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Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Angst vor Medizinstudium



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Tux
12.08.2003, 09:14
Ekelgefühle sind typisch menschlich, aber wie heißt es so schön, man gewöhnt sich an alles, auch an abgerissene Körperteile oder offene Schädeldecken.

Blut ist im übrigen gar nicht so Furchtbar. Das dahct ich auch früher, aber als ich selber im Krankenahus lag, mir ständig Blut abgenommen wurde, und ich auch noch ne Ärztin unterstützen musste, als sie meinem Zimemrnachbarn blut abnahm, merkte ich Blut ist normal wie Wasser, nur bisschen dickflüssiger *g*

Was die Ärztinnen angeht, so sind die meisten jungen Ärztinnen doch meist recht "heiß" *g* EInieg sehen aber auch noch mit 40 Top aus. Ärzte hingegen, habe ich mir sagen lassen, wirken auf Frauen nicht so "erotsich" im weießn Kittel, wie Ärtzinnen auf Männer. Anders scheint es bei den Krankenpfelgern zusien... wieso auch immer.

Vielleicht sind Ärzte bisschen zu unsensibel und führen "nur" ihre Arbeit durch, ohne den Patienten zu bemitleiden? Soll kein Vorurteil sein, aber manchmal hatte ich das Gefühl, als ob mich Krankenpfleger/innen und Ärztinnen besser verstehen.

Shutt
12.08.2003, 14:37
Hallo spekulatius!

Komme schon in den Bereich des "Oldies" (bin 25 Jahre), möchte mich aber doch noch für die Humanmedizin bewerben und muss mir natürlich die selben Fragen beantworten wie Du. Wobei ich doch festgestellt habe, dass ich mittlerweile mit einigen Sachen in Büchern und in Reality um einiges besser klarkomme als vor fünf Jahren. Da merkt man schon, dass das Interesse grösser ist als all die Widrigkeiten, die bevorstehen.

Die letzten Krankenhausaufenthalte und OP's haben mich da nur noch "heisser" gemacht (hört sich komisch an, ich weiss) aber irgendwo wächst man mit dem Interesse rein.

Ich wünsch Dir alles Gute für den Studienbeginn und viel Erfolg! ;-)


Gruss,

Spekulatius
13.08.2003, 07:16
:-) Danke. Euch zwei auch viel glück und erfolg.
shutt: dass das in reality oft gar nicht richtig eklig ist, hab ich auch schon festgestellt. da sieht man dann vielleicht mehr den mensch, der dazugehört, als nur den ausschnitt der krankheit wie auf so einem foto. seltsam. naja lässt mich das beste hoffen. vielleicht schaff ich das studium ja.
:-music

harlekyn
13.08.2003, 18:24
[QUOTE]Original geschrieben von Katharina
[B]Harlekyn: nee :-)) die patienten lieben dich bestimmt schon wegen deines weißen kittels. :-love


Das will ich doch stark hoffen! Warum sollte ich sonst Medizin studieren..... :-music :-love

Spekulatius
14.08.2003, 08:00
Du held !

:-dafür
:-)

harlekyn
15.08.2003, 17:18
ja genau.. :-))... ich bin der Held im Erdbeerfeld....aber dafür im weißen Kittel oder im "OP-Anzug"...hauptsache Uniform, darauf fahren die Frauen doch ab... :-love
Wenn dich das nicht wollen würde, hätte ich doch Informatik studieren können... ;-)


P.S.: Schön wärs. TRag jetzt seit fast 2 Jahren täglich meine rot/weiße Uniform und hab noch nix davon gemerkt!Hätte doch zur Guten Mine gehen sollen! :-( :-( :-(

