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Dass ein Krankenhaus eine Insel des selbstständigen Arbeitens ist, auf der Hirarchien ein Fremdwort sind wäre mir neu. Eigentlich ist der Arztberuf doch eher für verkrustete Hirarchien und jahrelanges, unselbstständiges Arbeiten bekannt.
Tja, Augen auf bei der Fächerwahl!
Da die Miss auch auf der richtigen Seite des Tuches steh...sitzt, arbeitet sie sehr wohl die meiste Zeit autark. In den Diensten sowieso. Aber auch in der Regelarbeitszeit muss ich mir morgens anhören, in welchem Saal ich meinen Tag verbringen darf, und danach sehe ich die "Oberen" in der Regel nicht mehr...
Mag ja sein, dass in einigen Abteilungen die Hierarchien noch sehr ausgeprägt sind, aber verallgemeinern würde ich das ebenso wenig...
erdbeersoda
08.01.2014, 18:26
ich empfinde es halt so wie Jan B. Natürlich würden wir auch was sinnvolles tun wollen, auch wenn wir es Geldtechnisch vielleicht gar nicht bräuchten. Ganz abgesehen ob alles so sinnvoll ist was wir während der Arbeit tun (Stichwort Bürokratie, Doku, MDK etc.) Ich finde halt, dass es auch mit deutlich weniger Zeit gehen könnte. Das Leben bietet so viel mehr als die meiste Lebenszeit nur in der Klink rumzuhängen (abgesehen bis auf 2 Mal im Jahr in Urlaub zu fahren). Und wenn man vielleicht nicht so das superhohe Energienivau hat wie ich (brauche einfach auch ausreichend Schlaf usw.), dann bleibt da einfach nicht mehr so viel Zeit für anderes. Es gibt ja sogar Befürworter für die Einführung der 30 Stunden Woche als Vollzeit. :-dafür Und das für Leute mit "normalen" Jobs, die nicht das Wochenende in der Klinik verbringen müssen!!!!! Und auch ich sehe die Arbeit in der Klinik nicht gerade als große Selbstbestimmung, Stichwort Hierachie, Dienstpläne, Urlaubsabsprachen (wie oft hatte ich schon Theater, weil man zu einer bestimmten Zeit Urlaub nehmen wollte und dann großes Gezitter, ob es nun geht oder nicht) etc...
Hallo Miss,
ich finde du redest dir das ein bisschen schön:
Stimmt und man erlebt auch bei der Arbeit etwas und Arbeit kann auch Spaß machen. Das gilt aber auch für 35 oder 40 Stunden/Woche und nicht nur wenn man über 60 Std kommt.
Das sind dann genau die Workaholics und Soziopathen mit denen man sich dann rumschlagen muss. Die anderen werden irgendwann auch träge, weil neben der vielen Arbeit keine Kraft mehr bleibt.
Dass ein Krankenhaus eine Insel des selbstständigen Arbeitens ist, auf der Hirarchien ein Fremdwort sind wäre mir neu. Eigentlich ist der Arztberuf doch eher für verkrustete Hirarchien und jahrelanges, unselbstständiges Arbeiten bekannt.
Mag sein, daß ich mir grundsätzlich alles eher schöner rede, so als Optimist, und nicht der Meinung bin, daß man nur Opfer der Umstände ist :-nix
Aber ich arbeite wohl nicht 40h/Woche, aber auch keine 60h regelmäßig, eher durchschnittlich 45-50h.
Ich geh bestimmt nicht mehr so oft wie früher weg und freu mich auch über einen Couch-Abend, aber ich mach trotzdem regelmäßig was, Freunde/Freund/Sport/Konzerte... Wir sind doch noch keine hundert, dann ist man halt mal einen Tag müde. Durch den sozialen Input gehts einem doch auch besser, man kann sich mal über die Arbeit auskotzen. Ein soziales Netzwerk ist doch viel wichtiger als Geld fürs Lebensglück, aber da muß man auch aktiv daran arbeiten.
