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Hello,
ich fange nächste Woche wieder an zu arbeiten. Bei einem ambulanten Intensivpflegedienst. Bin mal gespannt wie das so wird, weil ich eigentlich kein besonders großer "Fan" von der ambulanten Pflege bin. Aber 12 Stunden-Schichten und frei einteilbare Dienste haben mich überzeugt. Dazu noch 15 €/Std., wenn man die richtigen Tage erwischt.
Habe früher auf ner großen interdisziplinären Intensivstation gearbeitet. Das war echt interessant, aber während des Semesters habe ich keine große Lust auf jedes 2. Wochenende Arbeit.
Gruß
Im Studium ist das ja ok... das ist ein Job zum Geldverdienen und gut. Dein Hauptengagement liegt jetzt ja in der Uni. Bei guter Dienstplanung und 15 Kracher/Stunde würd ich auf jede Station gehen.
Absolute Arrhythmie
01.03.2012, 11:06
Uh, da bin ich mal gespannt was du berichtest, M!coud. Ambulante Intensivpflege ist ne super Sache, ich hätt da nur iwie Schiss das da was passiert :/
Ambulante Intensivpflege war auch mein Wunschnebenjob, hab hier in Wien nur absolut nichts gefunden :/
Naja, die sind ja stabil. Soviel kann da wohl nicht passieren... Ansonsten 112, wenn die keine Pat.-Verfügung hat. *gefaelltmirnicht* aber geht halt nicht anders.
Absolute Arrhythmie
01.03.2012, 15:40
Naja, die sind ja stabil. Soviel kann da wohl nicht passieren... Ansonsten 112, wenn die keine Pat.-Verfügung hat. *gefaelltmirnicht* aber geht halt nicht anders.
Da hast du natürlich recht! Naja, halt uns mal auf dem Laufenden!
So, mal eine Kurzfassung nach meinem ersten Tagdienst in der ambulanten Intensivpflege (vielleicht gibts bald mal nen eigenen Thread, wenn genug Interesse besteht):
Pro: Zeit, Zeit, Zeit. Für den Patienten, für die selbst, fürs Lernen, ergo locker verdientes Geld
Contra: 12 Std. Dienst können lang werden, ich vermisse die "Stations-Action" und die Team-Arbeit
Asclepia
08.03.2012, 23:07
In welcher Unistadt bist du denn? Suche ab Oktober auch nen 400€ Job und arbeite jetzt noch auf einr chir. Intensiv. Aber ambulante Intensivpflege, darunter kann ich mir nur wenig vorstellen. Heißt dann intensiv mit Beatmung, TK oder Haemofiltration oder zB VAD Systemen?
Hast du einen 400€ Job? Wie viele Stunden muss man dafür arbeiten? Ich habe Zweifel, das ich dann genug freie Zeit habe und das Studium noch deswege "versaue" ;-) Als Wartezeitler ist man ja schon etwas aus dem lernen raus.
supernurse
18.03.2012, 16:33
Hallo zusammen
Ich wollte euch begrüssen ich habe das Examen in Krankenpflege vor 5Jahren abgeschlossen, arbeitete auf verschidenen Stationen ,habe den Bachelor in Pflege nachgeholt und nun noch den Master in Pflege. Er ist sehr intensiv und wir kommen sehr in auch ärztliche Bereiche rein gerade mit den Untersuchungen usw..Der Master kommt aus Amerika, wo die Nurses auch viel mehr Kompetenzen haben wie Sprechstnden machen usw...
WackenDoc
20.03.2012, 12:42
Was für Sprechstunden sollt ihr denn mal machen können?
supernurse
20.03.2012, 13:55
ja ich denka da so an chronische Erkrankungen.Da gibts bei uns auch schon Sprechstunden die ANP machen.MS,Diabetes,Nierenerkrankungen usw um nur einige zu nennen..