Sidewinder
15.08.2003, 19:41
Ich habe jetzt diesen Thread schon eine ganze Weile mitverfolgt, aber bei Weitem nicht alles gelesen, deshalb kann ich nicht garantieren, dass ich nicht irgendwas wiederhole, was schonmal gesagt wurde.
Aber alles in allem würde ich Dir empfehlen, Dir im Vorfeld nicht zu viele Sorgen zu machen. Natürlich macht das alles am Anfang einen komplizierten Eindruck, wenn man in einen Anatomieatlas schaut, dann hat man den Eindruck, als müsste man alle Landkarten der Welt Auswendig lernen und bestimmte Dinge, die man so am Rande mitkriegt (Ultraschallbilder, EKG, EEG) sagen einem schon gleich gar nichts. Aber dafür studiert man Medizin ja, damit man das alles lernt. Keiner erwatet von einem, dass man das von vornherein alles weiß.
Natürlich gehts in gewissem Maße auch um das Abbauen von Ekelgrenzen und ich glaube zum ersten Tag Präpkurs erscheint jeder mit einem etwas mulmigen Gefühl, aber man findet schnell heraus, dass es so schlimm eigentlich gar nicht ist und sogar SPAß macht!
Ich habe jetzt jedenfalls mein erstes Studienjahr rum, die ersten beiden Semester einwandfrei überstanden und bin absolut glücklich mit meinem Studienfach. Ich würde nichts anderes als Medizin studieren wollen und es macht superviel Spaß. Sicherlich, es ist schon eine ganze Menge arbeit, ich mache jetzt z.B. grade Pflegepraktikum und muß mich nebenbei noch auf Physio- und Biochemieklausur nach den Ferien vorbereiten und wenn denn alles klappt (klopf auf Holz!), dann steht nächstes Jahr das Physikum mit viel Lernen an...aber es ist alles schaffbar, soweit ich das bis jetzt beurteilen kann. Man darf sich bloß nicht von all den Klischees und Horrorgeschichten, die man so hört, in die Irre führen lassen.
Also ich kann dir nur empfehlen, Medizin zu studieren, es ist echt ein wunderbares Fach!

Liebe Grüße,
Sebastian

Spekulatius
16.08.2003, 20:20
@ harlekyn: *nixversteh* wer ist die gute mine? und was die frauen angeht.. ;-) ach das kommt schon alles mit der zeit.. irgendeine reizende junge praktikantin wird sich schon in dich verlieben. *tätschel* :-love


@ sebastian: :-) :-) danke. das macht echt hoffnung.
am liebsten würd ich mit der klinik anfangen. vorklinik und biochemie.. klingt schwer. ich hatte bio im abi aber chemie musste ich deshalb abwählen (tolles schulsystem) hmmm aber physio ist interessant.

harlekyn
17.08.2003, 08:03
Ja so ne Praktikantin hätte schon was...aber warum bloß eine? ;-)

Und wieder ein Beruhigungstext!
Alle Ärzt, mit denen ich bisher darüber gesprochen hab, haben instimmig gesagt, dass man für Medizin nicht besonders intelligent sein muß. Und so wie ich das überblicke, ist das auch so. Man muß so wie es sich für mich darstellt, halt eher Lernen als "verstehen" so wie es Beispielsweise in Informatik der Fall ist. Die meisten Dinge sind einfach so und fertig.
Gerade das fast alles an Klausuren MC-Fragen sind macht mir echt Mut. E sit ja viel leichter etwas zulesen und zu sagen was falsch oder richtig ist. Als sich alles aus dem Kopf selbst zu überlegen wenn ihr versteht was ich meine!
Eine weitere Tatsache ist, dass wenn ich mir anschaue, was bei uns als Arzt durchgeht, ich das auch schaffe, warum ihr also net. Und ich bin beim besten Willen net klug!

Ich ab mir überlegt Anästhesie und Pädeatrie zu machen. aber was kann man jetzt wohl kaum sagen. Interessieren tut es mich mal. Außerdem hat man in der A. net so viel Stress... :-))

@Katharina
Die gute Miene sit ein Behindertenfahrdienst. Keine Uniform, keine beschissenen Arbeitszeiten udn genauso viel Erfolg bei den Frauen..eher mehr auf der Mitleidsschiene....
Mach nur noch ein bißchen *tätschelgenies* :-love

Spekulatius
17.08.2003, 08:29
:-bee

ach so.... eine praktikantin reicht nicht. ;-)

aber hast du mal die beiträge von thomas24 in jura + medizin gelesen? demzufolge ist medizin der alptraum schlechthin.

