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xrn76
02.03.2017, 04:31
Hallo Leute,

Sagt mal spart ihr nebenbei Geld? Und wenn ja wieviel?
Nach der harten Zeit an der Uni hab ich schon Lust mal ein vernünftiges Leben zu führen, gleichzeitig wäre es aber wohl auch nicht verkehrt für eine spätere Praxisgründung/Familie etc. schon mal ein bisschen was zur Seite zu legen.
Habt ihr euch da schon Gedanken drüber gemacht?
Leben in so ner Universitätsstadt ist jetzt ja auch nicht unbedingt billig, im Moment gebe ich alles noch für Einrichtung, erstes Auto etc. aus, aber mache mir grade Gedanken über die Zukunft.
Liebe Grüße!

SpekulatiusLebkuchen
02.03.2017, 17:46
Ich bin zwar gerade erst in der Bewerbungsphase, gehe aber schon davon aus, dass ich etwas zur Seite legen werde. Es hängt aber natürlich stark davon ab wo man wohnt. Ich denke ohne Kind muss ich mit einem Nettogehalt von über 2000€ nicht auf eine 0-Rechnung kommen. Mir geht es weniger darum das Geld für etwas spezielles zu sparen, ich finde es einfach nicht notwendig plötzlich ein vielfaches mehr an Geld auszugeben nur, weil ich es kann und kein Student mehr bin. Mehr natürlich schon, aber nicht alles. Aber in Städten wie München ist man vielleicht froh überhaupt über die Runden zu kommen. Insofern warte doch einfach mal ab wie hoch deine Ausgaben sein werden und dann siehst du doch im Laufe der Zeit, wieviel du am Monatsende so über hast :)

Miss_H
02.03.2017, 18:45
ich finde es einfach nicht notwendig plötzlich ein vielfaches mehr an Geld auszugeben nur, weil ich es kann und kein Student mehr bin.
Ich sehe das anders. Ich freue mich schon richtig aufs Geld ausgeben, auch wenn es noch dauert. Ich habe keine Lust mehr mir Gedanken darüber zu machen, ob die Schuhe oder Hose für 50 € wirklich drin sind. Ich freue mich darauf auch einfach mal in ein Restaurant zu gehen, das zu essen worauf ich Lust habe und nicht schauen muss wie teuer das Essen ist. Da darf das Geld am Ende des Monats auch weg sein. Und ich sehe es bei Freunden und Bekannten, dass wenn die ersten größeren Investitionen getätigt sind auch Geld über bleibt.

SpekulatiusLebkuchen
02.03.2017, 18:57
Das sehe ich ja vollkommen genauso! :) Aber zumindest in meinem Freundeskreis machen das auch alle so, wenn sie in günstigen Städten kommen, kommen sie dennoch nie eine 0-Rechnung. Trotz Wochenendtrips, toller Urlaube, essen gehen und co. Aber krampfhaft ausgeben muss man es doch dennoch nicht

FirebirdUSA
02.03.2017, 21:46
Also ich hab ca. 1000 Euro/Monat nach dem ersten Jahr weg legen können. Trotz 2-3 Urlauben im Jahr, 1x pro Woche Essen gehen und zwischendurch neuem Auto. Mit steigendem Gehalt wurden dann die Ausgaben auch höher (größere, modernere Wohnung) ;-)

Nessiemoo
03.03.2017, 05:54
Also in den ersten Monaten jetzt habe ich nur wenig geschafft was zu sparen, aber es stehen noch ein paar größere Käufe aus (Balkonmöbel, Abstellraum muss eingerichtet werden etc) aber man gönnt sich ja dann doch etwas mehr - ich bin zB Riesenfan vom guten Tee und Kaffee und das ist etwas was ich mir vorher nur sehr selten geholt habe. Oder eben wie Miss H sagt, dass man nicht nur die Oberteile für 5 Euro holt aus H&M sondern auch mal die für 50. Und das Gehalt ist dann schneller weg als man es glaubt :-blush Aber ich glaube dass es sich wie Firebird sagt nach dem ersten Jahr hoffentlich einpendelt.

Sait
03.03.2017, 13:46
Ich sehe das anders. Ich freue mich schon richtig aufs Geld ausgeben, auch wenn es noch dauert. Ich habe keine Lust mehr mir Gedanken darüber zu machen, ob die Schuhe oder Hose für 50 € wirklich drin sind. Ich freue mich darauf auch einfach mal in ein Restaurant zu gehen, das zu essen worauf ich Lust habe und nicht schauen muss wie teuer das Essen ist. Da darf das Geld am Ende des Monats auch weg sein. Und ich sehe es bei Freunden und Bekannten, dass wenn die ersten größeren Investitionen getätigt sind auch Geld über bleibt.

Du sprichst mir aus der Seele! (Letztes Jahr Medstudium) Ich bin froh, wenn ich mal 50€ nur für mich übrig habe. Trage immer noch die selben Klamotten wie vor 2,3 Jahren. Und nach dem Studium kann ich erst einmal meine 25.000€ Kredit abbezahlen und dann noch meine Eltern mit 200€ monatlich mitfinanzieren. Da bleibt wohl kaum noch etwas übrig zum Sparen!

