Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Ausschleusen durch Chirurgen?
So, da die gesammelten neuen Postings alle NIX mehr mit dem Ursprungsthema zu tun haben (es ging um den Chirurgenmangel... :-) ), werde ich das mal in ein neues Thema umbetten.
Und der Threadersteller dacosta darf sich auch mal eine Überschrift ausdenken...
Schreib die Überschrift einfach hier als neuen Post, dann werde ich das umsetzen.
>>Ausschleusen durch Chirurgen?<<
Absolute Arrhythmie
10.06.2013, 08:32
Bleib doch höflich, wir haben gerade wieder zur Sachebene zurückgefunden.
Bösartigen Schwestern wie mir fällt es schwer in Anbetracht der Inhalte dieses Threads höflich zu bleiben. Nichts für ungut.
aha...schade
Nachtrag@Brutus: Guten morgen, Hallo auf dem Flur, Danke, Bitte, Assistenz beim ZVK/Arterie legen sind Selbstverständlichkeiten. Wenn das nicht mehr ist, führt das a) zu schlechter Stimmung und b) wird die Bewerberauswahl sich noch mehr einschränken.
Kackbratze
10.06.2013, 10:08
Wer jetzt bei wem bedanken?
Wenn du schon fertig bist, frag ich mich ja, wieso du dich so über eine Famulatur aufregst???? :-nix
siehe
Wie gesagt: Es ist 15:30, OP zu Ende dann muss man als Famulant noch Ausschleusen/Ausleiten, man kommt zu spät zur Besprechung um 16:00 Uhr und dann steht ja noch Stationsarbeit (Patienten verteilt in einem sehr großen Haus) an. Alles schiebt sich unnötig nach hinten deswegen. Man bedenke Dienstbeginn ist morgens um 7 und ein Famulant macht das ja interessehalber.
MissGarfield83
10.06.2013, 14:53
@Costa : Dass chirurgische Fächer nicht unbedingt ein 9 to 5 Job sind, war dir aber bevor du in die Famulatur gingst bewusst oder? In manchen Kliniken ist es nunmal so, dass nicht unbedingt darauf Rücksicht genommen wird, ob die Mitarbeiter pünktlich raus kommen oder nicht - ein Grund vielleicht diese Kliniken zu meiden, denn es geht durchaus anders. Letztendlich solltest du aber nicht die Defizite in der Organisation der Klinik in der du famuliert hast auf andere Fachgruppen übertragen - sondern dich mal fragen, warum es denn sein muss, dass ein Assistent den ganzen Tag im OP steht und danach noch neben der Nachmittagsbesprechung die Station schmeissen muss - bei kleinen Stationen geht das sicher, aber ich kenne durchaus Häuser in denen die Assistenten in Rotationen OP /Ambulanz/Station eingeteilt sind und dies wochenweise machen ...
Jeder OP hat seine eigenen Spielregeln - da heisst es oft "Pass dich an oder geh unter" - es bleibt dir überlassen ob die Klinik und das dazugehörige Mikroklima zu dir passt ... besonders in großen chirurgischen Fächern ist es recht einfach Stellen zu bekommen ...
@epeline: Gerade eine Famulatur ist ein Einblick ins Fach. Dabei sollte nicht nur das Fach, sondern auch das Haus positiv wegkommen. Irgendwas muss man den Leuten doch bieten, damit sie dort arbeiten bzw. sich bewerben.
@Garfield: Yep ist mir durchaus bewusst, wenn überhaut dann 7 - 5 Job. Das "Mikroklima" hat mir tatsächlich dort nicht gepasst: Immer wieder wurden im "Team" Grenzen neu abgesteckt, Aufgaben umverteilt, kurz gegeneinander gearbeitet.
Moorhühnchen
10.06.2013, 16:35
Meine Top 3 der nervigen Anästhesiezwischenrufe:
Platz 3: "Ihr könnt jetzt lagern" ->Danke, dass ihr nach 30Minuten den ZVK endlich drinne habt
Platz 2: "Soll er die Antibiose haben?" ->Nein, die ist für mein infiziertes Handexanthem
Platz 1: "Und jetzt kommt nur noch die Anastomose, oder?" Nö, ich denke ihr sichert die Passage durch eure Magensonde?Und ich bekomm bei solchen Kommentaren ganz massiv die Krätze!!! :-))
Wie gesagt: Es ist 15:30, OP zu Ende dann muss man als Famulant noch Ausschleusen/Ausleiten, man kommt zu spät zur Besprechung um 16:00 Uhr und dann steht ja noch Stationsarbeit (Patienten verteilt in einem sehr großen Haus) an. Alles schiebt sich unnötig nach hinten deswegen. Man bedenke Dienstbeginn ist morgens um 7 und ein Famulant macht das ja interessehalber.
Ausbeutung ist im Übrigen immer das, was man selbst draus macht. Wenn du nicht unbedingt in genau dieser Abteilung arbeiten willst, wer zwingt dich denn, so lange zu bleiben? Ich bin ja nur ne doofe Vorklinikerin, aber ich sag jetzt mal ganz blauäugig: Bei einer nicht bezahlten Famulatur bei der ich um 7 Uhr früh anfange, bin ich allerspätestens um 16:30 auf dem Weg nach Hause und das auch nur, wenn ich zu ner Mittagspause komme. Ausnahmen sind natürlich interessante Sachen, die man gerne noch sehen möchte. Aber nur für reine Stationsarbeit die man auch am nächsten Tag noch machen kann? Null.
Ich arbeite selber als studentische Hilfskraft im Krankenhaus und wenn absehbar ist, dass sich das Einleiten im OP (oder das Aufwachen des Patienten...Rekord waren 1,5h) wegen was auch immer verzögert, dann hab ich genau dafür ein Telefon. Die Nummer kriegt die nächstbeste involvierte Op-Schwester/Anästhesie-Pflege und ich bin dann mal auf Station und nehme weiter Blut ab oder mach Pause, je nach dem was so ansteht und was noch auf dem OP-Plan steht. Wieso sollte ich da im OP ewig dumm rumstehen und den Leuten im Weg umgehen?
@epeline: Gerade eine Famulatur ist ein Einblick ins Fach. Dabei sollte nicht nur das Fach, sondern auch das Haus positiv wegkommen. Irgendwas muss man den Leuten doch bieten, damit sie dort arbeiten bzw. sich bewerben.
ich meinte auch eher, dass sich die famulaturgeschichte für dich doch erledigt hat.
und zwar schon vor längerer zeit.
muss ja ein wahres trauma gewesen sein ;-)
@epeline: Problem war, dass ich dort ebenfalls nen Job hatte als Hiwi und dann möchte man nicht als faul darstehen. Im Nachhinein würde ich es auch anders machen und garnicht erst dort famulieren.
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