WackenDoc
20.03.2012, 14:20
Ja, aber was macht ihr dann in so einer Sprechstunde? Routinechecks oder auch medikamentöse Einstellung?
Du studierst in der Schweiz? Sind diese Sprechstunden im Rahmen eines Modellprojektes oder schon etabliert?
supernurse
20.03.2012, 15:08
ja das alles ist bei uns auch noch sehr in der Anfangsphase,aber immer mehr im kommen, da auch bei uns Ärztemangel herscht...also in Amerika verordnen die Nurses auch Medikamente und machen klinische Assessments laufend durch usw..bei uns noch nciht etabliert.. in der Schweiz machen wir einfach Sprechstunden mit Patienten, Beratungen zu Krankheiten, aber auch klinische Untersuchungen und Assessments...ähnlich einem Hausarzt..
schwarzwald
20.03.2012, 15:25
Du studierst in der Schweiz? Sind diese Sprechstunden im Rahmen eines Modellprojektes oder schon etabliert?
Ich glaube sie meint das Pflegestudium. Zum Beispiel in Basel :http://nursing.unibas.ch/klinische-praxis/advanced-nursing-practice/
Als ich noch in der Pflege gearbeitet hab wurde das heiss diskutiert und die meisten Ärzte waren von dem Thema "alleinige Untersuchung und Konsultation" nicht so begeistert. Wie ist da deine Erfahrung aktuell ?
Ich weiss dass viele MPA`s oder Schwestern hier in der Schweiz beraten um unnötige Konsultationen zu verhindern (zB Kleinkind fiebert etwas, soll viel trinken, gute Beobachtung und paar Stunden abwarten).
Aber eine alleinige Konsultation und Aufklärung kenn ich noch nicht.
supernurse
20.03.2012, 15:57
ja genau den Link meinte ich...da kanns mans genau nachlesen was eine ANP macht..eigentlich macht sie noch viel mehr..
Na ja mir ists auch so aufgefallen, eigentlich sind die Ärzte nicht so dafür bis anhin, aber es kommt langsam und es soll ja auch eine Zusammenarbeit sein!
Wir studieren ja auch lange genug, um zu wissen was es braucht usw, halt einfach PFLEGE, manchmal ists noch etwas schwierig die Kompetenzbereiche zu umrahmen von Meidzin und Pflege, da immer mehr ineinander greift, bei uns...
WackenDoc
20.03.2012, 18:31
Nur dass wir uns richtig verstehen- hausärztliche Tätigkeit ist deutlich mehr als nur Sprechstunde für Husten-Durchfall- Fusspilz. Immerhin braucht´s dafür in Deutschland nen Facharzt mit 5-jähriger Weiterbildung.
supernurse
20.03.2012, 20:19
Wackendoc ja das glaube ich dir dass es auch sehr anstrengend ist...ich sag auch nciht dass wir alle Teile davon übernehmen können und wollen, sondern dass es in Zukunft eine bessere Zusammenarbeit gibt und wir eine gute Patientenbetreuung anstreben
wie weit bist du in deiner ausbildung eigentlich? macht ihr das unter supervision, diese sprechstunden? erzähl doch mal n bissl aus dem nähkästchen. :-)
Klingt interessant, würde ich auch mehr zu hören.
Skeptisch bin ich allerdings auch. Wenn ich bei den Hebammen schaue (ein Berufsbild den man vielleicht in gewissem Maße vergleichen kann, weil auch relativ eigenständig und mit durchaus größeren Überschneidungen zu einem Teilgebiet der Pädiatrie) halte ich die sehr unterschiedliche Qualifikation und das fehlende breite Wissen für problematisch.
Sie nehmen uns viel Arbeit ab und unterstützen großteils die frischgebackenen Eltern wirklich gut, aber von kranken Kindern haben sie einfach keine Ahnung (leider auch nicht immer wie man sie erkennt) und was sie so an Alternativmedizin machen ist manchmal haarsträubend.
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