Es gibt bestimmt Phasen, wo man weniger auf Reihe bekommt. In meinem Intensivjahr war ich dauermüde und halbwegs depressiv, weil ich da wirklich arbeitsmäßig belasteter war und häufiger das ganze WE gearbeitet habe. Wenn ich da trotzdem noch was gemacht habe, schlief ich dann auch mal im Kino für ne halbe Stunde :-oopss oder bin um zwölf halt schon nach Hause gegangen...war alles nicht so toll, aber ist halt auch vorbeigegangen. Und ständig laß ich die Ausrede, zu müde, zu träge nicht gelten...ab und zu muß man sich halt aufraffen.
Und ich hab bestimmt nicht viel mehr Energie als andere. Workaholic bin ich auch nicht, Arbeiten ist meistens nett, aber ich geh viel lieber dann auch wieder nach Hause :-)
Und wie Brutus schon schrieb, bei meinem Fach ist das mit der Hierarchie wirklich okay. Meistens ist es ein 1:1 Fight mit Chirurgen, mit Chefs und OÄ muß ich mich nur auf Intensivvisite auseinandersetzen bzw. da ist es okay, da werden gemeinschaftlich Entscheidungen getroffen. Und im Dienst ist man meistens alleinverantwortlich, was sehr nett ist.
Wahrscheinlich habe ich auch Glück mit meiner Abteilung. Urlaubs-und Dienstplanwünsche werden fast immer ermöglicht, ganz selten wird was gelost. Aber Urlaubsprobleme gibts woanders auch.
SusiSorgenlos
08.01.2014, 19:19
Wahrscheinlich habe ich auch Glück mit meiner Abteilung. Urlaubs-und Dienstplanwünsche werden fast immer ermöglicht, ganz selten wird was gelost. Aber Urlaubsprobleme gibts woanders auch.
Nur weil es die gleichen Probleme woanders auch gibt, ist es doch nicht automatisch ok, oder? Ich sehe das eher pragmatisch...ich habe einen Vertrag über 40h pro Woche und an den habe ich mich zu halten und mein Arbeitgeber auch....klar kann man nicht immer um 16:00 den Hammer fallen lassen, aber es sollte die Ausnähme sein. Mein Arbeitgeber verlangt ja auch, dass ich meinen Dienst pünktlich antrete. Da kann ich ja auch nicht erst ne Stunde später kommen, weil es gerade nicht so gepasst hat. Dienste sind doof....aber wenn es sich insgesamt auf 40h pro Woche beschränkt, dann hat man ja wenigstens einen Ausgleich. Und mir geht es nicht darum, ob mein Partner meckert...ich will meinen Partner auch sehen...und meine Freunde und meine Familie.
Ich meinte eigentlich, daß es so was auch in anderen Berufen gibt, Rücksichtsnahme auf Familien bei Urlaubsplanung, und es wird auch nie gehen, daß alle gleichzeitig Urlaub nehmen (z.B. im Sommer), außer es gibt Betriebsferien.
Irgendwas muß man ja machen, um Geld zu verdienen :-nix Bei den meisten höherqualifizierten Jobs wird man hin und wieder Überstunden machen, Unangenehmes an der Backe haben.
Wenn man da jetzt sagt, find ich doof, will ich nicht, mutet das eher kindisch an :-nix
Wenn Eure Abteilungen das nicht hinbekommen, daß es für Euch halbwegs kommod ist, wechselt das Haus ggf. die Fachrichtung.
Wenn das dann immer noch nicht besser ist, dann ist das vielleicht einfach nicht der richtige Job für Euch? :-nix
Es gibt doch genüg Möglichkeiten als Ärzt ne ruhige 38-40h Woche oder Teilzeit zu schieben.
Guckt euch einfach mal bei den Gesundheitsämtern oder in der Arbeitsmedizin um. In den Gesundheitsämtern könnt ihr auch verbeamtet werden und es gibt in dem Bereich echt viele Stellen. Dienste gibt es auch praktisch keine außer recht seltenen, kaum arbeitsamen Rufdiensten. :-nix
Wenn euch der Klinikalltag so ankotzt, macht doch sowas. Oder was hindert euch?
