Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : An Eltern in Vollzeit in Kliniken- Schule und Abholzeiten
Dr. Jekyll
20.01.2014, 23:27
inwiefern und WTF soll das sein...?
http://www.youtube.com/watch?v=2Rzd2UmpkZs
da wird es sehr gut erklärt was gender mainstream bedeutet.
Dr. Jekyll
20.01.2014, 23:46
Deine Frau hat auch noch Medizin studiert?!
Also hunderttausende Euros völlig in den Wind geschossen vom Staat - und will gar nicht arbeiten?
Autsch ...
Der Teilzeitfrage für euch beide weichst du weiter demonstrativ aus - hast vermutlich auch keine Antwort darauf.
Zu den Obdachlosen:
die hast du ins Spiel gebracht, nicht ich.
Irgendein Alter müssen sie haben, da du dich nicht dazu äussert, welche Altersgruppe du meinst, bleibt mir nur zu spekulieren. Welche Obdachlosen meinst du denn nun? Alterslose?
Untermauere deine Behauptungen hier doch mal ansatzweise mit irgendwelchen belastbaren Fakten und nicht nur durch quellenloses Gerede. Solltest du doch im Rahmen deines Studiums gelernt haben, wenn nicht, frag die Gattin, die kann das bestimmt.
ich habe geschrieben "90% der Obdachlosen sind Männer". Nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß nicht, welches Alter diese
Männer haben. Es ist auffällig, das es bei dieser zahl eine große diskrepanz zwischen den geschlechtern gibt.
und diese diskrepanz stört auffälligerweise niemanden. oder ich habe das letzte "spiegel tv-spezial" zum thema männliche obdachlosgkeit verpasst:-keks
warum interessiert dich das alter? das ändert nichts an der prozentzahl.
18,2 milliarden in den sand gesetzt. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/soffin-rettungsgelder100.html autsch
meine frau hat doch ihr studium nicht in den sand gesetzt, sie fängt halt nur später an zu arbeiten, wenn die kinder größer sind.
und selbst wenn sie nie arbeiten möchte:
es ist ihr gutes recht, daß zu studieren was sie möchte, solange sie den entsprechenden numerus clausus hat. möchtest du ihr das absprechen? interessant. darf man nicht studieren, um des studieren willens?
ich habe geschrieben "90% der Obdachlosen sind Männer". Nicht mehr und nicht weniger. Ich weiß nicht, welches Alter diese
Männer haben. Es ist auffällig, das es bei dieser zahl eine große diskrepanz zwischen den geschlechtern gibt.
und diese diskrepanz stört auffälligerweise niemanden. oder ich habe das letzte "spiegel tv-spezial" zum thema männliche obdachlosgkeit verpasst:-keks
warum interessiert dich das alter? das ändert nichts an der prozentzahl.
18,2 milliarden in den sand gesetzt. http://www.tagesschau.de/wirtschaft/soffin-rettungsgelder100.html autsch
meine frau hat doch ihr studium nicht in den sand gesetzt, sie fängt halt nur später an zu arbeiten, wenn die kinder größer sind.
und selbst wenn sie nie arbeiten möchte:
es ist ihr gutes recht, daß zu studieren was sie möchte, solange sie den entsprechenden numerus clausus hat. möchtest du ihr das absprechen? interessant. darf man nicht studieren, um des studieren willens?
Wenn die Kinder größer sind? Da du ja schreibst, du wünscht keine Hortbetreuung, ist also geplant, nicht zu arbeiten, bis das jüngste Kind aus der Grundschule bzw. der Unterstufe der weiterführenden Schule vorbei ist? Also, wenn wir mal von minimal 2Kindern ausgehen, nach 14/15 Jahren.
Und da denkst du tatsächlich noch, deine Frau findet da nen halbwegs vernünftigen Job in dem Bereich?
Das klappt ja noch nicht mal heute ...
