Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Diskussion der Bestehens- und Notengrenzen
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Unregistriert
15.03.2012, 17:59
gut, dann hab ichs wohl nicht geschafft- und bin entgegen der hohen bestehensgrenze nicht gut genug... schade
Unregistriert
15.03.2012, 18:10
hallo, ich blicke nicht so ganz durch und hoffe auf eure hilfe bzw einschätzung:
bei mir ist es so, dass ich laut der medilearn-menschen 181 punkte habe, laut der statistischen auswertung aber 187 punkte.
6 punkte sind 6 punkte und 187 reichen vielleicht eher zum bestehen als 181...also ich hänge völlig in der luft und habe keine ahnung ob ich nun von eher 187 oder 181 punkten ausgehen soll.
das würde doch bedeuten, dass medilearn bei einigen fragen anderer meinung ist als "wir" studenten, oder verstehe ich da etwas total falsch?!?
kann mit das jemand erklären??
besten dank!!
Ja, das bedeutet es. Die statistische Auswertung geht nach meisten Nennungen. Wenn du und die Mehrheit der Prüflinge eine falsche Antwort angekreuzt haben kommt es zu einem Unterschied zwischen Statistik und ML-Auswertung.
Das siehst du schon richtig so. Die Auswertung von Medilearn ist halt aussagekräftiger, da die spezielle Leute haben, die sich nur mit diesen Fragen beschäftigen und das schon über Jahre. Die IMPP Auswertung und die von Medilearn stimmen fast immer zu 99% überein. Also kann man davon ausgehen, das die Statistikpunkte futsch sind.
Ist bei mir genauso bin laut Medilearn auf mageren 184 gelandet und bete jetzt, das die Bestehengrenze so weit absinkt, dass ich noch die Kurve kriege. Mir sind auch an die 6-7 Pkt. flöten gegangen. Versteh eh nicht was passiert ist, hatte immer gut gekreuzt, aber das scheint eh keine Garantie mehr für Erfolg zu sein.
ehemaliger User_15082016-1
15.03.2012, 18:21
Jop das stimmt. Statistik orientiert sich nach der Mehrheit von uns Studenten. Und das von den Dozenten ist dann ihre Antwort, die sie in Büchern nachgeschlagen haben. Ich selber hab mich mal für die Richtigkeit der beiden Werte interessiert und da meinte Medilearn, dass ihre Dozenten es bis zu ner Genauigkeit von 99% schaffen, während wir Studenten halt meistens 10% schlechter sind. Also würde ich eher nach der Dozentenauswertung gehen.
Oh da war jemand schneller :D
Unregistriert
15.03.2012, 18:39
Tipp von mir (war Zweitschreiber), wenn jemand nicht zu den Cracks gehört: nicht Lösungen kucken, nicht Kopf zerbrechen! Hab mich beim ersten Mal auch verrückt gemacht und bis zum letzten gehofft, dass ich es doch noch gepackt habe... aber leider kam es anders :-(
Medi-learn hatte damals zwei Lösungen anders als Impp und das hats bei mir irgendwie ausgemacht! Dann dieses Hin und Her mit dieser idiotischen Bestehensgrenze, die wohl keiner so richtig kapiert, den Hochrechnungen und dem ganzen! Da war ich natürlich am Boden zerstört und traumatisiert!
Deshalb, ich versuch mich dazu zu zwingen, diesesmal auf den Bescheid zu warten (obwohl es mich wirklich in den Fingern juckt nachzusehen, aber ich hab einfach zu sehr Angst)! Ich hoffe nur, sie nehmen keine Fragen raus! Das kommt nämlich letztlich immer negativ! Was ich in dem ganzen Chaos im Herbst letztlich kapiert habe: du bist nur auf der sicheren Seite, wenn du definitiv 192 Richtige (= 60%) von den 320 hast! Wegen rausgenommener Fragen hat noch keiner bestanden, der diese 192 nicht gehabt hat! Es sei denn die Gleitklausel kommt zum Zug, d.h. alle haben so schlecht gekreuzt, dass dies den Schnitt senkt!
Wenn sich Medi-learn aber nun vertan hat und sei es nur um 1 oder 2 (das kam mir damals eh komisch vor, wie sich Medi-learn Dozenten ausgerechnet bei diesen zwei Fragen haben vertun können.... sehr sonderbar, muss das vielleicht so sein?), dann ist das eine wacklige Angelegenheit für die, die eh schon knapp sind!