Einkommensverluste. Wer will denn nach TVöD bezahlt werden?
http://www.aerzteblatt.de/archiv/112966/Interview-mit-Dr-med-Ute-Teichert-Barthel-Vorsitzende-des-Bundesverbandes-der-Aerztinnen-und-Aerzte-des-Oeffentlichen-Gesundheitsdienstes-%28BVOeGD%29-Wir-haben-die-Chance-etwas-zu-bewegen
Thomas24
08.01.2014, 23:30
@Nurbanu: Klar Einkommensverluste wg. des TVÖD, aber im Gegenzug: Keine Dienste. Keine Wochenenden. Keine Feiertage. Keine Überstunden. Keine Notfälle. Keine fordernden Angehörigen oder übersichtlich strukturierte Patienten. Wenn man das für sich möchte, sollte man die Einkommensdifferenz in Kauf nehmen- irgendwo muss ja ein (kleiner) Haken sein.
Und im Falle einer Verbeamtung in einem Amt: die Altersversorgung und sonstigen Privilegien können sich sehen lassen- insofern wäre ein geringeres Grundgehalt ja mehr als kompensiert.
Ok- für mich wär so eine limitierte Berufsperspektive nichts, aber wer´s gern etwas ruhiger mag?
SusiSorgenlos
09.01.2014, 11:18
Es geht ja nicht darum, dass ich keine Dienste und keine Wochenenden möchte. Und von Angehörigen war hier keine Rede... Es geht mir nur darum, dass ich den entsprechenden Freizeitausgleich für Dienste und Wochenenden möchte... Sonst leidet das Privatleben zu sehr..., ich finde, das sollten keine unrealistischen Forderungen sein. Und ich finde nicht, dass man dem falschen Beruf hat, nur weil man nicht bereit ist, auf sein Privatleben zu verzichten.
Es geht ja nicht darum, dass ich keine Dienste und keine Wochenenden möchte. Und von Angehörigen war hier keine Rede... Es geht mir nur darum, dass ich den entsprechenden Freizeitausgleich für Dienste und Wochenenden möchte... Sonst leidet das Privatleben zu sehr..., ich finde, das sollten keine unrealistischen Forderungen sein. Und ich finde nicht, dass man dem falschen Beruf hat, nur weil man nicht bereit ist, auf sein Privatleben zu verzichten.
Nee, aber wenn man nicht bereit ist, was zu ändern, weiß ich auch nicht :-nix
Es gibt ja Abteilungen oder Häuser, die FZA bieten. Und es hat auch niemand davon gesprochen, aufs Privatleben verzichten zu müssen. Was mir fehlt, ist ein wenig mehr Pragmatismus und Flexibilität :-meinung
Dr. Jekyll
09.01.2014, 14:57
cash gegen arbeitszeit. so einfach. ich schulde niemandem etwas. zumal der konzern die zusätzlichen gewinne nicht unseren patienten zugute kommen lässt, sondern den aktionären oder den vorständen.
ich kann gerne 1 bis 2 überstunden die woche unter den tisch fallen lassen, wenn der rest stimmt. aber die kliniken machen das ja sytematisch, indem sie stellen unbesetzt lassen.
Einkommensverluste. Wer will denn nach TVöD bezahlt werden?
http://www.aerzteblatt.de/archiv/112966/Interview-mit-Dr-med-Ute-Teichert-Barthel-Vorsitzende-des-Bundesverbandes-der-Aerztinnen-und-Aerzte-des-Oeffentlichen-Gesundheitsdienstes-%28BVOeGD%29-Wir-haben-die-Chance-etwas-zu-bewegen
Wenn man verbeamtet wird ist der Gehaltsverlust für eine 38h Woche ohne Dienste nicht groß im Vergleich zum Grundgehalt eines Facharztes. Wobei ich aktuell keinen Überblick habe, wie hoch der Anteil der verbeamteten Ärzte ist, früher war er sehr hoch.
