Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : Wer reicht die anfechtbaren Fragen ein beim IMPP?
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Versuch macht kluch!
Und ganz wichtig: nicht denken, einer wird es schon machen.
Wenn jeder an sich denkt, ist an alle gedacht. Also sollte jeder, der hier gepostet hat, auch schön selbst an das IMPP schreiben / faxen...
_calendula_
19.04.2015, 16:54
die Desinfektionsmittelfrage sollte auch ungültig sein (alle falsch)
s. eigener Beitrag zu dem Thema
Sonnenschein2015
19.04.2015, 17:52
Tag 1 A7 / B 18 - interne / Externe Validität
C und D – Interne und Externe Validität hängen untrennbar mit einander verbunden sprich eine interne Validität ist eine Notwendige Rahmenbedingung für externe Validität.
Quelle :
1) http://elearning.tu-dresden.de/versuchsplanung/e35/e234/e255
2) http://agso.uni-graz.at/marienthal/studie/0115_methodologische_grundregeln.htm
@MGS: reichst du das ein?
Sonnenschein2015
19.04.2015, 17:55
hat jemand die Hämochromatose-Frage (Tag3,A 42) bearbeitet?
@MGS: reichst du das ein?
Ich werde alles einreichen das hier so gepostet ist, natürlich, sonst würd ich mir die Arbeit nicht machen =) , einschliesslich der durch Dich erarbeiteten Fragen
Tag 2 A 47 / B2 – Schussverletzung durch Nahschuss
A ) Fehlende Adaptierbarkeit – Auschhuss Zeichen
B ) Lachsrot - ABSOLUTER Nahschuss
C) KontusionsRING bei näherer relativer Nahschuss ( 1-2 m )
KontusionsHOF ( Synonym ?? )
D) Schmutzring – kann angeblich immer vorhanden sein
E) Textilfasereinschleppungen – kann immer sein angeblich
B C D E sind also alles richtig, und wenn man spezifischer werden möchte und zwischen ABSOLUTEM und RELATIVEM Nahschuss unterscheiden will, kann man das hierbei nicht.
Und eine Unterscheidung zwischen einem absolutem und einem relativem Nahschuss ist nur mit einer chemisch spektrographisch Nachweis der Dichte der Schmauchelemente erfolgen, also demnach keine absolut richtige Lösung.
Quellen : u.a. : 1)
https://books.google.de/books?id=ubPkBAAAQBAJ&pg=PA75&lpg=PA75&dq=fehlende+adaptierbarkeit+wundränder&source=bl&ots=cCB7yw30lT&sig=T0kuPAitWR2GdgObYGIGYsT3d0o&hl=de&sa=X&ei=acAyVezmENjxapXigdgO&ved=0CCIQ6AEwAA#v=onepage&q=fehlende%20adaptierbarkeit%20wundränder&f=false
2) https://books.google.de/books?id=X1IfBxytHm8C&pg=PA157&lpg=PA157&dq=textilfaser+einschleppung&source=bl&ots=gEyE_iCfv8&sig=-Xlh0beQNhTZ-DUzqEk4lDq8IIk&hl=de&sa=X&ei=acUyVZrHNZDdav-QgYAB&ved=0CDUQ6AEwAw#v=onepage&q=textilfaser%20einschleppung&f=false
Tut mir leid, ich verstehe deine Argumentation nicht. Wenn D und E doch immer vorhanden sein kann, wie soll das dann richtig sein? Da widersprichst du dir doch selbst, oder nicht? Wenn, dann sind doch B und C richtig, weil sie eben eher für einen Nahschuss als einen Fernschuss sprechen, oder? Danach war doch gefragt?
Ich weiß auch immer noch nicht, wie du bei der Thiopentalfrage auf A kommst. Also ich freue mich, wenn beide Fragen rauskommen, weil ich beide falsch hab (im Gegensatz zu jeder Menge anderer Fragen, die anfechtbar sind, die ich aber "richtig" habe und mir nix bringen). Ich denke nur, du solltest vielleicht deine Argumentation noch etwas klarer formulieren, weil ich denke, so wird das IMPP sie nicht akzeptieren.
@ Sonnenschein: Ich denke, die Hämochromatosefrage hat keine Chance, weil das parenteral nicht richtig ist...
Sonnenschein2015
19.04.2015, 18:49
@cfm: ja, das weiss ich, aber die untersuchung der blutsverwandten ist ebenso wenig richtig, dache ich...
Nochmal zur Fludrocortisonfrage: Ich denke, das könnte wirklich auch ein CSWS sein, genau kann man das nicht sagen. Allerdings spricht "Urinstatus normal", die Ausscheidung von "viel Urin" und die fehlende Besserung bei Trinkmengenrestriktion (wichtigste Therapie beim SIADH) eher für CSWS, und bei dem ist Fludrocorstison die empfohlene Therapie.
