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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 1 Jahr GuK-Ausbildung, dann Medizin



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lionheartx
28.11.2012, 23:39
same here! :D mache auch GuK-Ausbildung & habe auch vor nächstes Jahr abzubrechen wenn ich dann hfftl meinen Studienplatz habe. Dass ein Jahr nicht als KPP anerkannt wird, höre ich hier zum ersten mal - ich hoffe mal, dass es doch anerkannt wird. Versteh ich ehrlich gesagt auch nicht, weil man ja mehr macht als die KPPler und das auch noich für längere Zeit...

Hängt von dem Landesprüfungsamt ab, in dessen Zuständigkeit deine Uni liegt! Ich bin von Sachsen ausgegangen (TU Dresden ist mein Ziel :) ). Musst einfach mal gucken, was auf deren jeweiliger Internetseite steht...
Warum das Landesprüfungsamt? Weil die ja das Physikum "ausrichten" grob gesagt, und für das Physikum ja eine der Bedingungen eben das KPP ist. Und die regeln dann auch alles, was mit eventuellen Vorleistungen in der Hinsicht zu tun hat. Nur so. ;)

Es klingt auf den ersten Blick ziemlich absurd, macht aber aus dem Grund, den EVT sagt, Sinn. Sonst würden das eben alle so machen, das nicht-schlechte Gehalt für ein paar Monate kassieren und kündigen.

Ich muss ehrlich sagen.. so habe ich das, als ich mich beworben habe, noch gar nicht betrachtet. Als ich meine Bewerbung geschrieben habe, dachten aufgrund verschiedener Umstände fast alle, dass mein Abi wesentlich schlechter ausfallen wird. Ich eingeschlossen. Deshalb hatte ich mich zum Zeitpunkt meiner Bewerbung als GuK schon "damit abgefunden" die Ausbildung zu beenden.

--

@EVT
Du hast ja schon Recht. Wirklich. Im Nachhinein fass ich mir auch an den Kopf, aber damals habe ich das einfach noch nicht so bedacht. Ich denke, ich werde es jetzt ein halbes Jahr oder länger machen, dann abbrechen und noch einen 3-4 monatigen Bufdi dranhängen. Das bringt mir auf lange Sicht mehr.. oder was meint ihr?

Zu dem Ausbildungsplatz: Irgendwo habe ich schon ein schlechtes Gewissen, aber: 1. Zu meiner Bewerbung musste ich mein 10. Klasse-Zeugnis zeigen, was höchstens einen 2er Schnitt hatte. Darunter sehr schlechte Noten in Mathe, Chemie. Zudem hatte ich kein Praktikum im Pflegebereich vorher gemacht. 2. Hat ja irgendwie jeder seine Chance, in die Auswahl zu kommen, wenn er sich nur gut verkauft. Ist überall so. 3. Bin ich auch nur knapp in die Ausbildung reingerutscht, über die Warteliste nämlich. Hatte auch erst ne Absage...

Und in unserer Klasse ist so ne bunte Mischung.. aber eigentlich will der Großteil nicht bei dem bloßen Krankenpfleger(in)-Beruf bleiben. Einige wollen Medizin studieren, sehr viele Pflegemanagment/-wissenschaft. Und dann gibt es noch den Teil, für den das die 3. oder 4. Ausbildung ist. Und ein bisschen die letzte Hoffnung.

EVT
29.11.2012, 15:36
warum willst du denn jetzt bufdi machen? damit es als kpp anerkannt wird?
von den erfahrungen her wird es wohl gleich sein.

lionheartx
29.11.2012, 16:39
warum willst du denn jetzt bufdi machen? damit es als kpp anerkannt wird?
von den erfahrungen her wird es wohl gleich sein.

Genau.. wegen der Anerkennung als KPP. Damit ich das in den Semesterferienn nicht noch machen muss.. das wäre einfach nur unnötig. Wenn ich ein Jahr Krankenpflege mache bringt mir das in der Hinsicht nullkommanichts.

PumpkinSouup
03.12.2012, 16:50
gar keine schlechte Idee ... nur was machenn wir, wenns dann doch nicht mit dem Studienplatz klappt? ;D

lionheartx
03.12.2012, 19:38
Weiter bufdienen! :D
Eine andere Ausbildung (Physiotherapie, Rettungsassistent, Biologielaborant, Radiologie-technischer Assistent) in Betracht ziehen... oder noch was anderes studieren.

Also ich hoffe dass es mit TMS klappt. Auch wenns nicht grade Dresden wird. Was willste machen.

