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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ZVS umgehen!!!!!!!!



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harlekyn
12.07.2003, 21:17
Original geschrieben von Janine

Kann sein, dass das in der Klinik anders ist, aber da brechen auch weniger leute ab als vor dem Physikum, oder?

Ist bestimmt so, wenn nach 2 oder 6 Jahren ab zubrechen ist schon ein Unterschied! Aber es geht ja auch nicht nur darum das man abbricht, sonden das man auch einfach unzufrieden mit dem Beruf später ist! Hab bei manchen Ärzten das Gefühl, das sie nachdem sie fertig waren sich gewünscht haben, sie hätten was anderes gemacht. Das dachte ich wäre unwahrscheinlicher wen man vorher etwas Praxis hätte! Aber das ist wenn man es genau betrachtet wohl eher auch unwesentlich, weil man ja nie wirklich als Arzt arbeitet!

Frieden sei mit euch....:-party

euer möchtegern Student!

alctr
13.07.2003, 20:45
abischnitt hat mit genau zwei faktoren zu tun: intelligenz und fleiss. leute die beim ersten etwas besser sind können das zweite etwas schludern lassen und umgekehrt. das gelingen des medizin studiums hat meines wissens mit drei faktoren zu tun: intelligenz, fleiss und einstellung. da die einstellung zwar sehr wichtig, aber ja nun wirklich etwas schwer zu überprüfen ist, überprüft man eben die beiden anderen faktoren, also den abitur schnitt. schwierige lebenslagen oder sowas kann jeder unvorhersehbar, vorhersehbar, unverschuldet oder selbst verschuldet bekommen. wieso sollte irgendetwas anderes als der abischnitt bestimmen, wer studieren darf und wer nicht? die diskussion ist ziellos...

harlekyn
13.07.2003, 21:44
Original geschrieben von alctr
intelligenz, fleiss und einstellung......wieso sollte irgendetwas anderes als der abischnitt bestimmen, wer studieren darf und wer nicht?

Weil es so sit wie du sagst. Man braucht fleiß und die richtige Einstellung. Hat man sein Abi verbockt aus welchen Gründen auch immer, hängt sich aber danach woanders rein, seio es bei einer Krankenpflegeausblindung und schaft die gut, sollte dafür nicht nur durch einfache Wartesemester belohnt werden.
So denk ich mal...
Und Ziellos ist die Diskussion eh weil niemand was daran ändern kann!
Wie soll das ganze eigentlich geregelt werden wenn die ZVS weg ist??

Melon_Man
13.07.2003, 22:16
Original geschrieben von harlekyn


Man braucht fleiß und die richtige Einstellung.


So so .. und Intelligenz nicht oder was?????

Vandroiy
13.07.2003, 22:22
Dazu habe ich hier (http://www.kmk.org/hschule/home.htm) was gelesen (auf "Hochschulzulassung/studentische Angelegenheiten" klicken),ist aber wohl noch nichts beschlossen.

Zu dieser Diskussion:Ich denke auch,daß sie zu nichts führt.Es gibt auf beiden Seiten (also bei den 1,xxx -Abiturienten genauso wie bei den Wartezeitstudenten) Leute,die sich gut für Studium und Arztberuf eignen,genauso wie Leute,die man besser nicht zulassen würde.
Irgendwie muß man halt auswählen,und bei dem momentanen System wird jeder irgendwann berücksichtigt.Optimal ist es sicher nicht - ob andere Modelle optimaler sind,wird sich ja zeigen.

harlekyn
13.07.2003, 22:48
Original geschrieben von Melon_Man



So so .. und Intelligenz nicht oder was?????


nö....sowohl für das Abi als auch für das Medizin Studium denk ich und das was ich bisher von Ärzten UND STUDENTEN gehört hab, ist es net von Nachteil, aber auch net umbedingt nötig intelligent zusein...:-top....also mich beruhigt das ungemein!

Und wieso wegnehmen..und was ist knapp verfehlt? Ist genauso schwammig! Die Wartezeit ist genauso ein Kriterium wie der NC. Über Gründe warum der nc schlechter sein kann haben wir ja schon ausgibig diskutiert und weil es eh keiner einsehen will lasse ich es auch! :-sleppy
Es ist so wie es ist...könnte besser sein..aber das könnte die Grundschule auch.... :-lesen

Melon_Man
13.07.2003, 22:48
Ja, bloss ich bin mir halt ziemlich sicher das unter den guten Abiturienten mehr sind, die fürs Studium + Arztberuf gut geeignet sind!! Bei den Warter gibts sicher auch geeignete Kandidaten, bloss Anteilmäßig halt nicht so viele.