Also summa sumarum von mir: Noten können sich durch durch den Nachteilsausgleich wohl verändern, aber bestehen tut niemals einer, der wie gesagt diese 192 Richtigen nicht hat.... dann weisst du nicht, ob du dich auf dem Antworbogen in der Aufregung und Hektik der 90 Sekunden/Frage nicht aus Versehen verkreuzt hast? Ist mir zum Beispiel beim ersten Mal passiert! Wie ich das geschafft habe, ist mir bis heute schleierhaft! Ob sich einer verkreut hat, zum Vorteil oder Nachteil und ob man bestanden hat oder nicht, wird dir letztlich nur der amtliche Bescheid sicher sagen können!
Unregistriert
15.03.2012, 18:39
ist doch mist...dann sind es also nur 181 punkte )-:
trotzdem besten dank für die erklärungen!!
marrykaykay
15.03.2012, 19:59
Tipp von mir (war Zweitschreiber), wenn jemand nicht zu den Cracks gehört: nicht Lösungen kucken, nicht Kopf zerbrechen! Hab mich beim ersten Mal auch verrückt gemacht und bis zum letzten gehofft, dass ich es doch noch gepackt habe... aber leider kam es anders :-(
wie viel punkte hattest du denn damals? was hast du dieses mal anders gemacht? ich drücke ganz feste die daumen dass es bei dir dieses mal geklappt hat!!!!!
Unregistriert
15.03.2012, 20:32
wie viel punkte hattest du denn damals? was hast du dieses mal anders gemacht? ich drücke ganz feste die daumen dass es bei dir dieses mal geklappt hat!!!!!
Danke!
Wie gesagt, das war ein Chaos. Zuerst hatte ich Lt. medi-learn Ergebnissen 189! Was ich heute weiss, aber damals nicht, ist, dass dies schon heisst: definitiv durchgefallen, also unter 192! Aber es gab ja dauernd Diskussionen, dass "der Schnitt runtergehe, weil er das ja jedes Jahr tut usw..." Ich hoffte natürlich vier Wochen lang blauäugig, dass ich dann noch ne Chance hätte, wenn es runtergehe, dann käme ich vielleicht noch durch... Durch die zwei falschen Medi-learn Ergebnisse, waren es dann nach den offiziellen Lösungen nur noch 187 und durch die herausgenommenen 7 Fragen und zwei Übertragungsfehler zu meinen Ungunsten bin ich letztlich bei 183 gelandet! Bestehensgrenze war 188!
Was ich anders gemacht habe...? Ich hab 5 Monate lang gelernt mit dem letztlich subjektiven Ergebnis vor der aktuellen Prüfung, nun eigentlich auch nicht mehr zu wissen, als letzten Herbst... (hallo, was hab ich eigentlich 5 Monate lang gemacht?) und einer Heidenangst wieder durchzufallen obwohl ich mich reingehängt hatte, dass ich zum Schluss schon krank wurde... Kopfweh, Durchfall... etc. Irgendwie hab ich mich total in den Stoff verrannt und mich darin dann verirrt! Es kam wohl zur proaktiven Hemmung! Leider bin ich schon lange aus der Schule, habe also diesen Background wie die Schüler mit LK Physik, Chemie, Biologie nicht und das macht halt gehörig was aus... die tun sich viel leichter, weil sie ja ziemlich viel aus der Schule mitbringen.
Ich hoffe natürlich inständig, dass ich es diesesmal geschafft habe, denn nochmal so einen Lernmarathon ein halbes Jahr lang halte ich nicht durch...
Unregistriert
15.03.2012, 20:41
Was ich heute weiss, aber damals nicht, ist, dass dies schon heisst: definitiv durchgefallen, also unter 192! Aber es gab ja dauernd Diskussionen, dass "der Schnitt runtergehe, weil er das ja jedes Jahr tut usw..." Ich hoffte natürlich vier Wochen lang blauäugig, dass ich dann noch ne Chance hätte, wenn es runtergehe, dann käme ich vielleicht noch durch... Durch die zwei falschen Medi-learn Ergebnisse, waren es dann nach den offiziellen Lösungen nur noch 187 und durch die herausgenommenen 7 Fragen und zwei Übertragungsfehler zu meinen Ungunsten bin ich letztlich bei 183 gelandet! Bestehensgrenze war 188!
irgendwie finde ich deine Argumentation nicht logisch. du bist nicht definitiv durchgefallen weil du unter 192 warst, sondern unter 188! Diejenigen die 189,190 und 191 hatten haben ja noch bestanden!
Natürlich bestehen auch Leute unter halb der 60%, wenn sie eben punktemässig ÜBER der Bestehensgrenze liegen. Soviel auch zu dem "durch runtersetzen der Bestehensgrenze besteht niemand mehr, da ändern sich höchstens noch Noten". Wie kommst du da drauf? Nur weil du dann doch noch schlechter warst als zunächst angenommen?