Das bringt wiederum mich zum Schmunzeln :-wow
Beim zukünftigen Ärztemangel wird jeder Approbierter mit Kusshand genommen. Egal wie veraltet das Wissen ist. Die Stellen müssen besetzt werden und jeder potenzielle Bewerber wird eingestellt, die Voraussetzung wird dann nicht mehr "deutschsprechender Arzt" sein, sondern "Approbation" ohne weitere Einschränkungen :-oopss
Dr. Jekyll
21.01.2014, 00:20
@ solara:
du hast recht, professorin für MKG-Chirurgie wird sie dann nicht mehr. aber was "unvernünftiges" wird sich schon finden lassen.
dafür haben wir dann zwei kinder, die die mutter nicht erst um 18 Uhr gesehen haben, ist doch auch schön. das ist es unser ansicht nach wert, es zu riskieren, eventuell (!) nur noch einen "unvernünftigen" job abzubekommen.
zumal ich dann über 6000€ mit nur meinem Gehalt verdiene.
ich vermute (du darfst mich gerne korrigieren, falls ich falsch liege) da liegt die verständliche
angst:
"als frau bloß nicht von einem mann abhängig sein" zu grunde, "am ende bist du die angeschmierte"
aber das risiko gehen wir beide gerne gemeinsam ein. ehe bedeutet vertrauen.
hast du kinder solara?
Absolute Arrhythmie
21.01.2014, 07:50
Ich wusste gar nicht dass irgendwer ne Zeitmaschine erfunden hat...?! :-))
Zur Diskussion selber kann ich nur sagen:
Don't feed the troll! ;-)
fritzline
21.01.2014, 07:53
Lieber Jekyll, macht das so, wie ihr glücklich werdet. Würde euch aber einen Ehevertrag empfehlen, zumindest ab dem Zeitpunkt, wo ihr Kinder habt. Für den Fall eines Scheiterns der Ehe zählen nämlich im Allgemeinen nur noch schriftlich festgehaltene Versprechen, alles andere gilt plötzlich bei beiden nicht mehr. Durfte ich leider in der Bekanntschaft schon oft erleben.
Ich als Rabenmutter kann mich nicht beklagen. Ich glaube kaum, dass meine Kinder von der pösen Fremdbetreuung einen Schaden nehmen, habe aber den Eindruck, dass es ihnen sehr gut tut, dass sie Papa und Mama zu ähnlich großen Teilen haben. Mein Mann kann zum Glück 75% arbeiten, verdient damit akzeptabel (öffentlicher Dienst, Akademiker, kein großes Geld, aber für uns reichts), ich werd demnächst irgendwie in Teilzeit in den Arztberuf einsteigen, ja, auch das geht. Habe damit natürlich keine riesige Karriere vor mir, aber für uns passt das so. Ganz ehrlich: Wenn ich alleine zu Hause wäre und mein Mann arbeiten ginge, wäre mir die Verantwortung zu groß. Was ist, wenn ich irgendwann aus irgendwelchen Gründen nicht mehr da bin? Dann gibt es keine andere echte Bezugsperson?! Alle Eltern müssen für sich den Kompromiss finden, der für sie passt.
Noch mal zum Einstieg in Teilzeit: Natürlich scheffelt man da nicht das große Geld. Aber ein Berufseinsteiger in Medizin mit 62% verdient ziemlich genau das, was der Leiter (!!) unserer Kita (mit 125 Kindern) nach 10 Jahren in seiner Position in Vollzeit verdient. Ich kenne tatsächlich einige Ärztinnen (interessanterweise nur Frauen), die in Teilzeit eingestiegen sind, es geht also.
Christoph_A
21.01.2014, 09:04
Naja, irgendwie sollte man in diesem Fall der Individualität den Vortritt lassen, da kann und soll sich die Allgemeinheit nicht einmischen, die Aufgabe des Staates sollte, m.M.n. sein, jedem die Möglichkeit zur Erfüllung seines gewählten Partnerschaftsmodells zu gewährleisten. Sprich genug Krippenplätze und Betreuungsmöglichkeiten für diejenigen zu schaffen, die eine Kinderbetreuung wünschen/benötigen.
