Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : i.v. Zugänge in der Radiologie



Seiten : 1 2 [3] 4

blond
25.09.2012, 20:40
Die Aussage finde ich in der Form schon gewagt. Mitunter ergibt sich ja auch erst aus dem Befund des Nativ-CT eine Indikation für eine Angiographie oder Post-KM-Aufnahme.

Bei uns werden die Zugänge primär auf Station/ in der Notaufnahme gelegt. Wobei es bisher noch nie ein Problem war das in der Radiologie ein Zugang gelegt wird falls der Zugang wider Erwarten doch nicht läuft o.ä.

Ah so, du meinst, dass wir den Patienten in aller Ruhe aufm CT liegen lassen, bis wir das CT befundet haben, um uns dann in Ruhe für oder gegen eine Angiographie zu entscheiden? Und das bei laufendem Betrieb und voller Auslastung?
Grob geschätzt, braucht bei uns vielleicht jedes 30 CCT eine i.v. KM-Gabe, die vorher so nicht eingeplant war. Also wir schaffen es, den Patienten wieder auf den Tisch zu bekommen... Aber als (angehender) Neurologe wirst du viel besser bescheid wissen als ein radiologischer Assistent, nicht wahr?

Muriel
25.09.2012, 20:47
Nun sei mal nicht so angefasst, etwas übertrieben Deine Reaktion hier.

Hellequin
25.09.2012, 21:32
Ah so, du meinst, dass wir den Patienten in aller Ruhe aufm CT liegen lassen, bis wir das CT befundet haben, um uns dann in Ruhe für oder gegen eine Angiographie zu entscheiden? Und das bei laufendem Betrieb und voller Auslastung?

Also eine atypische ICB, ein hyperdenses Mediazeichen oder eine flaue Basilaris erkenne ich im noch laufenden CT (und unsere Radiologen erst recht:-D). Und ja bei Notfällen wird bei uns das CT einmal schnell durchgeschaut um grobe Auffälligkeiten zu entdecken, bevor der Patient vom Tisch genommen wird. Das dauert maximal 1-2 Minuten und damit dtl. weniger Zeit als den Patienten vom Tisch zu nehmen und später nochmal draufzupacken. Erwartet ja keiner einen vollständigen Bericht mit Aufzählung sämtlicher alten Lakunen in der Zeit. Aber um einen grob auffälligen Befund zu entdecken dazu reichts, zumindestens bei uns.

EntenFreundin
25.09.2012, 23:29
Zickenterror ?!

EntenFreundin
25.09.2012, 23:40
Ich wünschte, ich wäre nur ein Klugscheisser, aber ich rede leider aus Erfahrung... und da stand ich nicht auf der "guten" Seite :-nix

In diesem Thread vertreten tendentiell (nicht auf jede Einzelperson bezogen) die Studis eher die Meinung man braucht es nicht unbedingt, bzw, kann es irgendwann mal lernen und die Ärzte, dass man es können sollte (wobei es mir nicht um Einzeluntersuchungen, die ja primär gar nicht Thema des Threads waren, geht, sondern wirklich nur ums Prinzip).
Woran liegt das wohl ? !! :-???

Evil
26.09.2012, 13:16
In diesem Thread vertreten tendentiell (nicht auf jede Einzelperson bezogen) die Studis eher die Meinung man braucht es nicht unbedingt, bzw, kann es irgendwann mal lernen und die Ärzte, dass man es können sollte (wobei es mir nicht um Einzeluntersuchungen, die ja primär gar nicht Thema des Threads waren, geht, sondern wirklich nur ums Prinzip).
Woran liegt das wohl ? !! :-???
Ist das wirklich so?
Ok, ich finde nicht, daß das perfekte Beherrschen des venösen Zuganglegens absolut essentiell für das Arztdasein ist. Kenne gute Ärzte, die das nicht können.



:-))

Feuerblick
26.09.2012, 15:51
Ich hatte jetzt eher das Gefühl, dass die fertigen Ärzte der Meinung waren, man müsse das Legen venöser Zugänge nicht unbedingt auch noch im Tiefschlaf beherrschen, während die vertretenen Studenten es als essentielle ärztliche Fähigkeit ansehen. Warum ist DAS wohl so... ;-)

GOMER
26.09.2012, 16:40
In diesem Thread vertreten tendentiell (nicht auf jede Einzelperson bezogen) die Studis eher die Meinung man braucht es nicht unbedingt, bzw, kann es irgendwann mal lernen und die Ärzte, dass man es können sollte (wobei es mir nicht um Einzeluntersuchungen, die ja primär gar nicht Thema des Threads waren, geht, sondern wirklich nur ums Prinzip).


Um ehrlich zu sein hatte ich das Meinungsbild eher umgekehrt gedeutet.

