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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : J.Haider bei VU um's Leben gekommen



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RS-USER-Hoffi
13.10.2008, 08:18
Mein Mitleid hält sich ehrlich gesagt auch in Grenzen. Das liegt aber nicht so sehr, bzw nur zu einem kleinen Teil an seiner Politik, sondern mehr daran, dass ich zu seinem Unfall sage: selber Schuld.

140 innerorts ist schon fast suizidverdächtig.

RS-USER-Bärentöter
13.10.2008, 21:00
Original geschrieben von opus
Froh zu sein, dass jemand stirbt, nur weil sich seine politische Überzeugung nicht mit deiner deckt? Das meinst du doch hoffentlich nicht im Ernst.


ich delektiere mich nicht daran, daß er gestorben ist.
Aber er gehört zu den Menschen, aus deren Nichtmehrexistenz die Welt ein bißchen besser wird.
Wie auch aus den anderen Beispielen, und auch aus Emergency Doc's Beispielen deutlich wird.

Hörbird
13.10.2008, 22:06
Polizeibericht vom Wochenende - SPON (http://www.spiegel.de/spam/0,1518,583697,00.html)

RS-USER-Küchenhexe
13.10.2008, 22:31
Original geschrieben von emergency doc
Und das ist IMHO eine etwas naive Vorstellung.


Vielleicht hätte ich doch "Vorsicht, Ironie!" drunterschreiben sollen? :grins:

EDIT: Oooops, hatte ich ja sogar!

RS-USER-DerDings
13.10.2008, 23:41
ich habe haider gehaßt. drei tage vor meinem 17. geburtstag wurde die fpö zur zweitstärksten partei nach der spö und vor der övp gewählt, was folgte war eine mitte-rechts-aussen koalition der övp mit der haider-fpö. ich hab damals besonders eifrig bei mir zuhause und wien demonstriert, weil man mich gar nicht erst gefragt hatte... bei den letzen wahlen durfte erstmals auch schon mit 16 gewählt werden. und fast jeder dritte österreicher hat rechts-aussen gewählt und die "jugendlichen" grünen rutschen vom 3. auf den 5. platz ab.
eine latente ausländerfeindlichkeit, bisweilen durchaus auch unverhohlener rassismus haben sich im land eingeschleicht... weil wenn einer die ss loben und trotzdem seine partei ins parlament führen darf, kann es ja nicht so schlimm sein dem neger der einem im dunklen entgegenrennt prophylaktisch mal in die gosch z'haun (in wien kommst du damit tatsächlich davon, weiß ich von einem befreundeten anwalt.. läuft unter notwehr, wenn ein neger auf einen zurennt kann man ja nie wissen...).
haider hat diese ängste geschürt und die rechten reaktionen salonfähig gemacht..

als graz im jänner diesen jahres einen neuen bürgermeister wählte, trat dr. susanne winters für die fpö als spitzenkandidatin an. bei einer wahlveranstaltung, der auch hc strache beiwohnte, erklärte sie das mohammed ein kinderschänder sei (weil er eine 6 jährige zur frau nahm) und den koran (achtung jetzt wird's richtig gut) in epileptischen anfällen niederschrieb.
damit machte sie dann immerhin doch 14% und wurde stadträtin (in zeitungsumfragen fanden bis zu 18% der befragten die beschuldigungen durchaus legitim). zuvor mußten dann allerdings noch die statuten geändert werden, weil die saatsanwaltschaft wegen verhetzung ermittelt.
die dame kommt jetzt ins parlament, weil die fpö - genauso wie das bzö - aufgrund des für alle irgendwie doch überraschenden rechtsrutsches zu wenig qualifizierte leute haben und großteils nur bauern aufstellen können. so kommt eine - zumindest mutmaßliche - verhetzerin ins parlament (wofür natürlich auch erst noch die statuten geändert werden müssen).
ihr sohn wurde erst vor kurzem rechtskräftig verurteilt - auch wegen verhetzung! er hatte als obmann der fpö jugendorganisation "ring freiheitlicher jugend" ein einer zeitung u.a. die forderung gestellt (nicht wortgetreu):"im stadtpark (graz) eine schafsherde auszusetzen, damit sich potentielle islamische vergewaltiger an den tieren austoben können". nette österreichische politikerfamilie.

eine dame, viele bauern, 8 millionen schafe und ein ewig-grinsender zahntechniker, österreich als spielplatz und jetzt wo der alte herr tot ist werden sie alle durchdrehen.

ich habe haider gehasst. und doch habe ich kurz getrauert. aber ich war auch traurig als darth vader gestorben ist.

