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Feuerblick
29.12.2011, 19:38
Naja, die eigentliche Idee dieser Reader ist ja, dass man keinen Rechner braucht, um Bücher auf den Reader zu bekommen. Und genau das fällt aus, wenn du Formate umwandeln musst... Ich bin von der Sache momentan irgendwie noch nicht so recht überzeugt - und das, obwohl ich ja so ein Technikspielratz bin...

wjsl
29.12.2011, 19:50
Danke für die Tipps! Ich glaube mir waren die Vorteile eines Ebookreaders nie so wirklich bewusst.

Was haltet ihr eigentlich von dem Pearl Tablet X3? Angeblich soll das ja der Kompromiss zwischen E-Reader und Tablet sein...oder ist auch das wieder nur ein Werbegag?

Sebastian1
29.12.2011, 19:55
Die Fachzeitschrift meines Vertrauens hat in einer der letzten Ausgaben (c't 24/2011) einen Vergleichstest von 6 E-Book-Readern veröffentlicht (http://www.heise.de/artikel-archiv/ct/2011/24/84_kiosk). Ist inzwischen leider nur noch als kostenpflichtiger Download zu haben, aber bevor man von einem Gerät enttäuscht wird, und sei es, weil man falsche Erwartungen hineingesetzt hat, kann es kaum schaden, die 2,50 € auszugeben.

Es geht dabei genau um diese Fragen, die hier im Thread völlig zu Recht schon gestellt wurden: Displays, Akkulaufzeiten, Verfügbarkeit von Büchern in verschiedenen Formaten, Preise und Preisuterschiede zu Printversionen.

Meine persönliche Meinung: Finger weg von Tablet oder Netbook als e-Reader-Ersatz, daür sind die Displays und die Geräteergonomie nicht ausgelegt, wie ja schon mehrfach gesagt wurde. Wenn etwas kleines, schlankes her soll, führt an zwei Geräten kein Weg vorbei: Netboook oder Tablet UND E-Book Reader.
Über Tablet oder Netbook kann man sich dann nochmal einen Extrathread liefern (ich habe bis heute persönlich keine Verwendung für einen Tablet-Computer, während ich mein Netbook nicht missen möchte).

Und zu guter letzt von einem bekennenden Digitaljunkie: Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Ich will keinen E-Book-Reader, dafür mag ich die Haptik eines Buches und ein gefülltes Bücherregal viel zu sehr, als sie gegen ein schlankes Gerät und 100 Büchern im Flash-Speicher eintauschen zu wollen :-blush

Feuerblick
29.12.2011, 20:03
Hehe, DAS ist auch ein Grund, warum ich Technikspielkind sowas noch nicht habe. Es geht nix über ein Buch... es riecht wie ein Buch, es fühlt sich an wie ein Buch und im Regal ist es auch noch hübsch :-)

Relaxometrie
29.12.2011, 20:04
Es geht nix über ein Buch... es riecht wie ein Buch, es fühlt sich an wie ein Buch und im Regal ist es auch noch hübsch :-)
Aber beim Umzug ;-)

Feuerblick
29.12.2011, 20:05
Ich freu mich schon, wenn ich die Bücher wieder im Regal hab :-)

wjsl
29.12.2011, 21:33
Ja, der Umzug ist tatsächlich das Problem; wenn man ständige Ortswechsel hat, so können die zuvor noch so lieben Bücher auf einmal außerordentlich lästig und unangenehm werden. Und so viel wie ich am Laptop sitze, kann ich bestimmt auch das Flackern eines E Readers tolerieren.

Vielleicht auch das eines Tablets, aber ich sehe schon ein dass das wohl keine so gute Lösung sein dürfte. Insbesondere ein ständig leerer Akku und fehlende Hintergrundbeleuchtung würden auf Dauer schon nerven....hoffe, dass ich von meinem vorschnellen, fast versehentlichen Ebay Gebot noch herauskomme.

