Anmelden

Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wie viel müsst ihr lernen ?



Seiten : 1 2 [3] 4

][truba][
09.12.2013, 11:08
Richtig lesen hilft. Er schrieb ja auch "nicht mal annähernd auf LK Niveau".

Ansonsten kann ich CYP zustimmen. Guter Post.

Strodti
09.12.2013, 11:29
Ich fand das erste Semester auch recht anstregend, aber das lag eher an der Gewöhnung ans Lernen an der Uni. War für mich ein riesiger Unterschied zu Schule und Ausbildung. Nachdem ich mich eingefunden hatte und wusste was ich ernst nehmen muss und wo ich es mal lockerer angehen kann, wurde es besser.

Der wichtigste Lerntipp ist doch: Lass dich nicht verrückt machen.

Es gibt Studis die bis Mitternacht in der Unibib sitzen und andere die gerne früh aufstehen. Einige nehmen etwas aus Vorlesungen mit, andere lernen mehr oder besser mit dem Buch am Schreibtisch. Das muss aber jeder selbst rausfinden, da gibt es kein Patentrezept.
Bei mir klappte es gut mit Kurzlehrbüchern und lernen werktags bis maximal 19-20 Uhr. Mit Fernbeziehung und Nebenjob stehen die Wochenenden nicht zum Lernen zur Verfügung, dann muss das auch so gehen.

Zu Examens- und Klausurzeiten kann es auch ganz schön anstrengend sein, aber das ist wohl in jedem Studium so.

Hat geklappt ;-)

Ach ja: Zu einem erfolgreichen Studium gehört imho auch eine schöne Freizeit.

ehemaliger User_29072015
09.12.2013, 17:47
Ich fand das erste Semester auch recht anstregend, aber das lag eher an der Gewöhnung ans Lernen an der Uni. War für mich ein riesiger Unterschied zu Schule und Ausbildung. Nachdem ich mich eingefunden hatte und wusste was ich ernst nehmen muss und wo ich es mal lockerer angehen kann, wurde es besser.

Der wichtigste Lerntipp ist doch: Lass dich nicht verrückt machen.

Es gibt Studis die bis Mitternacht in der Unibib sitzen und andere die gerne früh aufstehen. Einige nehmen etwas aus Vorlesungen mit, andere lernen mehr oder besser mit dem Buch am Schreibtisch. Das muss aber jeder selbst rausfinden, da gibt es kein Patentrezept.
Bei mir klappte es gut mit Kurzlehrbüchern und lernen werktags bis maximal 19-20 Uhr. Mit Fernbeziehung und Nebenjob stehen die Wochenenden nicht zum Lernen zur Verfügung, dann muss das auch so gehen.

Zu Examens- und Klausurzeiten kann es auch ganz schön anstrengend sein, aber das ist wohl in jedem Studium so.

Hat geklappt ;-)

Ach ja: Zu einem erfolgreichen Studium gehört imho auch eine schöne Freizeit.

Jepp, sehe ich auch so. Man muss auch noch ein Leben haben. Ich hab Leute im Semester die neben viel Vereinssport auch noch ehrenamtlich arbeiten - RESPEKT!!!

EVT
09.12.2013, 20:11
und wenn die höheren semester sagen, dass altklausuren ausreichen, dann sollte man das auch glauben. dann erspart man sich ne menge arbeit.

davo
09.12.2013, 22:02
und wenn die höheren semester sagen, dass altklausuren ausreichen, dann sollte man das auch glauben. dann erspart man sich ne menge arbeit.

Das hat glaub ich gerade bei uns einigen ernsthafte Probleme bereitet. Denn es gab in Zellbiologie sehr wenige Altfragen, und einige Fragen die deutlich über dem Niveau der Altklausuren waren. Deshalb auch 20% durchgefallen, bei einer angeblich immer sehr leichten Klausur...

ehemaliger User_25062015
09.12.2013, 22:07
Du willst mir doch nicht sagen, dass ihr 20% für viel haltet?

LotF
09.12.2013, 22:13
kommt auf die Klausur und Prüfer an, würde ich mal sagen ;)

ehemaliger User_25062015
09.12.2013, 22:17
Man kanns auch übertreiben...

EVT
09.12.2013, 22:18
tja, manchmal ändern sich klausuren auch^^ gerade wenn ein neuer prof da ist. aber dann schreibt man es halt nochmal und gut ist...

sun.flower
09.12.2013, 22:27
Du willst mir doch nicht sagen, dass ihr 20% für viel haltet?

20% ist wirklich absoluter Durchschnitt. Normalschwere Klausur. Ihr werdet euch noch an ganz andere Durchfallquoten gewöhnen müssen, wenn's dann ans Eingemachte geht...


(die 100% Bestehensquote in Termi ist übrigens kein Maßstab! :D )

ehemaliger User_25062015
09.12.2013, 22:29
20% ist wirklich absoluter Durchschnitt. Normalschwere Klausur. Ihr werdet euch noch an ganz andere Durchfallquoten gewöhnen müssen, wenn's dann ans Eingemachte geht...