Unregistriert
15.03.2012, 21:00
irgendwie finde ich deine Argumentation nicht logisch. du bist nicht definitiv durchgefallen weil du unter 192 warst, sondern unter 188! Diejenigen die 189,190 und 191 hatten haben ja noch bestanden!
Natürlich bestehen auch Leute unter halb der 60%, wenn sie eben punktemässig ÜBER der Bestehensgrenze liegen. Soviel auch zu dem "durch runtersetzen der Bestehensgrenze besteht niemand mehr, da ändern sich höchstens noch Noten". Wie kommst du da drauf? Nur weil du dann doch noch schlechter warst als zunächst angenommen?
Ja ich weiss, das ist schwer zu verstehen, das war es damals für mich auch! Es scheint tatsächlich so zu sein, wenn du von den 320 Ausgangs-Fragen unter 192 liegst, dann ist man durchgefallen. Wenn man dann im zweiten Schritt die rausgenommenen Fragen mit berücksichtigt, dann kann man rechnen wie man will, man kommt man nicht auf die individuell gültige Bestehensgrenze.
Ich hab damals den Impp-Rechner bis zum äußersten gequält und jede mögliche Punktzahl eingeben, es kam unterm Strich immer wieder "durchgefallen". Hat man aber von den 320 Fragen 192 richtig, dann konntest du von den sieben Fragen 1, 2, 3 .... richtig haben, man hatte bestanden. Das ist ja das vertrackte daran. Warte bis der Impp-Rechner wieder zur Vefügung steht und probier es selbst mal aus....
Das Verrückte an der Sache ist, dass dann bei manchen nicht mehr die Bestehensgrenze von 188 gilt sondern die individuelle, die berücksichtigt wieviel von den rausgenommenen du richtig hattest lt. dem Impp-Rechner... sorry, es kann sein, dass ich es nicht so richtig erklären kann wie ich es meine, es ist einfach eine zu komplizierte Sache!
Letztlich habe ich nicht bestanden weil ich unter 188 war, sondern weil ich von den 320 nicht mindestens 192 richtig hatte.
und wenn man die rausgenommenen alle falsch hatte?
Unregistriert
15.03.2012, 22:42
hmm...das klingt für mich irgendwie nicht so ganz logisch...ich weiß es zwar auch nicht 100%ig, aber ich meine, man kann durchaus mit weniger als 192 Punkten bestehen. Meiner Meinung nach ist es doch so, dass Fragen, die man richtig gekreuzt hat, einem nicht zum Nachteil gereicht werden können, wenn sie rausgenommen werden. So kann es nicht passieren, wenn man gerade so mit einer Punktlandung bestanden hat, dass einem später als Oberarzt die Approbation entzogen wird, nur weil es nach 30 Jahren des Klagens doch zu dem Urteil kommt, dass die Frage rausgenommen wird (dramatisiert). Mir schwirrt da der Begriff "Nachteilsausgleich" im Kopf herum...weiß nicht, ob das das ist...
wenn man also nur knapp unter den 192 Punkten liegt, muss man also hoffen, dass die Fragen rausgenommen werden, die man falsch angekreuzt hat. Nur so als Beispiel, für Leute wie mich, deren inhaltlich sinnvollste Antwort aufgrund mathematischer Minderbemitteltheit in Physik darin liegt stets "ACDC" anzukreuzen und für die "Hardy-Weinberg" nie mehr als ein bescheuerter Name sein wird ;) :
Wenn man 5 von 10 Fragen richtig hat und eine oder zwei von den fünf, richtig angekreuzten Fragen rausgenommen werden, ändert sich für dich nichts!
Man muss also hoffen, dass falsch angekreuzte rausgenommen werden:
Wenn also zwei von den falsch angekreuzten rausgenommen werden, hat man 5 von 8 Fragen richtig und nun liegt man bei 62,5% statt 50% und man hat bestanden.
Es ändern sich meiner Meinung nach also nicht nur die Noten! Vielleicht hatte der Verfasser des Kommentars vor mir lediglich alle Fragen richtig, die als rausnehmbar zur Auswahl standen und kam somit zu dem Ergebnis, dass keine Möglichkeit besteht doch noch zu bestehen. Ich hoffe, das ist so richtig!
Jedenfalls viel Glück allen, die noch zittern müssen!
und für die müssen wir jetzt fragen finden, die man rausnehmen könnte. ich bin da auch selbst betroffen..
