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MineBiene
31.07.2016, 20:29
Naja aber Ziele muss man ja haben, damit man weiß, in welche Richtung es gehen soll. So irrt man planlos umher..

Angii_ka
07.08.2016, 19:24
Naja aber Ziele muss man ja haben, damit man weiß, in welche Richtung es gehen soll. So irrt man planlos umher..

ein gewisse Planlosigkeit ist in Ordnung, aber grob wissen, wo es hingeht erleichtert sehr oft Probleme

Tamii
07.08.2016, 21:16
Ich finde, es wird da echt zu viel verlangt. Man ist Anfang 20, wenn man das Studium anfängt. Was soll man denn da schon einen Masterplan des Lebens haben? Es muss Raum für Experimente sein. Und alles kommt und entwickelt sich sowieso mit der Zeit.

janis02
11.08.2016, 20:12
Das sehe ich auch so tami, aber grob kann man sich ja was überlegen. Unser Studium dauert ja auch nur 4 jahre. Im Vergleich zu anderen Studiengängen ist das ja wenig. Und glaub mir, die Semester sind so schnell vorbei und plötzlich steht man vor dem PJ. Da muss man zumindest schon wissen, zu was man eher tendiert.

Hanno04
13.08.2016, 07:27
einen groben plan hat man doch schon durch das studium. auch danach gibt einem das pj orientierung. ich finde das alles nicht so problematisch. einfach machen und nicht so viel grübeln, leute.

BlueAngel
13.08.2016, 20:01
Ich stimmt da Hanno04 zu nicht immer alles so schwarz sehen. Nemmt es in die Hand und fangt an der rest kommt mit der Ziet von alleine :)

Hanno04
14.08.2016, 09:17
ich bin immer noch zufrieden mit meiner studienwahl, auch wenn man immer der idiot ist, der von allen am lägsten in der bib hockt und lernt. hab einfach das gefühl eine breite ausbildung zu bekommen und mir wissen anzueignen, das auf dem arbeitsmarkt gefragt ist. um den apothekerberuf mache ich mir natürlich auch so meine gedanken und sorgen. ich sehe eine selbstständige tätigkeit als apothekenleiter immer noch als herausfordernd und spannend an. unsicher bin ich mir als angestellter apotheker zu arbeiten. ich will auf gar kein fall studiert haben um nur zu verkaufen.

Phosphorsalzperle
14.08.2016, 09:22
ich will auf gar kein fall studiert haben um nur zu verkaufen.

Hallöchen Hanno,

nein ein reiner Verkaufen zu werden, strebt wohl keiner von uns Pharmazeuten an. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ob das nur ein Gerücht ist oder ob man nicht doch Spaß an der Arbeit als Apothekerin finden kann.
Ich lasse mich im PJ überraschen und entscheide dann, was für mich in Frage kommt. Unter der Arbeit als ApothekerIn in der Industrie kann ich mir noch weniger etwas vorstellen.
Ich wäre aber auch offen für Weiterbildungen. Habe letztens von einer seht interessanten Weiterbildung in Anthroposophie in Berlin gelesen. Sowas könnte ich mir gut vorstellen.

MineBiene
14.08.2016, 18:32
Hallöchen Hanno,

nein ein reiner Verkaufen zu werden, strebt wohl keiner von uns Pharmazeuten an. Ich weiß es ehrlich gesagt nicht, ob das nur ein Gerücht ist oder ob man nicht doch Spaß an der Arbeit als Apothekerin finden kann.
Ich lasse mich im PJ überraschen und entscheide dann, was für mich in Frage kommt. Unter der Arbeit als ApothekerIn in der Industrie kann ich mir noch weniger etwas vorstellen.
Ich wäre aber auch offen für Weiterbildungen. Habe letztens von einer seht interessanten Weiterbildung in Anthroposophie in Berlin gelesen. Sowas könnte ich mir gut vorstellen.

ja "Industrie" ist immer so schwammig. Ich weiß auch nicht, was genau darunter zu verstehen ist. Da gibt es wahrscheinlich auch viele verschiedene Möglichkeiten, in der Industrie tätig zu sein. Mein PJ mache ich aber in einer KH Apotheke. Ich denke auch, dass man noch genug Zeit hat, um sich zu orientieren.