Wer das auch einreichen möchte:
Tisdall M., e.a.: Disturbances of sodium in critically ill adult neurologic patients: a clinical review. In: J Neurosurg Anesthesiol. 2006 January; 18(1): 57–63)
Frey:Hyponatriämie bei zentralnervöser Pathologie – SIADH oder zerebrales Salzverlustsyndrom? Therapeutische Umschau, November 2009, S. 769-772)
Striebel: Operative Intensivmedizin, Schattauer Verlag 2015, S. 792
Außerdem sprechen diese Quellen auch beim SIADH von einer Therapiemöglichkeit mit Fludrocortison:
Gerok, Huber, Meinertz, Zeidler: Die Innere Medizin, Schattauer Verlag, 2007, S. 929
- Alejandro A. Rabinstein Nicolas Bruder: Management of Hyponatremia and Volume Contraction, Neurocrit Care (2011) 15:354–360.
- Balasubram anian et al: S I A D H : p p . 3 3 – 3 6, 3 9 Hospital Physician April 2007,
- http://www.innere1.uni-luebeck.de/klinik/pdf/vortrag3-siadh)
-Chamacho, Garib, Sizemore: Evidence based Endocrinology, Wolters Cluver Business, 2007
@ Sonnenschein: Das ist wohl einfach Ansichtssache, genauso, wie ich es absurd finde, bei Azoospermie des Mannes nicht erstmal der auf den Grund zu gehen (weil mit Azoospermie ist es ja klar, dass keine Schwangerschaft zu Stande kommt), sondern erstmal ne Chromosenanalyse zu machen... Ich denke, bei der Hämochromatose ist es halt so, dass man bei Geschwistern, die ja ein erhebliches Risiko haben, verhindern könnte, dass sie Organschäden davontragen. Zumindest sind die anderen Antworten halt eindeutig falsch und die könnte man noch so bischen richtig finden.
Ich hab auch nochmal die Nasenpolypfrage überarbeitet, falls es jemanden interessiert:
Tag 1, Frage A3
Aufgrund der Angabe, dass Allergietests negativ blieben, könnte man hier auch an eine pseudoallergische Reaktion bei ASS-/NSAR-Intoleranz denken, welche mit vasomotorischer Rhinitis, Sinusitis und nasaler Polyposis assoziiert ist (Herold 2014, Seite 359). Hierbei können die Symptome auch zeitversetzt auftreten: Strutz, Mann: Praxis der HNO-Heilkunde, Kopf- und Halschirurgie, Thieme 2010, S. 927:
„Das klinische Vollbild der Analgetikaintoleranz definiert sich über die Samter-Trias mit Polyposis nasi, intrinsischem bis zum Asthma bronchiale sowie der klinischen Unverträglichkeit gegenüber den nicht steroidalen Antiphlogistika. Jedoch tritt diese Symptomentrias in vielen Fällen zeitversetzt über Jahre und Jahrzehnte auf, so dass über längere Zeiträume eine inkomplette Symptomatik vorliegt. In solchen Fällen ist die klinische Früherkennung beispielsweise einer Rezidivpolyposis in ihrem ursächlichen Zusammenhang zu einer Analgetikaintoleranz oft schwierig.“
Außerdem ist natürlich auch eine (Rhino-)Sinusitis möglich, allerdings erklärt diese allein nicht die gestielte Gewebevermehrung (Polyposis nasi). Der Patient hat also höchstwahrscheinlich eine (Rhino)Sinusitis, diese allein erklärt aber nicht das vollständige geschilderte klinische Bild. In der Leitlinie http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/017-049k_S2k_Rhinosinusitis_2011-ver%C3%A4ngert.pdf (http://www.awmf.org/uploads/tx_szleitlinien/017-049k_S2k_Rhinosinusitis_2011-verängert.pdf) zum Thema Sinusitis wird der Befund folgendermaßen beschrieben:
„Einige Befunde sind nahezu beweisend: sichtbarer Eiter im mittleren Nasengang bei der Endoskopie, „eitriger postnasal drip“ und eine prämaxilläre Schwellung.
Die Diagnostik der akuten Rhinosinusitis stützt sich daher auf die Anamnese und die klinische Untersuchung einschließlich der nasalen Endoskopie.“
Der Befund des Patienten wäre laut Leitlinie am ehesten mit der Diagnose „polypenbildende chronische Rhinosinusitis“ (in Abgrenzung zu der ohne Polypenbildung) zu benennen.
Ohne den Zusatz „polypenbildende“ beschreibt diese Antwort nur einen Teilaspekt und ist somit nicht falsch, aber auch nicht umfassend.
Unter dem Analgetika-Intoleranz-Syndrom sind hingegen alle Symptome und Befunde abgebildet, so dass diese Antwort ebenfalls als richtig gewertet werden muss.
Zuletzt ist auch das Cartagenersyndrom nicht gänzlich ausgeschlossen, da der Sinus invertus nicht unbedingt auftreten muss: http://www.biomedcentral.com/1471-2466/3/4
In jedem Fall ist aber eine Differenzierung zwischen (Rhino)Sinusitis und Analgetikaintoleranz mit den in der Frage gestellten Informationen nicht möglich, gerade, weil eine (Rhino)sinusitis ein mögliches Symptom der Analgetikaintoleranz darstellt (und sich das eine und das andere somit nicht ausschließen) und in dem Fall ja sogar noch die mit der Analgetikatoleranz assoziierte nasale Polyposis genannt wird.