naja da kann man nix machen,.. :-? selber ein bild machen ist da die einzige möglichkeit..
womit verbringst du gerade deine zeit? sanitäter? oder wer ist rotweiß?
:-love *tätschel* *tätschel*

milz
17.08.2003, 10:36
mich interessiert neurologie, psychiatrie , pädiatrie,

Schau mal hier (http://www.cchr.org/children/ger/)! ;-)

harlekyn
17.08.2003, 11:10
Original geschrieben von spekulatius
womit verbringst du gerade deine zeit? sanitäter? oder wer ist rotweiß? :-love *tätschel* *tätschel*
Rettungssanitäter bitte wenn schon. Auf die drei Monate bin ich stolz.:-))

Ich mein ja net gleichzeitig mehrer, sondern eine nach der andren bis die richtige kommt! Aber bei uns gibt es leider keine (wenigstens einigermassen) gutaussehende oder intelligente Praktikantinnen und außer ner großen Klappe in nem Forum hab ich nix zu bieten... :-blush

Hey..wenn du noch weiter so tätschelst, dann gewöhn ich mich dran oder noch schlimmer tätschel zurück...:-))
*sichzurücklehntunddiestreicheleinheitengenießt* :-love
:-love .....net aufhören..... :-love

Melon_Man
17.08.2003, 11:20
Original geschrieben von harlekyn
Ja so ne Praktikantin hätte schon was...aber warum bloß eine? ;-)

Und wieder ein Beruhigungstext!
Alle Ärzt, mit denen ich bisher darüber gesprochen hab, haben instimmig gesagt, dass man für Medizin nicht besonders intelligent sein muß. Eine weitere Tatsache ist, dass wenn ich mir anschaue, was bei uns als Arzt durchgeht, ich das auch schaffe, warum ihr also net. Und ich bin beim besten Willen net klug!
....




Ich hoff ja immer noch dass das was du da schreibst nicht wahr ist ... keiner verlangt von jedem Doc nen IQ von 150, aber unterdurchschnittlich sollte es doch bitte auch nicht sein.

Lava
17.08.2003, 13:01
E sit ja viel leichter etwas zulesen und zu sagen was falsch oder richtig ist. Als sich alles aus dem Kopf selbst zu überlegen wenn ihr versteht was ich meine!

Da lass dich mal nicht täuschen! Irgendwann hat man diesen MC Scheiß nämlich auch satt. Klar ist es teilweise einfacher, wenn man weiß, dass ein bestimmtes Enzym mit dem Buchstaben X anfing und der Name furchtbar lang war - in einer mündlichen Prüfung müsste man schon den Namen komplett wissen... aber ehrlich gesagt finde ich das Lernen mit Verständis, Zusammenhängen und Logik viel angenehmer als Dieses Fakten und Detailwissen, was die in dem MC Klausuren abfragen. Ich denke (und hoffe es fürs mündliche Physikum!), dass in den mündlichen Prüfungen weniger Wert auf Einzelheiten gelegt wird und man dadurch glänzen kann, dass man die Basics versteht, wozu was da ist und wie etwas funktioniert und wieso.

harlekyn
17.08.2003, 18:18
Original geschrieben von Melon_Man

...keiner verlangt von jedem Doc nen IQ von 150, aber unterdurchschnittlich sollte es doch bitte auch nicht sein.

http://www.medi-foren.de/showthread.php?threadid=7876

lies mal meien Eintrage in diesem Thread. Sie entsprechen alle der Wahrheit und daher kann es mit der intelligenz vieler Ärzte nicht weit her sein....(jedenfalls bei ein paar von unserern) :-((

Froschkönig
17.08.2003, 18:23
Original geschrieben von Melon_Man
...keiner verlangt von jedem Doc nen IQ von 150, aber unterdurchschnittlich sollte es doch bitte auch nicht sein.


Original geschrieben von harlekyn
lies mal meien Eintrage in diesem Thread. Sie entsprechen alle der Wahrheit und daher kann es mit der intelligenz vieler Ärzte nicht weit her sein....(jedenfalls bei ein paar von unserern) :-((

Zum ersten Zitat : "Unterdurchschnittlich" bedeutet IQ<85, wenn ich mich nicht irre.

Zum zweiten : Wenn die Dir bekannten Ärzte hier fehler machten, hat das wohl eher mit dem Ausbildungsstand als mit dem IQ zu tun.

Fazit : HÖHRT BITTE ENDLICH AUF, ÜBER EINEN MEDIZINERTAUGLICHEN IQ ZU DEBATTIEREN !!!!