Tamii
14.08.2016, 21:52
ich bin immer noch zufrieden mit meiner studienwahl, auch wenn man immer der idiot ist, der von allen am lägsten in der bib hockt und lernt.

ich bin auch zufrieden, aber es gibt manchmal Phasen, da wünscht man sich, doch was anderes gewählt zu haben. Aber wenn man dann was geschafft hat, freut man sich über das Erfolgserlebnis und hat Motivation für das nächste Semester :)

MineBiene
21.08.2016, 13:56
ich bin auch zufrieden, aber es gibt manchmal Phasen, da wünscht man sich, doch was anderes gewählt zu haben. Aber wenn man dann was geschafft hat, freut man sich über das Erfolgserlebnis und hat Motivation für das nächste Semester :)

Zweifel und die Angst zu scheitern sind immer wiederkehrend und fast normal, aber dann vegisst man die auch ganz schnell Und Zack ist man plötzlich im achten Semester und lernt fürs zweite Examen :-D

Hanno04
28.08.2016, 07:36
insgesamt ist das pharmaziestudium kurz. kurz aber hart. irgendwo finde ich es aber auch gut, so sind nur 4 jahre anstregend, aber danach ist das auch abgehakt.
das pj und und auch das dritte examen sollen wirklich nicht mehr schwer sein.
wenn man sich für das studium entschieden hat, sollte man also auch nicht jammern, sondern es einfach durchziehen.

MineBiene
28.08.2016, 14:08
insgesamt ist das pharmaziestudium kurz. kurz aber hart. irgendwo finde ich es aber auch gut, so sind nur 4 jahre anstregend, aber danach ist das auch abgehakt.
das pj und und auch das dritte examen sollen wirklich nicht mehr schwer sein.
wenn man sich für das studium entschieden hat, sollte man also auch nicht jammern, sondern es einfach durchziehen.

ja genau.Finde die Zeit auch angemessen, wenngleich man sich manchmal doch gewünscht hat, weniger stress zu haben dafür aber den Stoff auf ein Semester mehr zu verteilen. Aber so im Nachhinein ist es ganz in Ordnung so wie es war. Im Hauptstudium schreibt man ja auch nicht mehr so viele Klausuren auf einmal.

janis02
28.08.2016, 15:53
Kurz ja, wenn man es in Regelstudienzeit schafft. :-D aber im vgl zum Medizinstudium ist unser Studium wirklich kurz, auch wenn wir nicht weniger lernen müssen.

Tamii
11.09.2016, 19:49
Kurz ja, wenn man es in Regelstudienzeit schafft. :-D aber im vgl zum Medizinstudium ist unser Studium wirklich kurz, auch wenn wir nicht weniger lernen müssen.

So viel kürzer ist es doch nicht, oder ? Die studieren 6 Jahre, wir 5. Also zwei Semester mehr. Ich bin ja nun auch nicht mehr in der Regelstudienzeit. Könnte also sein, dass ich mich den 6 Jahren annähern kann. ;-)

Morphium
11.09.2016, 21:35
So viel kürzer ist es doch nicht, oder ? Die studieren 6 Jahre, wir 5. Also zwei Semester mehr. Ich bin ja nun auch nicht mehr in der Regelstudienzeit. Könnte also sein, dass ich mich den 6 Jahren annähern kann. ;-)

Echt ? Ich dachte immer, dass es bei den Medizinern 12 Semester Studium und anschließend PJ ist. :-nix

Angii_ka
11.09.2016, 22:04
soweit ich weiß haben die Mediziner 12 Semester und ein paar Monate. dazu wird aber schon das pj gerechnet, wie bei uns ja auch. wenn man nur das Studium an der uni betrachtet haben wir ja nur 8 Semester, ist sogar weniger als jemand der seinen master macht.

Oblivion97
12.09.2016, 18:00
Ich hab mal ne etwas andere Frage, die ich mir schon lange stelle (sry für Offtopic). Dürfen Apotheker eigentlich genauso wie Ärzte Medikamente verschreiben? Wenn nicht, ist das nicht ziemlich ironisch wo Apotheker doch Pharmakologie Experten sind?

Phosphorsalzperle
13.09.2016, 11:59
Nein Apotheke dürfen keine Medikamente verschreiben. Das dürfen nur Ärzte und Tierärzte. Tierärzte dürfen als Besonderheit aber wie Apotheker Medikamente abgeben. Das bezeichnet man als Dispensierrecht.

Warum Apotheker trotzdem in Pharmakologie ausgebildet wird, hängt damit zusammen, dass sie auch für die pharmazeutische Betreuung verantwortlich sind, in der Arzneistoffentwicklung odefr in der Krankenhausapotheke arbeiten können. Dort ist pharmakologisches Wissen schon sehr wichtig.

Minoo
13.09.2016, 12:18
Ich hab mal ne etwas andere Frage, die ich mir schon lange stelle (sry für Offtopic). Dürfen Apotheker eigentlich genauso wie Ärzte Medikamente verschreiben?

Sie dürfen es nicht, weil sie keine Diagnosen stellen dürfen. Das ist allein den Ärzten vorbehalten. Also darf der Apotheke alle rezeptpflichtigen Medikamente nur auf ärztliche Verschreibung hin rausgeben.
Da aber der Apotheker den Kunden in der Selbstmedikation beraten soll und dann auch apothekenpflichtige Medikamente empfiehlt und verkauft, ist es sehr wichtig ein umfassendes pharmakologisches Wissen zu besitzen