Somit hat die Frage mindestens zwei richtige Antwortmöglichkeiten und sollte nicht gewertet werden.
Und denkt doch bitte an die Digitoxinfrage, die hat glaub ich auch sehr gute Chancen, rausgenommen zu werden.
carolyner
19.04.2015, 18:59
@cmf
geht es bei der SIADH frage nicht um ein paraneoplastisches syndrom? ist das Csws ein paraneoplastisches syndrom?
carolyner
19.04.2015, 19:00
@cmf
geht es bei der SIADH frage nicht um ein paraneoplastisches syndrom? ist das Csws ein paraneoplastisches syndrom?
@ cmf58
+ die quelle, die ebenfalls beim SIADH Fludrocortison angibt als Therapie und aus 2015 stammt
https://books.google.de/books?id=_Jy0BAAAQBAJ&pg=PA792&lpg=PA792&dq=siadh+therapie+fludrocortison&source=bl&ots=kyu-Dqkk2e&sig=K0Lx8A7nl2TZKh-V9jOIykEQWQg&hl=de&sa=X&ei=xV0yVa6aDNGxacHQgegK&ved=0CDIQ6AEwAjgK#v=onepage&q=siadh%20therapie%20fludrocortison&f=false
Tut mir leid, ich verstehe deine Argumentation nicht. Wenn D und E doch immer vorhanden sein kann, wie soll das dann richtig sein? Da widersprichst du dir doch selbst, oder nicht? Wenn, dann sind doch B und C richtig, weil sie eben eher für einen Nahschuss als einen Fernschuss sprechen, oder? Danach war doch gefragt?
Ich weiß auch immer noch nicht, wie du bei der Thiopentalfrage auf A kommst. Also ich freue mich, wenn beide Fragen rauskommen, weil ich beide falsch hab (im Gegensatz zu jeder Menge anderer Fragen, die anfechtbar sind, die ich aber "richtig" habe und mir nix bringen). Ich denke nur, du solltest vielleicht deine Argumentation noch etwas klarer formulieren, weil ich denke, so wird das IMPP sie nicht akzeptieren.
Es kann sein dass ich mich was diese Nahschuss frage angeht irre, aber wenn B und C richtig sind, also Lachsrot und Kontsusionshof als Zeichen für einen Nahschuss, und die D und E unspezifisch sind kann man meines Erachtens nach keine eindeutige Antwort geben zur Unterscheidung zwischen nah und fern weil sowohl B als auch C für den Nahschuss in frage kommen. ( siehe https://books.google.de/books?id=bksjBgAAQBAJ&pg=PA142&dq=absoluter+nahschuss&hl=de&sa=X&ei=4uwzVdefJI7-aOKGgLAC&ved=0CCoQ6AEwAQ#v=onepage&q=absoluter%20nahschuss&f=false --> schau mal bei Absoluter, näherer relativer Nahschuss und fernerer relativer Nahschuss wobei das hier als Schmauhhof bezeichnet wird, was synonym ist imho )
Zum Thema Thiopental bin ich aktuell noch auf der suche denn ich meine meine Quelle verloren die in Richtung A gesprochen hat, das tut mir leid.
carolyner
19.04.2015, 19:03
leider gab es das lachsrot schon oft als antwort für den absoluten nahschuss vom impp. das war eine altfrage.
_calendula_
19.04.2015, 19:04
CSW ist ein Syndrom mit (meines Wissens nach nach wie vor) ungeklärter Pathophysiologie, das u.a. bei Meningeosis carcinomatosa vorkommt. Daher sollte es als (u.a.) paraneoplastisch vorkommend durchgehen.
_calendula_
19.04.2015, 19:06
... ich bin noch nicht dazugekommen gute Quellen für das SIADH/CSW-Problem zu suchen und das Ganze nochmal durchzugehen. Hab ich noch vor, spätestens morgen Vormittag.
leider gab es das lachsrot schon oft als antwort für den absoluten nahschuss vom impp. das war eine altfrage.
das ja, aber die Frage lautet wörtlich " Welcher der folgenden Befunde spräche mit dem größtem Gewicht dafür, dass es sich bei der hier gegebenen Schussverletzung um einen Nahschuss handelt? "
sprich nichts zum Thema absolut oder relativ - klar ist das Pfenningsfuchsserei aber für einen Nahschuss spricht beides, für einen absoluten Nahschuss nur das Lachsrot
Sonnenschein2015
19.04.2015, 19:16
Das "lachsrot" steht nicht in den rechtmedizin büchern. hab heut auch schon gegoogelt
@mgs: ich denke irgendwie genau so wie du :-) in den rechts-med büchern, die ich bei google finden konnte, steht absoluter nahschuss als eine "sonderform"/""unterform" des nahschusses. und wenn man nah- und fernschuss vergleichen soll, dann vergleicht man es nicht unbedingt mir einer "sonderform" davon. reich das ein, warum nicht. mehr als nein sagen können die nicht.
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