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Evil
20.12.2013, 17:18
Ich finde, daß es nicht den Stammusern obliegt, Cuber in wie auch immer gearteter Weise zu erziehen.
Wenn er hier nicht die gesuchten Antworten bekommt, muß er ja recherchieren, also kann man sich dann auch ein Posting verkneifen.

Coxy-Baby
20.12.2013, 17:26
Wobei nicht-antworten ja dann auch eine Form der Erziehung ist, aber ich kann deinen Standpunkt nochvollziehen Evil.

davo
20.12.2013, 21:39
Weil man will ja eigentlich Chefarzt werden und nicht Professor. Natürlich muss man eine gewisse Lehrfunktion verkörpern, aber letztendlich möchten ja die meisten auch wirklich ARZT bleiben.

Hier sind gleich mehrere Fehler drin.

1.: Der Chefarzt einer Uniklinik ist nunmal auch Professor. Es handelt sich also um keinen Gegensatz oder Widerspruch. Damit ist logischerweise auch eine relativ umfangreiche Lehrverpflichtung verbunden. Eine Ausnahme gibt es nur insofern als an kleineren Krankenhäusern oft "Professoren" Chefärzte sind die z.B. eine Professur an einer FH oder an einer privaten Hochschule innehaben, also nicht in einem klinischen Fach. Das ist dann manchmal mit sehr geringen Lehrverpflichtungen verbunden.

2.: Nicht jeder will Chefarzt werden.

3.: Manche bevorzugen Wissenschaft gegenüber Klinik.

4.: Nicht jeder will Arzt bleiben. (Man denke nur an die ganzen "Vorklinik-Facharztweiterbildungen".)

test
20.12.2013, 21:49
Hier sind gleich mehrere Fehler drin.

1.: Der Chefarzt einer Uniklinik ist nunmal auch Professor. Es handelt sich also um keinen Gegensatz oder Widerspruch. Damit ist logischerweise auch eine relativ umfangreiche Lehrverpflichtung verbunden. Eine Ausnahme gibt es nur insofern als an kleineren Krankenhäusern oft "Professoren" Chefärzte sind die z.B. eine Professur an einer FH oder an einer privaten Hochschule innehaben, also nicht in einem klinischen Fach. Das ist dann manchmal mit sehr geringen Lehrverpflichtungen verbunden.

2.: Nicht jeder will Chefarzt werden.

3.: Manche bevorzugen Wissenschaft gegenüber Klinik.

4.: Nicht jeder will Arzt bleiben. (Man denke nur an die ganzen "Vorklinik-Facharztweiterbildungen".)

1. das ist so nicht richtig. Meistens ist mit einem Lehrstuhl (früher auch ordentlicher Professor oder Ordinarius) in einem klinischen Fach die klinische Leitung (Klinikdirektor) verbunden. Daneben gibt es aber auch - früher so genannten außerordentliche Professoren - die keinen eigenen Lehrstuhl haben aber einem zugeordnet sind. Diese haben in klinischen Fächern oft die Funktion eines leitender Oberarztes oder eines Oberarztes. Sind aber auch etatmäßige, bei der Universität angestellte Professoren.
Daneben gibt es die Möglichkeitm wenn man habilitiert ist, eine außerplanmäßige Professur (apl. Prof.) zu erlangen. Diese ist durch mehrjährige Forschungstätigkeit und Lehrtätigkeit nach der Habilitation zu erlangen. Das regelt jede Uni, jedes Bundesland anders. Ein apl. Prof. ist also kein etatmäßiger Professor und hat nicht zwangsläufig eine Anstellung an der Uni, insbesondere keine als Professor. Er kann aber z.b. angestellt sein als wissenschaftlicher Mitarbeiter, Arzt, Oberarzt, leitender Oberarzt oder sonst was. Er hat aber Lehrverpflichtung um seinen Titel zu behalten. Praktisch alle Prof. an nicht universitären Häusern und in PRaxen sind apl. Professoren. Das heißt sie sind keine etatmäßigen Professoren einer Universitöt, haben eine ANstellung als Chefarzt z.b. an einem kommunalen Haus und üben eine Lehrtätigkeit an ihrer Heimatuniversität aus für die sie keine Bezahlung erhalte, die ihnen aber erlaubt den apl. Prof. zu führen.

@Cuber: mach doch mal ein Pflegepraktikum an einer Uniklinik, das du erstmal so einen kleinen Einblick von der Krankenhausstruktur gewinnst. Den Klinikdirektor wirst du auch mind. einmal pro Woche sehen und kannst ja sehen, ob er wirklich noch Arzt geblieben ist. :-))

Skalpella
20.12.2013, 21:51
Hier sind gleich mehrere Fehler drin.
1.: Der Chefarzt einer Uniklinik ist nunmal auch Professor. Es handelt sich also um keinen Gegensatz oder Widerspruch. Damit ist logischerweise auch eine relativ umfangreiche Lehrverpflichtung verbunden. Eine Ausnahme gibt es nur insofern als an kleineren Krankenhäusern oft "Professoren" Chefärzte sind die z.B. eine Professur an einer FH oder an einer privaten Hochschule innehaben, also nicht in einem klinischen Fach. Das ist dann manchmal mit sehr geringen Lehrverpflichtungen verbunden.
Professoren an "kleineren Krankenhäusern" sind regelhaft Mitglieder "normaler" medizinischer Fakultäten. Wie kommst Du darauf, sie seinen an FHS oder regelhaft "privaten Hochschulen" angeschlossen? :-nix

edit: test war schneller
:-music
.

