen anhören & die rechtl. Konsequenzen tragen...
Es hat überhaupt nichts mit Haiders politischer Gesinnung zu tun, wenn ich ihn hier "verdammen" wollte.
Natürlich ist da auch Mitgefühl mit seiner Frau & den Kindern, aber im selben Moment auch die Frage, warum ihm das nicht so bewußt ist?
Genauso der Taxifahrer: 13 Leute in einem für 9 zugelassenen Mobil...
Beide haben ein Maximum an Verantwortungslosigkeit gezeigt, im einen Fall werden die Motive der Raserei wohl ungeklärt bleiben, im anderen Fall wird's ne harte Entscheidung geben.
Was mich nach wie vor stört, ist, daß zwar jede Menge Hinweise auf den Zustand des Fahrzeuges & die "sofort" tödlichen Verletzungen zu erhalten sind,
aber auf die viel naheliegendere Frage, ob er sich mit besoffenem Kopf totgefahren hat, schweigen sich die Quellen bisher aus.
Hier, und nur hier könnte ich so etwas, wie einen Promibonus erkennen: Der Nachbar von nebenan, der sich mit 2,1 Promille ebenfalls von der Straße wischen läßt genießt diese "Immunität" nicht, selbst bei tödlichem Ausgang heißt es lapidar in der Montagszeitung, daß er zum Zeitpunkt seines (tödlichen) Unfalls 2,1 Promille im Blut hatte...
RS-USER-emergency doc
13.10.2008, 00:51
Original geschrieben von Küchenhexe
...es macht mich im Gegenteil oft besonders traurig, wenn jemand stirbt, dessen Meinung von meiner besonders eklatant abweicht. Denn vielleicht hätte er ja in den nächsten Jahren seine Meinung noch geändert! So hat er dazu keine Chance mehr... und das ist schade,
Und das ist IMHO eine etwas naive Vorstellung.
Unabhängig von diesem Unfall möchte ich folgendes Statement abgeben:
Ich bekenne mich offen und herzlich dazu, daß es Menschen gibt/gab, deren Tod ich bejubelt habe/bejubeln würde. Durch ihren Tod WIRD die Welt nämlich tatsächlich zu einem besseren Ort. In meine Liste zählen unter anderem so liebenswerte Zeitgenossen wie Ajatollah Chomeini, Abu Musab az-Zarqawi, Saddam Hussein, Mahmud Ahmadinedschad, Ratko Mladić, Radovan Karadžić, Kim Jong-il...
Ich packe in diese persönliche Liste keine Leute, die nur politisch anders denkend sind als ich, sondern richtige Verbrecher.
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