Daniela1991
04.12.2012, 17:54
Hey,
ich mische mich jetzt einfach mal ein :) also ich habe letztes jahr eine ausbildung zur gesundheits-und krankenpflegerin begonnen, im frühjahr den tms gemacht & nun dieses jahr einen studienplatz in ulm bekommen (1,7 tms 90%). Also die gleiche situation wie sie bei dir dann wäre ;) habe dann selbstverständlich gekündigt und da braucht man dann auch kein schlechtes gewissen haben, es nimmt einem auch wirklich niemand übel..man lernt in dem jahr ausbildung wirklich wesentlich mehr als in einem fsj und es bringt einem auf jeden fall mehr fürs studium..im übrigen wurde das ganze auch komplett als kpp anerkannt..also macht euch keinen stress :)

][truba][
04.12.2012, 18:26
habe dann selbstverständlich gekündigt und da braucht man dann auch kein schlechtes gewissen haben, es nimmt einem auch wirklich niemand übel..man lernt in dem jahr ausbildung wirklich wesentlich mehr als in einem fsj und es bringt einem auf jeden fall mehr fürs studium..im übrigen wurde das ganze auch komplett als kpp anerkannt..also macht euch keinen stress :)

Also ich finde diese Ansicht ja doch etwas egoistisch. Wenn jemand ein gutes Abi hat und wahrscheinlich keine längere Zeit warten muss, sollte nicht einfach eine Ausbildung die für 3 Jahre angelegt ist machen und dann bewusst nach einem Jahr kündigen. Sicherlich verdient man Geld und ja, vielleicht lernt man auch etwas mehr als in einem FSJ. Aber dafür ist es eben eine Ausbildung.

Kriegt man nun in absehbarer Zeit seinen Studienplatz (wo man mit nem guten 1er Schnitt wohl ausgehen kann) gibt es das FSJ oder andere Freiwilligendienste nicht umsonst und auch da kann man, wenn man möchte, viel lernen. Nicht in der Schule, wie in der Ausbildung aber wer interessiert ist kann das auch im Selbststudium.

LG Thomas

PumpkinSouup
04.12.2012, 19:14
Hey,
ich mische mich jetzt einfach mal ein :) also ich habe letztes jahr eine ausbildung zur gesundheits-und krankenpflegerin begonnen, im frühjahr den tms gemacht & nun dieses jahr einen studienplatz in ulm bekommen (1,7 tms 90%). Also die gleiche situation wie sie bei dir dann wäre ;) habe dann selbstverständlich gekündigt und da braucht man dann auch kein schlechtes gewissen haben, es nimmt einem auch wirklich niemand übel..man lernt in dem jahr ausbildung wirklich wesentlich mehr als in einem fsj und es bringt einem auf jeden fall mehr fürs studium..im übrigen wurde das ganze auch komplett als kpp anerkannt..also macht euch keinen stress :)

Das macht mir jetzt echt mut :)
hab mir die letzten Tage schon die ganze Zeit Gedanken gemacht, wie ich das jetzt mit dem KPP machen soll. Ulm ist auch mein Favorit, also wird das LPA die Ausbildung bei mir ja hoffentlich auch anerkennen! :)
ICh mach jetzt einfach mal so weiter und hoffe dann auf den Studienplatz nächstes WiSe :)
Musstest du irgendwas besonderes machen/irgendwelche speziellen Anträge stellen für die Anerkennung?

Danke :)

Daniela1991
04.12.2012, 19:58
Ich denke, dass die das auf jeden fall auch anerkennen ;) ich hab nach der kündigung ein zeugnis von der pflegeschule bekommen, das habe ich mit nem kurzen schreiben an das lpa gesendet und innerhalb von ner woche ne antwort bekommen, dass das als volle 3 monate pflegepraktikum anerkannt werden..

PumpkinSouup
04.12.2012, 20:04
was für ein zeugnis hast du da bekommen? einfach halt, dass du da Azubi warst, oder?
Das weckt Hoffnng :P

Daniela1991
04.12.2012, 20:14
Ja genau & ein Nachweis ueber meine noten & stationen auf denen ich war..mach dir da keinen kopf, das wird schon :)

lionheartx
05.12.2012, 00:47
Hey,
ich mische mich jetzt einfach mal ein :) also ich habe letztes jahr eine ausbildung zur gesundheits-und krankenpflegerin begonnen, im frühjahr den tms gemacht & nun dieses jahr einen studienplatz in ulm bekommen (1,7 tms 90%). Also die gleiche situation wie sie bei dir dann wäre ;) habe dann selbstverständlich gekündigt und da braucht man dann auch kein schlechtes gewissen haben, es nimmt einem auch wirklich niemand übel..man lernt in dem jahr ausbildung wirklich wesentlich mehr als in einem fsj und es bringt einem auf jeden fall mehr fürs studium..im übrigen wurde das ganze auch komplett als kpp anerkannt..also macht euch keinen stress :)