Relaxometrie
29.12.2011, 21:49
Naja, die eigentliche Idee dieser Reader ist ja, dass man keinen Rechner braucht, um Bücher auf den Reader zu bekommen.
Diesbezüglich muß ich jetzt doch mal nachfragen. Ist es tatsächlich so, daß ich die gewünschten Bücher einfach nur mittels des eBookReaders via Wi-Fi-Hotspots "runterlade". Man benötigt also keinerlei weitere Infrastruktur und auch keinen funktionierenden Internetzugang?

sodbrennen
29.12.2011, 22:13
Du brauchst nicht mal nen WiFi-Hotspot. Das geht gratis mittels UMTS, zumindest beim Kindle. :-D

Relaxometrie
29.12.2011, 22:18
Du brauchst nicht mal nen WiFi-Hotspot. Das geht gratis mittels UMTS, zumindest beim Kindle. :-D
DAS ist natürlich wieder ein Argument "pro Kindle", obwohl ich jetzt eher zum Sony-Reader tendiert habe.
Ok, morgen geht die Info-Suche weiter :-)
Gute N8 allerseits.

Sunflower
29.12.2011, 22:28
Du brauchst nicht mal nen WiFi-Hotspot. Das geht gratis mittels UMTS, zumindest beim Kindle. :-D

Vorsicht!!
Ob du einen Wifi-Zugang oder PC brauchst hängt von deinem Kindle-Typ ab. Kaufst du dir einen Kindle mit 3G (der deutlich mehr kostet), dann stimmt Sodbrennens Aussage und du brauchst kein Wifi. Bei den anderen Kindle ohne 3G, z.B. beim Kindle 4 brauchst du aber durchaus Wifi oder einen PC!!!!

Michael72
30.12.2011, 04:55
Und zu guter letzt von einem bekennenden Digitaljunkie: Ein Buch ist ein Buch ist ein Buch. Ich will keinen E-Book-Reader, dafür mag ich die Haptik eines Buches und ein gefülltes Bücherregal viel zu sehr, als sie gegen ein schlankes Gerät und 100 Büchern im Flash-Speicher eintauschen zu wollen :-blush

Ach, im Prinzip kann man auch hier den Vergleich zum mp3 ziehen: statt ganze Wände voller CDs zu haben und nie zu finden, was man sucht, hat man nun eben eine Festplatte im Rechner und findet jeden Song, den man sucht sofort. Der Vergleich hinkt natürlich insofern, als das der Konsum eines eBooks wesentlich längert dauert, als der eines mp3s. Man kann seinen Reader ziemlich schnell mit 500 Büchern füllen, aber wenn man 1 Buch pro Woche liest, ist das eben auch die Leseleistung von fast 10 Jahren... :-)

Übrigens gefällt mir an meinem Sony Reader die Handschrift-Funktion sehr gut. Man kann einfach mit dem Finger oder dem mitgelieferten Stift direkt in den Text malen, markieren und schreiben. Für mich ist das ein sehr wertvolles Tool.

Kackbratze
30.12.2011, 08:16
Im Buch markieren. Die Jugend ist verdorben und schlecht. ;-)

sodbrennen
30.12.2011, 12:41
Vorsicht!!
Ob du einen Wifi-Zugang oder PC brauchst hängt von deinem Kindle-Typ ab. Kaufst du dir einen Kindle mit 3G (der deutlich mehr kostet), dann stimmt Sodbrennens Aussage und du brauchst kein Wifi. Bei den anderen Kindle ohne 3G, z.B. beim Kindle 4 brauchst du aber durchaus Wifi oder einen PC!!!!

Ups, sry, du hast recht. :-blush. Hatte ich total vergessen, weil's so praktisch ist.
Der kostet mehr, aber dafür übernimmt auch Amazon quasi die Kosten für's Internet. :-top

Pas
30.12.2011, 15:48
Sorry für die Zwiwschenfrage, aber seh ich das richtig das eReader nur in s/w abbilden und somit Anatomiebücher etc. eher wenig Sinn machen?
Lg

Michael72
30.12.2011, 17:13
Sorry für die Zwiwschenfrage, aber seh ich das richtig das eReader nur in s/w abbilden

Zur Zeit siehst Du das richtig. Erste Geräte mit Farbdisplay werden wohl 2012 erscheinen. Es gibt da im wesentlichen zwei Technologien: Mirasol (http://de.wikipedia.org/wiki/Mirasol) (da ist bereits ein Gerät in Asien erhältlich) und E Ink Triton (http://en.wikipedia.org/wiki/E_Ink#E_Ink_Triton) (ebenfalls erste Geräte in Asien verfügbar).