RS-USER-emergency doc
13.10.2008, 23:51
Original geschrieben von DerDings
... aber ich war auch traurig als darth vader gestorben ist.

Aber in ihm steckte auch gutes, und man kann sich trefflich darüber streiten, ob nicht doch eher der zur guten Seite der Macht übergwechselte Anakin Skywalker gestorben ist...;)

RS-USER-DerDings
13.10.2008, 23:55
Original geschrieben von emergency doc
Aber in ihm steckte auch gutes, und man kann sich trefflich darüber streiten, ob nicht doch eher der zur guten Seite der Macht übergwechselte Anakin Skywalker gestorben ist...;)

stimmt. für die umbesinnung blieb bei 140 km/h wohl eher nicht mehr genug zeit.

RS-USER-emergency doc
14.10.2008, 00:00
Original geschrieben von DerDings
stimmt. für die umbesinnung blieb bei 140 km/h wohl eher nicht mehr genug zeit.

Wer weiss schon, was in so einem Hirn vor sich geht? Trauma, Hypoxie, Narkosemedikamente... Vielleicht ist Haider ja auch als glühender Kommunist gestorben...:rolleyes:

RS-USER-emergency doc
14.10.2008, 00:04
http://www.wikio.de/video/504446

Knusperriegel
14.10.2008, 07:13
Ich zitiere mal einen alten Spruch, der zu Zeiten des bayrischen "Landesvaters" FSJ kusierte:

DAS WASSER IST TRÜB, DIE LUFT IST REIN -
FRANZ JOSEF MUSS ERTRUNKEN SEIN

Was mich beruhigt, ist die Tatsache, dass hier der Herr Landeshauptmann und Scharfmacher wenigstens keine Unschuldigen getötet hat, bei seiner Wahnsinnsfahrt.

Bei uns haben mal die Gerichte bei Beschwerden bzw. Klagen von Nichtfunktionsträgern der Politik die Gerichte geurteilt, dass schliesslich ein Minister etc. schliesslich "immer" im Dienst sei und deshalb die allgemeinen Vorschriften der StVO nur sehr bedingt ihre Anwendung finden könnten.

Nach meinem (subjektiven) Empfinden reiten hierauf insbesondere die Politiker herum, die tagtäglich das Wählervolk mit ihren Law&Order-Aussagen besoffen machen.

Das ist übrigens keine Ösi-Spezialität !
Es sei an diesen ehemaligen Hamburger Depp namens SCHILL erinnert, der jetzt irgendwo in einer südamerikanischen Bananenrebublik sein Dasein fristet.

Anditi
14.10.2008, 08:36
:eek: Shocking, i'm not amused!

... und zwar über die Art und Weise, wie hier über einen Menschen, den man ausschließlich aus einem von den Medienn geformten Bild zu kennen gemeint hat, geurteilt wird!

Um das mal klar zustellen:

JA - Jörg Haider war ein unerträglicher Rechtspopulist und Wendehals

JA - Jörg Haider hat rechtes und intolerables Gedankengut in Österreich salonfähig gemacht und den Weg für die wirklichen Nazis wie Strache, Winter, Rosenkranz und Co erst bereit gemacht.

JA - Jörg Haider hat uns bewusst gemacht, in wievielen Menschen eigentlich, rassistisches Potential schlummert, dass man nur wecken muss. (Eigentlich erschreckend, dass es die Leute waren, die in gewählt haben, die ihn so "groß" gemacht haben) - Und uns deshalb auch Angst gemacht.

JA - Jörg Haider war ein realpolitischer Gauner erster Sorte (z.B. 4 Millionen von EADS dafür, dass er sich von einem Unbekannten bedroht fühlt und nichts mehr gegen die Eurofighter sagt)

JA - Die Gerüchte über seine Vorlieben für geheime Urlaube in Thailand bzw. halbnackte und halbstarke Kärntner Discobesucher (!) sind nie verstummt... (Jeder kann sich seinen Teil dazu denken...)

Diese Liste ließe sich wohl beliebig fortsetzen...

ABER:

- Er war, so wie viele der hier Diskutierenden Sohn, Ehemann und Vater

- Wäre er kein Politiker gewesen, würden ihn ungefähr 101% der hier Anwesenden nicht kennen und daher auch nicht verurteilen.

