PDA

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : ACHTUNG !!Politisch inkorrekt und provokativ ! Teil II (diesmal politisch korrekt)



Seiten : [1] 2 3 4 5

Dr-Pizza
17.09.2012, 18:37
Ich finde das Thema relevant und fände es schade, wenn eine weitere Diskussion unterbunden würde...

Viele Grüße :-dafür

Bille11
17.09.2012, 18:43
Dann warten wir jetzt mal gespannt auf Deine und die folgenden politisch korrekten Äusserungen!

:-keks

pw76
17.09.2012, 18:51
Das dieses Thema geschlossen wurde, halte ich auch für bedenklich.
Hier ist ein Problem entstanden, dass mittlerweile sehr massiv ist.

Wenn ich schreibe, dass es für ein paar Scheinchen das Diplom für lau gibt,
dann habe ich auch einen Grund hierfür:

Ich will jetzt nicht zu weit ausholen, aber ich weiss, dass man für Geld
ohne Probleme sein "Arztdiplom" in gewissen osteuropäischen Ländern kaufen
kann. Das ist lediglich eine Frage des Geldes.

Und ich ärgere mich darüber, dass österreichische Kollegen einen Dr-Titel
angeben, der lediglich ein sogenanntes Berufsdoktorat bedeutet: Für den,
der das nicht weiss: Die Kollegen bekommen den Dr-Titel am Ende des Studiums
oben drauf gepackt, sie haben nicht geforscht und keine Dissertation verfasst.

Wenn jemand wie "Kackbratze" das peinlich findet: Okay....

Aber ich will nicht, dass meine Mutter von einem "Arzt", der niemals eine
Uni von innen gesehen hat, und wenn doch, mit sehr fragwürdigen medizinischen
Kenntnissen eine "Behandlung" vornimmt.....

Und das diese Kollegen mehrheitlich ausgesprochen schlechte Kenntnisse haben ist für
mich einfach eine Sache der Beobachtung über die letzten Jahre.

Lass Dir mal von einem solchen "Arzt" den Unterschied zwischen Vene und Arterie
erklären.... Oder kleinen und großen Kreislauf..... Ganz zu schweigen von Biochemie.

Die fehlenden Sprachkenntnisse sind doch kein Nachteil.... Im Gegenteil....
Sie sind der Deckmantel !!!!!
Damit die Inkompetenz nicht zu offensichtlich wird....

my 2c

Kackbratze
17.09.2012, 19:16
Und was willst Du dagegen tun?
Bis jetzt wirfst Du Äpfel und Birnen in einen Topf und teilst nur mit, dass alle ausländischen Ärzte entweder ein gekauftes Diplom oder einen geschenkten Doktortitel haben.
Österreicher können aber deutsch, sind die dann trotzdem inkompetent? Nur des Titels wegen? Sollen die den ablegen, wenn sie hier arbeiten?
Was ist mit nicht-promovierten Russen, die zwar schlecht sprechen, aber gut ausgebildete Mediziner sind?
Darf man die dann auchnicht einstellen oder müssen die sich erst in Österreich ihren Titel kaufen, damit sie endgültig nicht mehr deine Mutter behandeln dürfen?

PsychoFan
17.09.2012, 19:16
Bin selbst Ausländer.

Sprachkenntnisse halte ich für wichtig. Im somatischen Krankenhaus um die Ecke haben wir einen Chirurgen, der kaum Deutsch spricht. Wäre halb so schlimm, wenn man sich mit ihm auf Englisch unterhalten könnte, leider ist er auch des Englischen nicht mächtig. Auch einer unserer Notärzte spricht kaum Deutsch. Es ist schon recht schwierig, wenn eine Übergabe aufgrund fehlender Sprachkenntnisse erschwert ist

Nicht einverstanden bin ich mit der Kritik der fachlichen Eignung osteuropäischer KollegInnen. Persönlich habe ich als Patient mehr Vertrauen zu nichtdeutschen KolegInnen. Aufgrund meiner Krebserkrankung hatte ich das zweifelhafte Vergnügen, die deutsche Medizin auch als Patient kennenzulernen. Nie wieder! Zur Nachsorge fahre ich jetzt regelmässig 300 Km ins osteuropäische Ausland.

flopipop
17.09.2012, 19:16
Die Kollegen bekommen den Dr-Titel am Ende des Studiums
oben drauf gepackt, sie haben nicht geforscht und keine Dissertation verfasst.