:-meinung

harlekyn
17.08.2003, 20:27
Gelobe Besserung!!!

Annilein
20.08.2003, 17:44
Hallo Katharina!
Ich will auch im Oktober anfangen, warte sehnsüchtig und gespannt auf meinen ZVS-Bescheid und bin im Moment ehrlich gesagt auch ziemlich durcheinander...
Im Moment mach ich mein Pflegepraktikum in einem kleinen Krankenhaus, in dem ich auch einige Ärzte privat kenne (da ergeben sich natürlich einige Vorteile...) und bin von der Arbeit selber wirklich begeistert! Auch wenn man nur mal den Inhalt einer umgeschütteten Urinflasche wegputzen muss - die Patienten sind meistens so dankbar für alles, vor allem für ein nettes Lächeln, ein paar freundliche Worte, ein offenes Ohr für ihre Schicksale und ein paar Minuten Zuwendung! Ich habe 4 Wochen lang auf einer inneren Station gearbeitet und bin da vor allem mit sterbenskranken, sehr alten Patienten und mit dem Tod konfrontiert gewesen - man sieht sich das alles an, denkt drüber nach und kommt irgendwann zu dem Schluss, dass der Tod auch zum Leben dazugehört. Außerdem habe ich nach ein paar Tagen gelernt, im Patientenzimmer selber mitfühlend zu sein, aber wenn ich die Türe hinter mir schließe, fällt das weitestgehend von mir ab. Dort bin ich auch 2 Wochen mit Ärzten mitgegangen, was mir sehr gut gefallen hat. Und komischerweise haben mir auch Analuntersuchungen nichts ausgemacht - man lernt eben auch, dass alles, was zum Körper dazugehört ganz natürlich ist: Ausscheidungen, Schleim, Blut - jeder hat das!
Für mich war diese Zeit der Test, ob es wirklich das Richtige ist, und ich war jeden Tag begeisterter! Wovor ich aber auch Schiß hab, ist das Lernen!!!!! :-(( Logisch Begreifen fällt mir nicht so schwer, aber auswendig lernen - Horror!!!!!
Naja, ich denke, es geht uns allen so - jeder hat so seine Zweifel... Aber wir schaffen das! :-top
Gruß Anna

Jo.
21.08.2003, 18:22
Original geschrieben von Annilein
Wovor ich aber auch Schiß hab, ist das Lernen!!!!! :-(( Logisch Begreifen fällt mir nicht so schwer, aber auswendig lernen - Horror!!!!!
Naja, ich denke, es geht uns allen so - jeder hat so seine Zweifel... Aber wir schaffen das! :-top
Gruß Anna

Genau das ist praktisch das einzige Problem im Medizinstudium:
das Lernen. Phasenweise etwas anstrengend und viel, aber wenn man ein bißchen Leidensfähigkeit mitbringt gut zu schaffen!
Keine Angst! ;-)

Tux
10.07.2005, 21:59
Alle Ärzt, mit denen ich bisher darüber gesprochen hab, haben instimmig gesagt, dass man für Medizin nicht besonders intelligent sein muß. Und so wie ich das überblicke, ist das auch so. Man muß so wie es sich für mich darstellt, halt eher Lernen als "verstehen" so wie es Beispielsweise in Informatik der Fall ist.

Dem Pflichte ich bei! Meine Cousine studiert Medizin, da hab ich manchmal einen Vergleich. Zudem bekommt man ja so mit was abgeht.
Ich als Mediziningenieur-Anwärter bin ehr mit Logik konfrontiert, der Arztanwärter ehr mit Auswendiglernen. Beides ist sicher nicht zu unterschätzen, aber bei Logik, liebe Leute, qualmt das Hirn bis die Feuerwehr kommt - man wird regelrecht Wahnsinnig. Und Logik erfordert halt etwas mehr Verarbeitung im Gehirn, während Merken nur Platz benötigt *g*

Es gibt sicherlich Überschneidungen in einzelnen Gebieten. Der Medizinstudent wird zunehmend mit Informatik konfrontiert, der Ingenieur zunehmend mit dem ärztlichen Verständnis.

So allmälich werden wir ALLE unfreiwillig zu Alleskönnern, nur mit unterschiedlichen Rechten.
Ob das so gut ist *frag*
:-meinung