- Generell glaube ich, dass wir nicht das Recht haben, über irgendjemanden (egal ob Politiker oder nicht) zu urteilen und am Ende vielleicht sogar Sachen zu äußern wie: Gott sei Dank ist der tot! Damit stellt man sich auf die Stufe derer, die man verurteilit, denn man fühlt sich als jemand Besserer.

- @ DerDings: "Widerstand, Widerstand, Haider, Schüssel an die Wand" (Der bekannteste Spruch der Demonstrationen gegen die "Wenderegierung") kann IMHO auch kein Ausdruck reifer Rechtsstaatlichkeit sein. Die Demonstranten damals haben genau das gemacht, was sie an Haider kritisierten - Die Populismuskeule schwingen... (PS.: Auch ich war gegen die damalige Regierung, aber das war dann doch zuviel)

Zusammenfassend würde ich vorschlagen: Lassen wir die Kirche im Dorf und konzentrieren wir uns auf das Wesentliche:

Ein rethorisch hoch begabter Provinzpolitiker, der aufgrund seiner teilweise ewig gestrigen Aussagen und Ansichten weltweit Beachtung gefunden hat, ist tot weil er mit seinem Auto im Ortsgebiet um 70kmh zu schnell unterwegs war. Er hinterlässt seine Ehefrau, zwei Töchter und seine Mutter (zu deren 90. Geburtstag er unterwegs war). Die Beisetzung ist im engsten Familienkreis geplant.

Für mich bleibt nach der Lektüre der diversen Postings vor allem eine Frage:

Wie viel Jörg Haider (Saddam Hussein,... ,Böses) steckt eigentlich in jedem von uns, wenn wir uns darüber freuen, dass jemand anders denkender, jemand, von dem wir der Meinung sind, dass er oder sie schlecht oder böse ist, jemand, von dem wir im Prinzip nichts wissen weil wir ihn oder sie nie persönlich kennengelernt haben, wenn wir uns also darüber freuen, dass so eine Person (gerechterweise?)stirbt. (bzw. dass es ihm oder ihr schlecht geht.)

Nochmals: Ich war nie ein Freund oder Anhänger Jörg Haiders aber was hier von manchen betrieben wird ist ungustiös und gegenüber den Hinterbliebenen eine Sauerei. Denkt mal darüber nach.:peace:

Knusperriegel
14.10.2008, 14:27
Der Beitrag von Anditi bedeutet für mich kurz und knapp:

Die Mutter des Herrn Haider ist eine ehrenhafte Frau -
aber er war ein --------------------------------------------- !

Hörbird
14.10.2008, 14:53
Original geschrieben von Anditi
:eek: Shocking, i'm not amused!

... und zwar über die Art und Weise, wie hier über einen Menschen, den man ausschließlich aus einem von den Medienn geformten Bild zu kennen gemeint hat, geurteilt wird!

von den Medien geformt? Bitte? Allerhöchstens formen lassen! Aber wer seine Biographie kennt, weiß aus welchem Hauser er stammt!
Und er hat die Medien genau so genutzt, wie er es wollte, und wie es ihm gerade lieb war!
Und das halt eben mit rechten, ausländerfeindlichen und antisemitschen Äüßerungen! Das ist Fakt! Ende!

[quote]
Um das mal klar zustellen:

JA - Jörg Haider war ein unerträglicher Rechtspopulist und Wendehals

JA - Jörg Haider hat rechtes und intolerables Gedankengut in Österreich salonfähig gemacht und den Weg für die wirklichen Nazis wie Strache, Winter, Rosenkranz und Co erst bereit gemacht.

JA - Jörg Haider hat uns bewusst gemacht, in wievielen Menschen eigentlich, rassistisches Potential schlummert, dass man nur wecken muss. (Eigentlich erschreckend, dass es die Leute waren, die in gewählt haben, die ihn so "groß" gemacht haben) - Und uns deshalb auch Angst gemacht.

JA - Jörg Haider war ein realpolitischer Gauner erster Sorte (z.B. 4 Millionen von EADS dafür, dass er sich von einem Unbekannten bedroht fühlt und nichts mehr gegen die Eurofighter sagt)

JA - Die Gerüchte über seine Vorlieben für geheime Urlaube in Thailand bzw. halbnackte und halbstarke Kärntner Discobesucher (!) sind nie verstummt... (Jeder kann sich seinen Teil dazu denken...)

Diese Liste ließe sich wohl beliebig fortsetzen...