als ob die verfassung einer dissertation in Deutschland, wo jeder von jedem abschreibt, ergebnisse fälscht usw. nur um den titel zu bekommen, eine bessere lösung ist....warum nicht, wie in österreich, sagen: hey, wir hören auf, uns selbst zu verarschen und quällen uns nicht mit alibi-dokotrarbeiten und pseudo-publikationen und geben den titel in einer gesellschaft, wo oft die meinung herrscht, ohne titel sei man kein richtiger arzt, allen ärzten...denn genau diese forderung der gesellschaft verleitet die kollegen, die mit der forschung nix zu tun haben wollen, sich auf die suche nach "schnellen" doktorarbeiten zu begeben, wovon nun wirklich niemand was hat. oder wie in den usa, wo den titel wirklich nur die machen, die richtig forschen...diese ganzen plagiatsgeschichten ruinieren den ruf der kollegen, die sich wirklcih mühe geben, eine gute doktorarbeit verfassen.

Keenacat
17.09.2012, 19:24
als ob die verfassung einer dissertation in Deutschland, wo jeder von jedem abschreibt, ergebnisse fälscht usw. nur um den titel zu bekommen, eine bessere lösung ist....warum nicht, wie in österreich, sagen: hey, wir hören auf, uns selbst zu verarschen und quällen uns nicht mit alibi-dokotrarbeiten und pseudo-publikationen und geben den titel in einer gesellschaft, wo oft die meinung herrscht, ohne titel sei man kein richtiger arzt, allen ärzten...denn genau diese forderung der gesellschaft verleitet die kollegen, die mit der forschung nix zu tun haben wollen, sich auf die suche nach "schnellen" doktorarbeiten zu begeben, wovon nun wirklich niemand was hat. oder wie in den usa, wo den titel wirklich nur die machen, die richtig forschen...diese ganzen plagiatsgeschichten ruinieren den ruf der kollegen, die sich wirklcih mühe geben, eine gute doktorarbeit verfassen.
Das, das und dreimal :-meinung
Und zum Thema Deckmäntelchen: Genöle über angebliche politische Korrektheit (da hat jemand nicht mal das Konzept verstanden) ist inzwischen fast garantiert ein Deckmäntelchen für mehr oder weniger versteckten Nationalismus/Rassismus/Sexismus und so weiter. Und da kann ich dann letztendlich nur noch Kekse verteilen und hoffen (nicht beten...), dass eines Tages ein Lichtlein aufgeht oder diese Sorte einfach ausstirbt.

Dabei geht es nach Martin Dietzsch und Anton Maegerle darum, „die Bemühungen von Liberalen, Linken, Feministinnen, Vertretern von Minderheiten und Befürwortern von Multikulturalismus um eine Öffnung der Gesellschaft, das Hinterfragen von überkommenen Tabus, Vorstellungen und Stereotypen zu karikieren und zu verfälschen. Heute dient PC dazu, Verachtung auszudrücken für diese Anschauungen und Zielsetzungen. Dabei werden etwa die Relativierung des Leistungsstandards, die angebliche Einschränkung der freien Meinungsäußerung und die Gefahren selbstzerstörerischer Separation heraufbeschworen.“
http://de.wikipedia.org/wiki/Politische_Korrektheit#Politische_Korrektheit_in_d er_nationalen_Rhetorik

Evil
17.09.2012, 19:56
Das dieses Thema geschlossen wurde, halte ich auch für bedenklich.
Hier ist ein Problem entstanden, dass mittlerweile sehr massiv ist.
Das stimmt. Es gibt Forenuser, die massiv unhöflich und/oder massiv niveaulos schreiben.


Wenn ich schreibe, dass es für ein paar Scheinchen das Diplom für lau gibt,
dann habe ich auch einen Grund hierfür:

Ich will jetzt nicht zu weit ausholen, aber ich weiss, dass man für Geld
ohne Probleme sein "Arztdiplom" in gewissen osteuropäischen Ländern kaufen
kann. Das ist lediglich eine Frage des Geldes.
Kann gut sein. Aber 1. ist das nur in kleinem Rahmen möglich, 2. kann sich das überhaupt nur ein kleiner Teil der Bevölkerung leisten, und 3. bleiben die, die es sich leisten können, eher dort. Denn warum sollten sie woanders hingehen, wo sie ihren Status aufgehen müßten?