Ich persönlich finde, dass Leute die über Wartezeit zugelassen werden, denjenigen den Studienplatz wegenehmen, die ihn eher verdient hätten, und zwar solche, deren Note knapp für den NC nicht ausreicht.


@Harlekyn dass Intelligenz (keiner Spricht hier von IQ 150+, damit wir uns verstehen) für den Arzt nicht wichtig sein soll, lässt mich erschaudern!!!!

harlekyn
13.07.2003, 22:56
Original geschrieben von Melon_Man
@Harlekyn dass Intelligenz (keiner Spricht hier von IQ 150+, damit wir uns verstehen) für den Arzt nicht wichtig sein soll, lässt mich erschaudern!!!!

ein wenig schon ja! Aber so ist es nun mal! Und wie gesagt, das ist keine These von mir sondern von Leuten die es wissen müßen!

Und wie gesagt..net von Nachteil aber auch net wichtig! Ob ich mir die Behandlung von nem Herzinfarkt sozusagen Herleite über grundsätzliche Sachen, was dann etwas mit Übertragen usw. (Intelligenz) zutun hat oder ob ich das Behandlungsshema im Kopf hat(was man lernen kann) spielt doch keien soo große Rolle oder?

Melon_Man
13.07.2003, 22:59
Oh mann, ich hoffe bloss du wirst nie Arzt Harlekyn!!
Und wenn doch , dann Gnade mir Gott dass ich nicht dein Patient sein muss!!

harlekyn
13.07.2003, 23:12
Warum? Wenn dich das schon stört solltest du wedermit mir über andre Dinge diskutieren noch ein paar unserer Notärzte kennen lernen! :-))

Es ist zwar traurig aber es ist so. Ich man kann auh ohne sonderlich intelligent zusein Arzt werden weil doch sehr viele Dinge einfach auf Erfahrung beruhen und man eben nicht am laufenden Band kreativ sein muß sondern oft nach dem 0815-Prinzip verfahren kann! (Nicht in jeder Fachrichtung, nicht immer, wohl nicht in jedem Krankenhaus...aber trótzdem möglich)

Ich wünsch dir aber viel Glück und das du Arzt wirst! Allein darum das du mal verstehst was ich meine und einsiehst das ich wohl leider recht hab! aber natürlich auch damit du das tun kannst was dir hoffentlich Spass macht....

Und ich hoffe natürlich, dass ich Arzt werde, freu mich da schon richtig drauf.... :-party

Rico
14.07.2003, 00:16
Original geschrieben von harlekyn
Ich man kann auh ohne sonderlich intelligent zusein Arzt werden weil doch sehr viele Dinge einfach auf Erfahrung beruhen und man eben nicht am laufenden Band kreativ sein muß sondern oft nach dem 0815-Prinzip verfahren kannIch behaupte einfach mal, daß Intelligenz zu einem gewissen Teil auch Lern- und Merkfähigkeit beinhaltet. Zumindest wenn man die Definition von Intelligenz bemüht ("Intelligenz ist das, was ein Intelligenztest misst") und da einen üblichen anschaut, z.B. HAWIE (der auch die Merkfähigkeit prüft).

Zum einen: Medizin ist weit mehr als nur gelerntes ausspucken und Medizin studieren nochmal mehr als bloß lernen.
So vieles basiert auf Verständnis!
Notfallmedizin ist dank Leitlinien und Algorythmen das denkbar ungeschicksteste Beispiel für Kreativität im Arztberuf, denn genau die soll es da ja nicht geben... das soll nach Schema laufen und keiner soll sich was herleiten und rumprobieren.