Und das ist genau der Grund, warum soviele hier froh sind, das er weg ist. Das er sterben mußte, damit seine Parolen aufhören haben sicherlich die wenigstens hier gewünscht- Tatsache aber auch ist, das er an seinem Tod ganz alleine schuld ist- und er nebenbei noch andere Menschen gefährdet hat dabei!



ABER:

- Er war, so wie viele der hier Diskutierenden Sohn, Ehemann und Vater

- Wäre er kein Politiker gewesen, würden ihn ungefähr 101% der hier Anwesenden nicht kennen und daher auch nicht verurteilen.


Mit anderen Worten: wir verurteilen dann auch keine anderen Rechten hier? Bist Du da Dir ganz sicher?

[quote]
- Generell glaube ich, dass wir nicht das Recht haben, über irgendjemanden (egal ob Politiker oder nicht) zu urteilen und am Ende vielleicht sogar Sachen zu äußern wie: Gott sei Dank ist der tot! Damit stellt man sich auf die Stufe derer, die man verurteilit, denn man fühlt sich als jemand Besserer.
[quote]

Ich gebe Dir in der Hinsicht Recht, das wir keinem Menschen den Tod wünschen sollten, und das für die Angehörigen bitter ist!

Anditi
14.10.2008, 15:40
Original geschrieben von Knusperriegel
Der Beitrag von Anditi bedeutet für mich kurz und knapp:

Die Mutter des Herrn Haider ist eine ehrenhafte Frau -
aber er war ein --------------------------------------------- !

Da hast du mich wohl gründlich falsch verstanden. :mad: (BTW: Ich habe kein einziges Adjektiv hinsichtlich seiner Mutter verwendet)

Conclusio meines Elaborates hätte sein sollen:

- Es gibt nicht nur schwarz und weiß, es gibt auch grau

und vor allem

- Wie viel Haider(Böses, etc...) steckt in jedem von uns, wenn wir uns darüber freuen können, dass ein Mensch, der politisch eine unserer Meinung nach (grund)falsche Meinung hatte, stirbt?

Ich glaube auch nicht, dass all die Kärntner, die jetzt kondulieren alle Nazis waren. Vielmehr hatte Haider eine (auch von seinen Feinden bestätigte) Ausstrahlung, die auf die Leute einfach gewirkt hat und die er konsequent ausgenutzt hat. (Durchaus beide, die Ausstrahlung und die Leute) Eben leider oft für eine Botschaft, die für uns inakzeptabel erscheint. Aber wenn du dich in Kärnten umhörst, wirst du so und soviele Leute finden, denen er einfach persönlich geholfen hat (Job, Beihilfen, etc...) und die ihn deswegen mochten, nicht wegen seiner ideologischen Ausrichtung.

Ich halte auch viel von dem, was ein Strache, ein Gysi, ein Bush, eine Palin, ein Putin ein Papst (um nur einige aufzuzählen) sagt für ewig gestrig bis gemeingefährlich. Das gibt mir aber auch nicht das Recht die Genannten als "rechte (linke) Sc***" oder A***l**** zu bezeichnen. Denn genau mit solchen Äußerungen begebe ich mich auf das Niveau dieser Personen.

Zugegeben: Bei vielen Meldungen unserer Politiker ist mir ein altes Zitat von Reinhard Mey eingefallen: "Euch, meinen Feinden hinterlass ich den Verdruss, dass man über den Frischverstorbenen immer nur Gutes sagen muss!" Aber ins Gegenteil muss es ja auch nicht ausschlagen, oder?

RS-USER-DerDings
14.10.2008, 19:29
egal ob tot oder lebendig: beleidigend zu werden ist immer unfein.
aber jetzt die tatsache zu ignorieren das der aus einer nazi-familie stammende haider (mutter bdm-führerin, vater u.a. angehöriger der "österreichischen legion", anhänger der von dollfuß verbotenen nsdap, die den anschluss vorbereiteten) ein wirklich radikaler rechter war, der "ausländer" zum schimpfwort machte und menschen wie vieh behandelte wäre pure heuchelei, er hat uns ein abscheuliches erbe beschert.
die letzten "abschiebeversuche" zeigen das system haider genau. weil sie verdächtigt sind eventuell vielleicht nicht ganz unbescholtene asylwerber zu sein, packt er mitten in der nacht frauen und kinder in busse und läßt sie aus kärnten ausführen, wird dafür mit 40% + in den wahlen belohnt. haider hat auf bundesebene, aber besonders in kärnten (nona) durch das ewige "wir gegen sie" gehetzte (nicht nur gegen ausländer, sondern eben auch gegen "wien", v.a. für sein bundesland) ein übersteigertes "nationales" bewußtsein installiert, a zünftiges "wir-gefühl" geschaffen und er war der papa. das hat nichts mehr mit lokalpatriotismus zu tun, das ist gelebter nationalismus auf landesebene und es ist eine schande das in österreich sowas wieder passieren konnte. wenn man sieht wieviele jugendliche rechts gewählt haben bleibt nur ein schluss übrig: die gesellschaft und die schulen haben versagt über holocaust und 55mio tote zu reden, während haider im TV von guter nazi-beschäftigungspolitik schwärmte und lobeshymnen auf die ss sang.