Relaxometrie
30.12.2011, 17:27
Ich selbst besitze den PRS-T1 von Sony.
Ich glaube, den werde ich mir auch zulegen.
Wie funktioniert denn die Datenübertragung, bzw. der Bücherkauf? So, wie ich es bisher verstanden habe, gibt es 2 Möglichkeiten: über eine Internetverbindung am PC (also von zu Hause aus) oder per WiFiHotspot, wenn man unterwegs ist?
Der Rand des Readers soll unangenehm glänzen. Welche Farbe hast Du gekauft, und wie ist es mit dem Störfaktor durch den Glanz? Es gibt wohl auch Folien, die man auf den Rand klebt, um den Glanz abzudecken. An diesem Detail soll es nun nicht scheitern....aber ich frage mich schon, warum Sony keine matte Oberfläche für das Gehäuse gewählt hat :-nix

Absolute Arrhythmie
30.12.2011, 18:44
Also da ich eh fast alle meine Bücher über Amazon beziehe macht mir persönlich die Bindung an den Amazon-Shop beim Kindle wenig aus. Aber das ist ja Geschmackssache.
Bücher runterladen geht zu Hause auf dem Sofa Ruckzuck. Unterwegs braucht man einen WiFi-Zugang.
Zu den Kosten, hmm ja, das ist ja auch irgendwie typsich deutsch, dass man immer alles so billig wie möglich haben will.
Ich hab mich da kürzlich mit jemandem unterhalten der früher im Verlagswesen gearbeitet hat. der hat mir erklärt dass 1/3 des Buchpreises Kosten des Verlags sind, 1/3 an den Autor und 1/3 für den Druck.
Man spart also bei der "Produktion" eines ebooks "nur" die Druckkosten. Und das passt ja, da die Bücher etwas günstiger sind.

Was mich jetzt noch stört ist dass es doch einiger Verlage gibt die anscheinend noch keine ebook-Fans sind. Also alles gibt es leider nicht zur Zeit. Viele Neuerscheinungen sind allerdings zu haben, und ich bin zuversichtlich dass die Auswahl an ebooks immer größer werden wird.

wjsl
30.12.2011, 18:53
Mir gefällt der von Arcos sehr gut. Kindle ist sicher keine schlechte Lösung, aber ich möchte eben besonders deshalb einen E Reader haben, mit dem man PDF abrufen kann, weil mir ein Freund kostenlos mehrere Bücher als PDF auf meinen USB Stick geladen hat.

Unterscheidet sich die Akkulaufzeit wirklich so stark? Kann man auf einem Tablet wirklich so schlecht lesen? Ich fände es halt klasse, wenn die Dinger mit USB Stick kompatibel wären; das wäre traumhaft. Bei einem E Reader kann man das vermutlich ja vergessen, oder?

Mein Problem ist Folgendes: Ich habe bei Ebay ja diesen Pearl X3 Tablet ersteigert, für eigentlich sehr günstige 65 Euro; könnte, wenn ich die Einstellgebühren bezahlen würde, zurücktreten(knapp 8 Euro), aber wenn man damit auch gut lesen könnte würde ich das Gerät sehr gern nehmen, da man wie gesagt sowohl Kindle als auch PDF abspielen und USB Sticks verwenden könnte.

Muriel
30.12.2011, 20:02
Also da ich eh fast alle meine Bücher über Amazon beziehe macht mir persönlich die Bindung an den Amazon-Shop beim Kindle weder hat mir erklärt dass 1/3 des Buchpreises Kosten des Verlags sind, 1/3 an den Autor und 1/3 für den Druck.

Zwar etwas OT hier, aber: Das gilt ganz sicherlich nur bei Autoren wie Rowling und co. Mein Exfreund (ebenfalls Verlagswesen) und eine gute Freundin (Autorin) reden da von ganz anderen Zahlen. Sie hat drei Monate Zeit, ein Buch zu schreiben, bekommt dafür pauschal 2-3000€ (brutto versteht sich), von jedem verkauften Buch gibt es dann 20 Cent. Hm, kann mir nicht so recht vorstellen, dass da die Drittelrechnung aufgeht.