Es geht ja nicht darum, dass ich keine Dienste und keine Wochenenden möchte. Und von Angehörigen war hier keine Rede... Es geht mir nur darum, dass ich den entsprechenden Freizeitausgleich für Dienste und Wochenenden möchte... Sonst leidet das Privatleben zu sehr..., ich finde, das sollten keine unrealistischen Forderungen sein. Und ich finde nicht, dass man dem falschen Beruf hat, nur weil man nicht bereit ist, auf sein Privatleben zu verzichten.
Ganz meine Rede! Man bekommt hier schnell vorgehalten, dass man keinen Bock auf alles mögliche habe und doch besser ins Amt oder zum MDK gehen soll. Darum geht es aber nicht. Es geht nur um eine Reduktion der Gesamtarbeitszeit. Das ist ein legitimes Anliegen und wäre auch in den großen Fächern gut umsetzbar.
Dass man als klinisch tätiger Arzt auch mal am Wochenende und in der Nacht arbeiten muss, ist eine Art Naturgesetz und auch Überstunden sind hier und da mal unvermeidbar. Dass man nach dem durchgearbeiteten Wochenende gleich die nächste Woche auch noch durcharbeitet und Überstunden nicht erfasst werden ist allerdings nicht gottgegeben und doch vierlerorts Alltag.
Es gibt sicherlich Kliniken in denen einiges besser geregelt ist, aber auf eine normale Work-Life Balance, vergleichbar mit anderen Berufen, kommt man letztendlich fast nirgendwo. Normale Arbeitsbedingungen sollten meiner Meinung nach aber kein Luxus an wenigen ausgewählten Kliniken sein, sondern selbstverständlich.
HexhexF13
09.01.2014, 20:07
Dass man als klinisch tätiger Arzt auch mal am Wochenende und in der Nacht arbeiten muss, ist eine Art Naturgesetz und auch Überstunden sind hier und da mal unvermeidbar. Dass man nach dem durchgearbeiteten Wochenende gleich die nächste Woche auch noch durcharbeitet und Überstunden nicht erfasst werden ist allerdings nicht gottgegeben und doch vierlerorts Alltag.
Es gibt sicherlich Kliniken in denen einiges besser geregelt ist, aber auf eine normale Work-Life Balance, vergleichbar mit anderen Berufen, kommt man letztendlich fast nirgendwo. Normale Arbeitsbedingungen sollten meiner Meinung nach aber kein Luxus an wenigen ausgewählten Kliniken sein, sondern selbstverständlich.
Wann verstehen/ akzeptieren diese Verwaltungs-BWLer endlich mal, dass man als Arzt (nicht nur Assistent, aber insbesondere!) NICHT noch mehr arbeiten will/ kann für vielleicht etwas mehr Gehalt (bei tariflich inflationären Lohnerhöhungen und minimalen Überstundenzuschlägen)?
Kontra standardmäßigem Opt-Out - unterschreibt das nicht!
Insbesondere in mittelgroßen und großen Häusern/ Kliniken meiner Ansicht nach eine Frechheit. Und ich arbeite gern...
So gewinnt man keine sprachlich, menschlich und fachlich guten (neuen) Ärzte!
Außer vielleicht mit deutlich weniger Überstunden bei besserem Gehalt.
la Valentina
09.01.2014, 20:56
Ich biete weniger und sage: 27. :)
26 Tage und keine Fortbildungstage :-keks
Dann bin ich mit 30+5 ja geradezu luxuriös ausgestattet?
McDreamy
10.01.2014, 22:16
Ihr weicht irgendwie vom Thema ab. Der TE wird weder von seiner Klinik ausgebeutet noch muss er übermässig schuften.
Die - ohnehin viel interessantere - Frage lautete ja:
Sind 40 h nicht schon zu viel?