jeden vorwurf der pietätlosigkeit weise zurück, diese dinge waren schon geschmacklos als haider sie verbrochen hat.
in den kommenden wochen, monaten, vllt. jahren wird sicherlich ausreichend versucht werden kritik an seinem schaffen unter genau diesem vorwand der pietätslosigkeit zu diskreditieren und die politik jörg haiders für die nachwelt schönzureden, jetzt wo die rechten ohne seine person auskommen müssen. wenn du also nicht bereit bist dir auf einer demo den ar5chabzufrieren: lass den schei55.

RS-USER-Bärentöter
14.10.2008, 21:55
viele Österreicher haben ein Problem mit Ihrer Identität ähem Ihren Idioten.
Dieses Land hat ein Problem mit seiner NS-Vergangenheit und seiner Rolle im dritten Reich (siehe Heldenplatz) und noch mehr mit seiner Rolle später.
Warum konnten Erzfaschisten wie Waldheim und Haider in Österreich so reüssieren?
Ich war mit einer Österreicherin verheiratet, habe viele Leute im tiefsten NÖ kennengelernt, also ich meine, ich kann über die Befindlichkeiten der Österreicher mir ein Urteil bilden.

RS-USER-DerDings
14.10.2008, 22:12
weil's irgendwie zum thema passt:
am 21. 10. hält prof carl djerassi (http://de.wikipedia.org/wiki/Carl_Djerassi) einen vortrag anläßlich des 70. jahrestages des anschlusses an der MUG, die veranstaltung wird als live-stream übertragen:

http://www.meduni-graz.at/djerassi

RS-USER-emergency doc
15.10.2008, 02:34
Original geschrieben von Anditi

- Generell glaube ich, dass wir nicht das Recht haben, über irgendjemanden (egal ob Politiker oder nicht) zu urteilen und am Ende vielleicht sogar Sachen zu äußern wie: Gott sei Dank ist der tot! Damit stellt man sich auf die Stufe derer, die man verurteilit, denn man fühlt sich als jemand Besserer.


Nunja, ich denke schon, daß Menschen wie Chomeini, Saddam Hussein, Az-Zarkawi und Konsorten nicht nur medial falsch verstanden sind, sondern real in die Kategorie Verbrecher, Massenmörder etc. eingruppiert werden können. Man muss nicht immer Hitler, Stalin oder Pol Pot sein und einen Holocaust begehen um ein schlechter Mensch zu sein. Und durch den Tod dieser Menschen ist unsere Welt zweifellos zu einer besseren geworden.

RS-USER-Brummel
15.10.2008, 08:04
also fassen wir zusammen:
Rein menschlich eine Tragödie für alle Angehörigen und Freunde.

Für die politische Landschaft Österreichs vermutlich kein großer Verlust, wobei man weiß nie ob ein schlimmerer hinterher kommt.

Aber irgendwie doch ein Kandidat für den Darwin-Award. Allerdings, was wollt ihr von einem Sohn erwarten, der von derart indoktrinierten Eltern erzogen wurde. Irgendwo muss das doch durchschlagen.

Anditi
15.10.2008, 08:42
Original geschrieben von Brummel
also fassen wir zusammen:
Rein menschlich eine Tragödie für alle Angehörigen und Freunde.

Für die politische Landschaft Österreichs vermutlich kein großer Verlust, wobei man weiß nie ob ein schlimmerer hinterher kommt.

Aber irgendwie doch ein Kandidat für den Darwin-Award. Allerdings, was wollt ihr von einem Sohn erwarten, der von derart indoktrinierten Eltern erzogen wurde. Irgendwo muss das doch durchschlagen.

Danke! In der Kürze liegt die Würze. 100% Zustimmung.