Zum anderen: Deine Erfahrungen mit Ärzten sind äußerst subjektiv. Vor allem "Niedrigergestellten" gegenüber neigen viele Ärzte zum "understatement", um nicht arrogant oder abgeoben zu wirken.
Die wenigsten würden auf die Frage, ob man zum Studium wahnsinnig intelligent sein muß mit "Ja, ganz arg" antworten, weil sie durch die Tatsache, daß sie das Studium ja geschafft, damit "arroganterweise" indirekt postulieren würden, wahnsinnig intelligent zu sein.
Außerdem ist das Lernen dasjenige, was in Erinnerung bleibt, der kurze "klick" des Verstehens eher nicht.
Und letztens neigt man im Nachhinein zur Verniedlichung... mein Abi find ich heute pillepalle und das Physikum is auf den ersten Blick auch nicht mehr so schlimm... war es aber wohl doch, wenn ich z.B. Mails aus der Zeit anschaue...

alctr
14.07.2003, 08:36
:-meinung :-dafür
genau rico... und dass bestimmte leute nicht direkt medizin studieren dürfen scheint ne prima absicherung gegen verrückte zu sein :)

harlekyn
14.07.2003, 09:02
Klar kenn ich..ist abre ein interessantes Phanomän...wärhend man in der 11 vor Kurvendiskussion zittert, langweitl es einen in der 12 nur noch...

Aber das mit dem lernen und der schwierigkeit des Medizinstudiums kommt ja auch von Leute die net darauf achten müßen, das sie arrogant wirken weil sie erstens alle etwa in meinem alter sind und ich sie recht gut kenne!
Auch von Seiten der Ärzt ist das eigentlich net so. (Kommt darauf an aus welchem KH der Arzt kommt)

Und zum Thema, das esei manchen gut ist, wenn sie net direkt studieren können blribt nur zu sagen. dass du von glück reden kannst, manche Ärzte net zu kennen.

Weiterhin frohes posten!

der möchtegern Student!

alctr
14.07.2003, 10:30
Klar kenn ich..ist abre ein interessantes Phanomän...wärhend man in der 11 vor Kurvendiskussion zittert, langweitl es einen in der 12 nur noch...
das ist nicht, was rico meinte. was du erklärst sind altersweisheit und erfahrung... nicht, dass einem der lernaufwand im nachhinein geringer erscheint

Melon_Man
14.07.2003, 10:37
Die Ärzte die ich bisher kennengelernt habe, haben alle eigentlich einen recht intelligenten Eindruck gemacht. Nur weil bei Harlekyn ein paar Spinner rumlaufen muss dass noch lange nicht überall so sein. Ricos Meinung zum Thema "nicht arrogant wirken" finde ich auch richtig.
Natürlich muss ein guter Arzt über gewisse Intelligenz verfügen, ich denke dass kann niemand abstreiten.

Und ich wünsche DIR dass du kein Arzt wirst, und trotzdem einmal einsiehts dass ich Recht habe :-)

Es gibt schon viel zu viele schlechte Ärzte, da brauchen wir nicht noch einen mehr ;-) ;-)


Ich mag dich trotzdem Harlekyn :-)

harlekyn
14.07.2003, 10:40
Ne, ich meine net den Lernaufwand! Es geht mehr darum das was hinter einem liegt wohl immer leichter vorkommt als das was vor einem ist. Und Sachen, die vorher etwas "spezielles" waren später standart ist!
So ich muß jetzt schaffen fahren...bis später....

alctr
14.07.2003, 10:55
aber deutsch war wohl kein abifach oder? läster läster

Diabeticus
14.07.2003, 14:33
hallo niveauxxxx!
find beide meinungen hary and rico haben was...!
die andern naja.
bin in der pflege tätig und werd da hoffentlich bald raus sein - aber einiges mitnehmen.
mfg, diabeticus

netguru
15.07.2003, 15:31
Also auch wenn ich jetzt wohl unsympathisch bin, aber ich habe mein Abi ohne viel Mühe mit 1,8 gemacht (das beste war 1,4, das zweitbeste 1,7) und bin mir nicht sicher, o ich Medizin schaffen würde. ich habe zum Glück was Anderes studiert, Abi ist so wie zweite Klasse gehen zehnte verglichen mit Studium. Da kann man noch so schlecht drauf sein, man muß ne 2,5 schaffen.

netguru
15.07.2003, 15:38
Meine Bekannte hatte 1,9 und sollte jahrelang warten, kam dann aber nach einem Semester dran. Die mir bekannten Medizinstudentinnen wirken ansonsten nicht besonders hell, scheinen ihr Studium aber dennoch zu schaffen, das zur Relativierung. Aber vielelciht sind die einfach nur gestreßt und haben keine Energie mehr auch noch intelligent rüberzukommen. Das teils schulische System bei Medizin hilft Manchem vielleciht mehr als einem anderen, der in anderen Föächern die freie Zeiteinteilungsmöglichkeit ziu nutzen weiß, in der Regel wird sie vertrödelt.