Natürlich ist es grundsätzlich auch von der Persönlichkeit des Einzelnen abhängig, was er so nach Feierabend noch auf die Reihe bekommt. Ich für meinen Teil stelle mich in die Reihe von Erdbeersoda und Jan, und das obwohl ich meinen Job liebe und sicher kein Couchpotatoe bin. Aber ich finde 40h bereits zu viel. Man muss morgens um 6.00 raus, dh. auch dementsprechend bald ins Bett, allerspätestens um 22.00, damit man am nächsten Tag wieder fit ist (also ich zumindest). Auch wenn ich pünktlich rauskomme, heisst das nicht vor 16.00, zuhause ankommen um ca. 17.00. Dann kommt man erst mal heim und ist platt (also ich zumindest). Nach duschen, kochen + essen ist es vielleicht 18.00-19.00 und stockdunkel (zumindest 5 Monate/Jahr), das lädt nicht unbedingt zum draussen spielen ein. Sich mit Freunden treffen - ok, aber das geht ja maximal bis 21.30, wenn ich um 22.00 wieder in der Heia liegen muss.
Einkaufen, waschen, bügeln, Wohnung auf Vordermann bringen, zum Friseur gehen, zur Post, zum Arzt(!) gehen, ist da ja noch gar nicht eingerechnet. Aber hey - wozu hat man Wochenende! Und von Kindern fang ich gar nicht erst an zu reden... Das ganze Leben ist an der Arbeit ausgerichtet, alles dreht sich nur darum, für die Arbeit fit zu bleiben (früh schlafen gehen, etc.), das Leben kann sich nur in den von der Arbeit vorgegebenen Grenzen abspielen (Waschen/bügeln am Samstag, Fun am Sonntag oder im Urlaub).
Also ich bin der Meinung: 30h/Woche sind mehr als genug, besser wären 20, wenn man noch was vom Leben haben will. Einziges Problem: der Marktwert eines (Assistenz)Arztes gibt halt derzeit nicht mehr her als ein Gehalt, von dem man nicht reich wird, sprich man ist über lange Strecken an einen Vollzeitjob gebunden (lebt quasi von der Hand in den Mund).
Manchmal frag ich mich ernsthaft, ob das alles System hat...
Der verlinkte Artikel (Work-Life-Trennung = Bullshit) war wirklich interessant zu lesen, aber vielleicht auch Teil dieses Systems, die Hamster kontinuierlich am Laufen zu halten? Ich weiß nicht, wie gesagt, man kann seinen Job als Arzt lieben, keine(!) Überstunden machen, den nettesten Chef der Welt und super Kollegen, aber dennoch das Gefühl haben, das EIGENE Leben oder ein Leben neben der Arbeit kommt irgendwie zu kurz.
26 Tage und keine Fortbildungstage :-keks
32 und davon garantiert 5 Wochen am Stück im Sommer... keine Überstunden und 200% im Dienst... work-life-balance ok
da sind 40h auch völlig ok, weil es eben 40h sind, nicht 40+...
roxolana
11.01.2014, 09:22
Also ich bin der Meinung: 30h/Woche sind mehr als genug, besser wären 20, wenn man noch was vom Leben haben will.
Sehe ich auch so. Sehr lesenswert ist in diesem Zusammenhang das Buch "Die Kunst, weniger zu arbeiten", einer der Autoren ist übrigens Arzt...
Einziges Problem: der Marktwert eines (Assistenz)Arztes gibt halt derzeit nicht mehr her als ein Gehalt, von dem man nicht reich wird, sprich man ist über lange Strecken an einen Vollzeitjob gebunden (lebt quasi von der Hand in den Mund).
Manchmal frag ich mich ernsthaft, ob das alles System hat...
Naja so wenig verdienen Ärzte jetzt auch nicht ;), außerdem hängt alles von den eigenen Ansprüchen ab. Es ist durchaus möglich, selbst auf Hartz-4-Niveau halbswegs anständig zu leben (habe ich die letzten Jahre mit Familie gemacht). Und es gibt Menschen, die Leben komplett ohne Geld: http://www.welt.de/politik/deutschland/article13816069/Diese-deutsche-Familie-lebt-praechtig-ohne-Geld.html
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