Ob jetzt eine Mutter gleich/nach 6/12/36 Monaten oder wann auch immer wieder arbeiten will oder ob sie beim Kind zuhause bleiben will, ist Entscheidung der Frau und nicht der Allgemeinheit.
Vertreten kann man beides und für beides gibt es Argumente. Wichtig ist nur, die Rahmenbedingungen für die Mütter, insbesondere auch, was flexible Arbeitszeitmodelle betrifft, zu verbessern. Wir können es uns als gesellschaft schlicht und einfach nicht leisten, hochausgebildete und teure Arbeitskräfte aussen vor zu lassen, nur, weil wir ihnen keine adäquaten Jobmodelle anbieten können.
Espressa
21.01.2014, 09:06
Oh je, hier schlagen die Wogen ja noch höher als bei Stillfragen... ;-)
Bin als Kind zweier Vollzeit arbeitender Eltern großgeworden, war in Krippe, Kindergarten und Nachmittagsbetreuung. Und ich behaupte mal, bin ganz gut gelungen ;-)
Für meinen Teil bin ich froh, den Facharzt in der Tasche zu haben, bis mein(e) Kind(er) in die Schule geht/ gehen. Die Assizeit ist anstrengend, und es ist sicher am einfachsten ganz ohne Kinder oder mit Kindern in einem Alter, in dem die Betreuungszeiten sehr flexibel wählbar sind. Als Facharzt hat man mit etwas Erfahrung auch Aussichten auf angemessenes Gehalt, sodass es mit Teilzeit immer noch genug ist dass es sich lohnt.
Grundsätzlich finde ich es unnötig, Kinder bis zum 10. Lebensjahr ausschließlich durch Eltern betreuuen zu lassen, sie brauchen andere Kinder und auch den sanften Einstieg in Strukturen, Fremdbestimmung, Regeln etc. So ist ja das ganze Leben. Und dass Kitas keinen 1:1-Schlüssel haben ist auch vollkommen ok, Kinder können auch mal miteinander spielen, oder alleine, oder sich auch mal langweilen.
Dass beide Eltern arbeiten finde ich - gerade bei anspruchsvolleren Berufen mit langer Lehrzeit - auch voll ok. Erleichtert den Wiedereinstieg wenn die Pausen nicht zu lang sind, und bietet ja auch etwas "fürs Hirn" - nicht jeder ist als Mutti und Hausfrau so ausgelastet dass man das gleich jahrelang ausschließlich machen möchte.
Halbzeit ist sicher ein guter Kompromiss, um beides unter einen Hut zu kriegen.
Naja, irgendwie sollte man in diesem Fall der Individualität den Vortritt lassen, da kann und soll sich die Allgemeinheit nicht einmischen, die Aufgabe des Staates sollte, m.M.n. sein, jedem die Möglichkeit zur Erfüllung seines gewählten Partnerschaftsmodells zu gewährleisten. Sprich genug Krippenplätze und Betreuungsmöglichkeiten für diejenigen zu schaffen, die eine Kinderbetreuung wünschen/benötigen.
Ob jetzt eine Mutter gleich/nach 6/12/36 Monaten oder wann auch immer wieder arbeiten will oder ob sie beim Kind zuhause bleiben will, ist Entscheidung der Frau und nicht der Allgemeinheit.
Vertreten kann man beides und für beides gibt es Argumente. Wichtig ist nur, die Rahmenbedingungen für die Mütter, insbesondere auch, was flexible Arbeitszeitmodelle betrifft, zu verbessern. Wir können es uns als gesellschaft schlicht und einfach nicht leisten, hochausgebildete und teure Arbeitskräfte aussen vor zu lassen, nur, weil wir ihnen keine adäquaten Jobmodelle anbieten können.
Mütter?? Frauen??
Wie wär's mit "Eltern"?