(die 100% Bestehensquote in Termi ist übrigens kein Maßstab! :D )

*unterschreib*

LotF
09.12.2013, 22:33
sun.flower - genau an Termi musste ich aber gerade denken :-))

davo
10.12.2013, 05:12
Du willst mir doch nicht sagen, dass ihr 20% für viel haltet?

Natürlich nicht. Aber da man immer wieder gehört hat dass "niemand" durch Zellbiologie fällt, dass es "reicht wenn man zwei Tage vorher anfängt Altklausuren zu kreuzen", usw., haben sich da halt einige falschen Illusionen hingegeben.

Cuber
10.12.2013, 06:32
Also mein Bio-Kurs ist etwas über Lk-Niveau. Mit Chemie hatten auch Leute mit Chemie-lk Probleme, da kann ich aber nix zu sagen weil ich weder den lk noch Probleme hatte :-))

Über LK-Niveau bei Bio? Das sieht wohl jeder ein bisschen anders, aber bisher hat wirklich eine deutliche Mehrheit behauptet, dass ALLE Naturwissenschaften unter dem Leistungskurs-Niveau sind. Aber das wird womöglich auch von Uni zu Uni variieren.

davo
10.12.2013, 06:46
Über LK-Niveau bei Bio? Das sieht wohl jeder ein bisschen anders, aber bisher hat wirklich eine deutliche Mehrheit behauptet, dass ALLE Naturwissenschaften unter dem Leistungskurs-Niveau sind. Aber das wird womöglich auch von Uni zu Uni variieren.

Diese Vergleiche sind halt nicht so einfach. Gerade in Biologie nicht, denn dort behandelt man nur wenige Themen, und die dafür sehr detailliert. In Chemie und Physik sind die Inhalte LK-ident und das Niveau teils höher, teils niedriger. An der Uni kann man halt, im Gegensatz zu Schulklausuren, keine Punkte für Gelaber bekommen - wer also eine Formel nicht weiß oder das falsche Ergebnis hat kann noch so viel über das Thema erzählen können oder vom Thema verstanden haben, bekommt aber in vielen Klausurarten null Punkte auf die Frage. Schon alleine das ist eine starke Erschwernis gegenüber der Schulzeit. Außerdem ist das Tempo viel viel höher und du musst viel mehr Wissen in vielen verschiedenen Fächern innerhalb eines kurzen Zeitraumes abrufbereit haben. Auch das macht es gegenüber der Schule schwerer. Meine Antwort wäre deshalb: die Inhalte sind nicht schwerer, aber die Art und Weise wie Wissen geprüft wird macht es für viele subjektiv schwerer. Die Unterschiede von Uni zu Uni sind auch groß, aber meistens gibt es halt ein leichtes naturwissenschaftliches Fach und ein schweres.

Um das ganze noch etwas zu verdeutlichen: ich kenne Leute die Bio-LK hatten und durch Zellbiologie gefallen sind, und Leute die Bio-LK hatten und die das meiste nur als Wiederholung empfanden. Viel hängt also wohl davon ab wie man in der Schule gelernt hat, welche Lehrer man hatte, wie intensiv und wie man sich dann an der Uni vorbereitet hat, usw. Es ist nicht so leicht da klare Korrelationen Schulerfolg - Unierfolg zu finden. Manche Leute finden die Umstellung auf das Unilernen deutlich schwerer als andere die "am Papier" ähnlich aussehen. Und manche Leute wissen zwar extrem viel, aber nicht jene Dinge die "üblicherweise" gefragt werden, und nicht in der Art und Weise wie üblicherweise gefragt wird. Da können dann Altklausuren durchaus hilfreich sein um eine Idee zu gewinnen welche Art von Fragen üblicherweise gestellt werden.

ehemaliger User_25062015
10.12.2013, 07:42
Über LK-Niveau bei Bio? Das sieht wohl jeder ein bisschen anders, aber bisher hat wirklich eine deutliche Mehrheit behauptet, dass ALLE Naturwissenschaften unter dem Leistungskurs-Niveau sind. Aber das wird womöglich auch von Uni zu Uni variieren.

Dann is es bei ihr vllt einfach anders als die "Mehrheit" es behauptet?!

Radischen
10.12.2013, 08:32
Ich denke ist ist auch sehr stark vom Lk abhänig. So ist Lk nicht gleich LK wenn man die Länderunterschiede betrachtet (aber das ist ein anderes leidliches Thema). Außerdem ist es auch nicht ganz unwichtig, wann man die Fächer hat. So habe ich Bio, Chemie und Physik im ersten Semster. Da man auch Embryologie und Zytologie (die beiden dann mündlich) hat, überschneiden sich schon ein paar Punkte. :)

Absolute Arrhythmie
10.12.2013, 08:57
Also nicht dass das jemand falsch versteht: ich finde Bio an meiner Uni einfach. Das ändert nichts daran dass das Niveau ein wenig oberhalb meines Bio lks liegt. Die Themen sind fast die selben, aber alles ist etwas detaillierter.
Und ganz ehrlich: als 16 jähriger, der noch nicht mal nen leistungskurs hat, geschweige denn Abitur oder gar ne Uni besucht hat;, würde ich mich bei so anmaßenden Bemerkungen, wie sie jetzt gleich zweimal mir gegenüber kamen, echt zurückhalten.