Splendid!
Das erleichtert mich grade enorm. Vielen Dank für die Antwort. TMS mache ich noch, und mit Ulm kann ich mich sehr anfreunden..

iMario
05.12.2012, 17:20
same here! :D mache auch GuK-Ausbildung & habe auch vor nächstes Jahr abzubrechen wenn ich dann hfftl meinen Studienplatz habe. Dass ein Jahr nicht als KPP anerkannt wird, höre ich hier zum ersten mal - ich hoffe mal, dass es doch anerkannt wird. Versteh ich ehrlich gesagt auch nicht, weil man ja mehr macht als die KPPler und das auch noich für längere Zeit...

Wieso gehst du davon aus, dass es nächstes Jahr dann mit einem Studienplatz reicht? :) War es dieses WS knapp bei dir? :)

PumpkinSouup
09.12.2012, 19:19
weil ich den TMS erst nächstes Jahr mache und jetzt einfach mal ganz frech davon ausgehe da ein ziemlich gutes Ergebnis zu erzielen, dann sollts eigtl klappen. Dieses Jahr wars nicht knapp, weil ich keine Boni hatte.

crazykid33
09.12.2012, 20:54
Dann solltest du nich nur frech davon ausgehen, sondern dafür auch ordentlich was tun ;)

PumpkinSouup
10.12.2012, 09:20
Dann solltest du nich nur frech davon ausgehen, sondern dafür auch ordentlich was tun ;)

Keine Angst, das mach ich schon ;)

Schwester Esther
14.12.2012, 20:17
Mir ging es genau so wie dir, keinen Platz gekriegt, GuK Ausbildung angefangen. Eigentlich wollte ich die Ausbildung nur machen, bis ich einen Studienplatz bekommen hätte, was jedoch nicht geklappt hat.
Dieses Jahr im September habe ich also tatsächlich mein Krankenpflegeexamen gemacht, obwohl ich nie in der Pflege arbeiten wollte. Mir hat jedoch der Patientenkontakt gefallen, das theoretische Wissen fand ich interessant und ich weiß auch, wie das "richtige" Leben im Krankenhaus ist, habe mit Ärzten gearbeitet und festgestellt, wie ich nie werden will.
Klar, 3 Jahre hören sich nach einer langen Zeit an.

Aber es fühlt sich sehr sehr beruhigend an, wenn man mitten im Studium steckt, denkt dass man das alles nicht packt zu wissen, dass man schon einen Beruf hat!

Ich bin für: Ausbildung auf jeden Fall beenden!

julenka
15.12.2012, 11:06
Hey,

bei mir war es auch so wie bei Daniele1991. Hab im Frühjahr 2012 ne Ausblidung als GuK angefangen, dann im Mai den Test mit 91% (Abi 1,6) gemacht und studiere jetzt in Erlangen. Auch bei mir wurde die Ausbildung als KPP anerkannt, also kein Stress.
Das einzige was ich kritisch sehe ist mit der Erwartung in den TMS zu gehen, dass man da mal locker unter die besten 10% kommt. Man sollte sich definitiv damit anfreunden die Ausbildung evtl. auch beenden zu müssen. Aus meiner Klasse in der Ausblidung haben 5 Leute den TMS gemacht und ich war die einzige der er genug gebracht hat, um einen Platz zu bekommen.
Fazit: Optimistisch, aber auch realistisch bleiben! Es kann eben auch nicht klappen.

mary-09
15.12.2012, 12:55
Ich habe das auch so gemacht. Nach dem Abi im Auswahlverfahren nichts bekommen, dann Krankenpflegeausbildung angefangen, 13 Monate später nochmal versucht und Studienplatz bekommen. Dann die Ausbildung abgebrochen und das Studium begonnen.
Wegen des KPP: Ich würde mal die Pflegedienstleitung in deinem KH fragen, ob sie dir deine Praxiseinsätze als KPP anerkennen. Ich bin da damals direkt mit den Vordrucken vom LPA hin, habe gefragt und sie hat es direkt ausgefüllt. Dann musst du nicht darauf hoffen, dass dein LPA eine abgebrochene Ausbildung anerkennt.

PumpkinSouup
18.12.2012, 11:21
Fazit: Optimistisch, aber auch realistisch bleiben! Es kann eben auch nicht klappen.

Klar bleib ich realistisch; allerdings bringts wohl wenig, wenn ich mir einrede, dass es bestimmt eh nicht klappt, so mach ich nur miese Stimmung. Also lieber sehr optimistisch sein und am Ende dann eventuell enttäuscht. So seh ich das ;)