Das behauptet sogar mein Chef, dass es an der Zeit ist, auch Vätern flexible Arbeitszeitmodelle zu ermöglichen und er ist immerhin gerade kommissarisch ärztlicher Direkter einer deutschen Uni-Klinik... Kann sich also nur noch um Jahre handeln :-))
Grundsätzlich finde ich es unnötig, Kinder bis zum 10. Lebensjahr ausschließlich durch Eltern betreuuen zu lassen, sie brauchen andere Kinder und auch den sanften Einstieg in Strukturen, Fremdbestimmung, Regeln etc. So ist ja das ganze Leben. Und dass Kitas keinen 1:1-Schlüssel haben ist auch vollkommen ok, Kinder können auch mal miteinander spielen, oder alleine, oder sich auch mal langweilen.
Das wäre dann die Gruppe der Helikoptermütter. Finde ich ganz furchtbar. So lernen Kindern nämlich nicht, sich selbst zu helfen und, dass sie selber Dinge schaffen können.
Christoph_A
21.01.2014, 10:31
Und woher hast da Dein Wissen @ Nurbanu? Unsere Generation ist zu großen Teilen so aufgewachsen, wenn man mal die Kindergarten/Schulphasen weglässt, die Espressa jetzt wohl nicht in den 10 Jahren wegfallen lassen wollte. Und ich sehe jetzt meine Mutter nicht wirklich als Helikoptermama, da wir viel Freiräume hatten und uns sicher niemand zu frühkindlichem Englisch oder klassischer Musik für Gartenzwerge geschleppt hat. Sozialisiert wurde man halt in der Nachbarschaft und im Kindergarten sowie durch die Geschwister.
Klar, für uns kommt so ein Modell mit der Frau nur in der Kinderbetreuung auch nicht in Frage, aber es ist nicht besser oder schlechter als ein Kind mit ein paar Monaten in eine Krippe zu geben.
Helikoptereltern haben mit sowas überhaupt nix zu tun.
Mometasonfuroat
21.01.2014, 10:43
Oh je da habe ich ja was losgetreten, so wie es aussieht hat jeder eine andere Einstellung dazu und das ist m.E. Auch legitim. Habe gestern Abend..eher Nacht noch meinem Partner von dem Thread erzählt und er musste sehr viel Schmunzeln :) Er meinte aber dass ich mir nicht soviele Sorgen machen soll, man bekommt das schon hin und das man sich abwechselt gehört dazu. Auch mit zwei Kindern. Es ist halt blöd dass es in der Klinik, aber nicht nur da, noch so unflexible Arbeitszeitmodelle herrschen, insbesondere mit den teilweise vielen(un-) bezahlten Überstunden und dass er vielen Recht geben würde, dass ich solange er noch nicht im Arbeitsleben steht VZ arbeiten gehen soll und wenn er dann was gefunden hat reduzieren solle. Danach wechselt man sich dann halt ab.
Habe mich auch nochmal zwecks Aupair dahintergeklemmt. Zusätzlich zu den Lebenserhaltungskosten sowie Taschengeld von 300 € + monatl. Bahn und Busticket, kommen noch Versicherungstechnisch. Sachen hinzu z.b. Muss die Person Krankenversichert werden was dann für das Visum obligat ist und einige fordern sogar noch eine Haftpflicht obendrein. Denke damit kommt man dann insgesamt auf die ca. 800-1000 Euro, wenn man Miete fürs Zimmer und Essen miteinbezieht. Ein weiteres Problem ist dass die Person max. 12-18 Monate beschäftigt werden darf und dann in vielen Fällen, aber nicht in allen, wieder in die Heimat zurückkehrt, obwohl sich die Kinder an die Person gebunden haben. Wenn man Pech hat klappt das ganze von vornherein menschlich nicht, da entweder die Eltern mit dem Aupairmädchen oder schlimmer noch die Kinder keine Bindung zum Aupairmädchen aufbauen können. Es ist halt ein bisschen so wie damals in Studentenwgs den richtigen Mitbewohner zu finden ;)
Das sind ja mehr als 10 Jahre, die du dann aus dem Beruf sein wirst (mit 6 Einschulung, 4 Jahre Grundschule, mit 10 dann auf's Gymnasium) das nur bei einem Kind. Bei 2 Kindern verlängert sich diese Zeit noch.