Cuber
21.12.2013, 13:26
Danke zunächst mal an euch für die informativen Antworten :)

Wie sieht denn dann der Tag eines Chefarztes an einem Universitätsklinikum aus? Weil an einer medizinischen Fakultät wird ja nicht nur von Chefärzten unterrichtet, sondern auch von Medizinprofessoren ohne ärztliche Tätigkeit, oder?

Coxy-Baby
21.12.2013, 16:06
Wie sieht denn dann der Tag eines Chefarztes an einem Universitätsklinikum aus?

Naja wie halt so die Arbeit eines Chefs aussieht, er repräsentiert halt seine Klinik in Forschung/Lehre/Versorgung...
also gehts los bei der Frühbesprechung, dann halt VL, Prüfungen, Stationsvisite, Mitarbeitergespräche, Zahlen checken, Privatpatienten beturnen, Operatives, Alles was an Papierkram in die Klinik flattert durchgehen, Arbeit in allen möglichen Gremien...(und das nur als kleiner Ausschnitt)


Weil an einer medizinischen Fakultät wird ja nicht nur von Chefärzten unterrichtet, sondern auch von Medizinprofessoren ohne ärztliche Tätigkeit, oder?

Was soll denn ein Medizinprofessor sein? Ein Professor an einer Medizinischen Fakultät, der kein klinisches Fach lehrt und auch kein Arzt ist?? Viele Fächer (Biochemie, Physio,Pharma etc.) gibts auch als Facharzt, ansonsten kann da der Institusdirektor natürlich auch ein rer.nat. Professor sein, falls du dich jetzt fragen solltest was die so machen neben der Lehre, hauptsächlich Forschung, bzw. auch andere Studienrichtungen betreuen (Neuroscience, Informatik etc.)

Cuber
21.12.2013, 19:15
Danke für die Informationen :)

Cuber
22.12.2013, 15:03
Wann würdet ihr das Pflegepraktikum machen? Eher nach dem Abitur oder während dem Studium?

Coxy-Baby
22.12.2013, 15:15
während dem Studium?

;-)

Am besten rausfinden ob und wie lange das gilt (LPA), wenn man Zeit nach dem Abi hat, bietet es sich an den Kram (zumindestens teilweise) vor dem Studium zu machen...

Cuber
22.12.2013, 15:17
Das habe ich auch schon des öfteren gehört. Und in was für einer Art von Klinikum macht man tendenziell die besten Erfahrungen?

Feuerblick
22.12.2013, 15:18
Das kann man pauschal nicht sagen... :-nix Es gibt nicht "das" Klinikum, wo man gute Erfahrungen macht sondern das kann auch nur "die Station" oder sogar "die Schicht" sein, die nett ist. :-nix

Brutus
22.12.2013, 15:30
Naja, die Wald-und Wiesenklitsche, die 500m von Mamas Haus entfernt steht, sollte doch deutlich ausreichen! Man kann umsonst wohnen, kriegt Vollverpflegung und muss sich auch sonst um Nichts kümmern! :-)

Beau Frost
22.12.2013, 15:31
Ich empfehle unbedingt die Chirurgie oder die Innere, am besten an einer Uni-Klinik. Man kriegt dort tolle Einblicke in die Arbeit des Arztes und kann der Pflege bei wertvollen Tätigkeiten unterstützen. Das bringt die meisten Leute enorm weiter und öffnet den Horizont. Hierbei sollte man halt natürlich bei allen Tätigkeiten helfen und sich nicht scheuen, auch mal unangenehme Arbeiten zu verrichten. Besser geht es nicht.

][truba][
22.12.2013, 16:25
Verstehe jetzt nicht so ganz warum es dafür eine Uniklinik sein muss?
Die von dir genannten Punkte kann man an allen Häusern "erledigen".

LG Thomas

Cuber
22.12.2013, 16:56
Ich empfehle unbedingt die Chirurgie oder die Innere, am besten an einer Uni-Klinik. Man kriegt dort tolle Einblicke in die Arbeit des Arztes und kann der Pflege bei wertvollen Tätigkeiten unterstützen. Das bringt die meisten Leute enorm weiter und öffnet den Horizont. Hierbei sollte man halt natürlich bei allen Tätigkeiten helfen und sich nicht scheuen, auch mal unangenehme Arbeiten zu verrichten. Besser geht es nicht.

Sowas habe ich mir auch vorgestellt. Hast du in diesem Punkt selbst positive Erfahrungen gesammelt?

ehemaliger User_25062015
22.12.2013, 17:01
KPP? Tolle Einblicke in die Arbeit eines Arztes? Seriously?
Und Uniklinik naja..hab von Göttingen gehört, dass es dort so viele KPPler an der Uniklinik gibt, dass die sich gegenseitig auf die Füße treten...ob da was wertvolles bei raus kommt..najaaa.

Evil
22.12.2013, 17:04
Manche Leute erkennen Ironie noch nicht einmal dann, wenn sie ihnen eins mit dem Holzhammer überzieht...

ehemaliger User_25062015
22.12.2013, 17:08
Ahja..na dann muss man mir wohl eins mit nem Hammer überziehen, hab tatsächlich nirgends Ironie entdeckt. Ärsche auf mein Haupt.

WackenDoc
22.12.2013, 17:17
Ich hab das auch als Ironie verstanden.
Geriatrie und Fächer mit möglichst hohem Anteil an pflegebedürftigen Patienten- da lernt man am meisten ;-)