Und ich ärgere mich darüber, dass österreichische Kollegen einen Dr-Titel
angeben, der lediglich ein sogenanntes Berufsdoktorat bedeutet: Für den,
der das nicht weiss: Die Kollegen bekommen den Dr-Titel am Ende des Studiums
oben drauf gepackt, sie haben nicht geforscht und keine Dissertation verfasst.
Ich glaube, Du hast da grad keine Ahnung von dem Thema, worüber Du sprichst.
Die Ösis forschen durchaus und verfassen Arbeiten, die es locker mit der 08/15-Statistik-Diss von einigen deutschen Kollegen problemlos aufnehmen können.
Ihnen deshalb Fachkompetenz abzusprechen spricht eher für chauvinistisch-primitive Stammtischansichten und Mißgunst, weniger für fundierte Kenntnisse.


Wenn jemand wie "Kackbratze" das peinlich findet: Okay....

Aber ich will nicht, dass meine Mutter von einem "Arzt", der niemals eine
Uni von innen gesehen hat, und wenn doch, mit sehr fragwürdigen medizinischen
Kenntnissen eine "Behandlung" vornimmt.....

Und das diese Kollegen mehrheitlich ausgesprochen schlechte Kenntnisse haben ist für
mich einfach eine Sache der Beobachtung über die letzten Jahre.

Lass Dir mal von einem solchen "Arzt" den Unterschied zwischen Vene und Arterie
erklären.... Oder kleinen und großen Kreislauf..... Ganz zu schweigen von Biochemie.

Die fehlenden Sprachkenntnisse sind doch kein Nachteil.... Im Gegenteil....
Sie sind der Deckmantel !!!!!
Damit die Inkompetenz nicht zu offensichtlich wird....

my 2c
Also, um ehrlich zu sein: nach Deinen Ergüssen hier zu schließen, würde ich Dir weder meine noch Deine eigene Mutter anvertrauen....

MuluGulu
17.09.2012, 20:12
In Österreich werden Dissertationen geschrieben, um den "Dr. med. uni" - Titel zu erlangen. Seit 10 Jahren schon!

Coxy-Baby
17.09.2012, 20:16
Ich dachte immer das wären Diplomarbeiten die da geschrieben werden....

Thomas24
17.09.2012, 20:23
Hatten wir die Thematik österr. Berufsdoktorat etc. nicht erst vor kurzem sehr erschöpfend...?

Keenacat
17.09.2012, 20:30
Hatten wir die Thematik österr. Berufsdoktorat etc. nicht erst vor kurzem sehr erschöpfend...?
Aber Thooooomas!!!111 Siehst du nicht Die Ungerechtigkeit™??? Wenn man es nicht alle zweieinhalb Tage wieder seziert, gewinnen die Zombienazis!!!

Thomas24
17.09.2012, 20:31
Ach ja, die Zombienazis...ich vergass- na dann mal weiter^^

Sebastian1
17.09.2012, 20:31
Abgesehen davon, das es ziemlich dreist ist, ein Thema zum zweiten zu eröffnen, wenn es einmal geschlossen wurde, halte ich (Godwin's Law hin oder her) solche Pauschalisierungen nur für braune Stammtischparolen, bei denen ich kotzen könnte. Als ob der deutsche Absolvent der med. Fakultäten der Nabel der Welt wäre. Ich kenne genug KOllegen, die ihre Approbation in Deutschland lege artis erlangt haben und dennoch keine guten Mediziner sind. Und ebenso genug hervorragende. Und ich habe schon mit ganz echten Kollegen aus Syrien, Österreich, Schweiz, Italien, Türkei, Irak, USA, England, Frankreich, Polen und mehr zusammen gearbeitet, als Ärzte, hier in Deutschland, ganz in echt. Das geht.
Und wenn die Jobsituation es erfordert, auch Kollegen mit schlechten Sprachkenntnissen einzustellen (die natürlich tatsächlich erforderlich sind), dann muss man auch dafür sorgen, dass diese Leute entsprechende Sprachkurse besuchen. Und bezahlt bekommen. Und dafür freigestellt werden. Passiert in anderen Ländern übrigens auch, wenn man als deutscher Arzt dort arbeiten möchte.
Aus einem oder mehreren (persönlich erlebten oder auch gern per Hörensagen weiterverbreiteten) Einzelfällen eine Pauschalisierung abzuleiten ist genau das, was ausländerfeindliches Gedankengut salonfähig werden lässt. Widerliche braune Sosse. Kein Bedarf. Echt nicht. :-meinung

