Archiv verlassen und diese Seite im Standarddesign anzeigen : 80% in Apotheke - Warum?
Oblivion97
13.09.2016, 19:25
Ok das klingt einleuchtend :) ich dachte es hätte wieder politische Gründe von wegen Ärzte-Lobby gegen Apotheker-Lobby.
Na doch irgendwo spielt da sicherlich die Lobby mit rein. Und die ist bei den Ärzten auf jeden Fall stärker.
Wir sind fachlich in vielen Dingen sehr gut, vielleicht sogar besser qualifiziert. Ein Beispiel wären da die Statine. Der Arzte könnte einfach ein Statin verschreiben und der Apotheker dann das für den Patienten das am besten geeignete raussuchen.
In dem Fall kennt sich der Apotheker meiner Meinung nämlich noch besser aus.
Eigentlich sollte es doch eher so sein, dass der Arzt nur die Diagnose stellt und der Apotheker sich um die Medis/Therapie kümmert. Das wäre meiner Meinung nach die optimale "Lösung"
sehe ich so wie du janis. das wäre eine sinnvolle aufteilung. die frage ist natürlich was passiert, wenn es verschiedene therapieoptionen gibt. soll dann der apotheke entscheiden, ob nun zu dem b-blocker noch ein diuretikum gegeben wird oder nicht. halte ich für schwierig, weil man dazu den krankheitsverlauf des patienten wirklich gut kennen muss.
ich fände es sinnvoll, wenn es in jeder praxis einen apotheker gibt,der genau dafür verantwortlich ist.
Angii_ka
18.09.2016, 08:52
sehe ich so wie du janis. das wäre eine sinnvolle aufteilung. die frage ist natürlich was passiert, wenn es verschiedene therapieoptionen gibt. soll dann der apotheke entscheiden, ob nun zu dem b-blocker noch ein diuretikum gegeben wird oder nicht. halte ich für schwierig, weil man dazu den krankheitsverlauf des patienten wirklich gut kennen muss.
ich fände es sinnvoll, wenn es in jeder praxis einen apotheker gibt,der genau dafür verantwortlich ist.
genau das wollte ich eben auch vorschlagen. eine ZUSAMMENARBEIT von Apotheker und Arzt wäre bei diesem Konzept das A und O.
MineBiene
18.09.2016, 21:18
Das wäre ja ein Traum. :-love dann würde man Apotheker auch nicht als bessere "Verkäufer" abstempeln.
Das wäre ja ein Traum. :-love dann würde man Apotheker auch nicht als bessere "Verkäufer" abstempeln.
Richtig! Was spricht eigentlich gegen so ein System ?
MineBiene
25.09.2016, 19:58
Naja wie willst fu das umsetzen? Das geht nur peu a peu. Das kann man nur langsam einführen und würde Jahre dauern.
Angii_ka
25.09.2016, 20:28
ich denke auch dass Ärzte ein solches System eher ablehnen
Morphium
02.10.2016, 20:36
ich denke auch dass Ärzte ein solches System eher ablehnen
Das würde auch nur funktionieren, wenns eine Zusammenarbeit zwischen Arzt und Apotheker gibt. Leider ist ja aber die Kommunikation zwischen nem apo und Arzt heute eher weniger zufriedenstellend.
Naja es gibt solche und solche. im Krankenhaus hab ich das Gefühl ist es doch was anderes. Da fragen die Ärzte auf jeden Fall häufiger nach wegen der Dosierung (so hab ich das mal während ner Famulatur erlebt). Vielleicht ist es in der öffentlichen Apotheke was anderes, weil das ja eher losgelöst ist
MineBiene
16.10.2016, 17:45
Naja es gibt solche und solche. im Krankenhaus hab ich das Gefühl ist es doch was anderes. Da fragen die Ärzte auf jeden Fall häufiger nach wegen der Dosierung (so hab ich das mal während ner Famulatur erlebt). Vielleicht ist es in der öffentlichen Apotheke was anderes, weil das ja eher losgelöst ist
Häufig ist es ja doch nicht so ganz losgelöst. Manchmal haste ja nebenan eine Arztpraxis oder eine Ärztezentrum. Habe das aber in der Apotheke auch schon häufiger erlebt, dass der Apotheker nochmal beim Arzt angerufen hat und gefragt hat, ob er das Rezept gut durchdacht hat.
Häufig ist es ja doch nicht so ganz losgelöst. Manchmal haste ja nebenan eine Arztpraxis oder eine Ärztezentrum. Habe das aber in der Apotheke auch schon häufiger erlebt, dass der Apotheker nochmal beim Arzt angerufen hat und gefragt hat, ob er das Rezept gut durchdacht hat.
ja stimmt, das kam während meiner Famulatur auch einmal vor. Nur leider wollte der Arzt gar nicht diskutieren und hat dann gesagt, dass er keine Bedenken hat. Weiß jetzt allerdings nicht, welches Rezept es war. :-???
MineBiene
23.10.2016, 14:15
So dreist hab ich das nicht mitbekommen. Im Gegenteil, der Arzt war dann sehr freundlich und hat sich bedankt, dass da nochmal nachgefragt wurde. Man kann nicht alle über einen Kamm scheren
Morphium
23.10.2016, 14:49
Aber soo oft dürfte das nicht vorkommen, oder was sagt eure Praxiserfahrung ? Es ist ja menschlich, dass man mal was vergisst, oder nicht alles gleich auf dem Schirm hat..
es gibt ja auch fälle, in denen dann vom Arzt schon gewisse hinweise besprochen werden, die Patienten nur nich hinhören und dann der Apotheker das doppelt und dreifach erklärt, obwohl das der Arzt auch schon gemacht hat.
MineBiene
30.10.2016, 17:36
ich hatte einen prof in Pharmakologie der als Arzt auch immer seine Kollegen verteidigt hat und wenn, dann den Fehler immer bei den Patienten gesucht hat oder bei den Pharmazeuten, die ja "Korinthenkacker" sind. HA HA ;-)
ich hatte einen prof in Pharmakologie der als Arzt auch immer seine Kollegen verteidigt hat und wenn, dann den Fehler immer bei den Patienten gesucht hat oder bei den Pharmazeuten, die ja "Korinthenkacker" sind. HA HA ;-)
wäre doch schlecht, wenn wir keine Korinthenkacker wären und alles übersehen oder ?
Morphium
30.10.2016, 19:55
man hat uns in Pharmako aber auch beigebracht, dass einige Kombinationen, die evtl. nicht angebracht sind, manchmal trotzdem durchgelassen werden müssen, weil es dem Patienten ohne vielleicht noch schlechter gehen würde. Also nimmt man die NW in Kauf. Der Arzt ist ja meist auch nicht doof, es hat ja auch nen Grund, weshalb dann einige Medikamente zusammen verschrieben werden, die man normalerweise zusammen nicht geben würde.
ich hab da so einen geilen Prof, der meint immer, dass wir alles mögliche erstmal auch an uns selbst testen sollten und einfach mal ausprobieren was geht xD Einfach nur genial :-D
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