Mach erstmal Abitur, bekomme dann erstmal nen Platz, und DANN kannst du hier rumtönen.

Cuber
10.12.2013, 10:27
Diese Vergleiche sind halt nicht so einfach. Gerade in Biologie nicht, denn dort behandelt man nur wenige Themen, und die dafür sehr detailliert. In Chemie und Physik sind die Inhalte LK-ident und das Niveau teils höher, teils niedriger. An der Uni kann man halt, im Gegensatz zu Schulklausuren, keine Punkte für Gelaber bekommen - wer also eine Formel nicht weiß oder das falsche Ergebnis hat kann noch so viel über das Thema erzählen können oder vom Thema verstanden haben, bekommt aber in vielen Klausurarten null Punkte auf die Frage. Schon alleine das ist eine starke Erschwernis gegenüber der Schulzeit. Außerdem ist das Tempo viel viel höher und du musst viel mehr Wissen in vielen verschiedenen Fächern innerhalb eines kurzen Zeitraumes abrufbereit haben. Auch das macht es gegenüber der Schule schwerer. Meine Antwort wäre deshalb: die Inhalte sind nicht schwerer, aber die Art und Weise wie Wissen geprüft wird macht es für viele subjektiv schwerer. Die Unterschiede von Uni zu Uni sind auch groß, aber meistens gibt es halt ein leichtes naturwissenschaftliches Fach und ein schweres.

Um das ganze noch etwas zu verdeutlichen: ich kenne Leute die Bio-LK hatten und durch Zellbiologie gefallen sind, und Leute die Bio-LK hatten und die das meiste nur als Wiederholung empfanden. Viel hängt also wohl davon ab wie man in der Schule gelernt hat, welche Lehrer man hatte, wie intensiv und wie man sich dann an der Uni vorbereitet hat, usw. Es ist nicht so leicht da klare Korrelationen Schulerfolg - Unierfolg zu finden. Manche Leute finden die Umstellung auf das Unilernen deutlich schwerer als andere die "am Papier" ähnlich aussehen. Und manche Leute wissen zwar extrem viel, aber nicht jene Dinge die "üblicherweise" gefragt werden, und nicht in der Art und Weise wie üblicherweise gefragt wird. Da können dann Altklausuren durchaus hilfreich sein um eine Idee zu gewinnen welche Art von Fragen üblicherweise gestellt werden.


Vielen Dank, das ist mal eine ausführliche und informative Antwort! Genau das Gegenteil von dem pubertären Geschwätz von manch andern hier.

Elena1989
10.12.2013, 10:47
Vielen Dank, das ist mal eine ausführliche und informative Antwort! Genau das Gegenteil von dem pubertären Geschwätz von manch andern hier.

Naja. Wenn man selbst studiert / studiert hat hört man vielleicht nicht gerne von jemandem, der keinerlei persönliche Erfahrung in dem Bereich hat, dass das was man sagt nicht stimmt.

Ich kann mich meinen Vorpostern nur anschließen. Ja, es gibt Phasen in denen mal viel lernen muss. Und ja, es gibt aber auch Phasen in denen man weniger tun muss. Und nein, das Medizinstudium ist kein Hexenwerk.

Ob die Naturwissenschaften über oder unter LK - Niveau liegen ist wohl von Uni zu Uni unterschiedlich. Bei uns lag die Durchfallquote in der ersten Chemie Klausur z.B. bei 80%, in der ersten Wiederholungsklausur bei ca. 50%. Ob Chemie über LK - Niveau lag? Keine Ahnung, ich hatte keinen Chemie - LK. Fakt ist aber, dass Chemie bei uns sehr "speziell" war. Das wusste aber auch jeder und es war klar, dass man sich für die Klausurvorbereitung wirklich mehrere Wochen Zeit nehmen musste. Aber wenn man "sein" Buch durchgemacht hat (ein Von unserem Dozenten geschriebenes Aufgabenbuch mit ca. 500 Aufgaben), dann hat man die Klausur bestanden. Nur die Zeit musste man sich mal nehmen.

Und im Grunde genommen ist es doch egal, auf welchem Niveau genau die Naturwissenschaften genau liegen. Letztlich muss man sich auf die Unispezifischen Fragestellungen vorbereiten und dann ist das auch alles machbar.

Und an der einen Uni ist Physik schwerer, an der anderen Chemie, an der nächsten dann Bio.

Ach ja, ich habe in der Vorklinik übrigens auch so gut wie nie nach 7 oder 8 noch gelernt. Und auch nie den ganzen Tag durch. ich hatte irgendwie immer ein Bedürfnis nach einem Leben.

Hat bisher auch funktioniert. Also, das Medizinstudium ist kein mystisches unüberwindbares Studium ;-)

LG
Elena