Mit einer derart langen Unterbrechung wird man in keinem Beruf wieder einsteigen können.
Taktisch wäre es mit einer 50% Stelle besser gewesen, da diese Zeit angerechnet wird und du fachlich am Ball bleiben würdest. Es muss keine Vollzeitstelle sein, aber bisschen Teilzeitarbeit der Mutter hat noch keinem Kind geschadet. Die Kinder wollen in den Kindergarten, später Schule, zu Freunden etc. sodass die Abwesenheit in Teilzeit gar nicht so auffällt. Und wenn sie dann noch später selbständig und dann flügge werden, wird da ein großes Loch sein und du ohne Beschäftigung (keine Kinder zu umsorgen, keine Arbeit). Naja, es ist dein Leben. Für die Kinder da sein, ok, das eigene Leben für die Kinder opfern und um sie herumschwirren, nein Danke. Meine Meinung.
du hast dich verlesen, sie hat zu beginn der schulzeit gekündigt und will bis zum gymnasium pausieren. wenn das gymnasium bei ihnen in der 5. klasse beginnt, sind das nur vier jahre. 1. bis 4. klasse.
der rest deines posts ist auch ziemlich negativ. u woanders schreibst du, dass man als arzt immer eine stelle findet, egal wie lange man raus war.
wenn ich mir berliner kommilitonen angucke und die offiziellen ergebnisse aus berlin würde ich auch geld in eine privatschule investieren^ auch wenn sie etwas weiter weg ist.
ist doch schön, wenn der mann genug geld verdient, dass sie sich um die kinder kümmern kann. sind ja nicht den ganzen tag zuhause, sondern es gibt ja auch noch kindergarten und schule. früher war das normal so, zumindest im westen, sind die leute alle verkommen?
wenn die kinder größer sind kann man noch lange genug arbeiten.
es muss jedem selbst überlassen sein, wie er sich um seine kinder kümmert. vollzeitbetreuung durch fremde ist ok, aber ich verstehe nicht, wie manche hier die betreuung durch die eltern so kritisieren können.
Dr. Jekyll
21.01.2014, 16:10
Ich wusste gar nicht dass irgendwer ne Zeitmaschine erfunden hat...?! :-))
Da wird die Mutterrolle per se als fürsorgliche, liebende Mutter, die sich Vollzeit um ihr Kind kümmert entwertet.
Da ist überhaupt nicht "steinzeitliches" dran. Nur weil es monatlich keine Würdigung durch einen Geldbetrag in Form eines Gehaltes gibt, muß es doch nichts schlechtes sein. Dein Kind liebt dich bedingungslos und du kannst es auch bedingungslos lieben. Das ist doch das Schönste, was man sich als Mensch vorstellen kann.
Wieso sollte man das gegen eine überfüllte Notaufnahme um 3 Uhr nachts eintauschen:-nix
Viele Mütter, die nicht ganz so coole "Karriere-Berufe" wie Ärztin haben, geben ihr Kind nur schweren Herzens in die Kita. Weil ihr Geld zum Leben nicht reicht. Das als "moderne" Art der Familie zu verkaufen ist schlimm.
Absolute Arrhythmie
21.01.2014, 16:14
Wo hab ich was entwertendes geschrieben? Und wo das Wort Steinzeit?
Mutmaßungen über meine Person verbitte ich mir außerdem, ganz zu schweigen dass ich hier NICHTS zum Thema selbst geschrieben hab.
Aber scheinbar liest du nicht so gut, das kam ja vorher schon raus :-))
Da ist überhaupt nicht "steinzeitliches" dran. Nur weil es monatlich keine Würdigung durch einen Geldbetrag in Form eines Gehaltes gibt, muß es doch nichts schlechtes sein. Dein Kind liebt dich bedingungslos und du kannst es auch bedingungslos lieben. Das ist doch das Schönste, was man sich als Mensch vorstellen kann.