Unregistriert
15.03.2012, 22:53
wie hoch ist eigentlich die Wahrscheinlichkeit, dass die Lösungen des Medi-Learn Teams korrekt sind?
100% natürlich nicht, aber schon so 98 bis 99% laut eigenen aussagen
Hans-Peter-Ulf
15.03.2012, 23:00
hmm...das klingt für mich irgendwie nicht so ganz logisch...ich weiß es zwar auch nicht 100%ig, aber ich meine, man kann durchaus mit weniger als 192 Punkten bestehen. Meiner Meinung nach ist es doch so, dass Fragen, die man richtig gekreuzt hat, einem nicht zum Nachteil gereicht werden können, wenn sie rausgenommen werden. So kann es nicht passieren, wenn man gerade so mit einer Punktlandung bestanden hat, dass einem später als Oberarzt die Approbation entzogen wird, nur weil es nach 30 Jahren des Klagens doch zu dem Urteil kommt, dass die Frage rausgenommen wird (dramatisiert). Mir schwirrt da der Begriff "Nachteilsausgleich" im Kopf herum...weiß nicht, ob das das ist...
wenn man also nur knapp unter den 192 Punkten liegt, muss man also hoffen, dass die Fragen rausgenommen werden, die man falsch angekreuzt hat. Nur so als Beispiel, für Leute wie mich, deren inhaltlich sinnvollste Antwort aufgrund mathematischer Minderbemitteltheit in Physik darin liegt stets "ACDC" anzukreuzen und für die "Hardy-Weinberg" nie mehr als ein bescheuerter Name sein wird ;) :
Wenn man 5 von 10 Fragen richtig hat und eine oder zwei von den fünf, richtig angekreuzten Fragen rausgenommen werden, ändert sich für dich nichts!
Man muss also hoffen, dass falsch angekreuzte rausgenommen werden:
Wenn also zwei von den falsch angekreuzten rausgenommen werden, hat man 5 von 8 Fragen richtig und nun liegt man bei 62,5% statt 50% und man hat bestanden.
Es ändern sich meiner Meinung nach also nicht nur die Noten! Vielleicht hatte der Verfasser des Kommentars vor mir lediglich alle Fragen richtig, die als rausnehmbar zur Auswahl standen und kam somit zu dem Ergebnis, dass keine Möglichkeit besteht doch noch zu bestehen. Ich hoffe, das ist so richtig!
Jedenfalls viel Glück allen, die noch zittern müssen!
sehe ich auch so, gut erklärt!
Die Ergebnisse der letzten beiden Examina sahen daher ja auch wie folgt aus:
Frühjahr
Herbst
Anzahl der gewerteten Aufgaben
312
313
Bestehensgrenze
178
188
Bestehensgrenze in Prozent
57,1%
60,1%
Gesamtdurchschnitt aller Prüfungsteilnehmer
203,2
230,0
Gesamtdurchschnitt aller Prüfungsteilnehmer in Prozent
65,1%
73,5%
Von allen Teilnehmern haben bestanden in Prozent
78,3%
88,2%
Unregistriert
15.03.2012, 23:01
ja so um den Dreh 98/99%...ist aber auch nicht so verwunderlich, wenn man bedenkt, dass ein Prozent 3,2 Punkte sind. Da würden sie ja selbst noch bei 97% liegen, wenn sie mit knapp 10 Punkten daneben liegen!
Es besteht also für viele noch Hoffnung!
Unregistriert
15.03.2012, 23:04
meint ihr es reichen 194 P. ?
Unregistriert
15.03.2012, 23:37
es tut mir ja leid, dir das jetzt sagen zu müssen, aber die Medilearndozenten haben leider völlig andere Bücher als die Herren vom IMPP und die Ergebnisse liegen weit auseinander...außerdem raten die manchmal auch einfach! ;)
Oder anders gesagt: Herzlichen Glückwunsch zum Bestehen!
Dir kann im Grunde nichts mehr passieren (jedenfalls in negativer Hinsicht...s.o. meinen Kommentar mit "Nachteilsausgleich etc")
Dass die Medilearnergebnisse von denen des IMPP abweichen, liegt ja daran, dass sie nicht wissen welche Fragen letztendlich rausgenommen werden. Dass die Lösungen abweichen ist reichlich unwahrscheinlich und wenn dann wird die Frage wohl rausgenommen, da es dann wohl Ungereimtheiten in der Literatur gibt, was für dich aber nur Gutes oder keine Veränderungen bedeuten würde.
Also nochmal: Herzlichen Glückwunsch und (falls du das oben beschriebene bis eben nicht wusstest, eine seit langem erstmalig) gute Nacht! :)
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