Coxy-Baby
03.03.2017, 13:52
Ist ja auch nicht schlimm, Zinsen gibts eh nicht, und das Gehalt kommt regelmässig, bei der Plackerei gebe ich mittlerweile gerne Geld aus (auch für Familie und Kinder von Freunden)...

Matzexc1
03.03.2017, 14:38
Dank Nebenjob lege ich aktuell Geld zurück. Aber lohnen tut es sich bei diesen Zinsen eigentlich nicht und Ausgaben gibt es immer wieder. Druckerpatronen, Benzin,....

][truba][
03.03.2017, 17:07
Ein Teil geht für´n Kredit drauf(300-400), ein kleiner Teil wird angelegt (100-200) und der Rest verpulvert.

Sait
03.03.2017, 17:28
Ist ja auch nicht schlimm, Zinsen gibts eh nicht, und das Gehalt kommt regelmässig, bei der Plackerei gebe ich mittlerweile gerne Geld aus (auch für Familie und Kinder von Freunden)...
was meinst du denn mit den zinsen?

][truba][
03.03.2017, 18:15
Das es zur Zeit eben wenig Zinsen gibt. Tagesgeld, Sparbuch, Festgeld. Whatever. Denke zumindest das ist gemeint.

Rettungshase
03.03.2017, 22:58
Ich habe einen netten Sparplan entdeckt, mit dem ich meine vermögenswirksamen Leistungen gut und zinsgünstig aufstocken kann.
Außerdem legen mein Freund und ich monatlich jeweils was beiseite, da wir die Wohnung mit der Zeit ein bisschen schicker machen wollen.

Außerdem habe ich gelesen, dass man so 2-2,5 Monatsgehälter beiseite legen soll, um liquide zu sein, wenn mal was ist. Und ich belese mich derzeit mit Anlagen in Aktien als Anlagemöglichkeit (nein, keine Risikospekulationen), aber das dauert noch ein paar Monate, bis das interessant wird.

arbeiter79
04.03.2017, 10:45
Das erste Jahr nach dem Studium hab ich am wenigsten Verdient, etwa 3500 netto bei stkl 1, gleichzeitig aber am meisten zurückgelegt, einfach weil ich es gewohnt war mit wenig Geld zu leben. Hab in der kleinen Studentenwohnung weitergelebt und das alte Auto hat auch noch durchgehalten, da sind im Monat 2000 bis 2500 übrig geblieben..

milz
04.03.2017, 11:27
Wenn man plant irgendwann ein Haus zu kaufen/bauen, würde ich es empfehlen. Der Wunsch das umzusetzen, kommt manchmal sehr plötzlich und die Banken wollen meist mind. 20% Eigenkapital sehen, da zählt dann jeder Euro.

Lakemond
04.03.2017, 12:40
ich habe deutlich mehr Geld bekommen als meine Wohnung gekostet hat, also keine Angst.

Sparen ist gut. Man soll immer 2-3 Monatsgehälter als Bargeld haben, aber als Arzt muss man sich wirklich keine Gedanken ums Geld machen.

2000 Euro im Monat??? Das waren Zeiten. Ich kann mir kaum vorstellen wie ich jetzt damit überleben soll.
Also, Kopf hoch!

Eilika
04.03.2017, 12:43
Im Studium habe ich so gut mit 600 Euro im Monat gelebt. Daher konnte ich am Anfang der Assistentenzeit auch ordentlich zur Seite legen. Dank ohne Auto und die erste eigene Wohnung erst nach 1 Jahr... jetzt mit 60% Stelle und fast 2 Kindern bleibt meist nix übrig.

dmtec
05.03.2017, 04:40
Im 2. Jahr bin ich wegen der Dienste auf so 4000-4500 Netto gekommen, und konnte so 2000 im Monat zur Seite legen, bzw. damit Schulden zurückzahlen.
Es geht schon. Die Überlegung, mal 12 Monate zu sparen, und sich dann z.b. ein tolles Auto zu kaufen, ist schon nicht schlecht.
Das Privileg, viel zu verdienen, muss einem auch bewusst sein. Jedes mal wenn man nachts in der Klinik schläft und um 18:30 mies gelaunt durch die Gänge schlurft, muss man sich dran vielleicht dran erinnern ;)

Elena1989
05.03.2017, 08:13
Zu Beginn des ersten Jahres war beinahe alles weg, ich bin in eine große Wohnung gezogen, Ablöse für Küche, Möbel, Waschmaschine,, etc., da war ich dann erstmal pleite.
Hat sich jetzt jedoch gut eingependelt, je nach Ausgabeverhalten bleiben 500€ - 1000€ im Monat aktuell übrig. Bin jetzt niemand, der groß Geld raushaut, ich achte jedoch auch nicht drauf, wenn ich wollte könnte ich sicher noch sparsamer leben. Will ich aber nicht!
Ein großes Sparkonzept habe ich jedoch nicht, aktuell liegt mein Erspartes auf meinem Tagesgeldkonto.

arbeiter79
12.03.2017, 07:59
Mein Ziel ist es Cash für ein Jahr ohne Einkünfte zu haben. Für mich und die Familie wären das etwa 40.000 Euro.