Wieso sollte man das gegen eine überfüllte Notaufnahme um 3 Uhr nachts eintauschen:-nix
Wenn man das so liest, frage ich mich, wieso eigentlich nicht DU zum Hausmann wirst.
Ansonsten IST ja gerade das Problem an der Sache, dass es keine monatliche Würdigung in Form eines Geldbetrages gibt. Ohne dir etwas unterstellen zu wollen, Ehen sind heutzutage oft nicht mehr das Papier wert, auf dem sie geschlossen wurden. Soziale Verantwortung etc interessiert die meisten doch einen Scheiss. Und am Ende ist dann die daheimgebliebene Frau (in Einzelfällen sicher auch der daheimgebliebene Mann) die gearschte mit den Kindern an der Backe (hier eher selten der Mann) und einer Mini-Rente, die nicht zum Überleben reicht. (Bevor es hier Vermutungen gibt, meine Eltern sind jetzt über 30 Jahre verheiratet und es sieht so aus, als ob das auch noch weiter so bleibt, ich bin also kein gebranntes Kind)
Hallo,
bei uns gibt es Nachmittagsbetreuung, die bis 16 Uhr geht. D.h. mit meiner regulären Arbeitszeit von halb 8 bis 16 könnte ich es nicht schaffen, mein Kind rechtzeitig abzuholen.
Man kann z.B. 80 % Teilzeit arbeiten. D.h. 4 mal die Woche bis ca. 14 Uhr, 1 mal die Woche (wenn man Dienst hat) open end. Dadurch wird die Weiterbildungszeit nicht sooooo lang. Und man hat vollen Urlaubsanspruch. 14 Uhr Feierabend fände ich sehr komfortabel... Einige Ärztinnen bei uns arbeiten nach diesem System und sind zufrieden damit.
lg
blond
Er meinte aber dass ich mir nicht soviele Sorgen machen soll, man bekommt das schon hin und das man sich abwechselt gehört dazu. Auch mit zwei Kindern.
Bei dieser Aussage - tut mir leid - bekomme ich Bauchschmerzen. "Man bekommt das schon hin"- sorry, das funktioniert, glaube, ich nicht so leicht. Ohne einen genauen Plan wird man die Betreuung von 2 Kindern nicht einfach so hinbekommen. Vor allem, wenn das eine Kind in die Kita muss, das andere in die Schule. Und was passiert, wenn ein Kind krank wird? Spätestens dann ist man als Berufstätiger am Ende, wenn man keinen Plan A, B, C und D hat...
lg
blond
selbst Mutter von 2 Kindern, 4 und 5 Jahre alt
@ Christoph
Ich kann mich nicht des Eindrucks erwehren, dass sich die vor 30 Jahren daheimgebliebenen Mütter von den heutigen unterscheiden.
Damals war man Hausfrau, hat sich um die Kinder gekümmert, mit 3 Jahren in den Kindergarten gebracht, nachmittags waren sie auf dem Spielplatz und später wurden die Kinder auch allein auf den Spielplatz gelassen.
Heutzutage gibt es immer mehr Frauen, die Ende Dreißig ihr Kind bekommen und alles richtig machen wollen, so wie im Beruf auch. Wenn diese dann zuhause bleiben, dann wird das Kind vom Musikunterricht zum Sport chauffiert, später die Hausaufgaben betreut (wo ich und andere früher einfach in ihr Zimmer gegangen sind und ihre HA gemacht haben) usw.
Heutzutage scheinen manche Frauen ihre Kinder als Projekt anzusehen, um das man sich stetig kümmern muss.
@ EVT
Es war Jekyll, der schrieb, dass man immer eine Stelle bekommt.
Mit der Schulzeit hast du allerdings recht. Habe gerade nachgelesen. Wahrscheinlich ist mir dieser Fehler passiert, weil ich nicht verstehe, wieso Kinder gerade ab Schulbeginn eine engere Betreuung durch die Mutter bedürfen.
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