Desiderius
26.09.2012, 16:42
Tatsache ist doch nur der Punkt, wenn die Pflege es nicht kann und x mal gepiekst hat, dann muss man als Arzt das können.

netfinder
26.09.2012, 17:47
Wenn meine Pflege das nicht kann, dann kann ichs gleich lassen!

EntenFreundin
26.09.2012, 20:18
Ich hatte jetzt eher das Gefühl, dass die fertigen Ärzte der Meinung waren, man müsse das Legen venöser Zugänge nicht unbedingt auch noch im Tiefschlaf beherrschen,

Im Tiefschlaf.... dass man auch immer übrtreiben muss....

Feuerblick
26.09.2012, 20:30
Sag mal... warum so aggressiv? Mit dem falschen Fuß aufgestanden??

Miss_Verständnis
26.09.2012, 21:05
Ich hatte jetzt eher das Gefühl, dass die fertigen Ärzte der Meinung waren, man müsse das Legen venöser Zugänge nicht unbedingt auch noch im Tiefschlaf beherrschen, während die vertretenen Studenten es als essentielle ärztliche Fähigkeit ansehen. Warum ist DAS wohl so... ;-)

Den Eindruck hatte ich auch eher...

EntenFreundin
26.09.2012, 21:31
Sag mal... warum so aggressiv? Mit dem falschen Fuß aufgestanden??
ich bin eigentlich nicht aggressiv... da täuscht mal wieder die fehlende Mimik und Gestik bei so Internet-Statements...

Ich hab hier weiss Gott schon aggressivere Beiträge gelesen (naja glaube ich zumindest, siehe oben).

Laelya
26.09.2012, 21:54
Mich beruhigen die Statements der Ärzte hier :-)
Ich werde im pj sicher lernen Zugänge zu legen bin aber dennoch froh, das meine Hoffnung bezüglich der Radiologie nicht erstickt wurde

EntenFreundin
27.09.2012, 12:17
Im PJ reicht auch. Nur als Arzt/Ärztin sollte man es können. Nicht rückwärts im Schlaf, aber man sollte es halt insofern können, dass man als Berufsanfänger nicht für jede zweite Flexüle eine Kollegen holen muss.
Und wenn Du eine Radiologie erwischt wo die Flexülen im CT vom Arzt gelegt werden, denn ist das halt auch in der Radio so.

Ich hab das selber im Studium nur unzureichend gelernt (hab damals auch immer gerne auf die Leute gehört, die meinten das wird schon, das lernt man schon, das kommt noch, etc.) und als Assistenzärztin fand ich persönlich nicht lustig, wegen sowas Kollegen holen zu müssen oder festzustellen, dass der Famulant besser Nadeln legen konnte als ich.

Vielleicht wars auch mangelndes Selbstwertgefühl, in dem Sinne, dass ich als Famulant den Patienten nicht "belasten" wollte im Sinne "es soll denn lieber der Arzt machen, der kanns besser" und als Ärztin denn den Kollegen nicht auf den Keks gehen wollte. Tja....

Aber gut, jeder muss seine Erfahrungen halt selbst machen.:-nix

epeline
28.09.2012, 07:50
also auf meinen nächtlichen flexülen-marathon hätte ich gut und gern verzichtet ;-)

FirebirdUSA
28.09.2012, 13:03
Bei uns werden die Zugänge vom ärztlichen Personal gelegt, im CT ist das sogar Dienstanweisung. Wenn ich mir unsicher bin ob ein schon liegender Zugang wirklich gut ist lege ich auch gerne nochmals einen neuen... wer schonmal eine Hand nach Druckinfusion von 80ml KM + 40ml NaCl (5ml/s Bolusgeschwindigkeit) und die Folgen (OP + sehr hässliche Narben) gesehen hat wird vorsichtig (und legt lieber in Ellenbeuge als weiter peripher)...

In vielen Häusern kenne ich aber auch die Variante MTA oder entweder Station hat schon Nadel gelegt oder Patient geht zurück...

Als Anfänger sollte man die Technik grundsätzlich beherschen und hat im PJ ja in der Regel Zeit auch ein bisschen Erfahrung zu sammeln, schwierige Fälle gibt es immer wieder bei denen man eben entweder einen Kollegen frägt oder zur Not eben die Anästhesie. Hatten mal einen Patienten da hat die Anästhesie dann eben notfallmäßig einen Shaldon gelegt, etwas anderes hat keiner reinbekommen...

Evil
28.09.2012, 13:08
Warum gleich einen Shaldon, statt eines normalen ZVK? Brauchte der das KM literweise? ;-)

derAnda
28.09.2012, 17:29
Warum gleich einen Shaldon, statt eines normalen ZVK? Brauchte der das KM literweise? ;-)

Fast Track. KM rein, Nieren hops, Filter drann. :)