Kackbratze
17.09.2012, 20:34
Gegossen über die unschuldige Kartoffel, die nicht weiss, dass es auch andere Sossen gibt.

pw76
17.09.2012, 20:42
@ evil : Ich würde auch empfehlen, dass Du Deine Mutter lieber von einem gefakten Arzt aus Kasachstan oder sonstwoher behandeln lässt, als von mir.
Aber was sie davon hält ? Frag sie doch mal !

Wie kann man eigentlich nur so borniert sein ?
In Deutschland arbeitet eine nicht geringe Zahl an "Ärzten", die niemals Medizin studiert hat.

Da war ne witzige Geschichte, wo ein ukrainischer "Kollege" in der Radiologie gearbeitet hat, der
überhaupt keine Ahnung von Medizin hatte.
Und eines Tages fing sein Frau in der Kardiologie an....die war plötzlich auch Ärztin.....
Ich hab mir mal den Spass gemacht und sie nach der Anzahl der Herzklappen gefragt...

Warum wohl wollen die Amis, Neuseeländer, Australier etc. , dass ausländische Ärzte dort
die hiesigen Prüfungen ablegen ?
Aber was rede ich da: Haben wir doch auch: Die Gleichwertigkeitsprüfung..... :-D :-D

Keenacat
17.09.2012, 20:45
Ach ja, die Zombienazis...ich vergass- na dann mal weiter^^

Im Ernst. Dead Snow. Kann ich nur empfehlen, der ist nämlich so schlecht, dass er schon wieder grandios ist (was man vom aktuellen Thread nicht behaupten kann).

Lakemond
17.09.2012, 20:46
ich weiss, dass man für Geld
ohne Probleme sein "Arztdiplom" in gewissen osteuropäischen Ländern kaufen
kann. Das ist lediglich eine Frage des Geldes.




Und in Deutschland kann man sogar neues Herz oder neue Leber kaufen - war das in Niedersachsen oder in Bayern???

Meinst du wirklich dass deutsche Ärzte besser ausgebildet sind als z.B. russische? ich glaub es nicht. Ich habe mein Diplom nicht gekauft, habe es einfach verdient. Wir sind zwar nicht so klug wie Ihr, wir brauchen ein Jahr mehr (6 Jahre Studium und erst dann PJ)
Bin seit 2,5 Jahren in Deutschland und hatte noch nie Probleme mit Kommunikation. Also solche Pauschalierung finde ich einfach ungerecht!

Weisst du was man in Polen machen muss um Dr. Titel zu bekommen (NICHT KAUFEN!)? 4 Jahre Postgraduate Studium und nicht irgendwelche Mickey Mouse Diss, die man in einem halben Jahr schreibt...


Und noch was zum Deutschlernen - meine Frau versucht es seit 2,5 Jahren. Weisst du wie schwer es ist einen C1 Kurs zu finden? Sogar in großen Städten ist es kaum möglich...

Keenacat
17.09.2012, 20:52
In Deutschland arbeitet eine nicht geringe Zahl an "Ärzten", die niemals Medizin studiert hat.

Und eine nicht geringe Zahl an Ärzten, die trotz Medizinstudiums Medizin machen, als hätten sie niemals Medizin studiert. Im Gegensatz zu deiner Behauptung muss man sich zur Verifikation meiner nur mal im eigenen Haus umsehen.
Kürzer ich: [evidence seriously f***ing needed]

pw76
17.09.2012, 21:04
@keenacat: Super Argument !

Na klar gibt es völlig unfähige Ärzte, die hier Medizin studiert haben.
Aber in welchem Zusammenhang steht das mit den gefakten "Ärzten" ?
Du relativierst das Problem also mit der Unfähigkeit von Ärzten, die hier studiert haben ?

Ich bin überrascht, mit welcher Leichtigkeit dieses Problem hier aufgefasst wird.

Man stelle sich vor, die Airlines würden gefakte Piloten einstellen.
Und dann heisst es auch: Wo ist das Problem ? Gibt doch auch genügend
echte Piloten, die schlecht fliegen ! :-D